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	<title>Jacob Christoph Rad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:53:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jacob_Christoph_Rad&amp;diff=1173960&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karl Gruber: /* Literatur */ tippo</title>
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		<updated>2026-03-14T21:01:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; tippo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jakub Kryštof Rad a Juliana Radová.jpg|mini|Jacob Christoph Rad und Ehefrau Juliane]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacob Christoph Rad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1799]] in [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]]; † [[13. Oktober]] [[1871]] in [[Wien]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Jakub Kryštof Rad&amp;#039;&amp;#039;) war Leiter einer Zuckerfabrik und ist als Erfinder des [[Würfelzucker]]s in die Geschichte eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jacob Christoph Rad wurde als Sohn eines [[Vorderösterreich|vorderösterreichischen]] Militärbeamten geboren. Sein Vater hatte familiäre Wurzeln ins schweizerische [[Brugg]]. Er wurde später nach [[Tarnów]] in [[Galizien]] versetzt und kam von dort 1808 nach Wien. Der Sohn wurde in der Hauptstadt bei einem [[Drogerie|Drogisten]] in die Lehre geschickt. Seine Gesellenzeit hat Jacob Christoph Rad im Ausland zugebracht. Im Jahr 1835 kehrte er nach Wien zurück. Als er Juliane Schill 1839 heiratete, war er gerade arbeitslos. Möglicherweise über gute Verbindungen seiner Frau kam er beruflich voran.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.fr.ch/mhn/expositions/sucre/Dos_Ped_D.doc | wayback=20050115000000 | text=Was ist Zucker?  Nahrungsmittel Zucker}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Christoph Rad wurde im Jahr 1840 mit der Leitung der Zuckerfabrik der [[Herrschaft Datschitz]] im [[Mähren|mährischen]] Datschitz (dem heutigen [[Dačice]]) betraut, die dem Freiherrn [[Karl Anton von Dalberg]] gehörte. Er begann in dieser Zeit mit Versuchen, Würfelzucker herzustellen. Tatsächlich schaffte er es, Rohzucker maschinell zu Würfeln zu formen. Bei diesen Experimenten wurde Rad maßgeblich durch den örtlichen Güterverwalter [[Franz von Grebner]] (1791–1851) gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt; Bisová: &amp;#039;&amp;#039;Die Kämmerer&amp;#039;&amp;#039;, S. 300. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Januar 1843 wurde Rad ein fünfjähriges &amp;#039;&amp;#039;Privileg&amp;#039;&amp;#039; für die Erfindung, im Jahr darauf ein [[Patent]] für die Würfelzuckerpresse erteilt. In Datschitz wurde der so genannte &amp;#039;&amp;#039;Thee-Zucker&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wiener Würfelzucker&amp;#039;&amp;#039; produziert.&amp;lt;ref&amp;gt; Bisová: &amp;#039;&amp;#039;Die Kämmerer&amp;#039;&amp;#039;, S. 300. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rad wechselte 1846 für drei Jahre als Sekretär an die [[Wirtschaftskammer Österreich|Handelskammer]] nach Wien. Er beschäftigte sich als kreativer Geist mit einer weiteren Erfindung. Ein optisches Telegrafensystem setzte sich indessen nicht durch. Die an der [[Istrien|istrischen]] Küste im Jahr 1849 aufgebaute Versuchslinie entsprach nicht den in die Neuerung gesetzten Erwartungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erfinder zog sich deshalb wieder in die Zuckerbranche zurück und gab unter anderem das &amp;#039;&amp;#039;Adressen- und Jahrbuch der österr.-ungarischen Rübenzucker-Fabriken und Raffinerien, ferner der protokollierten Firmen der Spiritusbrennereien.&amp;#039;&amp;#039; heraus. Als Vater von 15 Kindern starb er 1871 in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zucker im 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Hergestellt wurde Zucker vor der Erfindung in Form von [[Zuckerhut (Zucker)|Hutzucker]]. Das waren große Stücke Kristallzucker in Kegelform, die nach dem Erkalten der Zuckermasse steinhart waren. Solch ein Zuckerhut kam in Größen bis zu 1,50 m Höhe auf den Markt und war teuer. Wurde Zucker im Haushalt etwa für einen Kaffeeplausch benötigt, waren aus diesem Kegel kleinere Stücke herauszulösen. Man bediente sich dazu eines Werkzeugs, das in Gestalt von Zuckerhammer, Zuckerhacke, Zuckerbrecher oder Zuckerzange angeboten wurde. Beim Malträtieren der harten Masse traten immer wieder Verletzungen an den Händen des Dienstpersonals auf. Rads Frau Juliane soll sich selbst verletzt haben, als sie Zuckerstückchen anfertigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rad überlegte, wie er kleinere Stücke zuwege bringen könnte. Er schuf ein [[Model (Form)|Model]] aus Blechstreifen, das einer heutigen Schale für [[Eiswürfel]] ähnelte. Den Zuckerhut ließ er raspeln. Die winzigen Stücke wurden nun leicht angefeuchtet und in das Model gefüllt. Wenn alles getrocknet war, hatte man nun passablen Würfelzucker. Auf diesen Grundüberlegungen vervollkommnete er seine Würfelzuckerpresse. Als Alternative zum gewohnten Hutzucker wurde er vom Handel vertrieben, der ferner den im Herstellungsprozess von Zucker beim Sieden entstehenden Zuckersirup verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cube sugar statue Dacice b.jpg|mini|hochkant|Denkmal für die Erfindung des Würfelzuckers in Dačice]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
In Dačice wurde 1983 ein Denkmal aufgestellt, das an den Würfelzucker und seinen Erfinder erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Jana Bisová: &amp;#039;&amp;#039;Die Kämmerer von Worms in Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039;. In: Kurt Andermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ritteradel im Alten Reich. Die Kämmerer von Worms genannt von Dalberg&amp;#039;&amp;#039; = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission NF Bd. 31. Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2009. ISBN 978-3-88443-054-5, S. 289–316.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|8|366|367|Rad Jakob Christof|M. Habacher}}&lt;br /&gt;
* Werner Kohl: &amp;#039;&amp;#039;Ein Vorder-Österreicher erfindet den Würfelzucker&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Die Österreichische Zuckerindustrie und ihre Geschichte(n) 1750-2013&amp;#039;&amp;#039;, S. 97 ff. Böhlau-Verlag, ISBN 978-3-205-79498-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zuckersammler.de/zucker_03.html DZDF/Museum Dačice: Würfelzucker]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulinarische-audienz.de/artikel/2003_01_13.htm Archiv Reinhard Lämmel]&lt;br /&gt;
* [https://www.tis-gdv.de/tis/ware/zucker/wuerfel/wuerfel.htm Würfelzucker]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104379006|LCCN=no89010096|VIAF=84163742}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rad, Jacob Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rheinfelden AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1799]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rad, Jacob Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rad, Jakub Kryštof&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Erfinder des Würfelzuckers&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1799&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rheinfelden AG]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Oktober 1871&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karl Gruber</name></author>
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