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	<title>Jacob Bronowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jacob_Bronowski&amp;diff=2028234&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rainer Staudte: /* Weblinks */ PDB korrigiert</title>
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		<updated>2025-09-24T14:01:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; PDB korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bronowski-marker.jpg|mini|Jacob Bronowskis Grab auf dem [[Highgate Cemetery]], [[London]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacob Bronowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar]] [[1908]] in [[Łódź]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[22. August]] [[1974]] in [[East Hampton (New York)|East Hampton]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]) war ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Mathematiker]] und [[Biologe]] [[Polen|polnischer]] Abstammung. Er ist besonders als Autor und Präsentator der [[British Broadcasting Corporation|BBC]]-Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;[[Der Aufstieg des Menschen]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;The Ascent of Man&amp;#039;&amp;#039;) bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Bronowski wurde 1908 in [[Łódź]] geboren. Seine Familie zog im Laufe des Ersten Weltkriegs nach Deutschland und von dort 1920 weiter nach England. Obwohl er nach eigenen Angaben nur zwei Wörter englisch sprach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bronowski, J. |Titel=The Common Sense of Science |Verlag=Harvard University Press |Ort=Cambridge, Massachusetts |Datum=1967 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde er an der [[Central Foundation Boys’ School]] zugelassen und studierte später an der [[University of Cambridge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mathematikstudent des [[Jesus College (Cambridge)|Jesus College]] in [[Cambridge]] brachte Bronowski seit 1928 zusammen mit [[William Empson]] das literarische Magazin &amp;#039;&amp;#039;Experiment&amp;#039;&amp;#039; heraus. Auch den Rest seines Lebens verfolgte er Aktivitäten in beiden, dem mathematisch-wissenschaftlichen und dem literarischen, Bereichen. Er war ein erfolgreicher [[Schach]]spieler, er erreichte eine &amp;#039;&amp;#039;half-blue&amp;#039;&amp;#039; Auszeichnung an der Universität in Cambridge. Für das [[British Chess Magazine]] verfasste er zwischen 1926 und 1970 zahlreiche [[Schachkomposition]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Edward Winter |url=https://www.chesshistory.com/winter/winter34.html |titel=Chess Notes |abruf=2008-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 war er Senior Wrangler in den [[Tripos (Cambridge)|Tripos-Prüfungen]]. Er schloss 1935 das Studium erfolgreich mit einem [[Ph.D.]] im Bereich Mathematik ab, in seiner [[Dissertation]] befasste er sich mit der [[Algebraische Geometrie|Algebraischen Geometrie]]. Von 1934 bis 1942 unterrichtete er Mathematik an der [[University of Hull]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er im [[Operations Research]], nach dem Krieg wurde er Leiter der Forschungsabteilung des National Coal Board im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]]. Nach seinen Erfahrungen als offizieller Beobachter nach den [[Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki|Atombombenabwürfen auf Nagasaki und Hiroshima]] wandte er sich wie sein Freund [[Leó Szilárd]] der Biologie zu, um die Grundlagen der Gewalt besser verstehen zu können. 1960 wurde er in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt. Ab 1964 war er stellvertretender Direktor des [[Salk Institute for Biological Studies]]. Eine akademische Karriere in Großbritannien war ihm verwehrt, weil der [[MI5]] Bronowskis kommunistische Schwestern verfolgte und auch ihn verdächtigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FT&amp;quot;&amp;gt;[[Erica Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;The last renaissance man.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Financial Times]].&amp;#039;&amp;#039; 22. November 2014, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Bronowski war seit 1941 mit Rita Coblentz verheiratet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Garson&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sue Garson |url=http://jhssandiego.pastperfect-online.com/31752cgi/mweb.exe?request=record&amp;amp;id=081E027F-91CC-4722-B32B-524439136383&amp;amp;type=301 |titel=Rita Bronowski – San Diego Jewish Journal |abruf=2008-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das Paar hatte vier Töchter, die älteste ist die Akademikerin [[Lisa Jardine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 hielt Bronowski die sechs Silliman Memorial Lectures an der [[Yale University]], als Thema wählte er hierbei die Rolle von Fantasie und Symbolsprache für den wissenschaftlichen Fortschritt. Ein Transkript der Vorträge wurde 1978, nach seinem Tode, unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;The Origins of Knowledge and Imagination&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 1950ern wurde er der Öffentlichkeit erstmals durch die BBC-Version der Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[The Brains Trust]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Bronowski ist jedoch eher für seine 13-teilige Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Der Aufstieg des Menschen]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt, in der er sich mit der Geschichte der Wissenschaft und Technologie auseinandersetzt. Dies war die zweite „persönliche Beobachtungen“-Dokumentationen des BBC und inspirierte [[Carl Sagan]] zu seiner Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Kosmos]]&amp;#039;&amp;#039; in den 1980ern. Während der Arbeiten zu &amp;#039;&amp;#039;Der Aufstieg des Menschen&amp;#039;&amp;#039; wurde Bronowski von [[Michael Parkinson]] interviewt. Bronowskis Beschreibung seines Besuches des [[KZ Auschwitz]] – er verlor viele Familienmitglieder während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] – wurde von Parkinson als eines seiner denkwürdigsten Interviews bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Bronowski starb 1974 an einem [[Herzanfall]], ein Jahr nachdem &amp;#039;&amp;#039;Der Aufstieg des Menschen&amp;#039;&amp;#039; abgeschlossen war. Er wurde auf dem Londoner [[Highgate Cemetery]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124198074}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0111480}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Bronowski}} Biografie, Bilder und Nachruf&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/bronowski.jacob Jacob Bronowski] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
* {{MathGenealogyProject|id=18503}}&lt;br /&gt;
* [https://www.drbronowski.com/ The Jacob Bronowski Archive] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Schwalbe|Jacob|Bronowski}}&lt;br /&gt;
* [[Lisa Jardine]]: [http://www.conwayhall.org.uk/lisa-jardine &amp;#039;&amp;#039;Things I Never Knew About My Father&amp;#039;&amp;#039;], &amp;#039;&amp;#039;Conway Memorial Lecture&amp;#039;&amp;#039;, [[Conway Hall Ethical Society]], 26. Juni 2014&lt;br /&gt;
* {{Schwalbe|Jacob|Bronowski}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124198074|LCCN=n50041276|VIAF=54274208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bronowski, Jacob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der University of Cambridge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnischer Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bronowski, Jacob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Mathematiker und Biologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Łódź]], Polen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[East Hampton (New York)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rainer Staudte</name></author>
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