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	<title>Jacob Beurlin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Agnete am 24. April 2024 um 15:37 Uhr</title>
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		<updated>2024-04-24T15:37:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Jakob Beurlin um 1630 auf einem Porträt eines unbekannten Meisters in der Tübinger Professorengalerie.jpg|thumb|Jakob Beurlin auf einem [[Ölgemälde]] aus dem Bestand der [[Tübinger Professorengalerie]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacob Beurlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1520 in [[Dornstetten]]; † [[28. Oktober]] [[1561]] in [[Paris]]) war ein [[Herzogtum Württemberg|württembergischer]] [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischer]] [[Theologe]] und [[Reformator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Beurlin wurde als Sohn des Bürgermeisters in [[Dornstetten]] geboren, wo er im alten Glauben seine Schulbildung zunächst in seinem Heimatort und in [[Horb am Neckar|Horb]] genoss. Im November 1533 immatrikulierte er sich an der [[Universität Tübingen]]. Zunächst blieb er dem alten Glauben treu und schloss 1541 eine humanistische Ausbildung mit dem akademischen Grad eines [[Magister]]s ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter starkem Einfluss [[Johann Forster (Theologe)|Johann Forster]]s, [[Paul Phrygio]]s und vor allem [[Erhard Schnepf]]s wandelte er allmählich seinen Standpunkt zum evangelischen Glauben und überzeugte auch seine Eltern von demselben. 1546 heiratete er Anna, die älteste Tochter des [[Matthäus Alber]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.wkgo.de/wkgosrc/pfarrbuch/cms/index/581|titel=Beurlin, Jakob|werk=Württembergische Kirchengeschichte Online|abruf=2024-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und übernahm zugleich die Pfarrei [[Derendingen (Tübingen)|Derendingen]]. Als er 1551 den akademischen Grad eines Doktors der Theologie erwarb, wurde er zum Professor in Tübingen berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1551 reiste er im Auftrag von Herzog [[Christoph (Württemberg)|Christoph von Württemberg]] nach Langensalza, um mit [[Joachim Camerarius der Ältere|Joachim Camerarius]] die [[Confessio Virtembergica]], die auf dem Konzil in Trient übergeben werden sollte, mit der Confessio Saxonica von [[Philipp Melanchthon]] zu vergleichen. Als theologischer Berater der württembergischen Gesandten weilte Beurlin von November 1551 bis Januar 1552 in Trient, musste aber mit Brenz u. a. März 1552 wiederum nach Trient, um die inzwischen dem Konzil übergebene Confessio Virtembergica zu verteidigen. Jedoch kehrten sie ohne Ergebnis zurück, da ihnen eine Erklärung versagt wurde. In den nächsten Jahren widmete er sich ganz seinem akademischen Amte, hielt exegetische und dogmatische Vorlesungen und betätigte sich mit Erfolg in der akademischen Verwaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1554 wurde er von [[Christoph (Württemberg)|Christoph von Württemberg]] als Vermittler im [[Osiandrischer Streit|osiandrischen Streit]] ausersehen und nach Königsberg entsandt. Seine Vermittlungsversuche schlugen jedoch fehl. Nach anfänglichen Erfolgen blieb die Mission schließlich fruchtlos. Herzog Albrecht hätte aber den überlegenen, gelehrten Mann gern im Lande festgehalten und bot ihm ein Bt. an, das der Schwabe jedoch ausschlug, weil ihm die theologische Lage dort nicht behagte. Freilich hielt er den Streit nicht mehr für ein Wortgezänk, wie es Brenz aufgefasst wissen wollte, und entfernte sich allmählich von diesem. Daher wurde ihm in der Heimat jetzt Jacob Andreae vorgezogen, der die politischen Missionen in den folgenden Jahren übernahm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war Beurlin auch auf der Synode in Stuttgart 1559 und verteidigte mit Brenz die &amp;#039;&amp;#039;Confessio Wirtembergica&amp;#039;&amp;#039; gegen die Angriffe des Dominikaners [[Pedro de Soto|Petrus de Soto]]. Herzog Christoph ernannte ihn 1561 zum Propst und Kanzler der Universität Tübingen und sandte ihn mit [[Jakob Andreae]] und [[Balthasar Bidenbach]] im Oktober 1561 zum Religionsgespräch nach [[Poissy]]. Als das Gespräch in Poissy schon abgebrochen war, erlag er der [[Pest]] in [[Paris]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leichenrede auf Beurlin bei der akademischen Gedenkfeier in Tübingen hielt [[Dietrich Schnepf]] (1525–1586). [[Hans Schickhardt]] schuf 1564 auf Kosten der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] in der [[Stiftskirche Tübingen]] ein [[Epitaph]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Hengerer : [http://books.google.de/books?id=KD0PKYF-bxMC&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;lpg=PA79&amp;amp;dq=t%C3%BCbingen+%22hans+schickhard%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=3DRIcz38Cw&amp;amp;sig=w7hKvlT4ry_IjJLBQqx4fX7HFtg&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=C6i8Utj9B4bTswams4HQDg&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=t%C3%BCbingen%20%22hans%20schickhard%22&amp;amp;f=false Macht und Memoria: Begräbniskultur europäischer Oberschichten in der Frühen Neuzeit.] Böhlau Verlag, Köln, Weimar, 2005, 525 Seiten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Dietrich Schnepf: &amp;#039;&amp;#039;D. Iacobus Beurlinus Redivivus &amp;amp; Immortalis&amp;#039;&amp;#039;. Hoc est, Oratio funebris De pia vita, &amp;amp; lugubri obitu ... Theologi, Dn. D. Iacobi Bevrlini Dornstettensis ... Qui ad Colloquium Possiacenum in Galliam ablegatus, Lutetie Parisiorum 28. Octobris Peste peremtus in Festo DD. Apostolorum Simonis &amp;amp; Iudae Ann 61 in coemetario Templi S. Trinitatis, matri terrae redditus, a ... Dn. D. Theodorico Schnepfio ..., Tübingen: Dietrich Werlin d.&amp;amp;nbsp;Ä. 1613 ([https://digital.wlb-stuttgart.de/pdf/urn:nbn:de:bsz:24-digibib-kxp17562860780/divid/LOG_0000 wlb-stuttgart.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE3|2|671|674|Beurlin, Jakob|G. Bossert}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|2|585|586|Beurlin, Jakob|Christian Palmer|ADB:Beurlin, Jakob}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613083349/http://www.bautz.de/bbkl/b/beurlin_j.shtml |band=1|spalte=568|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Beurlin, Jakob}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Beurlin, Jakob |Hrsg=[[Heinz Scheible]] |Sammelwerk=Melanchthons Briefwechsel |Band=Bd. 11, Personen A–E |Ort=Stuttgart–Bad&amp;amp;nbsp;Cannstatt |Datum=2003 |Seiten=151}}&lt;br /&gt;
* [[Robert Stupperich]]: &amp;#039;&amp;#039;Reformatorenlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Max Mohn, Gütersloh 1984, ISBN 3-579-00123-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119620294|VIAF=121755286}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beurlin, Jacob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissance-Humanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanzler (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Württemberg bis 1803)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1561]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beurlin, Jacob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Beurlin, Jakob&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Humanist, Theologe, Reformator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1520&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dornstetten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1561&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Agnete</name></author>
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