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	<title>Jacob Bernays - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jacob_Bernays&amp;diff=227075&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17364-57: Kategorie:Bibliothekar (Universitätsbibliothek Bonn)</title>
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		<updated>2026-03-19T20:59:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bibliothekar_(Universit%C3%A4tsbibliothek_Bonn)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bibliothekar (Universitätsbibliothek Bonn) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bibliothekar (Universitätsbibliothek Bonn)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacob Bernays&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[11. September]] [[1824]] in [[Hamburg]]; gestorben [[26. Mai]] [[1881]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Klassischer Philologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Bernays’ Vater [[Isaak Bernays]] (1792–1849) war der erste [[orthodoxes Judentum|orthodoxe]] deutsche [[Rabbiner]], der auf Deutsch predigte. Jacobs Bruder war [[Michael Bernays]]. Er studierte 1844–1848 an der [[Universität Bonn]], deren philologische Fakultät unter [[Friedrich Gottlieb Welcker]] und [[Friedrich Ritschl]] (dessen Lieblingsschüler Bernays wurde) damals das Zentrum der klassischen Philologie in Deutschland war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernays wurde im Jahr 1848 mit einer Arbeit über [[Heraklit]] promoviert und habilitierte sich unmittelbar danach. Weil er wegen seines jüdischen Glaubens keine Professur an einer deutschen staatlichen Universität erhielt, übernahm er 1853 den Lehrstuhl für klassische Philologie am neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdisch-Theologisches Seminar in Breslau|Jüdisch-Theologischen Seminar Fraenckel’scher Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Breslau]], wo er eine enge Freundschaft mit [[Theodor Mommsen]] einging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „normale“ akademische Karriere konnte er erst nach der Gründung des [[Norddeutscher Bund|Norddeutschen Bundes]] im Jahr 1866 einschlagen, die die endgültige rechtliche Emanzipation der Juden mit sich brachte. Als Ritschl im Jahr 1866 nach dem berühmten „[[Bonner Philologenstreit]]“ mit [[Otto Jahn (Archäologe)|Otto Jahn]] Bonn Richtung [[Universität Leipzig|Leipzig]] verließ, wurde Bernays an seine alte Universität als außerordentlicher Professor und Hauptbibliothekar berufen. Er blieb bis zu seinem Tod in Bonn. Er hatte großen Einfluss auf zahlreiche Philologen, unter ihnen [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]] und [[Theodor Heyse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernays bekannte sich zeitlebens zum traditionellen Judentum und weigerte sich, zum Christentum zu konvertieren, um dann eine Karriere als Hochschullehrer antreten zu können. Daher musste er lange darauf warten, bis er zum Professor an einer preußischen Universität ernannt wurde. Sein Fall erregte großes Aufsehen und wurde sogar im preußischen Parlament diskutiert. Seit dem 12. Januar 1865 war Bernays korrespondierendes Mitglied der [[Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-jakob-bernays-180| titel=Mitglieder – historisch: Jacob Bernays| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1867 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/jakob-bernays/| titel=Mitglieder: Jakob Bernays| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
Jacob Bernays war der Onkel von [[Martha Bernays]], [[Sigmund Freud|Freuds]] Ehefrau, und Großonkel von [[Edward Bernays]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Bernays’ wissenschaftliche Interessen lagen vor allem im Bereich der [[Griechenland|griechischen]] Philosophie. Trotz seiner umfassenden Kenntnis der antiken Texte und des gesamten philologischen Schrifttums seit der Renaissance hielt Bernays sich stets an eng umschriebene Themen und oft an scheinbar abseitige Autoren, die er mit äußerster Akribie und exakter Phantasie behandelte und in geschliffener Sprache darstellte. Für die Form der großen monographischen Abhandlung fehlte es ihm nach seinem eigenen Bekunden an der dafür nötigen Oberflächlichkeit. Damit wurde Bernays zu einer scharf profilierten Gestalt, die sich von der während seiner Lebenszeit aufkommenden, von seinem Freund Mommsen entscheidend beförderten Entwicklung zum Forschungsbetrieb abhebt. Diese war durch Organisationsgründungen und Jahrzehnte in Anspruch nehmende Großprojekte gekennzeichnet. Sie hat in der Wissenschaftsgeschichtsschreibung große Aufmerksamkeit gefunden, so bei [[Arnaldo Momigliano]] und [[Jean Bollack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Behandlung der Herakliteischen Fragmente stellte das erste und maßstabsetzende Beispiel dafür dar, wie Originaltexte [[Vorsokratiker|vorsokratischer]] Philosophen aus ihrem Überlieferungskontext zurückgewonnen werden können. So hat er in einer methodisch epochemachenden Abhandlung [[Theophrastos von Eresos|Theophrasts]] verlorene Schrift &amp;#039;&amp;#039;Über die Frömmigkeit&amp;#039;&amp;#039; aus Zitaten in den Schriften des [[Porphyrios]] rekonstruiert. Da dieser Text zugleich das erste Zeugnis für die Kenntnis der Griechen vom [[Judentum]] darstellt, handelte es sich für Bernays aber nicht lediglich um eine Demonstration philologischer Methode, als die dieses Werk von Anfang an bewundert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Wechselbeziehung von griechischer und hebräischer Philologie beruhte auch die Faszination Bernays’ für [[Joseph Justus Scaliger|Joseph Scaliger]], dem er 1855 eine &amp;#039;&amp;#039;Lebensbeschreibung&amp;#039;&amp;#039; widmete. Die Vereinigung der hebräischen Bibel mit der griechisch-römischen Bildung war das erklärte Ziel von Bernays’ Bemühungen (Ges. Abh., Bd. 2, S. 195), mit der er als Wissenschaftler gegen die von ihm abgelehnte [[Assimilation der Juden]] an die vom Christentum geprägte Gesellschaft des neunzehnten Jahrhunderts Stellung nahm. Als sein Bruder, der später als [[Goetheforschung|Goethe-Forscher]] bekanntgewordene [[Michael Bernays]], sich taufen ließ, brach Jacob Bernays die Beziehungen zu ihm ab, um sie nie wieder aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte Aufsehen erregten jedoch die &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der verlorenen Abhandlungen des Aristoteles über die Wirkung der Tragödie&amp;#039;&amp;#039; (1857), in der er [[Aristoteles]]’ nur unvollständig erhaltene [[Poetik]] rekonstruierte. Heute noch bekannt und anerkannt ist Bernays’ Beitrag zum Verständnis der [[Katharsis (Literatur)|Katharsis]]-Lehre der Poetik. Die Erhellung der aristotelischen Theorie tragischer Wirkung hatte großen Einfluss auf [[Friedrich Nietzsche]]s Abhandlung „[[Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik]]“ sowie auf die psychologischen Theorien [[Sigmund Freud]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jing Huang |Titel=Nietzsche als Leser des Aristoteles |Hrsg=Hans Peter Anschütz / Armin Thomas Müller / Mike Rottmann / Yannick Souladié |Sammelwerk=Nietzsche als Leser |Verlag=De Gruyter |Datum=2021 |ISBN=9783110660944 |Seiten=131-155 |Online=https://www.academia.edu/38078206/Jing_Huang_Nietzsche_als_Leser_des_Aristoteles_in_Nietzsche_als_Leser_De_Gruyter_2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lebensbeschreibung des [[Joseph Justus Scaliger|J.J. Scaliger]]&amp;#039;&amp;#039;. 1855.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das [[Pseudo-Phokylides|Phokylideische]] Gedicht. Ein Beitrag zur hellenistischen Litteratur&amp;#039;&amp;#039;. Barth, Breslau 1856. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.32044085146538&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=3 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der verlorenen Abhandlung des Aristoteles über Wirkung der Tragödie&amp;#039;&amp;#039;. Trewendt, Breslau, 1857. ([https://books.google.de/books?id=qzliAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Chronik des [[Sulpicius Severus]]&amp;#039;&amp;#039; Hertz, Berlin 1861. ([https://books.google.de/books?id=Elk_AAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Dialoge des [[Aristoteles]] im Verhältniss zu seinen übrigen Werken&amp;#039;&amp;#039;. Hertz, Berlin 1863. ([https://books.google.de/books?id=E1dZAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Theophrastos von Eresos|Theophrastos]]&amp;#039; Schrift über Frömmigkeit&amp;#039;&amp;#039;. Barth, Breslau 1866. ([https://books.google.de/books?id=EqM-AQAAMAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[Heraklit]]ischen Briefe&amp;#039;&amp;#039;. Hertz, Berlin 1869. ([https://books.google.de/books?id=EYY-AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aristoteles&amp;#039; Politik. Erste, zweites und drittes Buch. Mit erklärenden Zusätzen ins Deutsche übertragen&amp;#039;&amp;#039; (1872), [http://www.archive.org/details/aristotelespoli01berngoog Online-Zugriff]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Lukian von Samosata|Lucian]] und die [[Kynismus|Kyniker]]&amp;#039;&amp;#039;. Hertz, Berlin 1879. ([https://books.google.de/books?id=G3YIAQAAMAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Abhandlungen über die Aristotelische Theorie des Dramas&amp;#039;&amp;#039;. Hertz, Berlin 1880. ([https://books.google.de/books?id=L1sTAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phokion und seine neueren Beurtheiler, ein Beitrag zur Geschichte der griechischen Philosophie und Politik&amp;#039;&amp;#039;. Hertz, Berlin 1881. ([https://books.google.de/books?id=_zLPAAAAMAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Abhandlungen&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Hermann Usener]]. 2 Bde. Hertz, Berlin 1885. ([https://books.google.de/books?id=sOQIAAAAQAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat Band 1]), ([https://books.google.de/books?id=JohfAAAAMAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Band 2])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Klassischen Philologie&amp;#039;&amp;#039;. Vorlesungsnachschrift von [[Robert Münzel]]. Hildesheim/New York: Olms 2008 ([[Spudasmata]], Bd. 120), ISBN 978-3-487-13697-4, Rezension von Jochen Lückoff, Bryn Mawr Classical Review 2009.01.37 [http://bmcr.brynmawr.edu/2009/2009-01-37.html]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Du, von dem ich lebe!“. Briefe an [[Paul Heyse]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[William M. Calder III]] und Timo Günther. Wallstein, Göttingen 2010, ISBN 978-3-8353-0743-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Conrad Bursian]]: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Bernays.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch für Alterthumskunde.&amp;#039;&amp;#039; 4. Jg., 1881, S. 65–83 ([https://archive.org/details/jahresberichtb24leipuoft/page/64/mode/2up?view=theater Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|46|393|404|Bernays, Jacob|[[Hermann Usener]]|ADB:Bernays, Jacob}} Eine in der Geschichte der Beziehungen zwischen Juden und Deutschen fast ohne Vergleich dastehende Würdigung eines orthodoxen deutschen Juden durch einen Deutschen&lt;br /&gt;
* [[Theodor Gomperz]]: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Bernays (1824–1881)&amp;#039;&amp;#039;, in: ders., &amp;#039;&amp;#039;Essays und Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1905, S. 106–125.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|104||Bernays, Jacob|Rolf Mehrlein|118656317}}&lt;br /&gt;
* [[Arnaldo Momigliano]]: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Bernays&amp;#039;&amp;#039;. North-Holland publishing company, Amsterdam, London 1969 (= Mededelingen der koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen, afdeeling Letterkunde, nieuwe reeks, deel 32, n. 5, S. 151–178). (mehrfach wiederabgedruckt; einflussreich)&lt;br /&gt;
* Hans I. Bach: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Bernays. Ein Beitrag zur Emanzipationsgeschichte der Juden und zur Geschichte des deutschen Geistes im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 1974. (Standardbiographie; elegant geschrieben und historisch aufschlussreich, aber wissenschaftsgeschichtlich weniger ergiebig)&lt;br /&gt;
* [[John Glucker]], [[André Laks]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jacob Bernays. Un philologue juif&amp;#039;&amp;#039;. Presses Univ. du Septentrion, Villeneuve d’Ascq 1996 (= Cahiers de philologie, 16. Série Apparat critique.) (darin v.&amp;amp;nbsp;a. der Beitrag von Jean Bollack)&lt;br /&gt;
* [[Anthony Grafton]]: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Bernays, Joseph Scaliger, and Others&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Jewish Past Revisited. Reflections on Modern Jewish Historians.&amp;#039;&amp;#039; Ed. by David N. Myers and David B. Ruderman. New Haven &amp;amp; London: Yale University Press, 1998, S. 16–38.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613071647/http://www.bautz.de/bbkl/b/bernays_j.shtml |band=16|autor=Klaus-Gunther Wesseling|spalten=101–122}}&lt;br /&gt;
* [[Jean Bollack]]: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Bernays: un homme entre deux mondes.&amp;#039;&amp;#039; Avec une préface de [[Renate Schlesier]], Paris 1998.&lt;br /&gt;
** Deutsche Übersetzung von Tim Trzaskalik: &amp;#039;&amp;#039;Ein Mensch zwischen zwei Welten: Der Philologe Jacob Bernays&amp;#039;&amp;#039;, mit einem Vorwort von Renate Schlesier. Wallstein Verlag, Göttingen 2009, ISBN 978-3-8353-0489-5.&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Bernays, Jacob|5|47|47|[[Andreas Brämer]]}}&lt;br /&gt;
* Gherardo Ugolini: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Bernays e l’interpretazione medico-omeopatica della catarsi tragica. Con traduzione del saggio di Bernays, Grundzüge der verlorenen Abhandlung des Aristoteles über Wirkung der Tragödie (1857)&amp;#039;&amp;#039;, Cierre Grafica, Verona 2012. ISBN 978-88-95351-76-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Jacob Bernays}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118656317}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sammlungen.ulb.uni-bonn.de/de/historische-sammlungen/nachlaesse/bernays-jacob Nachlass Jacob Bernays in der ULB Bonn]&lt;br /&gt;
* {{Teuchos-Prosopographie|Bernays.Jacob|Jacob Bernays|[[Wilt Aden Schröder]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118656317|LCCN=n/87/138020|VIAF=34528124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bernays, Jacob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Universitätsbibliothek Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker der Klassischen Philologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Jüdisch-Theologisches Seminar in Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1824]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bernays, Jacob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philologe und philosophischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. September 1824&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Mai 1881&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-17364-57</name></author>
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