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	<title>Jacob Audorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:24:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jacob_Audorf&amp;diff=217091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wolf1949H: Bild Straßenschild</title>
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		<updated>2025-11-30T23:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild Straßenschild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Audorf-jakob-in-1898-07-05-der-wahre-jacob-nr312-s2765.jpg|mini|Jakob Audorf (Holzstich von 1898)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenschild Audorfring in Hamburg-Horn.JPG|mini|Straßenschild Audorfring in Hamburg-Horn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacob Audorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1835]] in [[Hamburg]]; † [[20. Juni]] [[1898]] ebenda) war ein deutscher [[Dichter]], [[Redakteur]] und Aktivist der [[Arbeiterbewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sohn des Haartuchwebers [[Jakob Audorf der Ältere|Jakob Audorf]] besuchte er die [[Armenschule]]. Anschließend erlernte er von 1852 bis 1857 das [[Schlosserei|Schlosser]]- und [[Mechaniker]]handwerk. Unter dem sozialistischen Einfluss des Vaters, der ein Verehrer von [[Karl Marx]] war,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Beer (Publizist)|Max Beer]]: Handlekikon  sozialistischer Persönlichkeiten 1932, Brumaire, Berlin 2025, S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er schon als Lehrling dem Hamburger Arbeiterbildungsverein bei. Von 1857 bis 1862 ging er auf die [[Wanderjahre|Walz]] durch Deutschland, die Schweiz, Frankreich und England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wirkte Audorf von 1858 bis 1859 als Präsident des [[Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein|Allgemeinen Deutschen Arbeiterbildungsvereins (ADAV)]] in [[Winterthur]]. In [[Paris]] war er 1861 Mitglied des [[Deutscher Arbeiterverein|Deutschen Arbeitervereins]]. Im November 1862 kehrte er nach Hamburg zurück, wo er die Bildung des ADAV unterstützte. Am 28. März 1863 billigte eine Arbeiterversammlung in Hamburg [[Ferdinand Lassalle]]s &amp;#039;&amp;#039;Offenes Antwortschreiben&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Namen sandte Audorf gemeinsam mit [[August Perl]] eine Erklärung an das Organ der Arbeiterbildungsvereine, die &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine deutsche Arbeiter-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; ([[Coburg]]). Darin betonten sie die gemeinsamen Ziele der Arbeiter. Audorf nahm am Gründungskongress des ADAV in [[Leipzig]] 1863 teil. Er wurde in den Vorstand gewählt, dem er bis 1868 angehörte. Er wurde zum Bevollmächtigten des ADAV in Hamburg ernannt und war Teilnehmer bei den Generalversammlungen des ADAV 1864, 1866 und 1867.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte zu den Funktionären des ADAV, die sich trotz der Beeinflussung durch die Lassalleschen Ideen für eine klare Politik der Arbeiterschaft einsetzte. Audorf trat besonders in dieser Zeit als politischer Dichter der Arbeiterbewegung hervor und wirkte damit agitatorisch für den ADAV. Die 1864 entstandene &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Arbeiter-Marseillaise|Arbeiter-Marseillaise]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Wohlan, wer Recht und Wahrheit achtet&amp;#039;&amp;#039;) war bis Ende des [[19. Jahrhundert]]s das verbreitetste [[Arbeiterlied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1868 bis 1875 hielt sich Audorf beruflich in [[Russland]] auf. Nach dem [[Gotha]]er Vereinigungskongress 1875 kehrte er auf Einladung der Hamburger Parteimitglieder zurück und arbeitete von 1875 bis 1877 als Redaktionsmitglied neben [[Wilhelm Blos]] beim &amp;#039;&amp;#039;Hamburger-Altonaer Volksblatt&amp;#039;&amp;#039;. Als er nach einem zweiten Aufenthalt in Russland 1881 nach Deutschland zurückkam, wurde er sofort aufgrund des [[Sozialistengesetz]]es ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1887 weilte er abermals in Russland. Von April 1888 bis zu seinem Tode war er Redakteur beim &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Echo&amp;#039;&amp;#039;, für das er regelmäßig humoristische und satirische Wochenendplaudereien schrieb. In Gedichten polemisierte er u.&amp;amp;nbsp;a. gegen den [[Militarismus]] und lud zur Maifeier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. September 1960 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Audorfring&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil [[Hamburg-Horn]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 wurde in Wien-[[Floridsdorf]] (21. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Audorfgasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Arbeiter-Marseillaise|Arbeiter-Marseillaise]]&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1890&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Dietz 1893&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter-Bundeslied: für vierstimmigen Männerchor mit Solo-Quartett&amp;#039;&amp;#039;. Komposition [[Heinrich Riva]]. Dresden: Günther 1893&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergissmeinnicht.&amp;#039;&amp;#039; Komposition Heinrich Riva. Dresden: Günther 1893&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sieg ist unser: für vierstimmigen Männerchor mit Orchester- oder Pianoforte-Begleitung.&amp;#039;&amp;#039;  Komposition Heinrich Riva. Dresden: Günther 1893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jakob Audorf jr. Geb. am 1. August 1835, gest. am 20. Juni 1898.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wahre Jacob|Der wahre Jakob. Illustrierte Zeitschrift für Satire, Humor und Unterhaltung]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 312 vom 5. Juli 1898, S. 2767 f. [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/wj1898/0145?sid=d04ca177b4e8da52e87d06d08a52dd9e Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Heinz Hümmler: &amp;#039;&amp;#039;Audorf. Jakob.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Biographisches Lexikon|Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 14–15.&lt;br /&gt;
* {{ADB|46|82|84|Audorf, Jakob|Ludwig Julius Fränkel|ADB:Audorf, Jakob}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|429|429|Audorf, Jakob|Paul Mayer|126147701}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jacob Audorf&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: [[Biographisches Lexikon des Sozialismus]]. J. H. W. Dietz Verlag, Hannover 1960, S.&amp;amp;nbsp;12 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Jakob Audorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126147701|VIAF=30521020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Audorf, Jacob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADAV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Audorf, Jacob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Audorf, Jacob der Jüngere&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dichter, Redakteur und Aktivist der Arbeiterbewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juni 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolf1949H</name></author>
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