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	<title>Jacob Alberts - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T10:46:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jacob_Alberts&amp;diff=897801&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulrich Schulte-Wülwer am 30. Oktober 2025 um 14:46 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-30T14:46:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alberts-jacob-in-die-heimat-bd20-1910-heft09-september1910-s197.jpg|mini|Jacob Alberts, um 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alberts Grab 1280x1344.jpg|mini|Grab von Jacob Alberts auf dem Friedhof von Westerhever]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacob Alberts&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1860]] in [[Westerhever]]; † [[7. November]] [[1941]] in [[Malente]]-Gremsmühlen) war ein [[deutsche]]r [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Marschhofbesitzers Peter Alberts besuchte nach der gymnasialen Ausbildung an der [[Domschule Schleswig]] (er sollte zunächst Pastor werden) von 1880 bis 1882 den Unterricht bei den Historienmalern [[Andreas Müller (Maler, 1811)|Andreas Müller]], [[Heinrich Lauenstein]] und [[Johann Peter Theodor Janssen]]&amp;lt;ref&amp;gt;keine [[Zeichnung (Kunst)|Zeichenklasse]]; Janssen leitete eine Malklasse(!); 1895 wurde er zum Direktor der Akademie berufen&amp;lt;/ref&amp;gt; an der [[Kunstakademie Düsseldorf|Kunstakademie]] in [[Düsseldorf]], danach bei [[Wilhelm von Diez]] an der [[München|Münchner]] [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der bildenden Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von München aus unternahm er Studienreisen nach [[Ungarn]] und [[Florenz]], wo er im [[Atelier]] von [[Francesco Vinea]] arbeitete. In den Jahren 1886 bis 1890 besuchte Alberts in den Wintermonaten die [[Académie Julian]] in [[Paris]] und wurde dort u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Jules-Joseph Lefebvre]] unterrichtet. Der Aufenthalt ermöglichte ihm Begegnungen mit den impressionistischen Malern [[Édouard Manet|Manet]], [[Pierre-Auguste Renoir|Renoir]], [[Claude Monet|Monet]] und [[Camille Pissarro|Pissarro]]. 1890 stellte er im Pariser „Salon“ aus. Die Auseinandersetzung mit dem französischen Impressionismus führte zwar zu einer Hellfarbigkeit, die insbesondere bei den blühenden Halliglandschaften zum Ausdruck kommt, doch insbesondere bei den Innenraumdarstellungen geht es ihm um die Bewahrung der Form und einer Beschreibung der Details.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1890 lebte der Künstler in [[Berlin]], wo er als Lehrer im Porträtfach an der Kunstschule des [[Verein der Berliner Künstlerinnen|Vereins der Berliner Künstlerinnen]] tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.vdbk1867.de/geschichte/zeichenschule.html |text=Vereinschronik: Zeichen- &amp;amp; Malschule. |wayback=20150717194255}} Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.&amp;amp;nbsp;V.; abgerufen am 18. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinem Schülerinnen gehörte [[Paula Becker-Modersohn]]. Alberts zählte 1892 zu den Gründungsmitgliedern der Berliner Künstlergruppe [[Vereinigung der&amp;amp;nbsp;XI]], aus der 1898 die [[Berliner Sezession]] hervorging, der Alberts ebenfalls als Gründungsmitglied angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Schulte-Wülwer, Jörg Paczkowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Max Lieberman und norddeutsche Mitglieder der Berliner Sezession&amp;#039;&amp;#039;. Heide 2008, S. 47–55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sommerzeit arbeitete er regelmäßig in seiner [[Nordfriesland|nordfriesischen]] Heimat. Das Erlebnis der bis dahin weitgehend unbekannten Welt der Halligen, die er 1887 entdeckte, brachte ihm den Ruf des „Halligmalers“ ein. Seit 1895 besuchte er regelmäßig auch die Insel Sylt. Über den Industrie-Organisator und späteren Außenminister [[Walther Rathenau]] wurde Alberts in Kreise der Hochfinanz eingeführt, die zumeist namhafte Kunstsammler waren. Der gefürchtete Kritiker [[Alfred Kerr]] und der Philosoph [[Friedrich Paulsen]] schrieben Hymnen auf seine Bilder.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kieler Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 8. März 1901. [[Alfred Kerr]]: &amp;#039;&amp;#039;Verweile doch – Die Welt im Licht I&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1922, S. 9 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Berlin wurde ihm durch den preußischen Kultusminister der Professorentitel verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 wurde Alberts in Hamburg ansässig, 1932 erwarb er ein Haus in Malente-Gremsmühlen. Reisen führten ihn nach Norwegen (1898), Holland (1901) England (1908), Spanien (1924) und auf die Insel Teneriffa (1911, 1924, 1938). 1940 war Alberts anlässlich seines 80. Geburtstages auf Antrag des Gauleiters von Schleswig-Holstein, [[Hinrich Lohse]], als Preisträger der [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] vorgesehen. Die Auszeichnung war bereits von Hitler und Goebbels genehmigt, sie unterblieb jedoch als bekannt wurde, dass Alberts zweimal wegen des [[§&amp;amp;nbsp;175]] angeklagt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Thomas: &amp;#039;&amp;#039;Die Propaganda-Maschinerie – Bildende Kunst und Öffentlichkeitsarbeit im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1978.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alberts ist auf dem Friedhof der Kirche [[St. Stephanus (Westerhever)|St. Stephanus]] in Westerhever bestattet, die er auf einem seiner in Paris ausgestellten Werke dargestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Alberts war Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/deutscher-knstlerbund/mitglieder/index.html |text=Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes seit der Gründung 1903 / Alberts, Jacobs |wayback=20160304050724}} Deutscher Künstlerbund; abgerufen am 9. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 J Alberts Blaue Diele auf Hooge.jpg|Blaue Diele auf Hallig Hooge&lt;br /&gt;
 J Alberts Blühende Hallig.jpg|Blühende Hallig&lt;br /&gt;
 J Alberts Diele aus Vierlanden.jpg|Diele aus Vierlanden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beichte auf der Hallig Oland&amp;#039;&amp;#039; (1891), [[Nordfriesisches Museum. Nissenhaus Husum]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schmied Broders, Westerhever&amp;#039;&amp;#039; (1891), Nordfriesisches Museum. Nissenhaus Husum&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Predigt auf Hallig Gröde&amp;#039;&amp;#039; (1892), verschollen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Königspesel auf Hallig Hooge&amp;#039;&amp;#039; (1893), Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, [[Schloss Gottorf]], Schleswig&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blühende Hallig&amp;#039;&amp;#039; (um 1895), Flensburg, Städtisches Museum&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sylter Dünen&amp;#039;&amp;#039; (1898), Kiel, Kunsthalle&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Haus im Sonnenschein“ Vierlande&amp;#039;&amp;#039;, um 1900. Jürgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung, Hamburg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonntagsbesuch auf der Hallig&amp;#039;&amp;#039; (Kaffeegesellschaft) (um 1902), Nordfriesisches Museum. Nissenhaus Husum&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Halligstube, Nordmarsch Langeness&amp;#039;&amp;#039;, Museum Kunst der Westküste, Alkersum/Föhr&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blühende Hallig&amp;#039;&amp;#039; (1902/03), Nordfriesisches Museum. Nissenhaus Husum&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am Eutiner See&amp;#039;&amp;#039;, um 1903, Jürgen und Maria Elisabeth Rasmus Stiftung, Hamburg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blaue Diele auf Hooge&amp;#039;&amp;#039; (1905), Museumsberg Flensburg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaffeegesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (undatiert), Nordfriesisches Museum. Nissenhaus Husum&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blühender Holunder&amp;#039;&amp;#039; (undatiert), Nordfriesisches Museum. Nissenhaus Husum&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Holsteinische Marschlandschaft&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg, Altonaer Museum&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kapitänswitwe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am kleinen Ukleisee bei Eutin&amp;#039;&amp;#039; (o. J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BerlinerLeben |Autor=Friedrich Fuchs |Titel=Jakob Alberts |Jahr=1902 |Heft=7 |Seiten=110–111 |zlb=208}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Jansa (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche bildende Künstler in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1912.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Alberts, Jacob |Band=1 |Seite=223 |SeiteBis=224}}&lt;br /&gt;
* Gustav Frenssen: &amp;#039;&amp;#039;Jacob Alberts. Ein deutscher Maler. Mit 4 Farbentafeln und 29 einfarbigen Bildern nach Gemälden und Zeichnungen des Künstlers und 3 Abbildungen im Text.&amp;#039;&amp;#039; G. Grote’sche Verlagsbuchhandlung, Berlin 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jacob Alberts. Acht farbige Wiedergaben nach Gemälden und fünf Abbildungen im Text.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Einleitung von Hans Vollmer. E. A. Seemann, Leipzig [1920]. ({{archive.org |jacobalbertsacht00albe}})&lt;br /&gt;
* Hans Wolfgang Singer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Künstlerlexikon. Leben und Werke der berühmtesten bildenden Künstler.&amp;#039;&amp;#039; vorbereitet von Hermann Alexander Müller. Band 1. Literarische Anstalt Rütten &amp;amp; Loening, Frankfurt am Main 1921.&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Band=1}}&lt;br /&gt;
* Emanuel Bénézit (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire Critique et Documentaire des Peintres, Sculpteurs, Dessinateurs et Graveurs de tous les temps et de tous les pays.&amp;#039;&amp;#039; Band I. 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Saur, München 1992, ISBN 3-598-22742-6.&lt;br /&gt;
* Carsten Roth&amp;lt;!-- : &amp;#039;&amp;#039;Aufsatztitel/Lemma&amp;#039;&amp;#039; --&amp;gt;. In: [[Hans Paffrath]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Düsseldorfer Malerschule 1819–1918.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abbema–Gurlitt.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof und von der Galerie Paffrath. Bruckmann, München 1997, ISBN 3-7654-3009-9, S. 57 (Abb.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jacob Alberts 1860–1941 Retrospektive. Nordfriesisches Museum Ludwig-Nissen-Haus, Husum, 11. Juli bis 19. September 1999.&amp;#039;&amp;#039; Museumsverbund Nordfriesland. Mit einem Werkverzeichnis und einem grundlegenden Text von Hans-Jürgen Krähe. ISBN 3-7793-6908-7.&lt;br /&gt;
* Ulrich Schulte-Wülwer: &amp;#039;&amp;#039;Föhr, Amrum und die Halligen in der Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Heide 2012, ISBN 978-3-8042-1346-3, S. 81–94.&lt;br /&gt;
* Ulrich Schulte-Wülwer: &amp;#039;&amp;#039;Sylt in der Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Heide 2018, ISBN 978-3-8042-1481-1, S. 145–147.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Dateikat|Gemälde von Jacob Alberts}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116279141}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116279141|LCCN=n2003013147|VIAF=759699}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alberts, Jacob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tönning)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Alberts, Jacob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Westerhever]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Malente]]-Gremsmühlen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulrich Schulte-Wülwer</name></author>
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