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	<title>Jackfruchtbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T06:52:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jackfruchtbaum&amp;diff=27318&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: archiv-bot fix</title>
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		<updated>2026-04-12T08:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archiv-bot fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Jackfruchtbaum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Artocarpus heterophyllus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Jean Baptiste de Monnet de Lamarck|Lam.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Brotfruchtbäume&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Artocarpus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Maulbeergewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Moraceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Rosenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Rosales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Jackfruit.jpeg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Die Jackfrucht wächst direkt am Stamm des Baumes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jackfruchtbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Artocarpus heterophyllus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Maulbeergewächse]] (Moraceae). Die [[Frucht (Botanik)|Frucht]] wird &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jackfrucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jackbaumfrucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jakobsfrucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im [[Brasilianisches Portugiesisch|brasilianischen Portugiesisch]] &amp;#039;&amp;#039;Jaca&amp;#039;&amp;#039; und auf [[Malaiische Sprache|Malaiisch]] &amp;#039;&amp;#039;Nangka&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Früchte stammen vom [[Cempedakbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Artocarpus integer&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Arthocarpus rigidus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Artocarpus odoratissimus]]&amp;#039;&amp;#039;, aber auch von vielen wilden &amp;#039;&amp;#039;Arthocarpus&amp;#039;&amp;#039;-Arten können die Früchte genutzt werden; &amp;#039;&amp;#039;[[Artocarpus lakoocha]]&amp;#039;&amp;#039; wird gelegentlich kultiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jackfruit - Flora Sinensis 1656 (2950721).jpg|mini|Abbildung eines Jackfruchtbaums aus [[Michael Boym]]s &amp;#039;&amp;#039;Flora sinensis&amp;#039;&amp;#039; (1656)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tsjaka-maram, Hendrik van Rheede, Hortus Malabaricus, 1682.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Tsjakamaram aut. Pilau&amp;#039;&amp;#039; aus Hendrik van Rheedes &amp;#039;&amp;#039;Hortus Malabaricus&amp;#039;&amp;#039; (1682)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheede&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der Name „Jackfrucht“ soll vom [[Malayalam]]-Wort ചക്ക (&amp;#039;&amp;#039;Chakka&amp;#039;&amp;#039;) herrühren. [[Hendrik Adriaan van Rheede tot Draakenstein|Hendrik van Rheede]] (1636–1691) erwähnte den Baum in seinem 1678–1693 in Amsterdam herausgegebenen Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Hortus Malabaricus]]&amp;#039;&amp;#039; in niederländischer Umschrift (&amp;#039;&amp;#039;Tsjaka-Maram&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rheede&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hendrik Adriaan van Rheede tot Draakestein |Titel=Horti Indici Malabarici Pars Tertia de Arboribus Regni Malabari |Ort=Amsterdam |Datum=1682 |Kapitel=Tsjaka-Maram sive Jacca vel Jaaca |Seiten=17–20 |Sprache=la |Online=http://www.botanicus.org/item/31753003370084}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über das 1563 in [[Goa]] erschienene Werk &amp;#039;&amp;#039;Colóquios dos simples e drogas da India&amp;#039;&amp;#039; des Portugiesen [[Garcia da Orta]] gelangte der Name ins Englische.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Garcia da Orta |Hrsg=D. G.  Dalgado |Titel=Classificação botanica das plantas e drogas, descriptas nos &amp;quot;Coloquios da India&amp;quot; de Garcia d&amp;#039;Orta |Verlag=Nicol’s Printing Work’s |Ort=Bombay |Datum=1894 |Kapitel=Col. XXVIII. Da jaca, e dos jambolões, e dos jambos |Seiten=15 |Sprache=pt |Kommentar=redigierte Neuausgabe des Werks von Garcia da Orta |Online=https://archive.org/details/b20405510/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nangka-Vielfrucht.jpg|mini|Baum mit vielen Sammelfrüchten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Artocarpus heterophyllus.jpg|mini|Querschnitt einer Jackfrucht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:JackfruitArils&amp;amp;Seeds.jpg|mini|Gelbe Samenmäntel, Samen (Achänen) und Faserstränge (Rags)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nangka-Markt.jpg|mini|Fruchtfleisch im Supermarkt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Selling jackfruit in bangkok3.jpg|mini|Jackfrucht-Verkäuferin in [[Bangkok]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jackfrukt (Artocarpus Heterophyllus) - 2022.jpg|mini|Die Samen der Jackfrucht sind nach dem Schälen essbar und erinnern geschmacklich an Kartoffeln.]]&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Artocarpus heterophyllus&amp;#039;&amp;#039; wächst als immergrüner [[Baum]], der einen relativ kurzen Stamm mit einer dichten [[Baumkrone]] besitzt, aber leicht Wuchshöhen von 10 bis 20 Metern und Stammdurchmesser von 30 bis 80 oder mehr (200–300) Zentimetern erreicht. Es können manchmal [[Brettwurzeln]] gebildet werden. Die Rinde des Jackfruchtbaumes ist rötlich-braun und glatt, bei Verletzung der Rinde tritt [[Milchsaft]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständig, schraubig angeordneten, etwas gummiartigen und dicken [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 1 bis 3 Zentimeter lang. Die ledrige Blattspreite ist 7 bis 15 (bis 20 Zentimeter) lang, 3 bis 7 Zentimeter breit und elliptisch bis verkehrt-eiförmig. An jungen Bäumen sind die Laubblätter unregelmäßig gelappt bis gespalten. An älteren Bäumen sind die Laubblätter ganz, dunkelgrün mit glattem Blattrand und abgerundet bis bespitzt. Die Blattspreite besitzt einen prominenten Hauptnerv und davon ausgehend auf jeder Seite sechs bis acht Seitennerven. Die [[Nebenblatt|Nebenblätter]] sind bei einer Länge von 1,5 bis 8 Zentimetern eiförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die ährigen [[Blütenstände]] werden an Stamm, Ästen oder Zweigen gebildet ([[Kauliflorie]]). Jackfruchtbäume sind einhäusig getrenntgeschlechtig ([[Monözie|monözisch]]): Ein Baum trägt also sowohl weibliche als auch männliche [[Blüte]]n. Die gestielten, zylindrischen bis ellipsoiden oder birnenförmigen, bis etwa 10–12&amp;amp;nbsp;Zentimeter langen und 5–7 Zentimeter breiten Blütenstände sind anfangs komplett in die schnell abfallenden, eiförmigen [[Tragblatt|Deckblätter]] eingehüllt. Die Blüten sind sehr klein, es sind in einem Blütenstand mehrere tausend Blüten vorhanden, die an einer keuligen, fleischigen &amp;#039;&amp;#039;Rachis&amp;#039;&amp;#039; sitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Push&amp;quot;&amp;gt;D. K. N. G Pushpakumara: &amp;#039;&amp;#039;Floral and Fruit Morphology and Phenology of Artocarpus heterophyllus Lam. (Moraceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sri Lankan J. Agric. Sci.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 43, 2006, S.&amp;amp;nbsp;82–106, [https://www.researchgate.net/publication/238953941 online] (PDF), auf researchgate.net, abgerufen am 24. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die männlichen Blüten sind grünlich, einige Blüten sind steril. Die männlichen Blüten sind behaart und die [[Perianth]]röhre endet mit zwei 1 bis 1,5 Millimeter großen Lappen. Die jeweils einzelnen und vorstehenden Staubfäden, mit gelben, rundlichen und zweithekigen Staubbeuteln, sind in der Knospe gerade. Nach der Pollenausschüttung fallen die [[Staubblatt|Staubblätter]], die dann aschgrau werden, nach wenigen Tagen ab, später auch fallen die ganzen männlichen Blütenstände. Die grünlichen weiblichen Blüten, mit behaartem und röhrigem Perianth, besitzen einen fleischigen [[Blütenboden]]. Die weiblichen Blüten enthalten einen einfächerigen [[Fruchtknoten]] mit einem vorstehenden [[Griffel (Botanik)|Griffel]] mit breiter, kopfiger oder selten zweilappiger Narbe. Die Blütezeit reicht von Dezember meist Februar bis März.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte ===&lt;br /&gt;
Die ellipsoiden bis rundlichen [[Fruchtverbände]] aus dem fleischigen [[Perianth]], die eigentlichen Jackfrüchte, wachsen an einem langen und dicken Stiel am Stamm, sind unterschiedlich groß und von einer anfangs gelblich-grünlichen bis gelben, bei Reife gelblich-braunen, harten, gummiartigen Schale mit kleinen Noppen umgeben, mit harten, konischen, hexagonalen, mehr oder weniger spitzen [[Tuberkel]]n. Die sehr groß werdenden und unterschiedlich geformten Fruchtverbände weisen eine Länge von 30 bis 100 Zentimetern und einen Durchmesser von 15 bis 50 Zentimetern auf. Ein ausgewachsener Baum produziert bis zu 700 Früchte pro Jahr, die zwischen 0,5 und 50&amp;amp;nbsp;kg wiegen. Im Durchschnitt werden auf Jackfruchtbaum-Plantagen etwa 50 bis 80&amp;amp;nbsp;t Früchte pro Hektar jährlich geerntet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;APAARI&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Amrik Singh Sidhu |Hrsg=Asia-Pacific Association of Agricultural Research Institutions |Titel=APAARI. 2012 Jackfruit Improvement in the Asia-Pacific Region: A Status Report |Ort=Bangkok |Datum=2012-08-31 |Sprache=en |Online=https://www.apaari.org/wp-content/uploads/downloads/2012/10/Jackfruit-A-Success-Story_31-8-2012.pdf |Format=PDF |KBytes=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bestehen aus einem festen, fibrösen, weißlichen, etwa 5–10 Zentimeter dicken Kern (Rachis) und vielen, bis zu 10 Zentimeter langen &amp;#039;&amp;#039;Einzelfrüchten&amp;#039;&amp;#039; (Fruitlets, Bulbs, Pips) mit schmal-elliptischen bis eiförmigen, hellbräunlichen [[Achäne]]n, die eine Länge von etwa 3 Zentimetern und einen Durchmesser von 1,5 bis 2 Zentimetern aufweisen. Es können etwa 100–500 Samen pro Frucht vorhanden sein. Die [[Samenschale]] besteht aus einer dünnen, ledrig-wachsigen, später dickeren, pergamentartigen und leicht ablösbaren Testa (Husk) und einem bräunlichen, häutigen Tegmen, die [[Kotyledonen]] sind meist ungleich groß, das [[Endosperm]] ist minimal vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;N. Haq: &amp;#039;&amp;#039;Jackfruit  Artocarpus heterophyllus.&amp;#039;&amp;#039; International Centre for Underutilised Crops, 2006, ISBN 0-85432-785-1, S.&amp;amp;nbsp;4–11, 72 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fruchtverband reift während der Regenzeit von Juli bis August. Die bohnenförmigen Achänen der Jackfrucht sind mit einem festen gelblichen [[Arillus]] (Samenmantel, Fruchtfleisch) umhüllt, welcher bei Reife der Frucht einen intensiv süßlichen Geschmack besitzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Elhadi M Yahia: &amp;#039;&amp;#039;Postharvest Biology and Technology of Tropical and Subtropical Fruits.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 3, Woodhead, 2011, ISBN 978-1-84569-735-8, S.&amp;amp;nbsp;275–295.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Fruchtfleisch wird von vielen schmalen Fasersträngen (Rags, Perigones; unentwickeltes Perianth) eingehüllt, welche zwischen der harten Schale zum Kern der Frucht verlaufen und fest mit ihm verbunden sind. Bei Anschnitt sondert der innere Teil (Kern) ein sehr klebriges milchiges Sekret ab, das sich kaum mit Wasser und Seife, jedoch mit Öl oder anderen Lösungsmitteln von der Haut lösen lässt. Zur Reinigung der Hände nach dem „Auspulen“ des Fruchtfleisches halten z.&amp;amp;nbsp;B. Straßenhändler in [[Tansania]], welche die Frucht in kleinen Segmenten verkaufen, für ihre Kunden Schälchen mit [[Petroleum]] vor, damit sie sich die klebrigen Finger reinigen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine durchschnittliche Frucht besteht aus 27 % essbarem Samenmantel, 15 % essbaren Samen, 20 % weißer Pulpe (unentwickeltem Perianth, Rags) und Rinde und 10 % Kernen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Push&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Bäume zu viele mittelmäßig große Früchte tragen, wird gewöhnlich ein guter Teil davon entfernt; dadurch können die übrigen Früchte größer werden und sich besser zur Reife entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 56.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Kultiviert wird der Jackfruchtbaum in allen tropischen Gebieten der Welt. Beheimatet ist &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus heterophyllus&amp;#039;&amp;#039; in Indien, wo er in den [[Ostghats|Ost-]] und [[Westghats]] bis in Höhenlagen von 1100 Metern vorkommt. Hauptanbauländer sind Indien, [[Bangladesch]], [[Thailand]], [[Indonesien]], [[Sri Lanka]] und [[Nepal]]. In Indien liegen die Hauptanbaugebiete in [[Kerala]], [[Karnataka]], [[Assam]] und [[Westbengalen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;APAARI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus heterophyllus&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1789 durch [[Jean Baptiste de Monnet de Lamarck]] in &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie Méthodique, Botanique&amp;#039;&amp;#039;, 3, S.&amp;amp;nbsp;209.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=21300871|WissName=Artocarpus heterophyllus}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus heterophyllus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lam.}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus integrifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L. f.}},&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus jaca&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lam.}}, &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus integrifolius&amp;#039;&amp;#039; auct. non {{Person|L. f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbau und Ernte ==&lt;br /&gt;
Der Baum gedeiht auf tiefgründigen, nährstoffreichen Böden in feuchtem Tropenklima. Er wird meist als Einzelbaum in Obstgärten angepflanzt, oft in Mischkultur mit anderen Obstbäumen. Größere Reinbestände sind die Ausnahme. Etablierte Sorten sind bisher nicht beschrieben. 95 % der Jackfrüchte werden auf Feldrändern, in Hinterhöfen und Wäldern in der Nähe von Dörfern angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lotao.com/blogs/lotao-blog/jackfrucht-als-fleischersatz-wir-ziehen-oeko-bilanz |titel=Jackfrucht-Fleischersatz: Wir ziehen (Öko-)Bilanz! |werk=Lotao |datum=2025-01-17 |sprache=de |abruf=2025-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Hauptanbaugebiete liegen in Indien, Bangladesch, Thailand, Indonesien, Sri Lanka und Nepal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oekotest.de/essen-trinken/Jackfruit-Das-steckt-hinter-dem-Fleischersatz-fuer-Veganer_10691_1.html |titel=Jackfruit: Das steckt hinter dem Fleischersatz für Veganer |werk=Ökotest |datum=2019-06-11 |sprache=de-DE |abruf=2025-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jackfruit-Baum gehört zur Familie der Maulbeergewächse. Die heranreifenden Früchte werden oft mit Tüten oder Flechtwerk umwickelt, um sie vor Tierfraß zu schützen. Die Anzucht erfolgt meist direkt aus den Samen. Unreif geerntete Früchte sind bis zu sechs Wochen haltbar, während reife Früchte umgehend verzehrt werden müssen. Wegen der enormen Größe werden die Früchte auf den Märkten vor Ort meist stückweise verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nutzpflanzen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Nowak, Bettina Schulz |Titel=Taschenlexikon tropischer Nutzpflanzen und ihrer Früchte |Verlag=Verlag Quelle &amp;amp; Meyer |Ort=Wiebelsheim |Datum=2009 |ISBN=978-3-494-01455-5 |Seiten=81}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine einzige Frucht kann bis zu 35 Kilo schwer werden. Ein ausgewachsener Baum produziert bis zu drei Tonnen Früchte pro Jahr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; style=&amp;quot;width:20em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Hauptproduzenten&amp;lt;ref name=&amp;quot;APAARI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Land !! Produktion&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;(1000 Tonnen, mit Jahr)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{IND}} || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 1436 &amp;lt;small&amp;gt;(1992)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{BGD}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1005 &amp;lt;small&amp;gt;(2010)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;{{THA}} || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | {{0}}392 &amp;lt;small&amp;gt;(1987)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{IDN}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}340 &amp;lt;small&amp;gt;(1987)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{LKA}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| k. A.&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{NPL}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}{{0}}19 &amp;lt;small&amp;gt;(2010)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{MYS}} ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}{{0}}13 &amp;lt;small&amp;gt;(1987)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|*) Die Zahlenangaben stammen aus ganz unterschiedlichen Jahren und geben daher nur eine ungefähre Vorstellung. Für Sri Lanka, wo wahrscheinlich mehr Jackfrucht als in Nepal geerntet wird, sind nach dieser Quelle keine Zahlen verfügbar.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte werden in der [[Südasien|süd-]] und [[Südostasien|südostasiatischen]] Küche verwendet. Die unreifen Früchte werden geschält und wie Gemüse in diversen gekochten Gerichten zubereitet oder als [[indisches Pickle]] eingelegt. Eine bekannte javanische Spezialität ist [[Gudeg]], ein mild schmeckendes Gericht mit [[Kokosmilch]], Hühnerfleisch und Gewürzen. Ebenfalls werden die unreifen Früchte seit 2016 vermehrt als [[Veganismus|veganer]] [[Fleischersatz]] exportiert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=7G3Ns9acbkU |titel=Ist das der perfekte Fleischersatz für Veganer? |abruf=2017-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; da die Konsistenz durch die Fasern in der Frucht nach dem Kochen Ähnlichkeit mit [[Niedrigtemperaturgaren|niedrigtemperaturgegartem]] Braten besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Sonne getrockneten Früchte kommen auch als Jackfruit-Chips in den Handel. In vielen Provinzen Thailands werden prämierte Produkte im Rahmen des Programms [[One Tambon One Product]] für den Export hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.thaitambon.com/tambon/tsmepdesc.asp?Prod=0931315427&amp;amp;ID=520303&amp;amp;SME=09313153851 |wayback=20140830121756 |text=&amp;#039;&amp;#039;Prämierte Jackfruit-Chips&amp;#039;&amp;#039;}} aus [[Lampang (Provinz)|Lampang]] (in thailändischer Sprache).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.thaitambon.com/tambon/tsmepdesc.asp?Prod=05629103213&amp;amp;ID=250807&amp;amp;SME=0532102230 |wayback=20080321102015 |text=&amp;#039;&amp;#039;Prämierte Jackfruit-Chips&amp;#039;&amp;#039;}} aus [[Prachinburi (Provinz)|Prachinburi]] (in thailändischer Sprache).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Jackfrucht wird auch reif gepflückt und dann als Süßspeise verzehrt. Das innere gelbliche Fleisch wird herausgenommen und entkernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen der Jackfrucht (Jacknüsse) sind gekocht oder geröstet genießbar und finden beispielsweise als Einlage in [[Curry (Gericht)|Currys]] Verwendung. Geröstete und getrocknete Samen werden unter anderem auch zu Mehl verarbeitet und zum Backen verwendet; sie schmecken ähnlich wie [[Esskastanien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hort.purdue.edu/newcrop/morton/jackfruit_ars.html |titel=Purdue University: &amp;quot;Jackfruit&amp;quot; |abruf=2016-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Frederic Rosengarten Jr.: &amp;#039;&amp;#039;The Book of Edible Nuts.&amp;#039;&amp;#039; Dover Pub., 1984, ISBN 0-486-43499-0, S.&amp;amp;nbsp;294 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Holz des Jackfruchtbaumes ist mittelhart, witterungsbeständig, [[termiten]]resistent und lässt sich gut polieren. Es wird als Möbelholz sehr geschätzt und auch zu Musikinstrumenten verarbeitet. In Indonesien ([[Malaiische Sprache|indonesisch]] &amp;#039;&amp;#039;pohon nangka&amp;#039;&amp;#039;) baut man daraus Gestelle einiger [[Gong]]spiele oder der Fasstrommel &amp;#039;&amp;#039;[[Kendang]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Gamelan]], die Zupflaute &amp;#039;&amp;#039;[[Gambus]]&amp;#039;&amp;#039;, in Indien unter anderem die Fasstrommel &amp;#039;&amp;#039;[[Maddale]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südindischen Bundesstaat [[Kerala]] baut man aus diesem Holz die dort beheimatete Zylindertrommel &amp;#039;&amp;#039;[[Chenda]]&amp;#039;&amp;#039; oder teilweise auch die Sanduhrtrommel &amp;#039;&amp;#039;[[Idakka]]&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Gegend gilt der Baum ([[malayalam]] &amp;#039;&amp;#039;varikka plavu&amp;#039;&amp;#039;) als heilig und als Wohnort der hinduistischen Göttin [[Kali (Göttin)|Kali]]. Daher werden Altarbildnisse der Göttin und die Krone für den Hauptdarsteller im religiösen Tanzdrama &amp;#039;&amp;#039;[[Mutiyettu]]&amp;#039;&amp;#039; auf rituelle Weise aus Jackfruchtholz gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kochen des Holzes lässt sich ein gelber Farbstoff gewinnen, mit dem traditionell die Roben buddhistischer Mönche gefärbt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nutzpflanzen&amp;quot; /&amp;gt; Alle Teile des Baumes (Fruchtfleisch, Samen, Milchsaft, Wurzelsud, …) finden Verwendung in der traditionellen Medizin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nutzpflanzen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Gacfrucht (&amp;#039;&amp;#039;[[Momordica cochinchinensis]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Zhengyi Wu, Zhe-Kun Zhou &amp;amp; Michael G. Gilbert: &amp;#039;&amp;#039;Moraceae&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Flora of China&amp;#039;&amp;#039;, Volume 5, S. 31: [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200006337 &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus heterophyllus&amp;#039;&amp;#039; - online] (Abschnitt Beschreibung).&lt;br /&gt;
* Abdul Ghafoor: &amp;#039;&amp;#039;Moraceae&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Flora of Pakistan&amp;#039;&amp;#039;: [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=5&amp;amp;taxon_id=200006337 &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus heterophyllus&amp;#039;&amp;#039; – online] (Abschnitt Beschreibung).&lt;br /&gt;
* K. C. Sahni: &amp;#039;&amp;#039;The Book of Indian Trees.&amp;#039;&amp;#039; Second Edition, Bombay Natural History Society, Oxford University Press, 2000, 2015, ISBN 0-19-564589-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Artocarpus heterophyllus|Jackfruchtbaum (&amp;#039;&amp;#039;Artocarpus heterophyllus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [https://agroforestry.net/tti/A.heterophyllus-jackfruit.pdf &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus heterophyllus (jackfruit)&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 902&amp;amp;nbsp;kB), Species Profiles for Pacific Island Agroforestry, April 2006.&lt;br /&gt;
* [https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Artocarpus+heterophyllus &amp;#039;&amp;#039;Artocarpus heterophyllus&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants, abgerufen am 24. Mai 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=21300871|WissName=Artocarpus heterophyllus|ProjektID=9}}.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4390049-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maulbeergewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moraceae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exotische Frucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exotisches Schalenobst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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