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	<title>Jack R. Pole - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-07-18T10:01:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jack Richon Pole&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1922]] in [[London]]; † [[30. Januar]] [[2010]]) war ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Historiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft, Studium und Lehrtätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Pole stammte aus einer [[Judentum|jüdischen]] Familie, die aus der [[Ukraine]] nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] eingewandert war und sich zunächst in [[Glasgow]] niederließ. Sein Vater Joe Pole wurde wegen [[Kriegsdienstverweigerung]] während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] verhaftet und arbeitete später als [[Journalist]] und Leiter der [[Öffentlichkeitsarbeit]] von [[United Artists]] in [[London]]. Poles Mutter Phoebe Richards war ebenfalls jüdischer Abstammung aus einer Unternehmerfamilie, engagierte sich als [[Suffragetten|Suffragette]] und wurde wegen Beteiligung an Aktionen zum [[Frauenwahlrecht]] im [[Hyde Park]] verhaftet. Später wurde sie als Vertreterin der [[Labour Party]] Mitglied des Stadtrates von Finchley und kritisierte als solche noch im hohen Alter die Arbeit der damaligen Abgeordneten des [[House of Commons (Vereinigtes Königreich)|Unterhauses]], [[Margaret Thatcher]]. Gleichwohl erhielt Pole nach dem Tode seiner Mutter einen handgeschriebenen Beileidsbrief von Thatcher, die zu diesem Zeitpunkt bereits [[Liste der britischen Premierminister|Premierministerin]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der familiäre [[Radikalismus|radikale]] [[Politische Linke|politisch linke]] Hintergrund führten zu einer lebenslangen Abscheu Poles vor [[Soziale Ungleichheit|sozialer Ungleichheit]] und [[Rassendiskriminierung]]. In den [[1960er Jahre]]n nahm er an Demonstrationen für die Rechte von [[Immigrant]]en aus dem [[Commonwealth of Nations]] in Großbritannien teil und unterstützte auch die [[Bürgerrechtsbewegung]] in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Alter von vier Jahren wurde er eingeschult und war zunächst Schüler der Malting House School in [[Cambridge]], die von dem [[Pädagoge]]n Geoffrey Pyke begründet wurde. Später wechselte er an die King Alfred School in [[Hampstead (London)]]. Nach Beendigung der Schule trat er in die [[British Army]] ein und diente im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von 1939 bis 1945 als [[Soldat]] in [[Flugabwehr]][[Batterie (Militär)|batterien]] in [[Scapa Flow]], [[Somaliland]] sowie an der Südküste Englands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende begann er 1946 ein Studium der [[Geschichte]] am [[Queen’s College (Oxford)|Queen’s College]] der [[Universität Oxford]]. Bereits während dieser Zeit spezialisierte er sich auf die Geschichte der Vereinigten Staaten und begann 1949 seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Doktor der [[Philosophie]] ([[Ph.D.]]) an der [[Princeton University]] in [[New Jersey]], was zu dieser Zeit ungewöhnlich war, letztlich aber seine Laufbahn maßgeblich prägte. Während dieser Zeit lernte er auch die führenden Historiker der USA und deren Werke kennen. Zusammen mit dem späteren anerkannten Historiker [[Gerald Aylmer (Historiker)|Gerald Aylmer]] unternahm er eine ausgedehnte Forschungsreise durch die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Promotion war er von 1952 bis 1953 mit einem [[Lehrauftrag]] als [[Lecturer]] an der Princeton University tätig und übernahm eine Tätigkeit als Lecturer ebenfalls 1953 nach seiner Rückkehr nach Großbritannien am [[University College London]]. Zehn Jahre später wurde er zum [[Professor]] an die [[Cambridge University]] berufen, wo er Geschichte und Regierung Amerikas unterrichtete. Zugleich war er als [[Fellow]] auch Lehrbeauftragter am 1958 gegründeten [[Churchill College]], dessen Vizerektor (Vice-Master) er später war. 1978 wurde er Professor auf dem von der [[Rhodes-Stiftung]] gestifteten [[Lehrstuhl]] für Amerikanische Geschichte an der Oxford University und wiederum zugleich zwischen 1979 und 1989 als Fellow Lehrbeauftragter am [[St Catherine’s College (Oxford)]] der Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl in Cambridge als auch in Oxford gab er dem Studiengang der Amerikanischen Geschichte eine neue Prägung durch die Umgestaltung des [[Lehrplan]]s und neuen Schwerpunktthemen. Im letzten Jahr des [[Grundständiges Studium|Grundständigen Studiums]] ([[Undergraduate]]) wurde das bisherige Thema „[[Sklaverei]] und [[Sezession]]“, das den [[Sezessionskrieg]] als Konflikt zwischen Weißen sah, geändert in „Sklaverei und [[Emanzipation]]“, das einen Schwerpunkt auf die Probleme der farbigen [[Afrika|afrikanischen]] Einwanderer legte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Lehrtätigkeit in Cambridge und Oxford förderte er auch den Austausch von Gastwissenschaftlern und pflegte insbesondere eine enge Zusammenarbeit mit [[Richard Hofstadter]], DeWitt Clinton Professor of American History an der [[Columbia University]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung und Veröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
Professor Jack Pole war der bedeutendste britische Historiker und Kenner der [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten von Amerika]] seiner Generation und seine Fachbücher und Artikel brachten ihm Lob und Anerkennung der wichtigsten [[USA|US-amerikanischen]] Historiker ein. Er war zwar insbesondere ein Experte zur amerikanischen Revolution, schrieb aber über alle Zeitabschnitte und verband die [[Geschichte der Vereinigten Staaten]] mit der [[Geschichte Englands]] im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen ersten Veröffentlichungen zählte eine Arbeit über [[US-Präsident]] [[Abraham Lincoln]], die 1965 zum 100. Jahrestag der Ermordung des Präsidenten während des [[Sezessionskrieg]]es erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren publizierte er eine Reihe von Werken zu den kolonialen Anfängen der [[Amerikanische Revolution|Amerikanischen Revolution]], der [[Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten]] sowie zur Beratung und Ratifizierung der [[Verfassung der Vereinigten Staaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein bedeutendstes Buch war „Political Representation in England and the Origins of the American Republic“ (1966), was von führenden Historikern wie Bernard Bailyn und Gordon Wood in Buchrezensionen gewürdigt wurde. Poles Buch untersuchte insbesondere die Entwicklung der politischen Repräsentierung in den Schlüsselkolonien [[Massachusetts]], [[Pennsylvania]] und [[Virginia]] und verband dieses mit der damaligen Entwicklung in England in den 1770er Jahren und die Auswirkungen auf die Entwicklung nach der Unabhängigkeitserklärung. Darüber hinaus verband er [[Verfassungsgeschichte]], [[Verfassungslehre]] sowie die Geschichte politischer Gedanken, so dass das Buch schnell zu einem Klassiker wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein 1973 veröffentlichtes Fachbuch „Foundations of American Independence 1763-1815“ wurde zu einem Standardwerk über die US-Geschichte jener Zeit. An seine Veröffentlichungen setzte er hoch Standards und sah daher populärwissenschaftliche Befassungen mit der Thematik der Geschichte der Vereinigten Staaten wie durch die TV- und Rundfunksendungen von [[Alistair Cooke]] kritisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ähnlicher Bedeutung wie „Political Representation in England and the Origins of the American Republic“ war auch die 1978 erschienene Studie „The Pursuit of Equality in American History“. Darin untersuchte er verschiedene Arten der Gleichheiten politischer, bürgerlicher, rassischer, sozialer und wirtschaftlicher Art in der Geschichte der USA und stellte sie durch die Erfahrungen verschiedener Gruppen wie [[Sklave]]n oder radikale [[Gewerkschafter]] im 19. Jahrhundert über Arbeiter zur Zeit des [[New Deal]] in den [[1930er Jahre]]n bis zu den [[Feministin]]nen der 1970er Jahre dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste wurde er 1985 zum Mitglied (Fellow) der [[British Academy]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/obituaries/article7031075.ece THE TIMES: „Professor Jack Pole: historian of the US“ (18. Februar 2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140661913|LCCN=n50020448|VIAF=64020443|REMARK=keine DNB-Treffer 11. März 2010 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pole, Jack R}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Cambridge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Oxford)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der British Academy]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pole, Jack R.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pole, Jack Richon (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[London]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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