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	<title>Jack Lang - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jack Lang 2.jpg|mini|Jack Lang (2008)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jack Mathieu Émile Lang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([(d)ʒak lɑ̃g]) (* [[2. September]] [[1939]] in [[Mirecourt]], [[Département Vosges]]) ist ein ehemaliger [[Frankreich|französischer]] Theater[[intendant]] (bis 1974) und [[Hochschullehrer]] (mit Unterbrechungen von 1971 bis 1997) sowie Politiker, der zwischen 1981 und 2002 in mehreren Regierungskabinetten [[Kulturminister|Kultur]]- bzw. [[Bildungsminister]] seines Landes war. Zuletzt war er von 2013 bis 2026 Präsident des [[Institut du monde arabe]] in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flickr - nicogenin - 66ème Festival de Venise (Mostra) - Jack Lang.jpg|mini|hochkant|Monique und Jack Lang bei den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig 2009|Filmfestspielen von Venedig 2009]]]]&lt;br /&gt;
Lang entstammt einer wohlhabenden Familie mit drei weiteren Geschwistern. Seine Mutter, Marie-Luce Bouchet, war Katholikin, während Langs Vater, Roger Lang, ein kaufmännischer Direktor, einer jüdischen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jta.org/2013/01/27/global/gay-activist-with-jewish-roots-to-head-arab-world-institute |titel=Gay activist with Jewish roots to head Arab World Institute |werk=Jewish Telegraphic Agency |datum=2013-01-27 |zugriff=2019-01-20 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Familie entstammte und wie schon Langs Großvater, Albert Lang, Mitglied einer [[Freimaurerloge]] war. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] engagierte sich Roger Lang in der [[Résistance]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1240785,day=2,week=25,year=2011.html |text=«Jack Lang – Kultur macht Politik.» |archivebot=2018-04-16 15:51:50 InternetArchiveBot}} [[ARTE]] France, 19. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack Lang wuchs in [[Nancy]] auf, lernte drei Jahre Schauspiel am Conservatoire d’art dramatique seiner Heimatstadt und studierte schließlich am [[Institut d’études politiques de Paris]] (Sciences Po) [[Politikwissenschaft]] und [[Öffentliches Recht]]. Er erwarb den Doktorgrad in beiden Disziplinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist seit 1961 mit der ehemaligen Schauspielerin Monique Buczynski (* 1939)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.voici.fr/bios-people/monique-lang Biografische notiz], abgerufen am 9. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;Marie Delarue: &amp;#039;&amp;#039;Les aventures de Lang de Blois. Enquêtes.&amp;#039;&amp;#039; Jacques Grancher, Paris 1995, Kapitel 1: &amp;#039;&amp;#039;Je est un autre&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre gemeinsamen Töchter, [[Caroline Lang (Schauspielerin)|Caroline]] (* 1961) und [[Valérie Lang]] (1966–2013), wurden ebenfalls Schauspielerinnen. Caroline Lang ist inzwischen als Filmproduzentin tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alain Meilland Jack Lang printemps de bourges 1986.jpg|mini|Kulturminister Lang (links) mit dem Sänger Alain Meilland beim &amp;#039;&amp;#039;Printemps de Bourges&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Sein frühes Interesse für das Schauspiel führte dazu, dass Lang 1963 das Festival de théâtre universitaire de Nancy gründete, das er bis 1973 leitete, und 1972 vom französischen Staatspräsidenten, [[Georges Pompidou]], zum [[Intendant]]en des [[Théâtre national de Chaillot]] in Paris berufen wurde. 1974, nach der Wahl [[Valéry Giscard d’Estaing]]s zum Nachfolger Pompidous, musste er diese Position aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1971 lehrte er [[Völkerrecht|Internationales Recht]] an der [[Universität Nancy]], ab 1976 als Professor. Von 1986 bis 1988 und von 1993 bis 1997 lehrte er an der [[Universität Paris-Nanterre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf politischem Gebiet war Lang früh ein Anhänger von [[Pierre Mendès France]]. Er engagierte sich Ende der 1960er Jahre beim linkssozialistischen [[Parti socialiste unifié]] (PSU),&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Kalter: &amp;#039;&amp;#039;Die Entdeckung der Dritten Welt. Dekolonisierung und neue radikale Linke in Frankreich.&amp;#039;&amp;#039; Campus Verlag, Frankfurt/New York 2011, S. 323.&amp;lt;/ref&amp;gt; bevor er 1974 Wahlkampf für den Sozialisten [[François Mitterrand]] machte und 1977 Mitglied des [[Parti socialiste (Frankreich)|Parti socialiste]] (PS) wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://teleobs.nouvelobs.com/tag/jack-lang Jack Lang.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;TéléObs&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb des PS übernahm er bald höhere Ämter, u.&amp;amp;nbsp;a. leitete er für die Partei den [[Europawahl in Frankreich 1979|Europawahlkampf 1979]], war danach ihr nationaler Delegierter für Kulturangelegenheiten, wirkte maßgeblich an Mitterrands erfolgreichem Wahlkampf bei der [[Präsidentschaftswahl in Frankreich 1981|Präsidentschaftswahl 1981]] mit und wurde noch im selben Jahr Kulturminister im Kabinett von Premierminister [[Pierre Mauroy]]. Lang hatte dieses Amt bis 1986 und nochmals von 1988 bis 1993 inne und war zu Beginn der 2000er Jahre Bildungsminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1987 bis 1988 war er PS-Parteisekretär für Kultur und Jugend. Von 1994 bis 1997 war er [[Mitglied des Europäischen Parlaments]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministeramt ===&lt;br /&gt;
[[François Mitterrand]] wurde am 10. Mai 1981 zum französischen [[Präsidentschaftswahl in Frankreich 1981|Staatspräsidenten]] gewählt. Bei der anschließenden Wahl der Nationalversammlung gewann seine Partei, der Parti Socialiste (PS), die absolute Mehrheit der Mandate, und Mitterrand ernannte [[Pierre Mauroy]] zum Premierminister. Im ersten und zweiten [[Kabinett Mauroy]] war Jack Lang vom 21. Mai 1981 bis zum 22. März 1983 Kulturminister. Im Kabinett Mauroy III (22. März bis 17. Juli 1984) war er &amp;#039;&amp;#039;Ministre délégué à la culture&amp;#039;&amp;#039;, ebenso im [[Kabinett Fabius]] (bis 21. März 1986). &amp;lt;!--- nicht im Kabinett Chirac II---&amp;gt; Bei der [[Präsidentschaftswahl in Frankreich 1988|Präsidentschaftswahl am 8. Mai 1988]] wurde Mitterrand für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt, und auch in den nun folgenden Regierungskabinetten wurde Lang Minister: in den Kabinetten [[Kabinett Rocard I|Rocard I]] und [[Kabinett Rocard I|II]] (bis 15. Mai 1991) und im [[Kabinett Cresson]] &amp;#039;&amp;#039;Ministre de la culture et de la communication&amp;#039;&amp;#039;; im Kabinett [[Pierre Bérégovoy]] vom 3. April 1992 bis 29. März 1993 [[Superminister]] für Bildung und Kultur im Rang eines [[Ministre d’État (Frankreich)|Staatsministers]].&amp;lt;!---&amp;#039;&amp;#039;Ministre d&amp;#039;État, ministre de l&amp;#039;Éducation nationale et de la Culture&amp;#039;&amp;#039; ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang rief 1982 die [[Fête de la Musique]] ins Leben. Unter dem Leitspruch „Faire passer sur le patrimoine le souffle de la vie“ („Dem kulturellen Erbe Leben einhauchen“) initiierte er 1984 die „Tage der offenen Denkmale“, die großen Anklang fanden und in deren Folge auf der Konferenz des [[Europarat]]es in Granada&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dnk.de/wp-content/uploads/2021/02/1985_DNK_Europarat-architektonisches-Erbe.pdf &amp;#039;&amp;#039;Übereinkommen zum Schutz des architektonischen Erbes in Europa&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; im Oktober 1985 ein Vertrag zum Schutz des architektonischen Erbes in Europa formuliert und unterzeichnet wurde. Seitdem finden in vielen Ländern die [[European Heritage Days]] (in Deutschland als [[Tag des offenen Denkmals]]) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang hatte maßgeblichen Anteil an der architektonischen Gestaltung von Paris in der Ära Mitterrand. Auf ihn geht die Initiative für die gläserne Pyramide am [[Louvre]] und für den Triumphbogen [[Grande Arche]] in [[La Défense]] zurück. Ebenso der Bau des neuen Pariser Opernhauses [[Opéra Bastille]], die Umnutzung der alten [[Opéra Garnier]] zur zentralen Ballett-Aufführungsstätte, der Neubau der [[Bibliothèque nationale de France]] et des Institut du monde arabe. Im Rahmen der unter der Präsidentschaft Mitterrands vorangetriebenen Dezentralisierung Frankreichs stieß Lang die Gründung zahlreicher Kulturhäuser in den Provinzen an. In [[Angoulême]] entstand das Centre national de la bande dessinée mit einem Comicmuseum, in Paris wurde eine neue [[Grande École]], die Film- und Fernsehhochschule Fémis, gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang begleitete die Präsidentschaft Mitterrands mit einer so umfassenden kulturellen Tätigkeit, wie sie vom Kulturministerium seit [[André Malraux]], der von 1959 bis 1969 erster Kulturminister Frankreichs war, nicht mehr ausgegangen war. Bereits im ersten Jahr seiner ersten Amtszeit gelang es Lang, den Kulturhaushalt von 0,45 % des staatlichen Gesamtbudgets auf 0,75 % und vom folgenden Jahr an auf 1 % zu erhöhen. Auch das Budget für den Erhalt historischer Bauwerke verdoppelte sich, und archäologische Bodenuntersuchungen vor Beginn von Bauvorhaben wurden regelhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang erkannte die Kultur als Wirtschaftsfaktor, den es im internationalen Wettbewerb zu stärken galt, auch um Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten. Er sprach sich gegen die Dominanz der US-amerikanischen Kultur aus und setzte sich unter anderem für die Stärkung von französischen und europäischen Filmproduktionen (die französische Filmindustrie ist die zweitgrößte der westlichen Länder nach der amerikanischen) im Fernsehen und den Lichtspielhäusern ein, unter anderem durch eine Quotierung von Sende- und Abspielzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verstand es, für die in seiner Amtszeit eingeleiteten Projekte große Namen zu verpflichten, darunter die Architekten [[Jean Nouvel]] und [[Christian de Portzamparc]], die Regisseure [[Patrice Chéreau]] und [[Giorgio Strehler]], den Tänzer [[Rudolf Nurejew]], die Designer [[Philippe Starck]] und [[Jean-Paul Goude]]. [[France Culture]] resümierte noch 2019 in einer Sendereihe: „Jack Lang a su incarner la France moderne, la France de demain, la France avant-gardiste et redonner ainsi une dimension culturelle internationale à notre pays.“ („Jack Lang hat es verstanden, dem modernen Frankreich eine Gestalt zu geben, dem Frankreich von morgen, dem avantgardistischen Frankreich, und dadurch die internationale kulturelle Dimension unseres Landes wiederherzustellen.“)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radiofrance.fr/franceculture/podcasts/serie-jack-lang-l-expression-iconique-de-la-culture Webseite von France Culture], abgerufen am 21. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rtbf.be/article/jack-lang-la-grande-figure-de-la-politique-et-de-la-culture-francaises-rattrapee-par-l-affaire-epstein-11675617 Webseite des belgischen Rundfunks RTBF], abgerufen am 21. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2000 wurde Jack Lang nochmals Minister. Im Zuge einer Umbildung des [[Kabinett Jospin|Kabinetts Jospin]] übernahm er das Bildungsressort und füllte dieses Amt bis zum Rücktritt der Regierung im Mai 2002 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ämter ===&lt;br /&gt;
Von 1989 bis 2001 war Lang Bürgermeister von [[Blois]]. Danach war er von 2002 bis 2012 Abgeordneter in der [[französische Nationalversammlung|Nationalversammlung]] für den Wahlkreis 6 des Départements [[Département Pas-de-Calais|Pas-de-Calais]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 ernannte ihn UN-Generalsekretär [[Ban Ki-moon]] zum [[UN-Sonderberater]] für den Kampf gegen die [[Piraterie]] im Seeverkehr.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.un.org/apps/newsFr/storyF.asp?NewsID=22805#.VtQxUUZjTK8 Piraterie : le Français Jack Lang nommé Conseiller spécial de l&amp;#039;ONU] Cenre d’actualités de l’ONU, 26. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2013 bis 2026 war er Präsident des Institut du monde arabe in Paris.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lemonde.fr/culture/article/2013/01/25/jack-lang-devient-le-nouveau-president-de-l-institut-du-monde-arabe_1822692_3246.html#1s9T3qrvhLD7zsql.99 Jack Lang devient le nouveau président de l’Institut du monde arabe], hemonde.fr, 25. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroversen ===&lt;br /&gt;
Sein Engagement für die Rechte [[Homosexualität|Homosexueller]] wurde von konservativen und religiösen Kreisen kritisiert. Im Jahr 1977 unterschrieb Lang mit etwa sechzig bedeutenden französischen Intellektuellen, darunter [[Simone de Beauvoir]], [[Jean-Paul Sartre]], [[Gilles Deleuze]], [[Guy Hocquenghem]], [[Louis Aragon]], [[Roland Barthes]] und [[Philippe Sollers]], einen auf eine Initiative des Schriftstellers [[Gabriel Matzneff]] zurückgehenden Aufruf zur Entkriminalisierung der [[Pädophilie]], der in den Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Libération]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Le Monde]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde. Das Engagement in dieser Frage erregte Jahrzehnte später, insbesondere auch im Ausland, lebhaften Widerspruch.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pascale Hugues]]: &amp;#039;&amp;#039;Es war verboten, zu verbieten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Januar 2020, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dominique Perrin |url=https://www.lemonde.fr/m-le-mag/article/2019/12/23/les-temps-ont-change-il-est-devenu-indefendable-dans-un-contexte-post-metoo-le-malaise-gabriel-matzneff_6023870_4500055.html?_staled_=1 |titel=« Les temps ont changé, il est devenu indéfendable » : dans un contexte post-#metoo, le malaise Gabriel Matzneff |werk=lemonde.fr |datum=2019-12-23 |sprache=fr |abruf=2025-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Julian Bourg: &amp;#039;&amp;#039;18 Boy Trouble: French Pedophiliac Discourse of the 1970s.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;From Revolution to Ethics: May 1968 and Contemporary French Thought&amp;#039;&amp;#039;, S. 204–218. Montreal: McGill-Queen&amp;#039;s University Press, 2007. https://doi.org/10.1515/9780773552463-022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/paedophilie-in-frankreich-autor-schreibt-ueber-sex-mit-kindern-16583098.html |titel=Pädophilie in Frankreich: Autor schreibt über Sex mit Kindern |werk=faz.net |datum=2020-01-16 |sprache=de |abruf=2025-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robin Andraca |url=https://www.liberation.fr/checknews/2020/01/02/matzneff-les-signataires-d-une-petition-pro-pedophilie-de-1977-ont-ils-emis-des-regrets_1771174/ |titel=Matzneff : les signataires d&amp;#039;une pétition pro-pédophilie de 1977 ont-ils émis des regrets ? |werk=liberation.fr |sprache=fr |abruf=2025-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Le Temps (Suisse)]]: {{Literatur |Titel=Avec Gabriel Matzneff, le choc de deux époques |Datum=2019-12-30 |ISSN=1423-3967 |Online=https://www.letemps.ch/monde/europe/gabriel-matzneff-choc-deux-epoques |Abruf=2025-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der französischen Presse wurde Lang im Jahr 2015 vorgehalten, er verteidige [[Saudi-Arabien]] und [[Katar]] gegen den Vorwurf, den [[Islamismus|islamistischen]] Terror zu unterstützen, weil diese Länder an der Finanzierung des &amp;#039;&amp;#039;Institut du monde arabe&amp;#039;&amp;#039; beteiligt seien.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürg Altwegg]]: &amp;#039;&amp;#039;Für Aleppo sterben? Jack Lang führt französische Kulturschaffende in den Krieg nach Syrien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. Februar 2016, S. 9 ([https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/jack-lang-fuehrt-franzoesische-kulturschaffende-in-den-krieg-nach-syrien-14086664.html online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2019 wurde Lang in den Medien vermehrt vorgeworfen, zu einer französischen Elite zu gehören, die aufgrund ihrer [[Notorietät]] wie selbstverständlich Geschenke annimmt und Vergünstigungen beansprucht. So soll er im Laufe der Jahre Kleidung eines italienischen Modehauses im Wert von bis zu 500.000 Euro kostenfrei entgegengenommen und Hotelrechnungen nicht bezahlt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nouvelobs.com/justice/20191203.OBS21884/costumes-de-jack-lang-les-cadeaux-de-smalto-auraient-dure-quinze-ans.html Geschenke vom Modehersteller Smalto] (französisch), abgerufen am 15. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.liberation.fr/culture/notes-impayees-demandes-de-faveurs-les-temoignages-se-multiplient-sur-la-pingrerie-du-tres-riche-jack-lang-20260210_ZNCTSG2J2FB6FNHZHSOY44ZDGY/ Unbezahlte Rechnungen] (französisch), abgerufen am 15. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2026 wurde zudem bekannt, dass Langs Name mehr als 600 Mal in den [[Epstein-Akten]] erwähnt ist. Infolge von im selben Monat eingeleiteten staatsanwaltlichen Vorermittlungen wegen des Verdachts auf [[Geldwäsche]] und schweren Steuerbetrug, in die er und seine Tochter Caroline verwickelt sein könnten, trat Lang von seinem Amt an der Spitze des Institut du monde arabe zurück. Seine Tochter, die von 2003 bis 2022 stellvertretende Generaldirektorin von [[Warner Bros. Entertainment|Warner Bros International Television Distribution]] in Paris war, hatte im Jahr 2016 zusammen mit Jeffrey Epstein eine [[Briefkastengesellschaft|Offshorefirma]] auf den Jungferninseln gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/ausland/legendaerer-ex-kulturminister-jack-lang-wegen-epstein-kontakten-einbestellt-a-b313e6ae-35d5-49f5-9ae9-4318f415a7ce |titel=Jack Lang wegen Epstein-Kontakten einbestellt |werk=www.spiegel.de |datum=2026-02-07 |sprache=de |abruf=2026-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seinem Rücktritt gab Jack Lang dem wachsenden öffentlichen Druck, auch aus der eigenen Partei (PS), nach, doch wollte er diesen Schritt nicht als Schuldeingeständnis verstanden wissen. „Einen Mäzen anzufragen, ist doch keine Straftat“, hatte er sich bereits zuvor verteidigt und eingeräumt, Epstein einmal um rund 58.000 Euro für die Produktion eines Films über seine Zeit im Amt des Kulturministers gebeten zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/gesellschaft/2026-02/epstein-akten-jack-lang-caroline-lang-steuerbetrug-ermittlungen Zahlung Epsteins], abgerufen am 14. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Epstein-Akten wurden einstweilen (Stand Februar 2026) keine Hinweise auf ein strafbares Verhalten Jack Langs gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;tagesschau.de: [https://www.tagesschau.de/ausland/europa/epstein-akten-lang-100.html Lang in Epstein-Akten], abgerufen am 8. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
In Deutschland erhielt Lang 1991 den [[Orden wider den tierischen Ernst]] des [[Aachener Karneval]]vereins. Des Weiteren ist er Offizier der französischen [[Ehrenlegion]] (ernannt im Jahr 2013) und Commandeur des [[Ordre des Arts et des Lettres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Jack Lang ist Autor zahlreicher Publikationen insbesondere zu kultur- und bildungspolitischen Fragen sowie einiger Biografien historischer Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* L’État et le Théâtre, LGDJ Bibliothèque de droit public, 1968&lt;br /&gt;
* Quand l’Alsace s’éveillait entre chien et loups, Éditions Jean-Claude Simoën, 1981&lt;br /&gt;
* Première mondiale: l’art tzigane, Jayat, 1985&lt;br /&gt;
* François Ier ou le Rêve italien, Perrin, 1997&lt;br /&gt;
* Le Livre bleu des instituteurs, Calmann-Levy, 1999&lt;br /&gt;
* Laurent le Magnifique, Perrin, 2002 (ISBN 978-2-262-01608-1)&lt;br /&gt;
* Une école élitaire pour tous, Gallimard, 2003&lt;br /&gt;
* L’Esprit de Fès, Éditions du Rocher, 2004&lt;br /&gt;
* Culture publique, opus 1: l’imagination au pouvoir, Sens &amp;amp; Tonka, 2004&lt;br /&gt;
* Un nouveau régime politique pour la France, Éditions Odile Jacob, 2004&lt;br /&gt;
* Nelson Mandela: leçon de vie pour l’avenir, Éditions Perrin, 2005&lt;br /&gt;
* Vaincre le chômage, Grasset, 2006&lt;br /&gt;
* Faire la révolution fiscale, Plon, 2006&lt;br /&gt;
* Homosexuels, quels droits?, Dalloz, 2007&lt;br /&gt;
* L’École abandonnée: lettre à Xavier Darcos, ministre de l’Education nationale, Giverny, 2008&lt;br /&gt;
* La Bataille du Grand Louvre, Réunion des musées nationaux, 2010&lt;br /&gt;
* Ce que je sais de François Mitterrand, Le Seuil, 2011&lt;br /&gt;
* Pourquoi ce vandalisme d’état contre l’école: lettre au Président de la République, Éditions du Félin, 2011&lt;br /&gt;
* Ouvrons les yeux: la nouvelle bataille du patrimoine, HC éditions, 2014&lt;br /&gt;
* Pour une révolution scolaire, Kéro, 2017&lt;br /&gt;
* La Langue arabe, trésor de France, 2020 ([https://www.imarabe.org/fr/boutique/produit/la-langue-arabe-tresor-de-france Pressetext])&lt;br /&gt;
* Une révolution culturelle: dits et écrits, Robert Laffont, 2021&lt;br /&gt;
* Lignes de vie: mémoires pour l’avenir, Albin Michel, 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
Lang tritt in einigen Filmen auf, in der Regel als er selbst. Darunter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Elektrokohle (Von Wegen)&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentation, Deutschland 2009, 91 Minuten, Buch und Regie: [[Uli M Schueppel]]&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;Jack Lang – Kultur macht Politik. Schauspieler, Pädagoge, Minister.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentation, Frankreich, 2011, 43 Minuten, Buch und Regie: Marie-Ève Chamard und Philippe Kieffer, Produktion: [[ARTE]] France, deutsche Erstausstrahlung: 19. Juni 2011, [http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1240785,day=2,week=25,year=2011.html Inhaltsangabe].&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;[[Und nebenbei das große Glück]] (Un bonheur n’arrive jamais seul)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Jack Lang (French politician)|Jack Lang}}&lt;br /&gt;
* [https://jack-lang.over-blog.fr/ Jack Langs Blog]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11901856X}}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|1981}}&lt;br /&gt;
* [https://www.radiofrance.fr/franceculture/podcasts/serie-jack-lang-l-expression-iconique-de-la-culture/ Mehrteilige Sendereihe von France Culture über Jack Lang]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bildungsminister Frankreichs 5. Republik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11901856X|LCCN=n/83/13102|VIAF=116062841|NDL=00795990}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lang, Jack}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungsminister (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturminister (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nationalversammlung (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PS-Mitglied (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens wider den tierischen Ernst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Falkenordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Infanten Dom Henrique (Großoffizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:UN-Sonderberater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Pädophilenbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Université de Lorraine, Standort Nancy)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Centre-Val de Loire)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lang, Jack&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lang, Jack Mathieu Émile (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Kulturpolitiker, Mitglied der Nationalversammlung, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mirecourt]], [[Lothringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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