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	<title>Jacek Kurski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jacek Kurski Sejm 2016.JPG|mini|hochkant|Jacek Kurski (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jacek Olgierd Kurski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1966]] in [[Danzig]]) ist ein [[Polen|polnischer]] Politiker. Er war von 2005 bis 2009 Abgeordneter im [[Sejm]] und von 2009 bis 2014 [[Mitglied des Europäischen Parlaments]]. Von 2016 bis 2022 war er, von einer fünfmonatigen Unterbrechung abgesehen, Direktor des öffentlich-rechtlichen Senders [[Telewizja Polska|Telewizja Polska (TVP)]]. Er galt als „Mann fürs Grobe“ von [[Jarosław Kaczyński]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/jacek-kurski-der-bullterrier-kaczynskis-14010525.html &amp;#039;&amp;#039;Der Bullterrier Kaczynskis&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;faz.net&amp;#039;&amp;#039;, 13. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Mitgründer der rechten Partei [[Suwerenna Polska]], ehemals Solidarna Polska.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Er ist der Sohn Anna Kurskas, einer Aktivistin der oppositionellen [[Gewerkschaft]] [[Solidarność]] und ehemaligen [[Polnischer Senat|Senatorin]] ([[Prawo i Sprawiedliwość|PiS]]), und Bruder von [[Jarosław Kurski]], der als geschäftsführender Chefredakteur der linksliberalen &amp;#039;&amp;#039;[[Gazeta Wyborcza]]&amp;#039;&amp;#039; zu seinen schärfsten Kritikern gehört. Die beiden Brüder gelten als verfeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiadomosci.onet.pl/kraj/jacek-i-jaroslaw-kurski-historia-trudnych-relacji/kydxf75 &amp;#039;&amp;#039;Bracia Kurscy. Historia konfliktu&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 22. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kontroverse rief Kurskis zweite Hochzeit hervor. Er hatte sich 2015 nach zwanzigjähriger Ehe von seiner ersten Frau scheiden lassen, aus der Ehe waren drei Kinder hervorgegangen. 2018 heiratete er seine zweite Frau, eine Fernsehjournalistin, standesamtlich. Zwei Jahre später folgte die [[kirchliche Trauung]] in der Krakauer Wallfahrtskirche [[Łagiewniki]]. Da die katholische Kirche eine zivile Ehescheidung nicht anerkennt, musste die erste Ehe [[Eherecht der katholischen Kirche|kirchenrechtlich]] für ungültig „von Anfang an“ erklärt werden. Da aber die erste kirchliche Trauung Kurskis diese Voraussetzungen offenkundig nicht erfüllte, warfen katholische Organisationen in Krakau ihm empört vor, die kirchliche Genehmigung „erkauft“ zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiadomosci.dziennik.pl/wydarzenia/artykuly/7776028,slub-jacek-kurski-komentarze-uniewaznienie-malzenstwa.html &amp;#039;&amp;#039;Komentarze po ślubie Kurskiego. Jezuita: To zgorszenie dla wiernych &amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;dziennik.pl&amp;#039;&amp;#039;, 19. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lifeinkrakow.pl/w-miescie/1288,slub-kurskiego-w-lagiewnikach-oburzyl-czesc-katolikow &amp;#039;&amp;#039;Ślub Kurskiego w Łagiewnikach oburzył część katolików &amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;lifeinkrakow.pl&amp;#039;&amp;#039;, 18. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später wurde bekannt, dass der Danziger Erzbischof [[Sławoj Leszek Głódź]], dem ein Teil der Medien die offene Unterstützung der nationalkonservativen Regierungspartei [[Prawo i Sprawiedliwość|PiS]] vorwirft, die Annullierung der ersten Ehe Kurskis durchgesetzt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.onet.pl/styl-zycia/onetkobieta/kulisy-slubu-jacka-kurskiego-ta-bezczelnosc-domaga-sie-komentarza/8lzwmtg,2b83378a &amp;#039;&amp;#039;Znany duchowny reaguje na kulisy ślubu Jacka Kurskiego. &amp;quot;To jest ten krok za daleko&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 26. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Krakauer Erzbischof Marek Jędraszewski habe als Ortsbischof die kirchliche Trauung in Łagiewniki genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiadomosci.onet.pl/tylko-w-onecie/slub-jacka-kurskiego-w-lagiewnikach-zgode-wyrazono-na-polecenie-abpa-jedraszewskiego/1p9gd4t &amp;#039;&amp;#039;Ślub Jacka Kurskiego w Łagiewnikach. Źródła Onetu: zgodę wyrażono na polecenie abpa Jędraszewskiego &amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 6. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Trauungsmesse und der anschließenden Feier hatten neben PiS-Chef [[Jarosław Kaczyński]] mehrere prominente Vertreter der [[Kabinett Morawiecki II|Regierung]] teilgenommen, darunter Verteidigungsminister [[Mariusz Błaszczak]] und Justizminister [[Zbigniew Ziobro]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.polityka.pl/tygodnikpolityka/kraj/1964334,1,na-slubie-kurskiego-smietanka-pis-data-pod-kaczynskiego.read &amp;#039;&amp;#039;Na ślubie Kurskiego śmietanka PiS. Data pod Kaczyńskiego?&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;polityka.pl&amp;#039;&amp;#039;, 19. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2024 wurde bekannt, dass seine spätere zweite Ehefrau, die 2016/17 insgesamt dreizehn Monate für TVP arbeitete, laut ihrem von Kurski unterzeichneten Arbeitsvertrag in dieser Zeit 1,5  Millionen Złoty (rund 330.000 Euro) verdient hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiadomosci.onet.pl/kraj/ujawniamy-zarobki-zony-jacka-kurskiego-w-tvp-ponad-100-tys-zl-w-miesiac/b2zrpw8 &amp;#039;&amp;#039;Wiemy, ile Joanna Kurska zarobiła w TVP. Kwota zaskakuje&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 17. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Während seines Studiums der [[Wirtschaftswissenschaften]] mit Spezialisierung Außenhandel an der [[Universität Danzig]] in den 1980er Jahren war Jacek Kursi in der verbotenen Opposition aktiv und Mitglied der Gewerkschaft [[Solidarność]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1989 war er nacheinander Mitglied mehrerer rechter Parteien. Zu Beginn der 1990er Jahre engagierte er sich in der konservativen [[Porozumienie Centrum|Zentrumsallianz]] (PC), an deren Spitze [[Jarosław Kaczyński]] stand. Von dort wechselte er zur [[Ruch Odbudowy Polski|Bewegung für den Aufbau Polens]] (ROP) des früheren Premierministers [[Jan Olszewski]]. Bei der [[Parlamentswahl in Polen 1997|Parlamentswahl 1997]] kandidierte er erfolglos für die ROP in der [[Woiwodschaft Gdańsk (1975–1998)|Woiwodschaft Danzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Wahlniederlage verließ er die ROP, um sich der [[Zjednoczenie Chrześcijańsko-Narodowe|Christlich-Nationalen Vereinigung]] (ZChN) anzuschließen. 1998 wurde er Mitglied des [[Sejmik]]s der [[Woiwodschaft Pommern]]. Bei der [[Parlamentswahl in Polen 2001|Parlamentswahl 2001]] kandidierte er für den konservativen Parteienblock [[Akcja Wyborcza Solidarność|Wahlaktion Solidarität-Die Rechte]] (AWSR) im Wahlkreis [[Toruń]]. Im selben Wahlkreis sollte auch der ehemalige Landwirtschaftsminister [[Jacek Janiszewski]] für die AWSR kandidieren. Kurz vor der Einreichung der Liste bei der Wahlkommission ergänzte Kurski als Wahlbeauftragter der AWSR in Toruń die Liste ohne Abstimmung mit den Parteigremien mit einer anderen Person mit dem gleichen Nachnamen Janiszewski, um seine eigenen Chancen gegenüber dem innerparteilichen Rivalen zu erhöhen. Wegen Manipulierung der Wahlliste wurde Kurski kurz vor den Wahlen als Kandidat zurückgezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiadomosci.wp.pl/kurski-kontra-janiszewski-i-janiszewski-6109080126932097a &amp;#039;&amp;#039;Kurski kontra Janiszewski i... Janiszewski&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;wp.pl&amp;#039;&amp;#039;, 17. August 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahlniederlage der AWSP trat er der neugegründeten Partei [[Prawo i Sprawiedliwość|Recht und Gerechtigkeit]] (PiS) bei. Da er keinen Listenplatz für die Kommunalwahlen 2002 erhielt, verließ er die PiS, um sich der nationalkatholischen [[Liga Polnischer Familien]] (LPR) anzuschließen. Als Kandidat der LPR wurde er erneut in den Sejmik der Woiwodschaft Pomorze und dort zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er war auch Kandidat der LPR für das Amt des [[Stadtpräsident]]en von Danzig, schaffte es jedoch nicht in den zweiten Wahlgang. Nach einem innerparteilichen Konflikt trat er 2004 aus der LPR aus und wieder der PiS bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl in Polen 2005|Parlamentswahl 2005]] wurde er über die Liste der PiS für den Wahlkreis Danzig in den Sejm gewählt. [[Lech Kaczyński]] nahm ihn in seinen Wahlkampfstab für die [[Präsidentschaftswahl in Polen 2005|Präsidentschaftswahlen 2005]] auf. Vor dem zweiten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen behauptete er in einem Interview, dass „nach ernst zu nehmenden Quellen der Großvater von [[Donald Tusk]] als Freiwilliger der [[Wehrmacht]] beigetreten“ sei&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.angora.com.pl/dodatek/wyborczy/dod_III.pdf |text=Artikel in Agora vom 16. Oktober 2005 |wayback=20081230122522 |archiv-bot=2018-04-16 15:33:18 InternetArchiveBot}} (PDF-Datei; 44&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Tusk war der Rivale Lech Kaczyński bei dieser Stichwahl um das Präsidentenamt. Wahlanalysen zufolge trug die „Großvateraffäre“ zur Niederlage Tusks bei; allerdings stellte sich bald heraus, dass der Großvater keineswegs freiwillig bei der Wehrmacht war, sondern als Bürger der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]] zwangseingezogen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/jacek-kurski-der-bullterrier-kaczynskis-14010525.html &amp;#039;&amp;#039;Der Bullterrier Kaczynskis&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;faz.net&amp;#039;&amp;#039;, 16. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lech Kaczyński warf angesichts dieser Informationen Kurski „Niederträchtigkeit“ (&amp;#039;&amp;#039;łajdactwo&amp;#039;&amp;#039;) vor, er habe mit seiner Wahlkampfführung „Grenzen überschritten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiadomosci.onet.pl/kraj/jacek-kurski-kariera-prezesa-tvp/36xpte4 &amp;#039;&amp;#039;Lech Kaczyński nie akceptował Jacka Kurskiego. Dlaczego hołubi go Jarosław?&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 2. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl in Polen 2007|Sejmwahl 2007]] errang Jacek Kurski für die PiS mit 23.585 Stimmen zum zweiten Mal ein Abgeordnetenmandat. Er wurde stellvertretender Vorsitzender des Sejm-Ausschusses für Staatsschatz. Bei der [[Europawahl 2009]] wurde er ins [[Europäisches Parlament|Europäische Parlament]] gewählt, woraufhin er sein Sejm-Mandat aufgab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sejmVI&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sejm.gov.pl/poslowie/posel6/199.htm Website des Sejm, &amp;#039;&amp;#039;Posłowie VI kadencji/archiwum - Jacek Kurski&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 11. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wurde er zusammen mit [[Zbigniew Ziobro]] aus der PiS ausgeschlossen, nachdem er Kritik an Jarosław Kaczyński geäußert hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp-03-11-2011&amp;quot; /&amp;gt; 2012 gehörte Kurski zu den Gründern der rechtsextremen Partei [[Solidarna Polska]], er wurde einer der Stellvertreter des Parteichefs Ziobro. Doch 2014 wurde Kurski „wegen parteischädigenden Verhaltens“ aus der Partei ausgeschlossen. Medienberichten zufolge lag der Grund darin, dass Kurski damit geprahlt hatte, als Autofahrer regelmäßig [[Geschwindigkeitsbeschränkung]]en zu missachten; auch hatte er Ziobro öffentlich kritisiert. Nach seinem Parteiausschluss näherte sich Kurski wieder der PiS Kaczyńskis an, er trat auf einem PiS-Kongress auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rp.pl/wydarzenia/art4950721-kurski-usuniety-z-solidarnej-polski-ziobro-rozstaje-sie-z-kurskim &amp;#039;&amp;#039;Kurski usunięty z Solidarnej Polski. Ziobro rozstaje się z Kurskim&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Rzeczpospolita (Zeitung)|rp.pl]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2024 legte Kurski Kaczyński eine Analyse über die Gründe für die Niederlage der PiS bei der [[Parlamentswahl in Polen 2023|Parlamentswahl 2023]] vor. Darin gab er dem bisherigen Premierminister [[Mateusz Morawiecki]] die Hauptschuld.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiadomosci.onet.pl/kraj/najbardziej-sensacyjna-czesc-tajnego-raportu-dla-kaczynskiego-cios-w-mateusza/b8e7jrp &amp;#039;&amp;#039;Najbardziej sensacyjna część tajnego raportu dla prezesa Kaczyńskiego. Cios w Mateusza Morawieckiego&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 3. März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Wahlen zum Europäischen Parlament 2024|Europawahlen 2024]] scheiterte seine Kandidatur: Er nahm auf der Kandidatenliste der PiS für die [[Woiwodschaft Masowien]] den zweiten von sechs Plätzen ein, die PiS-Wähler aber bevorzugten die anderen Kandidaten, so dass Kurski am wenigsten von allen erhielt und kein Mandat in Brüssel errang.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiadomosci.onet.pl/kraj/tak-moze-wygladac-przyszlosc-jacka-kurskiego-ekspert-wskazuje-dwa-miejsca/shxqpkz &amp;#039;&amp;#039;Tak może wyglądać przyszłość Jacka Kurskiego. Ekspert wskazuje dwa miejsca &amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 9. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtsverfahren ===&lt;br /&gt;
Am 13. Juni 2006 warf er im polnischen Fernsehen der PO und dem Wahlkomitee von Donald Tusk vor, dass der Wahlkampf vor den Sejm- und Präsidentenwahlen 2005 mit Geldern finanziert worden sei, die nach seinen Angaben aus schwarzen Kassen des größten polnischen Versicherungskonzerns [[Powszechny Zakład Ubezpieczeń]] (PZU) stammten. Die Bezirksstaatsanwaltschaft in [[Warschau]] stellte im Dezember 2006 das Verfahren in dieser Sache wegen sachlicher Unbegründetheit ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://wiadomosci.gazeta.pl/Wiadomosci/1,80708,3792730.html |text=&amp;#039;&amp;#039;PO żąda przeprosin w sprawie afery billboardowej.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-16 15:33:18 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[gazeta.pl]]&amp;#039;&amp;#039; 14. Dezember 2006 (polnisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Antwort auf die Anschuldigungen verklagte die PO Jacek Kurski wegen Verleumdung und beantragte eine Entschuldigung in den Medien und Zahlung von 100.000 zł zugunsten der [[Caritas Internationalis|Caritas]]. Am 3. April 2007 fällte das Landgericht Warschau ein Urteil, wonach Kurski sich gegenüber Tusk in den Zeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Rzeczpospolita (Zeitung)|Rzeczpospolita]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gazeta Wyborcza]]&amp;#039;&amp;#039; sowie in den Fernsehsendern &amp;#039;&amp;#039;[[TVN (Polen)|TVN]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Telewizja Polska|TVP]]&amp;#039;&amp;#039; entschuldigen und 15.000 Złoty zugunsten der Caritas Polska zahlen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bogdan Wróblewski |url=http://wiadomosci.gazeta.pl/wiadomosci/1,55670,4036600.html |titel=Ja, Jacek Kurski, bardzo przepraszam |werk=[[gazeta.pl]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100420000126/http://wiadomosci.gazeta.pl/wiadomosci/1,55670,4036600.html |archiv-datum=2010-04-20 |abruf=2016-02-03 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernsehdirektor ===&lt;br /&gt;
In Anwendung der am 8. Januar 2016 in Kraft getretenen, im In- und Ausland umstrittenen [[Medien in Polen#Umbau der öffentlich-rechtlichen Medien ab 2016 durch die PiS|Umbau der öffentlich-rechtlichen Medien ab 2016 durch die PiS]] wurde Kurski noch am selben Tag von Schatzminister [[Dawid Jackiewicz]] zum neuen Direktor des Fernsehsenders &amp;#039;&amp;#039;[[Telewizja Polska]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;TVP&amp;#039;&amp;#039;) ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/polen-regierungsnaher-journalist-zum-tv-chef-ernannt-a-1071178.html &amp;#039;&amp;#039;Regierungsnaher Journalist zum TV-Chef ernannt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er konnte seine Position im Rahmen einer Ausschreibung zum Fernsehintendanten verteidigen. Der [[Rada Mediów Narodowych|Rat Nationaler Medien]] entschied sich am 12. Oktober 2016 mit vier gegen eine Stimme für ihn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://wiadomosci.onet.pl/kraj/jacek-kurski-pozostanie-prezesem-telewizji-polskiej/034qc7 |titel=Jacek Kurski pozostanie prezesem Telewizji Polskiej |werk=[[onet.pl]] |datum=2016-10-12 |abruf=2016-10-12 |sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2020 wurde Jacek Kurski vom [[Rada Mediów Narodowych|Rat Nationaler Medien]] als Direktor abgesetzt. Er wurde im August 2020 vom RMN erneut zum Direktor berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2022 wurde Kurski ohne Vorankündigung und Pressekommentaren zufolge zu seiner eigenen Überraschung entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.polityka.pl/tygodnikpolityka/kraj/2181246,1,rosol-z-kury-kaczynski-upokorzyl-kurskiego-tak-sie-odprawia-najemnikow.read &amp;#039;&amp;#039;Rosół z Kury. Kaczyński upokorzył Kurskiego. Tak się odprawia najemników&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;polityka.pl&amp;#039;&amp;#039;, 15. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Berichten zufolge war Jarosław Kaczyński zu Ohren gekommen, dass Kurski sich gerühmt habe, sich von niemandem in seine Entscheidungen hineinreden zu lassen, „nicht einmal von Kaczyński“. Dem PiS-Chef habe überdies missfallen, dass in den TVP-Nachrichten Premierminister [[Mateusz Morawiecki]] weitaus weniger vorkomme als dessen politischer Rivale Zbigniew Ziobro.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wyborcza.pl/magazyn/7,124059,28935189,jacek-kurski-polecial-bo-narazil-sie-najwierniejszej-wspolpracownicy.html &amp;#039;&amp;#039;Jacek Kurski poleciał, bo naraził się &amp;quot;najwierniejszej&amp;quot; współpracownicy Jarosława Kaczyńskiego&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;gazeta.pl&amp;#039;&amp;#039;, 21. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rp.pl/kraj/art657351-wojna-kurski-morawiecki-premier-znika-z-tvp &amp;#039;&amp;#039;Wojna Kurski - Morawiecki. Premier znika z TVP &amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;rp.pl&amp;#039;&amp;#039;, 23. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Informationen der &amp;#039;&amp;#039;Gazeta Wyborcza&amp;#039;&amp;#039; hatte Kurski sogar in kleinem Kreis geäußert, er sehe sich in der Lage, Morawiecki an der Spitze der Regierung zu ersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wyborcza.pl/magazyn/7,124059,28890967,wylot-z-ramowki.html &amp;#039;&amp;#039;Wielowieyska: O dymisji Kurskiego wiedziała garstka osób w PiS, żeby nie zdążył się przygotować&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;wyborcza.pl&amp;#039;&amp;#039;, 9. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltbank ===&lt;br /&gt;
Im Dezember 2022 übernahm Kurski einen Polen vorbehaltenen Direktorenposten in der [[Weltbank]] in Washington. Die Opposition in Warschau warf dem dafür zuständigen Präsidenten der [[Polnische Nationalbank|Polnischen Nationalbank]], [[Adam Glapiński]], vor, Kurski, der keine Ahnung von Finanzpolitik und [[Makroökonomie]] habe, auf Geheiß der Zentrale der Regierungspartei PiS einen reich dotierten Versorgungsposten verschafft zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.onet.pl/informacje/onetwiadomosci/jacek-kurski-ma-nowa-prace-obudzcie-mnie-bo-ja-chyba-snie-komentarze/x0wnwfx,79cfc278 &amp;#039;&amp;#039;Jacek Kurski ma nową pracę. &amp;quot;Obudźcie mnie, bo ja chyba śnię&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;onet.pl&amp;#039;&amp;#039;, 7. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sejm.gov.pl/poslowie/posel6/199.htm Jacek Kurskis Seite als Abgeordneter des Sejms]&lt;br /&gt;
* {{MdEP|96795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp-03-11-2011&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rp.pl/artykul/746945-Ziobro--Cymanski-i-Kurski-wyrzuceni-z-PiS.html |wayback=20120321000942 |text=Rzeczpospolita, &amp;#039;&amp;#039;Ziobro, Cymański i Kurski wyrzuceni z PiS&amp;#039;&amp;#039;, 4. November 2011 |archiv-bot=2022-11-19 16:22:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103530355|LCCN=n94005891|VIAF=61967558}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kurski, Jacek}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Porozumienie Centrum]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Parteifunktionär (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Danzig]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kurski, Jacek&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kurski, Jacek Olgierd (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Politiker, Mitglied des Sejm, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1966&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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