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	<title>JP233 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=JP233&amp;diff=1503890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HH58: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2024-02-17T22:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;JP233&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Flächenwaffe mit [[Streumunition]] zum Einsatz gegen Flugplätze. Er wurde ausschließlich an [[Panavia Tornado|Tornados]] der Luftstreitkräfte [[Vereinigtes Königreich|Großbritanniens]] und [[Saudi-Arabien]]s genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ende der 1970er war der JP233 zunächst ein britisch-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;J&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;oint &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;roject&amp;#039;&amp;#039;). Beschafft werden sollte unter dem Programmnamen &amp;#039;&amp;#039;Low Altitude Airfield Attack System (LAAAS)&amp;#039;&amp;#039; eine Waffe, durch die im Falle eines Kriegs mit dem [[Warschauer Pakt]] mit einem möglichst geringen Kräfteansatz dessen Flugplätze bekämpft werden konnten. Eine Anpassung sollte vor allem an die [[General Dynamics F-111|F-111]] und den Tornado erfolgen.&lt;br /&gt;
Nachdem sich die USA 1981 zurückzogen, wurde die Waffe durch Großbritannien national weiterentwickelt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hansard.millbanksystems.com/written_answers/1982/mar/08/jp-233-airfield-attack-weapon Amtlicher Bericht des britischen Parlaments vom 8. März 1982 auf hansard.millbanksystems.com, eingesehen am 23. November 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hansard.millbanksystems.com/commons/1980/jun/23/royal-air-force Amtlicher Bericht des britischen Parlaments vom 23. Juni 1980 auf hansard.millbanksystems.com, eingesehen am 23. November 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; und durch die Firma Hunting Engineering (heute: INSYS Ltd.) hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 100 dieser Waffen kamen im [[Zweiter Golfkrieg|Krieg gegen den Irak]] (1991) zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die britische Regierung in einer Nutzung und Lagerung der Minen-Submunition der JP233 einen Verstoß gegen das [[Ottawa-Konvention|Antipersonenminen-Abkommen von Ottawa]] sah, wurden beginnend 1997 bis zum 19. Oktober 1999 alle britischen JP233 ausgemustert und zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.publications.parliament.uk/pa/cm199899/cmhansrd/vo991025/text/91025w12.htm Amtlicher Bericht des britischen Parlaments vom 25. Oktober 1999 auf publications.parliament.uk, eingesehen am 23. November 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da eine technische Betreuung der Waffensysteme der saudischen Luftstreitkräfte ebenfalls ausgeschlossen wurde, erfolgte die Rückgabe der dortigen JP233 im Tausch gegen 100 [[Paveway|Paveway III]] [[Präzisionsgelenkte Munition|Präzisionsbomben]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.foiacentre.com/news-al-yamamah-060821.html Bericht auf der Homepage des FOIA (Freedom Of Information Act) Centre, eingesehen am 23. November 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der JP233 bestand aus einem Submunitionsbehälter, der werkseitig mit Startbahnbomben und [[Landmine|Minen]] beladen war. Beim Überflug des Ziels im [[Tiefstflug]] wurde die Submunition [[pyrotechnisch]] nach unten aus den Ausstoßrohren verschossen. Gebremst und aufgerichtet wurde sie durch kleine selbst entfaltende [[Fallschirm]]e. Die Bomben erzeugten [[Explosionskrater|Krater]] in der Oberfläche von Flugbetriebsflächen, wie zum Beispiel [[Start- und Landebahn]]en oder [[Rollweg]]en. Die zusätzlich ausgebrachten Minen sollten die Instandsetzung der zerstörten Bereiche erschweren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hansard.millbanksystems.com/commons/1986/feb/26/royal-air-force Amtlicher Bericht des britischen Parlaments vom 26. Februar 1986 auf hansard.millbanksystems.com, eingesehen am 23. November 2008]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ausstoß der Submunition wurden die Behälter abgeworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flightglobal.com/FlightPDFArchive/1981/1981%20-%203096.PDF#navpanes=0&amp;amp;scrollbar=0&amp;amp;page=1&amp;amp;view=FitH,0 Bericht in der FLIGHT International vom 3. Oktober 1981 (PDF, 1,5 MB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Submunitionsdispenser ===&lt;br /&gt;
Die etwa 6,5 m langen Ausstoßbehälter mit einem Gewicht von 2.335 kg bestanden aus je einem abgerundeten Vorder- und Hinterteil. Der Anbau erfolgte unter dem [[Flugzeugrumpf]] des Tornados an den äußeren beiden [[Außenlaststation|Außenlastträgern]]. Nur die Tornados der britischen [[Royal Air Force]] und der [[Streitkräfte Saudi-Arabiens#Luftstreitkräfte|saudischen Luftstreitkräfte]] waren in der Lage, je zwei JP233-Behälter zu tragen und auszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Submunition ===&lt;br /&gt;
Die Submunition bestand pro Container aus&lt;br /&gt;
* 30 Startbahnbomben vom Typ SG-357 (je ca. 26 kg) mit einer [[Hohlladung]] zum Eindringen in die Oberfläche (Penetrator) und einer Explosivladung zur Erzeugung des Kraters&lt;br /&gt;
* 215 selbstaufrichtenden Splitterminen vom Typ HB-876 (je ca. 2,4 kg). Bei ausbleibender Aktivierung erfolgte die Selbstzerstörung spätestens nach 24 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Submunitionsarten waren nicht verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mehrzweckwaffe 1]]: vergleichbarer Submunitionsbehälter für den Tornado&lt;br /&gt;
* [[BLU-107 Durandal]]: spezielle Bombe zum Durchbrechen von Startbahnbelägen, so dass ein schwer auszubessernder Krater entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerbombe|Jp233]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffen- und Munitionsbehälter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HH58</name></author>
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