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	<title>J. Samuel White - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Århus: HC: Entferne Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Hampshire); Ergänze Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Isle of Wight)</title>
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		<updated>2025-11-09T17:06:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ehemaliges_Unternehmen_(Hampshire)&quot; title=&quot;Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Hampshire)&quot;&gt;Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Hampshire)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Ehemaliges_Unternehmen_(Isle_of_Wight)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Isle of Wight) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Isle of Wight)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:J Samuel White advertisement Brasseys 1923.jpg|mini|Anzeige von 1923]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Abdiel (M39).jpg|mini|Minenleger HMS &amp;#039;&amp;#039;Abdiel&amp;#039;&amp;#039;, größter Neubau von J.&amp;amp;nbsp;Samuel White]]&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;J. Samuel White&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine britische [[Werft]] und Maschinenfabrik in [[Cowes]], die den Namen ihres Firmenchef [[John Samuel White]] (1838–1915) trug. Die Firma wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Hersteller von Torpedobooten und Zerstörern bekannt. Sie belieferte ab 1886 die britische [[Royal Navy]] und exportierte auch einige Boote. 1965 lief dort der letzte Kriegsschiffsneubau vom Stapel. Neben der Herstellung von kleineren Kriegsschiffen war die Werft auch der Hersteller der meisten britischen Seenotrettungsboote. 1981 wurde der Betrieb eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Familie White war eine bekannte Schiffsbauerfamilie in Kent. Der Großvater von John Samuel White, [[Thomas White (Schiffsbauer)|Thomas White]] (1773–1859), verlegte 1802 seinen Betrieb von [[Broadstairs]] nach [[East Cowes]] an der Nordküste der [[Isle of Wight]], wo er am Ostufer des [[River Medina]] einen Schiffsbauplatz mit bereits 100-jähriger Tradition erwarb. Zum Ende der napoleonischen Kriege erwarb er auch am gegenüberliegenden Ufer Land und eröffnete dort am 1. Oktober 1815 die „Thetis“-Werft. Der ältere Teil auf der Ostseite wurde anschließend modernisiert und erhielt 1925 den Namen „Falcon Yard“.&amp;lt;br&amp;gt; Um 1850 begann die Herstellung von dampfgetriebenen Schiffen und die Firma White hatte etwa 500 Beschäftigte. 1899 wurde der Betrieb nochmals entscheidend umgebaut und vergrößert.&lt;br /&gt;
Der Betrieb konstruierte kleine Marine- und Handelsschiffe und eine Vielzahl von kleineren Booten. So wurde er Hauptlieferant von britischen [[Seenotrettungsboot]]en. Daneben wurde aber auch Schiffsantriebe gebaut, insbesondere [[Dampfturbine]]n, später auch [[Schiffsdieselmotor|Schiffsdiesel]] (White-[[Zweitaktmotor]]en, Lizenz [[MAN]]), [[Wasserrohrkessel]] der Bauart [[White Forster-Kessel|White-Forster]] und andere Ausrüstungsteile. 1914 hatte der Betrieb 1800 Beschäftigte, bei Kriegsende 4500 Beschäftigte. Die Zahl der Neubauten ging zwischen den Kriegen zurück, um dann während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wieder erheblich anzusteigen, obwohl der Betrieb mehrfach bombardiert wurde. So griff die deutsche [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] in der Nacht des 4.&amp;amp;nbsp;Mai 1942 die Werft an, in der sich gerade der polnische Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Błyskawica (Schiff)|Błyskawica]]&amp;#039;&amp;#039; befand. Dieser verließ den Hafen, ging dann vor Anker und verteidigte seine Bauwerft, wobei zusätzliche Munition aus [[Portsmouth]] herbeigeschafft wurde. 800 Menschen wurden verletzt, über tausend Gebäude beschädigt und etwa 10.000 m² der Werftfläche zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 lief bei J.Samuel White der letzte Neubau für die Royal Navy vom Stapel. 1981 wurde die Firma aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau von Torpedobooten und Zerstörern ==&lt;br /&gt;
1885 baute die Firma White die &amp;#039;&amp;#039;[[Swift (1885)|Swift]]&amp;#039;&amp;#039; als „torpedo boat catcher“. Sie war größer als die Torpedoboote der auf diese spezialisierten britischen Werften [[John I. Thornycroft &amp;amp; Company|Thornycroft]] und [[Yarrow Shipbuilders|Yarrow]]. Sie erreichte nicht deren Geschwindigkeit, aber eine abweichende Schiffsform gab ihr eine erheblich bessere Manövrierbarkeit und sie hatte mit sechs 47&amp;amp;nbsp;mm-Schnellfeuerkanonen und drei Torpedorohren eine erheblich stärkere Bewaffnung und sollte so in der Lage sein, angreifende Torpedoboote abzuwehren. Die Royal Navy suchte nach Abwehrmöglichkeiten gegen Torpedoboote und erwarb das Boot, das als &amp;#039;&amp;#039;[[Torpedo Boat No 81]]&amp;#039;&amp;#039; in ihren Dienst kam&amp;lt;ref&amp;gt;Preston, S. 8f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Navy entwickelte den Typ weiter zum [[Torpedokanonenboot]], von denen mehrere Klassen beschafft wurden, sich aber als unzureichend erwiesen. White baute 1887/1888 mit der &amp;#039;&amp;#039;Sea Serpent&amp;#039;&amp;#039; noch ein ähnliches Boot, das aber keinen Käufer fand. Schließlich wurde es 1894 von der Firma [[Armstrong Whitworth|Armstrong]] in Elswick angekauft und für China als Zerstörer&amp;lt;ref&amp;gt;Brook, S. 170, 401 tn.l., 208.75 ft, bis 21,45 kn, 2 × 95-mm-Kanonen, 4 × 3pdr, 5 × 14&amp;quot;-Torpedorohre, 1895 geliefert&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Fei Ting]]&amp;#039;&amp;#039; fertiggestellt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Cricket (1906) IWM Q 021130.jpg|mini|Der kleine Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;Cricket&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
J. Samuel White erhielt ab 1885 von der Royal Navy Aufträge für Torpedoboote und lieferte bis 1908 27 Boote in fünf Baureihen. Die letzten zwölf Torpedoboote gehörte zu der insgesamt 36 Boote umfassenden [[Cricket-Klasse]] von 261 bis 283 ts, 26 kn, 2 × 12-pdr-Geschützen und 3 × 18&amp;quot;-Torpedorohren sowie 35 Mann Besatzung, die von 1906 bis 1909 gebaut wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.naval-history.net/WW1NavyBritishDestroyers.htm WW1 British Destroyers Nr.7]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die ersten zwölf wurden 1906 als &amp;#039;&amp;#039;coastal destroyers&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und erhielten wie die fünf von White gebauten Boote mit den Namen &amp;#039;&amp;#039;Cricket, Dragonfly, Firefly, Sandfly&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Spider&amp;#039;&amp;#039; nach Insekten, wurden dann aber zu Torpedobooten umklassifiziert wurden und &amp;#039;&amp;#039;TB 1&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;TB 5&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die späteren White-Boote wurden &amp;#039;&amp;#039;TB 13&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;TB 16&amp;#039;&amp;#039; (1907) und &amp;#039;&amp;#039;TB 25&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;TB 28&amp;#039;&amp;#039; (1908).&amp;lt;br /&amp;gt; Alle bei White gebauten Torpedoboote waren bei Beginn des Weltkriegs noch vorhanden, drei gingen während des Krieges durch Kollisionen verloren, der Rest wurde nach dem Krieg abgebrochen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~pbtyc/Janes_1919/P_PC_Boats_etc/TB.html Torpedoboats] Jane’s 1919&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Conflict (1894) IWM Q 021112.jpg|mini|Der erste White-Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;Conflict&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Für die Torpedobootsabwehr hatte sich die Royal Navy Anfang der neunziger Jahre für den „torpedo boat destroyer“ nach dem von Yarrow gebauten Prototyp &amp;#039;&amp;#039;[[Havock (Schiff, 1894)|Havock]]&amp;#039;&amp;#039; entschieden, der in großer Zahl geordert wurden. Auch White wurde beteiligt und fertigte die drei Zerstörer der [[Conflict-Klasse]] (320 ts, White-Forster-Kessel, 4500 PS, 27 kn, 1 × 12pdr, 2 × TR) in den Jahren 1894 und 1895.&amp;lt;br /&amp;gt;Ab 1905 war die Werft in der Regel Auftragnehmer von zwei bis drei Zerstörern der neuen Zerstörerklassen und baute bis zum Kriegsbeginn zwölf weitere Zerstörer für die Royal Navy:&lt;br /&gt;
* [[River-Klasse (1903)|River-Klasse]] (ab 1913 E-Klasse, 590 ts, 25,5 kn), 1905 &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Ness (1905)|Ness]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Nith (1905)|Nith]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Tribal-Klasse (1908)|Tribal-Klasse]] (ab 1913 &amp;#039;&amp;#039;F-Klasse&amp;#039;&amp;#039;, 860 ts, 33 kn), 1907 bis 1909 [[HMS Mohawk (1907)|HMS &amp;#039;&amp;#039;Mohawk&amp;#039;&amp;#039;]], [[HMS Saracen (1908)|&amp;#039;&amp;#039;Saracen&amp;#039;&amp;#039;]] und [[HMS Crusader (1909)|&amp;#039;&amp;#039;Crusader&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* [[Beagle-Klasse]] (ab 1913 &amp;#039;&amp;#039;G-Klasse&amp;#039;&amp;#039;, 860 ts, 27 kn), 1909 und 1910 [[HMS Harpy (1909)|HMS &amp;#039;&amp;#039;Harpy&amp;#039;&amp;#039;]] und [[HMS Basilisk (1910)|&amp;#039;&amp;#039;Basilisk&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* [[Acorn-Klasse]] (ab 1913 &amp;#039;&amp;#039;H-Klasse&amp;#039;&amp;#039;, 772 ts, 27 kn), 1910 [[HMS Redpole (1910)|HMS &amp;#039;&amp;#039;Redpole&amp;#039;&amp;#039;]], [[Rifleman (Schiff, 1911)|&amp;#039;&amp;#039;Rifleman&amp;#039;&amp;#039;]] und [[HMS Ruby (1910)|&amp;#039;&amp;#039;Ruby&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* [[Acheron-Klasse (1911)|&amp;#039;&amp;#039;Acheron&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]] (ab 1913 &amp;#039;&amp;#039;I-Klasse&amp;#039;&amp;#039;, 990 ts, 30 kn), 1911 &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Ferret (1911)|Ferret]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Forester (1911)|Forester]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Botha IWM SP 1573.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Botha&amp;#039;&amp;#039; der für Chile geplanten &amp;#039;&amp;#039;Almirante Lynch&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]]&lt;br /&gt;
1912 gewann White auch einen bedeutenden Exportauftrag mit dem Bau von sechs Großzerstörern (1430 ts, 31 kn) der [[Almirante-Lynch-Klasse]] für [[Chile]]. Die beiden ersten Boote konnten noch vor dem Kriegsbeginn ausgeliefert werden. Die vier anderen wurden von der Royal Navy als [[Faulknor-Klasse]] übernommen und bewährten sich im Kriegseinsatz. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Tipperary (Schiff)|Tipperary]]&amp;#039;&amp;#039; sank in der [[Skagerrakschlacht]]; die drei überlebenden Boote wurde nach dem Kriegsende erneut nach Chile verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Torpedoboote (1871–1919)#Whitesche Torpedoboote|Torpedo-Beiboote der deutschen Kaiserlichen Marine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauten im Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] stellte White nicht nur die vorgenannten Boote fertig, sondern auch noch zwei Friedensaufträge der [[Laforey-Klasse (1913)|L-Klasse]] und über 20 Zerstörer verschiedener Klassen, aber auch Geleitfahrzeuge&amp;lt;ref&amp;gt;[http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~pbtyc/Janes_1919/P_PC_Boats_etc/P_Boats.html Patrol boats]&amp;lt;br /&amp;gt;[http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~pbtyc/Janes_1919/P_PC_Boats_etc/PC_Boats.html Converted Patrol boats] Jane’s 1919&amp;lt;/ref&amp;gt; und zwei Unterseeboote (HMS &amp;#039;&amp;#039;E 32&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;F 2&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
=== Weitere Kriegsschiffbauten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tucumán 1938.jpg|mini|links|Der argentinische Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;Tucumán &amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
In den Jahren bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] folgten weitere Zerstörer für die Royal Navy. Anfangs wurden einige Kriegsaufträge abgeschlossen, wie die 1924 in Dienst gekommene &amp;#039;&amp;#039;[[Wolverine (Schiff, 1920)|Wolverine]]&amp;#039;&amp;#039; (1120 ts). Ab Ende der zwanziger Jahre erfolgten Neuentwicklungen wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Assiniboine (Schiff, 1932)|Kempenfelt]]&amp;#039;&amp;#039; (1390 ts, später &amp;#039;&amp;#039;Assiniboine&amp;#039;&amp;#039;) von 1932, die &amp;#039;&amp;#039;[[Forester (Schiff, 1935)|Forester]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Fury (Schiff, 1935)|Fury]]&amp;#039;&amp;#039; (1405 ts) von 1935, &amp;#039;&amp;#039;[[Intrepid (Schiff, 1937)|Intrepid]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Impulsive]]&amp;#039;&amp;#039; (1370 ts) von 1937, &amp;#039;&amp;#039;[[Jersey (Schiff, 1939)|Jersey]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Kingston (Schiff, 1939)|Kingston]]&amp;#039;&amp;#039; (1690 ts) von 1939.&lt;br /&gt;
Dazu wurden andere Fahrzeuge, so einige Sloops wie &amp;#039;&amp;#039;[[Bittern (Schiff, 1938)|Bittern]]&amp;#039;&amp;#039; (1190 ts) und &amp;#039;&amp;#039;[[Egret (Schiff)|Egret]]&amp;#039;&amp;#039; (1200 ts) und sogar ein Flusskanonenboot gebaut. Exportaufträge erhielt die Firma schon 1927 für drei Zerstörer der [[Mendoza-Klasse]] (1595 ts, 36 kn, 1928/29) von [[Argentinien]]. Es folgten Aufträge für zwei Zerstörer von [[Polen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Grom (Schiff, 1937)|Grom]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Błyskawica (Schiff)|Błyskawica]]&amp;#039;&amp;#039;, 1975 ts, 39 kn, 1937) und Brasilien, die allerdings wegen des Krieges nicht mehr dorthin geliefert wurden und als &amp;#039;&amp;#039;[[Havant (Schiff)|Havant]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Havelock (Schiff, 1940)|Havelock]]&amp;#039;&amp;#039; (1340 ts) im Winter 1939/1940 in den Dienst der Royal Navy kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte in diesem Zeitraum in Auftrag gegebene Schiff war der 2650 ts große Minenleger &amp;#039;&amp;#039;[[Abdiel (Schiff, 1941)|Abdiel]]&amp;#039;&amp;#039;, der erst 1941 fertiggestellt wurde und das größte von J. Samuel White gefertigte Kriegsschiff blieb.&amp;lt;br /&amp;gt;Während des Krieges baute die zum Teil schwer bombardierte Werft dreizehn Flottenzerstörer des Kriegsbauprogramms und zehn [[Geleitzerstörer]] der [[Hunt-Klasse (1939)|Hunt-Klasse]], von denen die 1943 fertiggestellte &amp;#039;&amp;#039;Eggesford&amp;#039;&amp;#039; 1959 als Schulfregatte &amp;#039;&amp;#039;[[Brommy (Schiff)|Brommy]]&amp;#039;&amp;#039; in den Dienst der [[Bundesmarine]] kam.&lt;br /&gt;
Dazu baute White auch einige Motortorpedoboote und Landungsfahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsschiffbauten nach 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Exmouth. 1972.jpg|mini|Die Fregatte &amp;#039;&amp;#039;Exmouth&amp;#039;&amp;#039; vom Typ 14]]&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit lief 1950 mit der &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Dainty (D108)|Dainty]]&amp;#039;&amp;#039; (2.830 ts, 30 kn) der [[Daring-Klasse (1949)|Daring-Klasse]] der letzte Zerstörer für die Royal Navy vom Stapel. Dazu wurden in Cowes einige Flottenzerstörer in U-Boot-Abwehrfregatten umgebaut. J.Samuel White baute aber auch [[Minensucher]] und [[Schnellboot]]e und war am Bau neuer [[Fregatte]]n aller Nachkriegstypen beteiligt. Exportaufträge betrafen Modernisierungen zweier Zerstörer in U-Boot-Abwehrfregatten für [[Ägypten]] und [[Pakistan]], zweier Geleitzerstörer für [[Ecuador]]. Dazu kam die Auslieferung von drei Minensucher-Neubauten an [[Frankreich]] und der Neubau zweier Fregatten vom &amp;#039;&amp;#039;Typ 14&amp;#039;&amp;#039; für [[Indien]] neben dem Bau dreier Schiffe dieses Typs für die Royal Navy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Exportbau war die 1959 vom Stapel gelaufene Fregatte &amp;#039;&amp;#039;[[HMNZS Taranaki (F148)|Taranaki]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Rothesay-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Rothesay&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]]. Als letzter Kriegsschiffsneubau lief 1965 die &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Arethusa (F38)|Arethusa]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Leander-Klasse (1959)|&amp;#039;&amp;#039;Leander&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]] vom Stapel. Seit 1803 hatten die White-Werften in Cowes über 2.000 Fahrzeuge gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museumsschiffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HMSCavalier.jpg|mini|links|Das Museumsschiff &amp;#039;&amp;#039;Cavalier&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blyskawica l d.jpg|mini|Das Museumsschiff &amp;#039;&amp;#039;Blyskawica&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Zwei bei J.Samuel White gebaute Zerstörer sind als Museumsschiffe erhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die 1937 fertiggestellte, polnische &amp;#039;&amp;#039;[[ORP Błyskawica|Błyskawica]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Gdingen]] als ältester erhaltener Zerstörer der Welt in stark modernisierter Form und die 1944 fertiggestellte, britische &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Cavalier (R73)|Cavalier]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Chatham (Kent)]] als einziger erhaltener britischer Flottenzerstörer des Zweiten Weltkrieges und Denkmal für 142 Zerstörer der Royal Navy, die im Zweiten Weltkrieg sanken, und die 11.000 Mann, die auf britischen Zerstörern starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugzeugproduktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Short 184.jpg|mini|Short 184]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1912 und 1916 hatte J.Samuel White auch eine Flugzeugabteilung, die eine Reihe von Seeflugzeugen unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wight Aircraft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; baute. 1913 entwickelte die Gesellschaft ein Flugboot, das auf der London Air Show im Olympia vorgestellt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Flying Boats of the Solent, Norman Hull, ISBN 1-85794-161-6&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als Schwimmerflugzeuge wurden die Eigenentwicklungen &amp;#039;&amp;#039;Wight Pusher Seaplane&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wight Pusher Seaplane]] Erstflug 8. April 1914, 11 Maschinen gebaut, darunter drei für die [[Kaiserliche Marine]], die bei Kriegsausbruch beschlagnahmt wurden&amp;lt;/ref&amp;gt;, Wight Twin&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wight Twin]] Erstflug Juli 1915, 4 Doppelrumpf-Maschinen gebaut, darunter eine Landversion für [[Frankreich]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lewis, Bomber, S. 58, Absturz der Landmaschine im September 1915 vor Auslieferung&amp;lt;/ref&amp;gt;, Wight Seaplane&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wight Seaplane]] Erstflug 1915, 52 Maschinen gebaut, der später in Lizenz gebauten Short 184 unterlegen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lewis, Bomber, S. 54&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Wight Converted Seaplane&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lewis, Bomber, S. 81f. mit Zeichnung&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wight Converted Seaplane]] Erstflug 1916, aus dem nicht produzierten Wight Bomber Prototyp &amp;#039;&amp;#039;N501&amp;#039;&amp;#039; entwickelt, 37 Maschinen gebaut&amp;lt;/ref&amp;gt; in kleinen Serien gebaut. Dazu kamen zwei Versuchsmuster&amp;lt;ref&amp;gt;Lewis, Bomber, S. 48f.&amp;lt;/ref&amp;gt; der &amp;#039;&amp;#039;[[AD Seaplane Type 1000]]&amp;#039;&amp;#039;, einer dreimotorige Seeflugzeugvariante der [[Handley Page Type O]]. Im Auftrag des Royal Naval Air Service entstand das einsitzige Aufklärungsflugboot &amp;#039;&amp;#039;N14 [[Wight Baby]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Dreidecker, der im Juni 1917 erstmals flog, aber nicht befriedigte. Eine geplante Doppeldeckervariante &amp;#039;&amp;#039;N15&amp;#039;&amp;#039; wurde nicht gebaut&amp;lt;ref&amp;gt;London, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt;. Als Prototyp baute White 1916 auch einen Vierdecker-Scout &amp;#039;&amp;#039;N456&amp;#039;&amp;#039;, der ein unbefriedigendes Experiment blieb&amp;lt;ref&amp;gt;Lewis, Fighter, S. 97f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Serie baute die Gesellschaft 110 Maschinen vom Typ &amp;#039;&amp;#039;[[Short 184]]&amp;#039;&amp;#039; in Lizenz der Firma [[Short Brothers (Flugzeughersteller)|Short Brothers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Brooke: &amp;#039;&amp;#039;Warships for Export: Armstrong Warships 1867–1927.&amp;#039;&amp;#039; World Ship Society, Gravesend 1999, ISBN 0-905617-89-4.&lt;br /&gt;
* Roger Chesneau, Eugène M. Koleśnik, N. J. M. Campbell: &amp;#039;&amp;#039;Conway&amp;#039;s All the World&amp;#039;s Fighting Ships, 1860–1905.&amp;#039;&amp;#039; Naval Institute Press, Annapolis, Md. 1979, ISBN 0-85177-133-5.&lt;br /&gt;
* Maurice Cocker: &amp;#039;&amp;#039;Destroyers of the Royal Navy, 1893–1981&amp;#039;&amp;#039;, Ian Allan, 1983, ISBN 0-7110-1075-7&lt;br /&gt;
* Peter Lewis: The British Fighter since 1912, Putnam, London (1979), ISBN 0-370-10049-2&lt;br /&gt;
* Peter Lewis: The British Bomber since 1914, Putnam, London (1980), ISBN 0-370-30265-6&lt;br /&gt;
* Peter London: &amp;#039;&amp;#039;British Flying Boats&amp;#039;&amp;#039;, The History Press, Stroud (2011), ISBN 978-0-7524-6055-0&lt;br /&gt;
* Anthony Preston: &amp;#039;&amp;#039;Destroyers&amp;#039;&amp;#039;, Bison Books, 1977, ISBN 0-86124-057-X&lt;br /&gt;
* David L. Williams: &amp;#039;&amp;#039;White&amp;#039;s of Cowes&amp;#039;&amp;#039;, Silver Link Publishing, 1993, ISBN 1-85794-011-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|J. Samuel White}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bartiesworld.co.uk/postcards/j_samuel_white.htm Pictures of some of J. Samuel White&amp;#039;s ships]&lt;br /&gt;
* [http://www.bartiesworld.co.uk/postcards/ship_list_naval.htm Naval Ships of J. Samuel White]&lt;br /&gt;
* [http://www.industrialbritain.co.uk/locations/whitescrane/gallery/index.html Photos of J. Samuel Whites fitting out crane]&lt;br /&gt;
* [https://www.battleships-cruisers.co.uk/torpedo_boats.htm Torpedo Boats] TB 34-38, 81, 94-96, 104-106, 114-117,+ 1-5, 13-16, 25-28 Cricket-Klasse sind White-Boote&lt;br /&gt;
* [http://www.masseyshaw.org/MasseyShaw.html Das Feuerlöschboot &amp;#039;&amp;#039;Massey Shaw&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.aviastar.org/air/england/wight_quadruplane.php Wight Quadruplane Fighter]&lt;br /&gt;
* [http://www.aviastar.org/air/england/a_wight.php Bilder und Links zu Wight-Flugzeugen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Werft (England)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Isle of Wight)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:J. Samuel White| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1981]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Århus</name></author>
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