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	<title>Jütrichau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:09:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=J%C3%BCtrichau&amp;diff=377498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück am 29. Januar 2025 um 15:14 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-29T15:14:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Jütrichau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Zerbst/Anhalt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-82-430 Juetrichau COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Jütrichau&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/56/09/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/07/49/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 74&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 18.22&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 505&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-zerbst.de/de/juetrichau.html |titel=Ortschaft Jütrichau |sprache=de |abruf=2025-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39264&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03923&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                   = Jütrichau Kirche.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Dorfkirche Jütrichau]]&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jütrichau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der gleichnamigen Ortschaft der Stadt [[Zerbst/Anhalt]] im [[Landkreis Anhalt-Bitterfeld]] in [[Sachsen-Anhalt]], (Deutschland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jütrichau,Dorfteich.jpg|mini|Dorfteich]]&lt;br /&gt;
Das Dorf Jütrichau liegt ca. sechs Kilometer nördlich der [[Elbe]], zwischen den Städten Zerbst und [[Roßlau (Elbe)|Roßlau]]. Das Gelände um Jütrichau fällt von Osten nach Westen allmählich in Richtung Elbauen ab. Der nördlich des Ortes liegende [[Jütrichauer Busch]] steht unter [[Naturschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Jütrichau bildet sich durch die Ortsteile Jütrichau (339 Einwohner), Pakendorf (86 Einwohner) und Wertlau (80 Einwohner).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der ursprünglich von [[Slawen]] besiedelte Ort taucht erstmals 1214 als &amp;#039;&amp;#039;Juterchoow&amp;#039;&amp;#039; in einer Bestätigungsurkunde des Zerbster Nonnenklosters auf. Die damalige [[Dorfkirche Jütrichau|Jütrichauer Kirche]] (1890 wegen Baufälligkeit abgerissen und durch eine neue Kirche in neugotischem Stil ersetzt) war eine Tochter der Kirche Wertlau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Frondiensten der Bewohner gehörten Mitte des 16. Jahrhunderts auch hohe Naturalabgaben an die Herrschaft und das Zerbster Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde auch Jütrichau von Zerstörung, Raub und Pest heimgesucht ([[Schlacht bei Dessau|Schlacht 1626]] an der [[Elbebrücke Roßlau (Straße)|Roßlauer Elbbrücke]] und Belagerung der nahen Stadt Zerbst).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1807 wurde die Landstraße Zerbst–Jütrichau–Roßlau befestigt (1934 begradigt – heutige [[Bundesstraße 184]]). Mit dem Bau der Eisenbahnstrecke [[Bahnstrecke Trebnitz–Leipzig|Zerbst–Roßlau]] (1863) siedelten sich im Umfeld des Jütrichauer Bahnhofs einige Industriebetriebe an: Stärke- und Kartoffelflockenfabrik, Ziegelei, Strohseilfabrik, Häckselschneiderei, Tischlerei, Stellmacherei und nach Schließung der Ziegelei eine Dachsteinfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 wurde in Jütrichau eine neue Schule gebaut, ein Jahr später die Freiwillige Feuerwehr des Ortes gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Weltkriegen hatte die Gemeinde 6 bzw. 22 Gefallene zu beklagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe Jütrichau befanden sich 1941–1945 Baracken zur Unterbringung des Projektierungsbüros der [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|Junkerswerke]] als Sicherheitsmaßnahme angesichts der Bombenangriffe auf das Dessauer Stammwerk. Im April 1945 besetzten die Amerikaner die Gemeinde, sie wurden kurze Zeit später von sowjetischen Truppen ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es in Jütrichau neben der Landwirtschaft einige kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe (Baumarkt, Zweiradhändler, [[Nordfrost|Nordfrost-Kühlhaus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Bias und Wertlau nach Pakendorf eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1966 wurde Pakendorf mit zugehörigem Ortsteil Wertlau nach Jütrichau eingemeindet. Der Ortsteil Bias wurde zu diesem Zeitpunkt wieder eine selbstständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2008 lebten 491 Einwohner (31. Dezember 2008) in der Gemeinde Jütrichau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=statistik.sachsen-anhalt.de, PDF-Datei |url=http://www.statistik.sachsen-anhalt.de/download/stat_berichte/6A102_hj_2008_02.pdf |wayback=20120118084522}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 wurde Jütrichau mit den zugehörigen Ortsteilen Pakendorf und Wertlau nach [[Zerbst/Anhalt]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Als Ortschaft der Stadt Zerbst/Anhalt übernimmt ein so genannter [[Ortschaftsrat]] die Wahrnehmung der speziellen Interessen des Ortes innerhalb bzw. gegenüber den Stadtgremien. Er wird aus neun Mitgliedern gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Jütrichau war Dorit Dalchow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weiteres ortsgebundenes Organ fungiert der Ortsbürgermeister, dieses Amt wird zurzeit von Denis Barycza wahrgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = DE-ST 15-0-82-430 Juetrichau COA.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = Im blauen Schild mit rechter silberner Flanke ein silbernes Andreaskreuz, mittig belegt mit einer fünfblättrigen (2:3) roten Rose mit goldenen Kelchblättern und goldenem Butzen; in der Flanke ein gestürztes blaues Senseneisen mit nach links gekehrter Schneide.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde vom Heraldiker Ernst Albrecht Fiedler aus Magdeburg gestaltet, am 26. November 1999 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt und im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 36/1999 registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle          = &lt;br /&gt;
|Begründung      = Die Farben des Ortes sind Blau - Weiß (Silber). Das gestürzte Sensenblatt in der rechten Flanke symbolisiert die Landwirtschaft als Haupterwerb des Dorfes. Das Hauptmotiv - mit Rose belegtes Andreaskreuz - ist das Wappen der Adelsfamilie von Oppen, die jahrhundertelang als Besitzer der Domäne Jütrichau prägend für den Ort war.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist blau - weiß (1:1) gestreift und das Wappen ist mittig auf die Flagge aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Jütrichau wird von der [[Bundesstraße 184]] ([[Magdeburg]] – [[Dessau-Roßlau]]) sowie der parallel verlaufenden [[Bahnstrecke Trebnitz–Leipzig]] durchquert; Züge halten hier allerdings seit Ende 2012 nicht mehr. Der Autobahnanschluss &amp;#039;&amp;#039;Dessau-Süd&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 9|A 9]] ([[Berlin]] – [[München]]) ist 21 km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.juetrichau.de/ www.juetrichau.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt |Titel=Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161) |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt |Ort=Halle (Saale) |Nummer=18 |ZDB=511105-5 |Datum=1950-08-05 |Seiten=274 |Online=[[commons:file:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.18.pdf|PDF]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Zerbst}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7733136-9|VIAF=239713095}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jutrichau}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zerbst/Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Anhalt-Bitterfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Anhalt-Bitterfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1214]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück</name></author>
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