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	<title>Jürgen Scheller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:10:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=J%C3%BCrgen_Scheller&amp;diff=1022613&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aufschlag: /* Leben */ Vereinheitlicht</title>
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		<updated>2026-03-05T11:54:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F018376-0006, Bonn, Landesvertretung Bayern, Veranstaltung.jpg|miniatur|Jürgen Scheller (Zweiter von links) 1964 bei einem Auftritt der Münchner Lach- und Schießgesellschaft]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jürgen Scheller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1922]] in [[Potsdam]]; † [[31. März]] [[1996]] in [[Bad Aibling]]) war ein deutscher [[Kabarettist]], [[Schauspieler]] und [[Synchronsprecher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aufgewachsen in Potsdam, wurde Jürgen Scheller nach dem Abitur zum [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsdienst]] eingezogen und war ab 1940 bei der Kriegsmarine. 1944 geriet er als [[U-Boot]]-Offizier in kanadische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]], aus der er 1946 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheller machte eine Schauspielausbildung und arbeitete zunächst kurz als Schauspieler, begann dann ein [[Rechtswissenschaft|Jura]]studium, das er jedoch nach vier Semestern abbrach, um sich wieder der Schauspielerei zuzuwenden. 1949 bestand er die Schauspielprüfung und ging anschließend nach [[München]], wo er im Kabarett „[[Alter Simpl]]“ spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1950 ging er zu [[Radio Bremen]], dann zum [[Nordwestdeutscher Rundfunk|Nordwestdeutschen Rundfunk]] nach [[Hamburg]]. Daneben spielte er weiter Kabarett, so bei den Münchener Bühnen „[[Die Schildbürger]]“ und „[[Der Stachel]]“ wie auch beim Hamburger Kabarett „[[Die Mausefalle (Kabarett)|Die Mausefalle]]“. 1959 wurde Jürgen Scheller der erste männliche Programmansager des [[Das Erste|Deutschen Fernsehens]]. Seinen kabarettistischen Durchbruch hatte er bei der „[[Münchner Lach- und Schießgesellschaft]]“, zu deren Ensemble er von 1960 bis 1972 gehörte und die 1963 den [[Schwabinger Kunstpreis]] erhielt. Im Fernsehen spielte Scheller auch in der Familienserie &amp;#039;&amp;#039;[[Till, der Junge von nebenan]]&amp;#039;&amp;#039; mit, die gleich bei ihrer Erstausstrahlung 1967/68 ein großer Erfolg war. Von 1971 bis 1974 moderierte er im [[ZDF]] die Jugendsendung &amp;#039;&amp;#039;Räuber und Gendarm&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben engagierte sich Scheller auch für die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation seines Berufsstandes. 1966 gehörte er zu den Mitbegründern der Fachgruppe „Bühne-Film-Fernsehen“ in der [[Deutsche Angestellten-Gewerkschaft|Deutschen Angestellten-Gewerkschaft]] (DAG), die 1994 in  die Gründung der Berufsgruppe „Kunst und Medien“ innerhalb der DAG mündete. Bis zu seinem Tode war er deren ehrenamtlicher Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 gründete Jürgen Scheller das [[Paul Klinger Künstlersozialwerk e.V|Paul Klinger Künstlersozialwerk e.&amp;amp;nbsp;V]]. ([[Paul Klinger]] zu Ehren), einen gemeinnützigen Verein und eine Solidargemeinschaft von Künstlern und Nichtkünstlern, die Künstler über die Möglichkeiten der sozialen Absicherung informiert und Künstlern in Not hilft. Bis zu seinem Tod 1996 war Jürgen Scheller Präsident des Paul-Klinger-Künstlersozialwerks e.&amp;amp;nbsp;V. Sein Nachfolger wurde Hellmuth Matiasek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Schellers erster Ehe mit Gertraud Scheller geb. Hauer stammt sein Sohn Oliver Scheller (* 1951). Seit 1957 bis zu seinem Tode war Scheller mit der Schauspielerin [[Trude Haefelin]] verheiratet. Am 31. März 1996 erlag er in Bad Aibling einem [[Krebs (Medizin)|Krebsleiden]]. Seine letzte Ruhestätte fand Scheller auf dem [[Friedhof Perlach]] im [[Liste der Stadtbezirke Münchens|Münchener Stadtbezirk]] [[Ramersdorf-Perlach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Nerger |url=https://knerger.de/html/schellerschauspieler_151.html |titel=Das Grab von Jürgen Scheller |werk=knerger.de |abruf=2024-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
;Kabarett&lt;br /&gt;
* „Alter Simpl“ (1949–1950)&lt;br /&gt;
* „Die Schildbürger“&lt;br /&gt;
* „Der Stachel“&lt;br /&gt;
* „Die Mausefalle“&lt;br /&gt;
* „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“ (1961–1972)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Moderator&lt;br /&gt;
* „Räuber und Gendarm“ (Fernsehjagdspiel für Kinder, ZDF, 1971–1974)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehserien.de/raeuber-und-gendarm |titel=Räuber und Gendarm |werk=[[fernsehserien.de]] |abruf=2024-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Das Dreiländerspiel“ (ZDF, 1975–1977)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehserien.de/das-dreilaenderspiel |titel=Das Dreiländerspiel |werk=[[fernsehserien.de]] |abruf=2024-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=30em |anzahl=2 |abstand=1em |&lt;br /&gt;
* 1962: [[Leben des Galilei (1962)|Leben des Galilei]]&lt;br /&gt;
* 1962: [[Streichquartett (Film)|Streichquartett]]&lt;br /&gt;
* 1962: [[Dicke Luft (Film)|Dicke Luft]] (Kino)&lt;br /&gt;
* 1964: [[Das Kriminalmuseum]] – Der stumme Kronzeuge&lt;br /&gt;
* 1964–1965: &amp;#039;&amp;#039;Die Gäste des Felix Hechinger&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1966: [[Zwei Girls vom Roten Stern]] (Kino)&lt;br /&gt;
* 1966: [[Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger]] – Es liegt in der Luft (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1967: [[Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger]]  – Das Moorbad&lt;br /&gt;
* 1967–1968: [[Till, der Junge von nebenan]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Frisch, fromm, fröhlich, frei (Film)|Frisch, fromm, fröhlich, frei]]&lt;br /&gt;
* 1973: [[Oh Jonathan – oh Jonathan!]] (Kino)&lt;br /&gt;
* 1973: [[Tatort (Fernsehreihe)|Tatort]] – [[Tatort: Platzverweis für Trimmel|Platzverweis für Trimmel]]&lt;br /&gt;
* 1975: [[Beschlossen und verkündet]] – Ferdinands Pferdchen (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1975–1979: [[PS (Fernsehserie)|PS – Geschichten ums Auto]]&lt;br /&gt;
* 1975: [[Der Geheimnisträger]] (Kino)&lt;br /&gt;
* 1977: [[Polizeiinspektion 1]] – Der Föhn&lt;br /&gt;
* 1978: Polizeiinspektion 1 – Aus wissenschaftlichen Gründen&lt;br /&gt;
* 1980: …und ab geht die Post! Briefträgergeschichten von gestern und heute&lt;br /&gt;
* 1982: [[Die Krimistunde]] (Fernsehserie, Folge 1, Episode: „Der Sündenbock“)&lt;br /&gt;
* 1982: [[Shalom Pharao]] (Zeichentrickfilm, Sprecher)&lt;br /&gt;
* 1986: Polizeiinspektion 1 – Kavaliersstart&lt;br /&gt;
* 1992: [[Das kleine Gespenst (1992)|Das kleine Gespenst]] (Zeichentrickfilm, Sprecher)&lt;br /&gt;
* 1994: [[Asterix in Amerika]] (Zeichentrickfilm, Sprecher)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann J. Huber]]: &amp;#039;&amp;#039;Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Albert Langen • Georg Müller Verlag, München/Wien 1986, ISBN 3-7844-2058-3, S.&amp;amp;nbsp;903.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scheller, Jürgen.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1065.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0770780}}&lt;br /&gt;
* {{Synchronkartei|talker|1552}}&lt;br /&gt;
* [https://www.steffi-line.de/archiv_text/nost_buehne/19s_scheller.htm Biographie mit Bildern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134509854|VIAF=62081427}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Scheller, Jurgen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synchronsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAG-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheller, Jürgen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kabarettist, Schauspieler und Synchronsprecher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. März 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Aibling]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aufschlag</name></author>
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