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	<title>Jürgen Kalb - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:56:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=J%C3%BCrgen_Kalb&amp;diff=515184&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WiesbAdler: /* Bundesliga und 2. Bundesliga, 1968 bis 1980 */</title>
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		<updated>2026-02-16T14:45:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bundesliga und 2. Bundesliga, 1968 bis 1980&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Fußballspieler Jürgen Kalb, zum Politiker der Bayernpartei siehe [[Jürgen Kalb (Politiker)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2018-09-17 Eintracht Frankfurt Golf Open Jürgen Kalb-8864.jpg|mini|Jürgen Kalb (2018)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jürgen Kalb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Mai]] [[1948]] in [[Frankfurt am Main]]) ist ein ehemaliger [[Deutschland|deutscher]] [[Fußball]]spieler und Teilnehmer des Fußballturniers bei den [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Spielen 1972]] in München für die Bundesrepublik Deutschland. Er spielte im Mittelfeld und in der Abwehr. Von 1968 bis 1979 hat Kalb in der [[Fußball-Bundesliga]] für die Vereine [[Eintracht Frankfurt]], [[Karlsruher SC]] und [[SV Darmstadt 98]] insgesamt 285 Ligaspiele absolviert und 28 Tore erzielt. Mit Eintracht Frankfurt hat er in den Jahren 1974 und 1975 den [[DFB-Pokal]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Bundesliga und 2. Bundesliga, 1968 bis 1980 ===&lt;br /&gt;
Kalb spielte bis 1967 beim Frankfurter Stadtteilclub [[VfB Unterliederbach]] und von 1968 bis 1980 in der ersten und zweiten [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]] bei [[Eintracht Frankfurt]], dem [[Karlsruher SC]] und [[SV Darmstadt 98]]. Er erzielte in der Bundesliga in 285 Spielen 28 Tore sowie 3 [[Eigentor]]e.&lt;br /&gt;
Mit Eintracht Frankfurt gewann Kalb [[DFB-Pokal 1973/74|1974]] und [[DFB-Pokal 1974/75|1975]] unter dem Trainer [[Dietrich Weise]] den [[DFB-Pokal]]. Nach einem Jahr bei den Amateuren von Eintracht Frankfurt, wurde Kalb wie auch die Mannschaftskollegen [[Günter Keifler]] und [[Bernd Nickel]] zur Saison 1968/69 als Olympia-Amateur in den Lizenzspielerkader übernommen. Im ersten Trainerjahr von [[Erich Ribbeck]] belegte die Eintracht den achten Rang und Kalb hatte in 28 Einsätzen vier Tore erzielt. Das Bundesligadebüt von Kalb fand am 21. September 1968 bei einem 1:0-Auswärtssieg der Eintracht bei Werder Bremen statt. Er bildete dabei mit [[Hermann-Dieter Bellut]] und [[Bernd Hölzenbein]] hinter den drei Spitzen [[Jürgen Grabowski]], [[Wilhelm Huberts]] und Bernd Nickel das Mittelfeld. In seinem ersten Jahr in der Bundesliga sammelte er auch internationale Erfahrung: Kalb kam auf fünf Einsätze im [[Messestädte-Pokal 1968/69|Messe-Cup]] gegen Wacker Innsbruck, Juventus Turin und Atletico Bilbao und debütierte am 7. April 1969 – wie auch [[Friedhelm Haebermann]] – an der Seite seines Eintracht-Kollegen Bernd Nickel in der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure|Amateurnationalmannschaft]] des DFB. In Bamberg gewann die DFB-Amateurauswahl mit 2:0 gegen Italien und Kalb spielte dabei im Mittelfeld. In der Bundesliga war der fünfte Rang in der Saison [[Fußball-Bundesliga 1971/72|1971/72]] die beste Platzierung die Kalb mit dem Trainer Ribbeck erreichte. Ab der Saison 1973/74 kam Dietrich Weise als neuer Trainer zur Eintracht und führte das Team in der Tabelle auf den [[Fußball-Bundesliga 1973/74|vierten]] (1974) und [[Fußball-Bundesliga 1974/75|dritten]] (1975) Rang und im Pokal zu zwei Finalsiegen. Im Pokalwettbewerb des Jahres 1974 verwandelte Kalb im Halbfinale am 13. April beim Heimspiel gegen den FC Bayern München in der 90. Minute einen Foulelfmeter zum entscheidenden 3:2. In der letzten Ribbeck-Saison 1972/73 war Kalb auch in den zwei Spielen im [[UEFA-Cup]] gegen den späteren Sieger [[FC Liverpool]] aufgelaufen. In seiner letzten Eintracht-Saison 1974/75 stand er auch im [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europapokal der Pokalsieger]] in den zwei Spielen gegen das Team um Superstar [[Oleh Blochin]], Dynamo Kiew, auf dem Platz. Nach sieben Runden Bundesliga mit Eintracht Frankfurt (185-26) schloss sich Kalb zur Saison 1975/76 dem BL-Aufsteiger [[Karlsruher SC]] an und wechselte nach [[Baden (Land)|Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Blau-Weißen vom Karlsruher [[Wildparkstadion]] trug Kalb das Startspiel der Runde 1975/76 bei seinem vorherigen Verein Eintracht Frankfurt aus. Am 9. August 1975 gewann der Aufsteiger mit dem Trainer [[Carl-Heinz Rühl]] und den Defensivakteuren Kalb, [[Ewald Schäffner]], [[Rainer Ulrich]] und [[Günther Fuchs (Fußballspieler, 1947)|Günther Fuchs]] nach zwei Toren des Mittelstürmers [[Bernd Hoffmann (Fußballspieler)|Bernd Hoffmann]] mit 2:0. Am Rundenende hielt der KSC mit dem 15. Platz knapp die Klasse. Kalb hatte wie Ulrich, [[Winfried Schäfer]] und [[Wilfried Trenkel]] alle 34 Ligaspiele absolviert. Im zweiten Jahr Bundesliga, [[Fußball-Bundesliga 1976/77|1976/77]], verfehlte der KSC (28–40) mit einem Punkt Rückstand zu Kaiserslautern, Saarbrücken und Bochum (alle drei Vereine hatten 29–39 Punkte) knapp den Klassenerhalt. Der Abschlusserfolg am 21. Mai 1977 mit 2:1 gegen den MSV Duisburg konnte daran nichts mehr ändern. Kalb hatte in 32 Spielen für den KSC mitgewirkt. Der Frankfurter blieb auch noch die Runde 1977/78 in der [[2. Fußball-Bundesliga]] in Karlsruhe. Anfangs schien das Ziel der sofortigen Bundesligarückkehr unter dem neuen Trainer [[Bernd Hoss]] umsetzbar, aber nach dessen Entlassung Ende Oktober und Installierung von [[Rolf Schafstall]] als Nachfolger, ging es beim KSC von der Tabellenspitze in das Mittelfeld zurück. Schafstall war ein Trainerfachmann, aber er passte nicht zur Mannschaft und dem Karlsruher Umfeld. Die letzten zwei Saisonmonate überbrückte interim der alte Oberliga-Recke [[Walter Baureis]]. Der KSC beendete die Saison auf dem siebten Rang und der wie immer absolut zuverlässige Jürgen Kalb hatte alle 38 Rundenspiele mit zwei Toren absolviert. Er schloss sich zur Saison 1978/79 dem Bundesligaaufsteiger SV Darmstadt 98 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundesligastartspiel bestritten die „Lilien“ vom [[Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor|Stadion am Böllenfalltor]] am 12. August 1978 zuhause gegen Hertha BSC. Das Heimspiel endete vor 25.000 Zuschauern 0:0 und Kalb war vom Aufstiegstrainer [[Lothar Buchmann]] im Mittelfeld aufgeboten worden. Mit 21:47 Punkten belegte am Rundenende Darmstadt den 18. Platz und stieg damit sofort wieder in die 2. Bundesliga ab. Das „Darmstädter Modell“, das auf Feierabendprofis setzte, war damit an den sportlichen wie finanziellen Anforderungen der Bundesliga gescheitert. Kalb hatte, wie fast üblich bei ihm, alle 34 Rundenspiele mit zwei Toren absolviert. Das war auch bei den Mannschaftskollegen [[Dieter Rudolf]], [[Edwin Westenberger]] und [[Willibald Weiss]] der Fall gewesen. Seine letzte Saison im bezahlten Fußball bestritt Jürgen Kalb 1979/80 mit Darmstadt in der 2. Bundesliga. In der Vorrunde erlebte er die Trainerarbeit von [[Jörg Berger]], in der Rückrunde trat an dessen Stelle [[Werner Olk]]. Als Ergebnis kam für den Bundesligaabsteiger der vierte Platz heraus. Kalb hatte auch im zwölften Profijahr mit 40 Ligaeinsätzen alle Rundenspiele absolviert und dabei fünf Tore erzielt. Mit dem Zweitligaspiel am 31. Mai 1980 beim 1. FC Nürnberg (1:1) verabschiedete sich Kalb aus Darmstadt und beendete nach 285 Bundesligaspielen (28 Tore) und 78 Spielen in der 2. Bundesliga (7 Tore) seine Laufbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amateurnationalmannschaft, 1969 bis 1975 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Amateurnationalmannschaft 1971 (Jürgen Kalb).jpg|mini|Kalb im September 1971 vor einem Amateurländerspiel gegen Bulgarien]]&lt;br /&gt;
Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gehörte er der DFB-Auswahl an, die das Viertelfinale erreichte, aber mit 2:3 gegen die DDR-Auswahl verlor. Dies war das erste Fußballländerspiel der BRD gegen die DDR, wird aber nicht als A-Länderspiel gewertet, da der DFB nur so genannte Bundesliga-Amateure aufbot. Kalb brachte es von 1969 bis 1975 auf insgesamt 48 Einsätze in der deutschen [[Deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure|Nationalmannschaft der Amateure]] und steht damit an zweiter Position hinter Rekordnationalspieler [[Egon Schmitt]]. Am 26. April 1974 setzte sich die deutsche Amateurauswahl im Wettbewerb des [[UEFA Amateur Cup 1973/74]] im Halbfinale gegen die Niederlande mit 4:2 nach Elfmeterschießen durch und war damit für das Finale qualifiziert. Das konnte zwei Tage später aber wegen Unbespielbarkeit des Platzes nicht gegen Jugoslawien ausgetragen werden. Beide Teams wurden zum Turniersieger bestimmt. Kalb spielte im Halbfinale im Mittelfeld. Sein letztes Amateurländerspiel bestritt Kalb am 15. Mai 1975 in Barcelona gegen Spanien bei einer 2:3-Niederlage in der Olympiaqualifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Karriere ===&lt;br /&gt;
Jürgen Kalb ist auch heute noch sportlich aktiv, allerdings tauschte er das große, runde Leder gegen kleinere Bälle: Seit Jahren ist er in seiner Altersklasse einer der besten Tennisspieler in Hessen und darüber hinaus ein ambitionierter Amateurgolfer. Er arbeitet als Anzeigenberater für das Höchster Kreisblatt, die Regionalausgabe der Frankfurter Neuen Presse, und wird heute noch, wie er berichtet, gelegentlich im Redaktionsbüro wegen Autogrammwünschen alter Fans aufgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* 1968–1975 [[Eintracht Frankfurt]]&lt;br /&gt;
* 1975–1978 [[Karlsruher SC]]&lt;br /&gt;
* 1978–1980 [[SV Darmstadt 98]]&lt;br /&gt;
* 1980–1981 [[VfB Unterliederbach]]&lt;br /&gt;
* 1981–1984 [[FC Hanau 93]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* [[DFB-Pokal]]-Sieger [[DFB-Pokal 1973/74|1974]] und [[DFB-Pokal 1974/75|1975]] &amp;lt;small&amp;gt;(mit Eintracht Frankfurt)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[UEFA Amateur Cup|UEFA-Amateur-Cup]]-Sieger 1974&lt;br /&gt;
* Teilnahme am [[Olympische Sommerspiele 1972/Fußball|olympischen Fußballturnier 1972]] in München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Matheja: Schlappekicker und Himmelsstürmer. Die Geschichte von Eintracht Frankfurt. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2004, ISBN 3-89533-427-8.&lt;br /&gt;
* Christian Karn, Reinhard Rehberg: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs.&amp;#039;&amp;#039; Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Spielerlexikon 1963–1994. Bundesliga, Regionalliga, 2. Liga.&amp;#039;&amp;#039; Agon-Sportverlag, Kassel 2012, ISBN 978-3-89784-214-4, S. 235–236.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eintracht-archiv.de/kalb.html Steckbrief von Kalb im Eintracht-Archiv]&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|juergen-kalb}}&lt;br /&gt;
* {{Fussballdaten|kalbjuergen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1378759648|VIAF=4518176725964324980009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kalb, Jurgen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (SV Darmstadt 98)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Eintracht Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Karlsruher SC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (VfB Unterliederbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Hanau 93)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFB-Pokal-Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kalb, Jürgen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WiesbAdler</name></author>
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