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	<title>Jürgen Busche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:14:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: externe Links von Kursivauszeichnung getrennt, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN)</title>
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		<updated>2024-10-03T02:54:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: externe Links von Kursivauszeichnung getrennt, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jürgen Busche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1944]] in [[Bad Belzig|Belzig]]; † [[29. Juni]] [[2024]] in [[Berlin]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/politik/juergen-busche-nachruf-journalismus-lux.Y5XvSwMjNATs9hL76v5Ui1 &amp;#039;&amp;#039;Ein konservativer Geist und Anarchist&amp;#039;&amp;#039;.] Süddeutsche Zeitung, 1. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Journalist]], [[Autor]] und [[Literaturkritiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Jürgen Busche wurde als zweiter Sohn des Arztes Rupert Busche und seiner Frau Marianne, geb. von Behren, in Belzig ([[Provinz Brandenburg|Mark Brandenburg]]) geboren und wuchs in [[Bad Lippspringe]] bei [[Paderborn]] und in [[Fulda]] auf. Nach dem Abitur am [[Freiherr-vom-Stein-Schule (Fulda)|Freiherr-vom-Stein Gymnasium]] in Fulda 1965 und dem Wehrdienst von 1965 bis 1967 studierte er [[Alte Geschichte]], [[Philosophie]] und [[Germanistik]] in [[Universität Münster|Münster]] und wurde im Juni 1971 bei [[Hans Erich Stier]] mit einer Dissertation über die &amp;#039;&amp;#039;Oinoe-Schlacht des Pausanias&amp;#039;&amp;#039; in [[Alte Geschichte|Alter Geschichte]] promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busche arbeitete ab 1972 als Redakteur, zunächst fünfzehn Jahre bei der [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]], ab 1987 als stellvertretender Chefredakteur bei der [[Hamburger Morgenpost]]. Von 1989 bis 1990 – während der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] – war er als Redenschreiber für Bundespräsident [[Richard von Weizsäcker]] im [[Bundespräsidialamt]] beschäftigt. 1990 wurde er Leiter des Ressorts Innenpolitik bei der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]] und 1996 Chefredakteur der [[Wochenpost]] in Berlin. Vom 15. Februar 1998 bis Ende 2001 war er Chefredakteur der [[Badische Zeitung|Badischen Zeitung]] in Freiburg. Zuletzt arbeitete er als freier Autor in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachruf von [[Patrick Bahners]], [https://www.faz.net/aktuell/politik/ehemaliger-f-a-z-redakteur-juergen-busche-gestorben-19826687.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busche gehörte zu den Gründungsmitgliedern des [[Das literarische Quartett|Literarischen Quartetts]]. Er nahm von 1988 bis Juni 1989 in den ersten sechs Folgen an den Diskussionen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde seine vielbeachtete Biographie &amp;#039;&amp;#039;Helmut Kohl. Anatomie eines Erfolges&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. 2003 erschien sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Die 68er. Die Biographie einer Generation&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Habermas-Kontroverse ==&lt;br /&gt;
In der November-Ausgabe 2006 des Magazins &amp;#039;&amp;#039;[[Cicero (Magazin)|Cicero]]&amp;#039;&amp;#039; ging Busche&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.public.asu.edu/~mmatusti/HabermasAffair-background-06.doc |titel=Jürgen Busche – „Hat Habermas die Wahrheit verschluckt?“ |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einer von [[Joachim Fest]] in dessen Autobiographie erzählten [[Anekdote]] nach:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Fest]]: &amp;#039;&amp;#039;Ich nicht: Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek 2006, ISBN 3-498-05305-1, S. 342f.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Einer der führenden Köpfe des Landes“ habe während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] als [[Hitlerjugend|HJ]]-Ausbilder seinem Untergebenen ein Schreiben zukommen lassen, in dem die Identifikation dieses heute „führenden Kopfes“ mit dem [[Nationalsozialismus]] und die Erwartung des [[Endsieg]]es zum Ausdruck gekommen seien. Jahrzehnte später habe der Untergebene dem „führenden Kopf“ das Schreiben auf einer Geburtstagsparty zurückgegeben, woraufhin dieser es unbesehen verschluckt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Busche wurde der „führende Kopf“ nun mit dem Soziologen und Philosophen [[Jürgen Habermas]], der Untergebene mit dem Historiker [[Hans-Ulrich Wehler]] identifiziert; die beiden Wissenschaftler waren seit der Jugend eng miteinander befreundet. Busche verband dies mit dem „Ende“ der politischen Philosophie und der intellektuellen Bedeutung Habermas’, dessen Integrität er in Frage stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wehler und Habermas widersprachen Busches Darstellung nachdrücklich; Wehler wies zudem darauf hin, Habermas habe seine Zeit bei der HJ nie verheimlicht.&amp;lt;ref name=wehler-zeit&amp;gt;Hans-Ulrich Wehler: [https://www.zeit.de/2006/45/Habermas_hat_nichts_verschluckt &amp;#039;&amp;#039;Habermas hat nichts verschluckt. Warum der Philosoph keinen Grund hatte, seine Zeit bei der Hitlerjugend zu vertuschen – zur Genese eines perfiden Gerüchts.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 61. Jg., Nr. 45, 2. November 2006, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Habermas erwirkte eine [[einstweilige Verfügung]] gegen die Autobiografie Joachim Fests, die seitdem, weil er [[Üble Nachrede (Deutschland)|üble Nachrede]] enthalte, ohne den strittigen Passus erscheint.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/arts_und_style/kunstmarkt/einstweilige-verfuegung-habermas-stoppt-verbreitung-von-fest-autobiografie/2727846.html &amp;#039;&amp;#039;Habermas stoppt Verbreitung von Fest-Autobiografie.&amp;#039;&amp;#039;] Handelsblatt vom 3. November 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Artikel Busches wurde in der deutschen Presse negativ aufgenommen&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Zielcke: [https://www.sueddeutsche.de/kultur/ns-vorwuerfe-gegen-habermas-verleumdung-wider-besseres-wissen-1.897564 &amp;#039;&amp;#039;Verleumdung wider besseres Wissen. NS-Vorwürfe gegen Habermas.&amp;#039;&amp;#039;] [[Süddeutsche Zeitung]] Nr. 249, S. 13, 27. Oktober 2006; Uwe Wittstock: [https://www.welt.de/print-welt/article92552/Wenn-bei-Intellektuellen-die-Sicherungen-durchbrennen.html &amp;#039;&amp;#039;Wenn bei Intellektuellen die Sicherungen durchbrennen.&amp;#039;&amp;#039;] Die Welt. 6. November 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gar als „ein Exempel für Schmierenjournalismus“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gereon Wolters: &amp;#039;&amp;#039;Philosophie im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hans Jörg Sandkühler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Philosophie im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Meiner, Hamburg 2009, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Begriff Hellenismus als Epochenname. Untersuchungen zur Oinoe-Schlacht des Pausanias&amp;#039;&amp;#039;. Akademische Verlagsgesellschaft, Frankfurt 1974, ISBN 3-7997-0242-3 (Zugl. Münster (Westf.), Univ., Diss., 1971 u.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;T.: Untersuchungen zur Oinoe-Schlacht des Pausanias).&lt;br /&gt;
* Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Was ihr den Geist der Zeiten heißt. Der Verführer Sören Kierkegaard. Lesestücke&amp;#039;&amp;#039;. Athenäum Verlag, Königstein/Taunus 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helmut Kohl. Anatomie eines Erfolgs&amp;#039;&amp;#039;. Berlin-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-8270-0282-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die 68er. Die Biographie einer Generation&amp;#039;&amp;#039;. Berlin-Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-8270-0507-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heldenprüfung. Das verweigerte Erbe des Ersten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, München 2004, ISBN 3-421-05779-6.&lt;br /&gt;
* Hrsg., zus. mit Christine Eichel: &amp;#039;&amp;#039;Von Bücherlust und Leseglück. Kluge Köpfe und ihre Bibliotheken&amp;#039;&amp;#039;. Knesebeck Verlag, München 2008, ISBN 978-3-89660-558-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12000478X}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|juergen-busche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12000478X|LCCN=n98049803|VIAF=197328142}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Busche, Jurgen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Redenschreiber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Busche, Jürgen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Belzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juni 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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