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	<title>Jühnde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T21:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Juehnde COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/27/49/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/48/04/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Jühnde in GÖ-2016.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Göttingen&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Dransfeld&lt;br /&gt;
|Höhe              = 310&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;geo&amp;quot;&amp;gt;[http://www.geodatenzentrum.de/geodaten/gdz_rahmen.gdz_div?gdz_spr=deu&amp;amp;gdz_akt_zeile=3&amp;amp;gdz_anz_zeile=4 Bundesamt für Kartographie und Geodäsie: Suche geographischer Namen]. Abgerufen am 23. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 37127&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05502&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03159021&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Dorfstraße 26&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-juehnde.de/ www.gemeinde-juehnde.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Anna-Mareike Spielmann&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jühnde Blick auf den Ort und Biogasanlage.jpg|mini|hochkant=1.5|Blick auf Jühnde, im Vordergrund die genossenschaftliche [[Biogasanlage]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jühnde.jpg|mini|Jühnde mit der [[St. Martini (Jühnde)|St.-Martini-Kirche]] links und dem [[Schloss Jühnde]] rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrenhain Jühnde Wiese.jpg|mini|Ehrenhain oberhalb von Jühnde]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jühnde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] in [[Südniedersachsen]] im [[Landkreis Göttingen]]. Zu ihr gehören die Orte Jühnde und [[Barlissen]]. Sie ist eine Mitgliedsgemeinde der [[Samtgemeinde Dransfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jühnde liegt etwa 13&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Göttingen]] und 13&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Hann. Münden]], am Fuße des [[Hoher Hagen (Dransfeld)|Hohen Hagens]]. Der Ort hat knapp 1000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Jühnde wurde im Jahre 960 von [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit bestand eine Burganlage, die an der [[Militärstraße|Heerstraße]] von [[Hann. Münden|Münden]] nach Göttingen lag. 1484 eroberten die Göttinger die [[Raubritter]]burg, die ihnen ein Dorn im Auge war, weil von dort aus Händler überfallen wurden. Im  [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] brannte die Burg ab. Jühnde befand sich einst in der [[Lehnswesen|Lehnsschaft]] derer [[Everstein (Adelsgeschlecht)|zu Everstein]], die, nachdem der Ort bis zum Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts im Besitz der [[Berlepsch (Adelsgeschlecht)|Herren von Berlepsch]] war, es am 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1398 an die Brüder Hans und Albrecht von [[Bovenden|Boventen]] als [[Lehnswesen|Lehen]] übertrugen. Es umfasste neben dem Dorf zusätzlich das Schloss Jühnde, das [[Kirchenpatronat|Patronatsrecht]] sowie Güter unter anderem in [[Mengershausen]], [[Lemshausen]] und [[Bördel]]. Von [[Otto V. (Braunschweig-Lüneburg)|Otto dem Siegreichen]] erhielt 1466 Hans von Boventen wiederum Jühnde mitsamt allen Zubehör als Lehen. Im Jahr 1477 verpfändete er das Dorf, Schloss und Barlissen an [[Uslar-Gleichen|Dietrich von Uslar]] und seinen Sohn Hans von Boventen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilhelm Lotze |Titel=Geschichte der Stadt Münden nebst Umgegend |Verlag=Eigenverlag |Ort=Hann. Münden |Datum=1878 |Seiten=284f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Jühnde stammt das inzwischen erloschene Geschlecht derer zu Jüne. Sie bekleideten ab 1245 Ratsherrenstellen in Göttingen, in [[Hann. Münden|Münden]] wird 1311 ein Bergmann &amp;#039;&amp;#039;Wedekind von Jüne&amp;#039;&amp;#039; genannt, sowie 1323 mit &amp;#039;&amp;#039;Conradus de Jün&amp;#039;&amp;#039; ein Ratsherr aus der Dynastie geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1664 übernahm [[Otto Grote zu Schauen|Otto Freiherr Grote]] das Gut und baute die Burg wieder auf. Er war ein bedeutender Mann und hatte [[Gottfried Wilhelm Leibniz|Leibniz]] und die [[Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg#Erlangung der Kurwürde|Kurwürde]] nach Hannover geholt. Ein weiterer Minister war Otto Ulrich [[Grote (niedersächsisches Adelsgeschlecht)|Freiherr Grote]]. 1802 nahm er in Hannover seinen Abschied, zog nach Jühnde und legte dort bis 1805 den Park im frühromantischen Stil an. Der heutige Besitzer des Gutes heißt ebenfalls Otto Ulrich. Er übernahm den Besitz von seinem Vater Rüdiger, der den Betrieb fast 40 Jahre lang geführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eingemeindungen ==&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde die Nachbargemeinde Barlissen eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=213}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2011|Gemeindewahl 2011]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wahlen.kds.de/2011kw/Daten/152401_000026/index.html wahlen.kds.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wahlen.kds.de/2006kw/Daten/DRA/6_MAIN_E_GEMEINDEWAHL_JUEHNDE_2006.html wahlen.kds.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wbt.:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 61,83 % (2006: 71,01 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2006&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2011&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 64.31&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 64.12&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 28.42&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 30.26&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 7.27&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 5.62&lt;br /&gt;
}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat der Gemeinde Jühnde besteht aus neun Ratsmitgliedern, die seit der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|Kommunalwahl 2016]] ausschließlich aus Kandidaten der Gemeinsamen Bürgerliste Jühnde Barlissen (GBJB) bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.kdgoe.de/historie/2016kw/Daten/159401_000056/0001590210000.html |titel=Gemeindewahl Jühnde 2016 |werk=kdgoe.de |datum=2016 |abruf=2021-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|Wahlen im Jahr 2021]] wurde die Bürgerliste bestätigt und der Gemeinderat von elf auf neun Mitglieder reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/031595401/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2075 |titel=Gemeindewahl 12.09.2021 - Samtgemeinde Dransfeld - Gemeinde Jühnde |werk=kdo.de |datum=2021-09-12 |abruf=2021-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeisterin ist Anna-Mareike Spielmann, sie löste im November 2016 Dietmar Bode in diesem Amt ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Website der Gemeinde Jühnde: {{Webarchiv|url=http://www.gemeinde-juehnde.de/cms/front_content.php?idcat=53 |wayback=20160304064355 |text=Gemeinderat der Gemeinde Jühnde  }}, abgerufen am 21. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gemeinde-juehnde.de/cms/upload/presseartikel/Artikel-GT-031116.pdf |wayback=20171222053117 |text=Spielmann ist neue Ortsbürgermeisterin }}, Artikel im Göttinger Tageblatt auf der Homepage der Gemeinde Jühnde (PDF), abgerufen am 21. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
DEU Juehnde COA.svg|Wappen der Gemeinde&lt;br /&gt;
Flagge Juehnde.svg|Hissflagge der Gemeinde&lt;br /&gt;
Banner Juehnde.svg|Banner der Gemeinde&lt;br /&gt;
DEU Barlissen COA.svg|Wappen des Ortsteils Barlissen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün über silberner (weißer) Zinnenmauer einen gold-(gelb-)bedeckten im oberen Teil aus Fachwerk bestehenden silbernen (weißen) Torturm, beseitet von zwei begrannten goldenen (gelben) Ähren; im schwarzen rundbogenen Torraum ein goldenes (gelbes) [[Fallgatter]]; am Turm über dem Tor ein schräg rechtsgestellter roter Dreiecksschild mit goldener (gelber) [[Wolfsangel]] (Wolfsanker).“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt den Turm von Schloss Jühnde, eine ehemalige Burg aus den 13. Jahrhundert und Wahrzeichen der Gemeinde. Das kleine Wappen ist das Wappen der Familie von June, ehemalige Burgherren, die 1463 ausstarb. Die Farbe Grün und die Ähren stehen für die Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung der Flagge: „Die Flagge ist grün-weiß quergestreift mit aufgelegtem Wappen in der Mitte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung des Banners: „Das Banner ist grün-weiß längsgestreift mit aufgelegtem Wappen oberhalb der Mitte.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-09 |url=https://www.landkreisgoettingen.de/pics/medien/1_1355997979/Amtsblatt_fuer_den_Landkreis_Goettingen_Nr._50_vom_19.12.2012.pdf |text=Hauptsatzung der Gemeinde Jühnde}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Jühnde wird überwiegend von der Anlage des &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Jühnde|Jühnder Schlosses]]&amp;#039;&amp;#039; geprägt. Daneben existieren einige Fachwerkgebäude aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, die das Ortsbild prägen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaltopographie&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Ferdinand Lufen |Hrsg=Christiane Segers-Glocke |Titel=Landkreis Göttingen, Teil 1. Altkreis Münden mit den Gemeinden Adelebsen, Bovenden und Rosdorf |Sammelwerk=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen |Band=5.2 |Verlag=CW Niemeyer |Ort=Hameln |Datum=1993 |ISBN=3-87585-251-6 |Seiten=213–217}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung wurden 1992–1997 alle Gebäude erfasst, woraus ein 2006 überarbeiteter, illustrierter Faltplan hervorging, der als Fachwerklehrpfad konzipiert insgesamt 70 Bauobjekte porträtiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Faltplan, erstellt vom Architekturbüro Braun-Brudniok, Adelebsen, und dem Ortsheimatpfleger Hubertus Menke, Jühnde, ist vor Ort erhältlich und in einer Schautafel ausgestellt. Es erschien weiterhin eine Fachwerkfibel. [https://www.gemeinde-juehnde.de/seite/430486/fachwerkpfad.html Weitere Informationen zum Fachwerkpfad], juehnde.de, abgerufen am 28. März 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich oberhalb des Dorfes wurde 1920 ein [[Ehrenhain]] als [[Gedenkstätte]] für die Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] angelegt. Der Hain ist mit Eichen bewachsen und von einer Hecke umgeben. Die exponierte Lage oberhalb des Ortes in der freien Feldmark unmittelbar an der Landstraße 559 macht den Ehrenhain zu einem landschaftsprägenden Element. Die Gedenkstätte wurde später um zwei Gedenksteine für die Gefallenen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|St. Martini (Jühnde)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmale in Jühnde#Jühnde|Liste der Baudenkmale in Jühnde]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Jühnde 19 [[Baudenkmal]]e aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bioenergiedorf ==&lt;br /&gt;
Jühnde ist das erste [[Bioenergiedorf]] in Deutschland, da es seinen Energiebedarf vollständig aus regenerativen Energien abdeckt. Ermöglicht wurde dies durch ein Projekt des &amp;#039;&amp;#039;Interdisziplinären Zentrums für Nachhaltige Entwicklung&amp;#039;&amp;#039; der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Jühnde hatte das Ziel, ihren kompletten Energiebedarf durch [[Erneuerbare Energie|regenerative Energieträger]] zu decken, was nach einer mehrjährigen Vorbereitungszeit und unter umfassender Mitwirkung der Dorfbewohner im Winter 2005 gelang. Der größte Teil der Energie wird aus [[Biomasse]] von den umliegenden Äckern sowie aus Gülle gewonnen. Täglich werden der Anlage etwa 32 Tonnen Silage und 29 m³ Gülle hinzugeführt. Das entstehende [[Biogas]] wird einem [[Blockheizkraftwerk]] zugeführt. Der erzeugte Strom wird in das örtliche Stromnetz eingespeist, während die entstehende Abwärme den Haushalten über ein unterirdisches Nahwärmenetz zugeführt wird. Im Winter reicht diese Abwärme (700&amp;amp;nbsp;[[Watt (Einheit)|kW]]) nicht immer für die Versorgung der angeschlossenen Haushalte aus. Deswegen gibt es ein zusätzliches Holzschnitzel-Heizwerk (600&amp;amp;nbsp;kW), das mit Holz aus der Umgebung betrieben wird und das Wasser des Nahwärmesystems zusätzlich erwärmt. Notfalls kommt ein 350-kW-Ölbrenner zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-09 |url=http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Holz-und-Oel-muessen-Waermebedarf-decken |text=&amp;#039;&amp;#039;Holz und Öl müssen Wärmebedarf decken.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Tageblatt.&amp;#039;&amp;#039; 8. Februar 2012, abgerufen am 12. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jühnde produziert mit etwa 4 Mio. kWh pro Jahr doppelt so viel [[Ökostrom]], wie es selbst verbraucht. Der Strom wird für 17 Cent pro Kilowattstunde ins Netz eingespeist. Dadurch nimmt die Anlage jährlich über 600.000 Euro ein. Ein durchschnittlicher Haushalt in Jühnde spart ca. 750&amp;amp;nbsp;Euro pro Jahr. Die dorfeigene Biogasanlage war einschließlich des Holzschnitzel-Heizkraftwerks [[genossenschaft]]lich organisiert. 2019 verkauften die Mitglieder die Anlage an den regionalen Energieversorger [[EAM (Energieversorger)|EAM]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/die-juehnder-energie-revolution-20-jahre-bioenergiedorf,bioenergiedorf-100.html &amp;#039;&amp;#039;Vor 20 Jahren starteten die Energierebellen im Bioenergiedorf Jühnde&amp;#039;&amp;#039;] bei ndr.de vom 4. Oktober 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bioenergiedorf wurde der Ort weltweit bekannt. Besucher aus den USA, Japan und anderen Ländern kamen zu Besichtigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg]] verläuft, mit dem [[Bahnhof Jühnde|Betriebsbahnhof Jühnde]] und dem [[Mackenrodttunnel]], südöstlich des Kernortes durch das Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Otto Heinrich von Bonn]], Oberlandbaumeister und einer der führenden Baubeamten des Kurfürstentums Hannover, wurde 1703 in Jühnde geboren und verstarb 1785 in Oldenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller und Publizist [[Heinrich Sohnrey]] wurde 1859 als unehelicher Sohn von Oskar Freiherr Grote und Luise Sohnrey in Jühnde geboren und wuchs dort auf. Das Grab des 1948 in [[Neuhaus im Solling]] verstorbenen [[Heimatdichter]]s befindet sich auf dem Friedhof der Jühnder Dorfkirche. 1949 wurde in Jühnde die [[Heinrich-Sohnrey-Gesellschaft]] gegründet, die im Turm des Jühnder Schlosses ein Archiv und eine Gedenkstätte für Sohnrey eingerichtet hat. Mehrere Schulen und zahlreiche Straßen tragen den Namen des „populären ‚[[Solling]]-Dichters‘ und Sozialreformers“, der indes 2011 in die Kritik geriet, nachdem eine neue Studie zum Ergebnis kam, dass Sohnrey ein überzeugter Anhänger des [[Nationalsozialismus]] und zudem unverhohlen für die Vernichtung „minderwertiger Rassen“ eingetreten war.&amp;lt;ref&amp;gt;Heidi Niemann: &amp;#039;&amp;#039;Der Sollingdichter und die Nazis. Neue Erkenntnisse über Heinrich Sohnrey lassen Kommunen umdenken.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bremer Tageszeitungen AG|Kurier am Sonntag]], Bremen, vom 20.&amp;amp;nbsp;November 2011, S.&amp;amp;nbsp;16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) [[Hermann Muhs]] wurde am 16. Mai 1894 in Barlissen/Jühnde geboren. Er starb am 13. April 1962 in [[Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TV-Produktion ==&lt;br /&gt;
Ab dem 2. Juli 2007 kam wöchentlich auf [[Kabel1]] die Doku-Soap &amp;#039;&amp;#039;Männer allein daheim&amp;#039;&amp;#039;, die in Jühnde gedreht wurde. Weiterhin gibt es eine 30-minütige Dokumentation über die Biogasanlage aus dem Jahr 2007 mit dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Wenn Mist zu Strom wird; Ein Dorf heizt ein.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Jühnde |Band=15 |Seite=129}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Burchard Christian von Spilcker, Adolf Broennenberg&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Burchard Christian von Spilcker]], Adolf Broennenberg&lt;br /&gt;
   |Titel=Vaterländisches Archiv für hannoverisch-braunschweigische Geschichte&lt;br /&gt;
   |Band=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Herold &amp;amp; Wahlstab&lt;br /&gt;
   |Ort=Lüneburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1833&lt;br /&gt;
   |Seiten=160–161}}&lt;br /&gt;
* Hector Wilhelm Heinrich Mithoff, &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, [https://books.google.de/books?id=UsfLJG-szgwC&amp;amp;pg=PA117 S.117f]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-juehnde.de/ Website der Gemeinde Jühnde]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4784843-1}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bioenergiedorf.de/ bioenergiedorf.de]&lt;br /&gt;
* [https://av.tib.eu/series/157 Videoserie zum Bioenergiedorf Jühnde] (2008) im AV-Portal der [[Technische Informationsbibliothek|Technischen Informationsbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Göttingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4784843-1|VIAF=236582147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Juhnde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jühnde| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bioenergiedorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 960]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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