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	<title>Jügesheim - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-02-05T07:23:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rodgau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Juegesheim COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.025980&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.884023&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 126 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.64&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 12112 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-06&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rodgau.de/Stadt/Stadtportrait/Zahlen-Daten-Fakten/ |titel=Zahlen, Daten, Fakten / Rodgau |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63110&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06106&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Rodgau Juegesheim.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Jügesheimer Ortsansicht mit [[Wasserturm Rodgau-Jügesheim|Wasserturm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jügesheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit knapp 12.000 Einwohnern der zweitgrößte Stadtteil von [[Rodgau]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Offenbach]] und Sitz der Stadtverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodgau Jügesheim Hainhausen Luftbild Frankfurt Rhein-Main.jpg|alternativtext=Luftbild|mini|Jügesheim von oben, 2021]]&lt;br /&gt;
Jügesheim wurde als [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]] gegründet und liegt in der [[Rhein-Main-Gebiet|Rhein-Main-Ebene]] an der [[Rodau (Main)|Rodau]] auf 127&amp;amp;nbsp;m über [[Normalnull|NN]], ca. 6,5&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Seligenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Jügesheim ist eine [[Fränkische Landnahme|fränkische]] Gründung aus [[Merowinger|merowingischer]] Zeit im Waldgebiet des [[Maingau#Geschichte|Maingaues]]. In der Nähe von [[Römisches Reich|Römerstraßen]], die sich hier kreuzten, errichteten die [[Franken (Volk)|Franken]] Militärkolonien, um das Land zu kontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes befindet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1261, mit der sich Nachkommen des verstorbenen [[Ritter]]s &amp;#039;&amp;#039;Merbode von Ovheim&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Kloster Himmelkron]] über dessen Erbe einigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] gehörten die umliegenden [[Wald|Wälder]] zum [[Wildbann Dreieich]]. In Jügesheim befand sich eine von dessen 30 [[Wildhube]]n. Um 1350 gehörte die [[Zehnt]] im Ort den [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren von Hanau]], die sie als [[Lehenswesen|Lehen]] weiter vergaben. Jügesheim gehörte weiter zur [[Rödermark (Mark)|Rödermark]] und zum [[Amt Steinheim (Hessen)|Amt Steinheim]], das zunächst den [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Eppstein]] gehörte und ab 1371 als Pfand je zur Hälfte den [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]] und den [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren von Hanau]]. 1393 gelangte das Pfand insgesamt an die [[Cronberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Cronberg]]. 1425 verkaufte es Gottfried von Eppstein&amp;lt;!-- in [[Eppstein (Adelsgeschlecht)]] nicht spezifiziert --&amp;gt; an das [[Kurmainz|Kurfürstentum Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich lag das Patronat für die Kirche [[Nikolaus von Myra|St. Nikolai]] bei den Herren von [[Hagen-Münzenberg]]. 1477 inkorporierte [[Diether von Isenburg|Erzbischof Diether von Mainz]] die Jügesheimer Kirche der Kirche [[St. Petrus in Ketten (Weiskirchen)|St. Peter]] in [[Weiskirchen]]. Seitdem war sie eine [[Filiale]] dieser Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort erheblich zerstört und benötigte sehr lange für die Erholung von dieser Katastrophe. In den Jahren 1631–1634, während des Dreißigjährigen Kriegs, beschlagnahmte König [[Gustav II. Adolf]] das Amt Steinheim als [[Kriegsbeute]] und stattete die nachgeborenen Hanauer Grafen [[Heinrich Ludwig von Hanau-Münzenberg]] (1609–1632) und [[Jakob Johann von Hanau-Münzenberg]] (1612–1636), die mit ihm verbündet waren, damit aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Wille: &amp;#039;&amp;#039;Hanau im Dreißigjährigen Krieg&amp;#039;&amp;#039;. Hanau 1886, S.&amp;amp;nbsp;91, 593f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da beide Grafen schon bald starben und der [[Westfälischer Friede|Westfälische Friede]] auf das [[Normaljahr]] 1624 abstellte, kam Jügesheim wieder an Kurmainz, wo es bis 1803 verblieb, als es im Zuge der [[Säkularisation]] an das [[Großherzogtum Hessen]] fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Territoriale Zugehörigkeit ====&lt;br /&gt;
Bis 1821 nahm das [[Amt Seligenstadt]] Verwaltung und Rechtsprechung in Jügesheim wahr. Mit der Verwaltungsreform im [[Großherzogtum Hessen]] in diesem Jahr wurden auch hier auf unterer Ebene [[Rechtsprechung]] und [[Verwaltung]] getrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; {{Hauptartikel|Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung}} Für die Verwaltung wurden [[Landratsbezirk]]e geschaffen, die [[Instanz (Recht)|erstinstanzliche]] Rechtsprechung [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichten]] übertragen. Der [[Landratsbezirk Seligenstadt]] erhielt die Zuständigkeit für die Verwaltung unter anderem für das gleichzeitig aufgelöste [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] Seligenstadt. Durch verschiedene Verwaltungsreformen gehörte Jügesheim dann ab&lt;br /&gt;
* 1832 zum [[Kreis Offenbach]],&lt;br /&gt;
* 1848 zum [[Regierungsbezirk Darmstadt (Starkenburg)|Regierungsbezirk Darmstadt]] und&lt;br /&gt;
* 1852 wieder zum Kreis Offenbach. Dieser wurde 1939 in „Landkreis Offenbach“ umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=dra&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=1853&amp;amp;size=45 § 1 Abs. 3 &amp;#039;&amp;#039;Dritte Verordnung über den Neubau des Reichs&amp;#039;&amp;#039;]. In: RGBl. I S. 1675.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1977 ging Jügesheim im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] mit den Nachbargemeinden [[Dudenhofen (Rodgau)|Dudenhofen]], [[Hainhausen]], [[Nieder-Roden]] und [[Weiskirchen (Rodgau)|Weiskirchen]] in der neu geschaffenen Großgemeinde Rodgau auf,&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Offenbach (GVBl. II 330-33) |nr=22| jahr=1974 |datum=1974-06-26 |seite=8 |seiten=316–318 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;6 |kbytes=1430}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die 1979 Stadt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 375}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für jeden der fünf Stadtteile wurde ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]]. Im Januar 2016 wurden die Ortsbeiräte aller Stadtteile abgeschafft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.op-online.de/region/rodgau/kein-ortsbeirat-mehr-rodgau-stadtteilgremien-nach-fast-jahren-abgeschafft-6038691.html |titel=Stadtteilgremien nach fast 40 Jahren abgeschafft |datum=2016-01-16 |sprache=de |abruf=2024-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerichtliche Zuständigkeit ====&lt;br /&gt;
Bei der Reform 1821 übernahm das [[Landgericht Seligenstadt|Landgericht Steinheim]] die erstinstanzliche Rechtsprechung in Jügesheim, die zuvor das Amt wahrgenommen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; Der Sitz des Gerichts wurde zum 1. Juli 1835 nach [[Seligenstadt]] verlegt und die Bezeichnung in „[[Landgericht Seligenstadt]]“ geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510163_00281.html &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung, die Verlegung des Landgerichtssitzes von Steinheim nach Seligenstadt betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 12. Mai 1835. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 29 vom 21. Mai 1835, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Gerichtsverfassungsgesetz]] von 1877 wurden Organisation und Bezeichnungen der Gerichte [[Deutsches Reich|reichsweit]] vereinheitlicht. Zum 1. Oktober 1879 hob das Großherzogtum Hessen deshalb die Landgerichte auf. Funktional ersetzt wurden sie durch [[Amtsgericht]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;§§ 1, 3 [https://starweb.hessen.de/cache/hessen/regierungsblatt/hessisches_regierungsblatt_1879.pdf#page=197 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Mai 1879. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 15 vom 30. Mai 1879, S. 197f.&amp;lt;/ref&amp;gt; So ersetzte das [[Amtsgericht Seligenstadt]] das &amp;#039;&amp;#039;Landgericht Seligenstadt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
Ein [[Vogt]] [[Karl der Große|Karls des Großen]] namens Gugin oder Guginhart soll der Namenspatron des Dorfes gewesen sein. [[Dialekt|Mundartlich]] wird Jügesheim auch heute noch als &amp;#039;&amp;#039;Giesem&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. In erhaltenen Urkunden wurde Jügesheim unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Guginsheim (1261)&lt;br /&gt;
* Guginsheim (1293)&lt;br /&gt;
* Gugensheim (1302)&lt;br /&gt;
* Guginsheim (1357)&lt;br /&gt;
* Gugesheym (1403)&lt;br /&gt;
* Goginsheym (1407)&lt;br /&gt;
* Jugißheym (1464)&lt;br /&gt;
* Jogeßheim (1479)&lt;br /&gt;
* Gogeßheym (1495)&lt;br /&gt;
* Gugeßheim (1527)&lt;br /&gt;
* Gugeßheim (1613)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Belegte Einwohnerzahlen sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1576: 36 Familien&lt;br /&gt;
* 1681: 26 Haushalte mit 121 Personen&lt;br /&gt;
* 1961: 971 evangelische (= 17,37 %), 4559 katholische (= 81,56 %) Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Jügesheim|width=450|float=none|maxEinwohner=7700&lt;br /&gt;
|1071|1154|1273|1244|1151|1215|1308|1408|1464|1704|2084|2293|2609|3174|3942|4200|4640|5590|6995&lt;br /&gt;
|vor1834=(1829,954)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,7673)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Banner Juegesheim.svg|mini|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Juegesheim COA.svg|links|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;„In silbernem Schild ein aufrechter, grüner [[Eiche (Heraldik)|Eichenzweig]], gleichmäßig beseitet von je einer roten [[Hirschstange]].“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Jügesheim, Kreis Offenbach |fundstelle=Punkt 962 |nr=36 |jahr=1955 |datum=1955-08-19 |seite=2 |seiten=902 |kbytes=3240}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde der Gemeinde Jügesheim am 19. August 1955 durch den [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessischen Innenminister]] genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Heraldiker Georg Massoth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies verweist auf die einstige Zugehörigkeit von Jügesheim zum Reichsforst Dreieich und dessen Wildbann. Silber und Rot weisen auf die Farben des [[Mainzer Rad]]wappens und des Wappens der [[Eppstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Eppstein]] hin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klemens Stadler]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wappen, Band 3&amp;#039;&amp;#039;; Angelsachsen-Verlag, Bremen 1967, S.&amp;amp;nbsp;55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flagge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 1958 wurde der Gemeinde durch den Hessischen Innenminister eine Flagge genehmigt, die wie folgt beschrieben wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Auf einem durch einen roten und grünen Längsstreifen geteilten Flaggentuch das Gemeindewappen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung einer Flagge der Gemeinde Jügesheim im Landkreis Offenbach, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 752 |nr=30 |jahr=1958 |datum=1958-07-10 |seite=2 |seiten=858 |kbytes=4588}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die [[Neugotik|neugotische]] römisch-katholische [[St. Nikolaus (Jügesheim)|Kirche St. Nikolaus]] von 1870 zählt zum [[Bistum Mainz]].&lt;br /&gt;
* Die sehenswerte &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem-Stele&amp;#039;&amp;#039; am Haus Emmanuel gegenüber der St.-Nikolaus-Kirche wurde in der [[Dombauhütte]] Mainz anlässlich des 93. deutschen [[Katholikentag]]es 1998 in [[Mainz]] angefertigt und später in Jügesheim aufgestellt. Die [[Basalt]]stele zeigt das [[Jerusalemer Tempel|himmlische Jerusalem]] mit seinen zwölf [[Stadttor|Toren]]. Die unter den Toren eingelassenen zwölf Marmorkugeln nehmen Bezug auf die [[Schmuckstein|Edelsteine]] und die Zwölf Perlen, mit denen das himmlische Jerusalem in der [[Offenbarung des Johannes]] (vgl. {{B|Offb|21|19-21}}) geschildert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rodgau Fachwerk 12.JPG|Fachwerkhaus – typisch für den historischen Ortskern&lt;br /&gt;
 Platz hinter Rathaus Turm St Nikolaus.JPG|Das Zentrum mit Rathaus und Nikolauskirche&lt;br /&gt;
 St.Nikolaus Jügesheim.jpg|St. Nikolaus in Jügesheim&lt;br /&gt;
 Rodgau Skulptur 01.jpg|Die &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem-Stele&amp;#039;&amp;#039; in Jügesheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserturm+B45.jpg|mini|hochkant|Der Wasserturm als Wahrzeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nördlich von Jügesheim, in Richtung [[Hainhausen]], befindet sich der in den Jahren 1936 bis 1938 erbaute 43,5&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Wasserturm Rodgau-Jügesheim|Wasserturm]], ein 1979 stillgelegter Wasserspeicher, inzwischen ein [[Kulturdenkmal]] nach dem [[Hessisches Denkmalschutzgesetz|Hessischen Denkmalschutzgesetz]] und ein Wahrzeichen für Jügesheim und den ganzen Rodgau.&lt;br /&gt;
* 1896 erhielt Jügesheim mit der [[Rodgaubahn]] Anschluss an die Eisenbahn und seinen [[Bahnhof Rodgau-Jügesheim|Bahnhof]].&lt;br /&gt;
* Im 20. Jahrhundert trugen viele [[Leder]]-[[Heimwerker]] mit zum Ruf der „[[Offenbach am Main|Offenbacher]] [[Lederwaren]]“ bei. Daneben gab es viele Landwirtschaften. Mitte der 1970er Jahre wurde ein [[Gewerbegebiet]] ausgewiesen, das auch in den folgenden Jahren weiter wuchs.&lt;br /&gt;
* Jügesheim hat seit Ende 2003 durch die [[Liste der Linien der S-Bahn Rhein-Main|S-Bahn-Linie S1]] ([[Wiesbaden Hauptbahnhof]]–[[Ober-Roden]]) einen Anschluss an das Netz der [[S-Bahn Rhein-Main]].&lt;br /&gt;
* Das neue [[Rathaus]] der Stadt Rodgau machte Jügesheim zu einem Zentrum der Stadt neben der katholischen Nikolauskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Gratian Grimm]] (*&amp;amp;nbsp;28.&amp;amp;nbsp;Juli 1901 in Jügesheim; † 24.&amp;amp;nbsp;November 1972 in [[Lindenfels]]), Missionsbischof in China und Indonesien&lt;br /&gt;
* [[Michael Thurk]] (* 1976), Fußballprofi beim [[1.&amp;amp;nbsp;FSV Mainz&amp;amp;nbsp;05]], bei [[Eintracht&amp;amp;nbsp;Frankfurt]] und dem [[FC Augsburg]], spielte von 1997 bis 1999 für den [[SV&amp;amp;nbsp;Jügesheim]]&lt;br /&gt;
* [[Eric Mayer]] (* 1980), Fernsehmoderator und Journalist u.&amp;amp;nbsp;a. beim [[KiKA]] und [[ZDF]] ([[PUR+]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Bonifer: &amp;#039;&amp;#039;Alte Flurnamen erzählen aus Jügesheims Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Rodgau 1995.&lt;br /&gt;
* Hermann Bonifer: &amp;#039;&amp;#039;Jügesheim und St. Nikolaus&amp;amp;nbsp;– Dorf und Pfarrei in der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Rodgau 2004.&lt;br /&gt;
* Barbara Demandt: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirchenorganisation in Hessen südlich des Mains&amp;#039;&amp;#039; = Schriften des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde&amp;amp;nbsp;29, S.&amp;amp;nbsp;138&amp;amp;nbsp;f.,&amp;amp;nbsp;158.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;1: Starkenburg. 1937, S.&amp;amp;nbsp;362 ff.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Ruppel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform&amp;#039;&amp;#039; = Darmstädter Archivschriften&amp;amp;nbsp;2. 1976, S.&amp;amp;nbsp;123.&lt;br /&gt;
* Georg Schäfer u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Offenbach&amp;#039;&amp;#039; = Teilband von: Rudolf Adamy: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler im Grossherzogthum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. 1885, S.&amp;amp;nbsp;91&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Dagmar Söder: &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Hessen, Kreis Offenbach&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig/Wiesbaden 1987, S.&amp;amp;nbsp;157–262.&lt;br /&gt;
* {{HessBib|HBP=Jügesheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rodgau-Jügesheim|Jügesheim|S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rodgau.de/index.phtml?mNavID=1888.41&amp;amp;sNavID=1888.53&amp;amp;La=1#4 Stadtteil Jügesheim] im Internetauftritt der Stadt Rodgau.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=438011030|titel=Jügesheim, Landkreis Offenbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=438011030|titel=Jügesheim, Landkreis Offenbach| datum=2018-04-17}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{HessAmtsBL &lt;br /&gt;
| typ      = bsb10510149&lt;br /&gt;
| hrsg     = Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz.&lt;br /&gt;
| jahr     = 1821&lt;br /&gt;
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