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	<title>Jüdische Gemeinde Rust - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:05:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=J%C3%BCdische_Gemeinde_Rust&amp;diff=1893001&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhardhauke: /* Synagoge */</title>
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		<updated>2024-06-11T07:54:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Synagoge&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jüdische Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Rust (Baden)|Rust]], einer [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Ortenaukreis]] in [[Baden-Württemberg]], bestand seit dem 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Entstehung der neuzeitlichen [[Kehillah|jüdischen Gemeinde]] geht auf das 17. Jahrhundert zurück, denn erstmals wird 1676 ein [[Jude]] Samuel aus Rust genannt. Die jüdischen Familien lebten vor allem vom Handel mit Vieh und anderen Waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1833 bis 1876 bestand eine [[Jüdische Elementarschule (Baden)|jüdische Elementarschule]] (Volksschule), für die ein Lehrer angestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synagoge ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1746 wurde in einem Privathaus ein Betsaal eingerichtet. Dieser Betsaal wurde für die steigende Zahl der Gemeindemitglieder zu klein und 1835 konnte die jüdische Gemeinde ein Grundstück für eine neue [[Synagoge]] in der Ritterstraße kaufen. Mangels finanzieller Mittel musste der Bau der neuen Synagoge aufgeschoben werden. Von 1855 bis 1857 wurde nach den Plänen des [[Architekt]]en [[Georg Jakob Schneider]] aus [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] die Synagoge gebaut und am 4.&amp;amp;nbsp;September 1857 feierlich eingeweiht. Die [[Orientalisierende Architektur|maurischen]] Stilelemente, wie die [[Hufeisenbogen|Hufeisenbögen]] der Fenster, waren typisch für die damalige Zeit. Über dem Eingangsportal war die [[Hebräische Sprache|hebräische]] Inschrift zu lesen: &amp;#039;&amp;#039;Hüte deinen Fuß, wenn du in das Haus Gottes gehst. Er ist nahe zu hören&amp;#039;&amp;#039; ([[Kohelet|Prediger]] 4,17).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Synagoge diente der jüdischen Gemeinde bis 1930 zum [[Gottesdienst#Judentum|Gottesdienst]]. Da in Rust der nötige [[Minjan]] nicht mehr zustande kam, besuchten die jüdischen Bewohner von Rust die Gottesdienste in [[Altdorf (Ettenheim)|Altdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Novemberpogrome 1938]] wurde die Ruster Synagoge verwüstet und sämtliche Fensterscheiben eingeschlagen. 1940 wurde das Gebäude durch französischen Artilleriebeschuss schwer beschädigt und 1941 kaufte die Gemeinde Rust die Synagoge. 1965 wurde die Synagoge abgebrochen und das Grundstück wurde mit einem Lagerhaus der [[Genossenschaftsbank|Raiffeisengenossenschaft]] überbaut, an dem eine [[Gedenktafel]] für die Synagoge angebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalsozialistische Verfolgung ==&lt;br /&gt;
Das [[Gedenkbuch – Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933–1945|Gedenkbuch des Bundesarchivs]] verzeichnet 17 in Rust geborene jüdische Bürger, die dem [[Holocaust|Völkermord des nationalsozialistischen Regimes]] zum Opfer fielen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
|title = Gedenkbuch - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 - 1945&lt;br /&gt;
| accessdate = 2010-02-11&lt;br /&gt;
| url = http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html#frmResults&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindeentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Gemeindemitglieder&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1740 || 10 Familien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1809 || 5 Familien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1864 || 219 Personen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 26 Personen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Hahn (Pfarrer)|Joachim Hahn]] und [[Jürgen Krüger (Kunsthistoriker)|Jürgen Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;Synagogen in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: Joachim Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Orte und Einrichtungen.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2007, S. 410–413, ISBN 978-3-8062-1843-5 (&amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch der Synagogen in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/Rust_synagoge.htm Jüdische Gemeinde Rust] bei [[Alemannia Judaica]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ehemalige Jüdische Gemeinden im Ortenaukreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Judische Gemeinde Rust}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Gemeinde im Ortenaukreis|Rust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rust (Baden)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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