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	<title>Józef Cyrankiewicz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T19:53:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=J%C3%B3zef_Cyrankiewicz&amp;diff=340406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Deutsches Rundfunkarchiv: Weblink ergänzt</title>
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		<updated>2025-12-18T15:54:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cyrankiewicz.jpg|mini|hochkant|Józef Cyrankiewicz (ca. 1960)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Józef Adam Zygmunt Cyrankiewicz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1911]] in [[Tarnów]], [[Galizien]] ([[Österreich-Ungarn]]); † [[20. Januar]] [[1989]] in [[Warschau]]) war ein [[Polen|polnischer]] [[Politiker]] der [[Polnische Sozialistische Partei|PPS]], ab 1948 der [[Polska Zjednoczona Partia Robotnicza|PZPR]]. Er war von 1947 bis 1952 sowie von 1954 bis 1970 Ministerpräsident, anschließend bis 1972 Vorsitzender des [[Staatsrat (Polen)|Staatsrats]] der [[Volksrepublik Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Józef Cyrankiewicz stammte aus einer Familie, die den [[Narodowa Demokracja|Nationaldemokraten]] nahestand. Während seines Jura-Studiums an der [[Jagiellonen-Universität|Jagiellonen-Universität Krakau]] kam er mit der sozialistischen Bewegung in Berührung und schloss sich der [[Polnische Sozialistische Partei|Polnischen Sozialistischen Partei]] (PPS) an. Von 1935 bis 1939 war er im Bezirksarbeiterkomitee in Krakau tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerstand während der deutschen Besatzung ===&lt;br /&gt;
Cyrankiewicz wurde 1941 während der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besetzung]] verhaftet und war danach bis Januar 1945 Insasse des [[KZ Auschwitz]]. In Auschwitz betätigte er sich leitend am Lagerwiderstand einer polnischen Gruppe und dann bei der [[Kampfgruppe Auschwitz]]. Nach seiner Verlegung ins [[KZ Mauthausen]] gehörte er auch dort dem Lagerwiderstand an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Stammlager unter Cyrankiewicz die Texte redigiert wurden, betrieben die Leute um [[Witold Pilecki]] (&amp;#039;&amp;#039;Vereinigung militärischer Organisationen&amp;#039;&amp;#039; (pln. &amp;#039;&amp;#039;Związek Organizacji Wojskowej&amp;#039;&amp;#039;, kurz ZOW)), der freiwillig als Kämpfer ins KZ gegangen war, im Lagerkrankenhaus mit anderen einen geheimen kleinen Sender, der diese Nachrichten nach Krakau übermittelte. Von Krakau gelangten sie per Funk weiter zur [[Polnische Exilregierung|Exilregierung]] in London, allerdings ohne die erhoffte politische Wirkung auf die Alliierten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bruno Baum]]: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Auschwitz.&amp;#039;&amp;#039; [[VVN]], Berlin 1949; Kongress, Berlin 1957 &amp;amp; 1962. (Pilecki wird nicht genannt. C. wird in den Ausgaben durchgehend positiv erwähnt. Zum Sender: 1949, S. 32f.; 1962, S. 56f.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in der Volksrepublik Polen ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Cyrankiewicz zum Generalsekretär der PPS ernannt und war 1946–1947 [[Minister ohne Geschäftsbereich]]. 1947 bis 1972 war er auch Abgeordneter im [[Sejm]]. Im Vorfeld der [[Stalinismus|Stalinisierung]] Polens gehörte Cyrankiewicz zu den Befürwortern der bedingungslosen Unterwerfung unter die kommunistische Partei. Nachdem die Gegner eines Zusammenschlusses ausgeschaltet worden waren, schlossen sich PPS und [[Polska Partia Robotnicza|PPR]] zur [[Polnische Vereinigte Arbeiterpartei|PZPR]] zusammen. Cyrankiewicz erhielt den Posten des Ministerpräsidenten Polens, den er von 1947 bis 1952 und von 1954 bis 1970 ausübte. 1952 bis 1954 war er Vizepremier. Von 1948 bis 1971 gehörte er zudem dem [[Zentralkomitee|ZK]] und dem [[Politbüro]] an.&lt;br /&gt;
1956 gehörte er zu den unbedingten Befürwortern der Niederschlagung des [[Posener Aufstand (1956)|Volksaufstandes]] in [[Posen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Otto Grotewohl]] unterzeichnete er im Juni 1950 das [[Görlitzer Abkommen]] mit der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] zur Festlegung der [[Oder-Neiße-Grenze]]. Am 7. Dezember 1970 unterzeichneten Cyrankiewicz für Polen und [[Willy Brandt]] (der zuvor seinen berühmten [[Kniefall von Warschau|Kniefall vor dem Denkmal für die Opfer des Warschauer Ghettoaufstandes 1943]] getan hatte) für die Bundesrepublik Deutschland in Warschau den [[Warschauer Vertrag (1970)|Vertrag über die Grundlagen der Normalisierung ihrer gegenseitigen Beziehung]], womit Westdeutschland die Oder-Neiße-Grenze anerkannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Dieckmann: &amp;#039;&amp;#039;Er kniete auch für uns&amp;#039;&amp;#039;, in: Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg, Nr. 49, 2. Dezember 2010, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wochen später wurde Cyrankiewicz nach dem Sturz [[Władysław Gomułka]]s auch entmachtet und für zwei Jahre auf den bedeutungslosen Posten des [[Staatsratsvorsitzender#Staatsratsvorsitzende in anderen Ländern|Staatsratsvorsitzenden]] abgeschoben. In der Folgezeit fungierte er als Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Gesamtpolnischen Friedenskomitees&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 sagte Cyrankiewicz in einem später als [[Justizmord]] festgestellten Prozess gegen den antikommunistischen polnischen Widerstandskämpfer [[Witold Pilecki]] belastend aus. Pilecki wurde 1990 rehabilitiert, am Prozess Beteiligte wurden 2003 schuldig gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cyrankiewicz war von 1947 bis 1968 mit der Schauspielerin [[Nina Andrycz]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/nachrichten-verlese-gromyko-zur-uno-nach-new-york-cyrankiewicz-in-wien/ard/YnJpZDovL2RyYS5kZS9tZWRpYXRoZWsvcHVibGljYXRpb24vODQxNzM Nachrichten-Verlese: Cyrankiewicz hält sich in Wien auf] [[Deutscher Fernsehfunk]], 19. September 1965 (Video im [[ARD Retro|ARD-Retro]]-Angebot der [[ARD Mediathek]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119518503|LCCN=nr91003535|VIAF=5742950}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cyrankiewicz, Jozef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Jagiellonen-Universität Krakau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsratsvorsitzender (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Polnischen Sozialistischen Partei]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Partisanenkreuzes]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cyrankiewicz, Józef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cyrankiewicz, Józef Adam Zygmunt (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer kommunistischer Politiker und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tarnów]], [[Galizien]] ([[Österreich-Ungarn]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Deutsches Rundfunkarchiv</name></author>
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