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	<title>Józef Beck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T17:55:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=J%C3%B3zef_Beck&amp;diff=339171&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phi: Änderung 265966511 von ~2026-15713-07 rückgängig gemacht; keine Verbesserung</title>
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		<updated>2026-04-07T09:33:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265966511&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265966511&quot;&gt;265966511&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-15713-07&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-15713-07&quot;&gt;~2026-15713-07&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; keine Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Politiker Józef Beck. Zum Mathematiker siehe [[József Beck]]; zu anderen Personen siehe [[Josef Beck]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:J Beck.jpg|mini|Józef Beck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Józef Beck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Oktober]] [[1894]] in [[Warschau]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[5. Juni]] [[1944]] in [[Stănești (Giurgiu)|Stănești]], [[Rumänien]]) war [[Polen|polnischer]] Politiker, Diplomat, [[Oberst]] der polnischen Armee, enger Vertrauter von [[Józef Piłsudski]] und von 1932 bis 1939 polnischer Außenminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F051619-0037, Hermann Göring, Josef Beck.jpg|mini|Ausfahrt von Józef Beck mit [[Hermann Göring]], Juli 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beck stammte aus einer polnischen [[Calvinismus|calvinistischen]] Familie, deren Vorfahren zu Zeiten des Königs [[Stephan Báthory]] im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus Flandern nach Polen eingewandert waren. Sein Vater war österreichischer Beamter in [[Galizien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] befand er sich als Student am [[Nationale Polytechnische Universität Lemberg|Polytechnikum]] im damaligen [[Österreich-Ungarn|österreich-ungarischen]] [[Lemberg]]. Er schloss sich daraufhin den [[Polnische Legionen (1914–1918)|Polnischen Legionen]] an, die an der Seite der [[Mittelmächte]] gegen Russland kämpften. Außerdem wurde er Mitglied der geheimen Polnischen Militärischen Organisation ([[Polska Organizacja Wojskowa|POW]], {{PlS|&amp;#039;&amp;#039;Polska Organizacja Wojskowa&amp;#039;&amp;#039;}}), die von Piłsudski aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten beiden Kriegsjahren wurde der russische Teil Polens von den Mittelmächten erobert (siehe [[Ostfront (Erster Weltkrieg)]]); nach der Gründung des [[Regentschaftskönigreich Polen|Regentschaftskönigreichs Polen]] im November 1916 wurden die Polnischen Legionen unter deutsches Kommando gestellt ([[Polnische Wehrmacht]]). Kurze Zeit später wurden die Legionen aufgelöst und die Mehrheit der Offiziere dieser Legionen weigerte sich, dem [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|deutschen Kaiser]] den [[Treueid]] zu leisten (→„[[Eidkrise]]“), da sie den deutschen Plänen für Polen misstrauten. Die meisten Offiziere wurden daraufhin interniert. Beck entkam der [[Internierung]] und ging in den Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nagrobek jozef beck.JPG|mini|Grab von Józef Beck auf dem &amp;#039;&amp;#039;Cmentarz Wojskowy na Powązkach&amp;#039;&amp;#039; in Warschau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedererrichtung eines unabhängigen polnischen Staates nach dem Kriegsende ([[Zweite Polnische Republik]]) wurde er Offizier im polnischen Generalstab, zuständig für den Nachrichtendienst. In den Jahren 1922/23 war er [[Militärattaché]] in Frankreich. Im Jahr 1926 unterstützte er den Militärputsch Piłsudskis. Zwischen 1926 und 1930 war er [[Verteidigungsminister]] und zwischen 1930 und 1932 Vize-Premierminister sowie Vize-Außenminister. 1932 übernahm er auf Aufforderung Piłsudskis die Leitung des Außenministeriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1932 schloss Beck den [[Polnisch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Polnisch-sowjetischen Nichtangriffspakt]] mit der Sowjetunion; im Januar 1934 mit dem [[NS-Regime]] den [[Deutsch-polnischer Nichtangriffspakt|Deutsch-polnischen Nichtangriffspakt]]. Als Außenminister lehnte er die Forderungen des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reiches]] bezüglich des [[Polnischer Korridor|Polnischen Korridors]] und der [[Freie Stadt Danzig|Freien Stadt Danzig]] ab, was Hitler als einen Anlass für den deutschen [[Überfall auf Polen]] nahm. Im Jahr 1938 war er für die wohlwollende Haltung der polnischen Regierung zum Abschluss des [[Münchner Abkommen]]s mitverantwortlich. Am 30. September 1938 verfasste er ein am 1. Oktober 1938 versendetes Ultimatum an die Regierung der [[Tschechoslowakei]], in dem die Abtretung der tschechoslowakischen Gebiete im geteilten [[Teschen]]er [[Olsagebiet]] gefordert wurde. Nach Auffassung des sowjetisch-russischen Diplomaten und Historikers [[Walentin Michailowitsch Falin|Walentin Falin]] schwächte die Zerschlagung der Tschechoslowakei die Verteidigung der Zweiten Polnischen Republik erheblich.&amp;lt;ref&amp;gt;Valentin Falin: &amp;#039;&amp;#039;Zweite Front: Die Interessenskonflikte der Anti-Hitler-Koalition.&amp;#039;&amp;#039; Droemer Knaur, München 1995, ISBN 3-426-26810-8, S.&amp;amp;nbsp;57–58&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem deutschen [[Überfall auf Polen]] am 1. September 1939 blieb Beck bis zum Beginn der [[Sowjetische Besetzung Ostpolens|sowjetischen Besetzung Ostpolens]] am 17.&amp;amp;nbsp;September 1939 im Amt und verließ in der folgenden Nacht mit anderen Regierungsmitgliedern Warschau in Richtung [[Rumänien]], wo er von den Behörden interniert wurde. Obwohl er bald darauf ein [[Vereinigtes Königreich|britisches]] [[Visum|Einreisevisum]] erhielt, verhinderte General [[Władysław Sikorski]], ein erklärter politischer Feind Piłsudskis und seiner Anhänger, Becks Ausreise aus Rumänien. Beck blieb unter Aufsicht der rumänischen Polizei und bekam als Wohnsitz zunächst eine Villa in Bukarest, später eine aus Lehm gebaute Bauernkate im südrumänischen Dorf Stănești zugewiesen. Dort verfasste er seine Memoiren mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ostatni raport&amp;#039;&amp;#039; (Finaler Report) und vertrieb sich die Zeit mit dem Bau von Modellschiffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sławomir Koper: &amp;#039;&amp;#039;Polskie piekiełko. Obrazy z życia elit emigracyjnych 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Warszawa 2012, S. 140–142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb dort am 5.&amp;amp;nbsp;Juni 1944, vermutlich an [[Tuberkulose]]. Beck wurde durch einen [[Ungarn|ungarischen]] Pastor auf einem calvinistischen Friedhof beerdigt. Im Jahr 1991 wurden seine sterblichen Überreste nach Polen überführt &lt;br /&gt;
und auf dem militärischen Teil des [[Powązki-Friedhof]]es in Warschau beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
Auszug aus Becks Rede vor dem polnischen [[Sejm]] am 5. Mai 1939, in der er gegen Zugeständnisse an das Deutsche Reich eintrat. Hitler strebte damals den Bau einer exterritorialen Autobahn- und Bahnverbindung des Reiches durch den polnischen Korridor nach Ostpreußen an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Ich höre von der Forderung nach einer Annexion Danzigs durch das Reich, während gleichzeitig unser am 26. März eingereichter Vorschlag für eine gemeinsame Garantie der Existenz und der Rechte der Freien Stadt keine Antwort erhält, ferner erfahre ich darauf, dass er als Ablehnung der Verhandlungen anerkannt wurde – da muss ich mir die Frage stellen, worum es hier eigentlich geht? Um die Freiheit der deutschen Bevölkerung Danzigs, welche nicht bedroht ist, um Prestigedinge, oder gar um die Zurückdrängung Polens von der Ostsee, von der sich Polen nicht zurückdrängen lassen wird! [...] Der Frieden ist eine wertvolle und begehrte Sache. Unsere von Kriegen ausgeblutete Generation verdient mit Sicherheit eine Periode des Friedens. Aber der Frieden hat, wie fast alle Dinge dieser Welt, seinen Preis, einen hohen, aber schätzbaren. Wir in Polen kennen nicht das Konzept des Friedens um jeden Preis. Es gibt nur eine Sache im Leben von Menschen, Nationen und Staaten, die keinen Preis hat. Es ist die Ehre.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Parlament in Warschau hat im August 2009 mit einer historischen Inszenierung an die symbolträchtige Rede des damaligen Außenministers Jozef Beck vor dem deutschen Überfall auf Polen 1939 erinnert. Ein Schauspieler wiederholte die Ansprache Becks, die die berühmte Passage enthält.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://diepresse.com/home/politik/zeitgeschichte/502392/print.do|titel=DiePresse.com|autor=DiePresse.com|zugriff=2017-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl Jacob Burckhardt]], der letzte Hohe Kommissar des Völkerbunds in Danzig berichtet von einem Gespräch am 23. Juli 1939, in dem Beck erklärte: „Die Wehrmacht ist mit der kaiserlichen Armee von 1914 nicht zu vergleichen. Unsere eigenen Streitkräfte aber sind auf einen elastischen, hinhaltenden Bewegungskrieg eingerichtet. Man wird große Überraschungen erleben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Jacob Burckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Meine Danziger Mission 1937–1939.&amp;#039;&amp;#039; dtv München 1962, S. 154&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beck sagte bei einem Treffen mit dem US-amerikanischen Sonderbotschafter [[Joseph E. Davies]] am 25. August 1939 (sechs Tage vor dem deutschen [[Überfall auf Polen]]): „Falls Deutschland angreifen wird, werden polnische Truppen innerhalb von drei Wochen in Berlin sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Vasold: &amp;#039;&amp;#039;August 1939. Die letzten Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Reinbek 2001, S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Międzymorze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Józef Beck: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur europäischen Politik. Reden, Erklärungen, Interviews 1932-1939&amp;#039;&amp;#039; (Titel der polnischen Originalausgabe: Przemówienia, deklaracje, wywiady 1931-1937, Übertragung von Dr. Aleksander von Guttry). Essener Verlagsanstalt, Essen 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Andrea Rudorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Beck, Józef&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 2/1, 2009, S. 62–64&lt;br /&gt;
* Marek Kornat/Mariusz Wołos: &amp;#039;&amp;#039;Józef Beck. Biografia&amp;#039;&amp;#039;. Wydawnictwo Literackie, Krakau 2021, ISBN 978-83-0806-961-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Józef Beck}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118657828}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/001262}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lrz-muenchen.de/~oeihist/f_obermeier.htm &amp;#039;&amp;#039;Chancen für ein Drittes Europa? Zur Neuorientierung der polnischen Außenpolitik unter Jozef Beck (1932–1939)&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://capolonia.com/9.17.1939/9.17.1939/05%20Track%2005.mp3 Die Rede Becks vor dem polnischen Sejm am 5. Mai 1939 (mp3, polnisch; 2,4&amp;amp;nbsp;MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Außenminister IIRP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118657828|LCCN=n/86/47859|VIAF=54192172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beck, Jozef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Staatswappens (I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Großkreuzes I. Klasse des österreichischen Verdienstordens (1934)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Mitglied der Ehrenlegion (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beck, Józef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Oktober 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stănești (Giurgiu)]], Rumänien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phi</name></author>
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