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	<title>Jävenitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T07:18:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=J%C3%A4venitz&amp;diff=228614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Windharp: Nicht verwendete Ref raus</title>
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		<updated>2026-04-21T09:17:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nicht verwendete Ref raus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Jävenitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Hansestadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Gardelegen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-81-135 Jaevenitz COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Jävenitz&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/31/25/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/29/57/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 65&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 53.72&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 906&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2011-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39638&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039086&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                   = Kirche-Jaevenitz.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Kirche zu Jävenitz (Oktober 2018)&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Jävenitz in Gardelegen.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jävenitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Hansestadt [[Gardelegen]] im [[Altmarkkreis Salzwedel]] in [[Sachsen-Anhalt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Jävenitz, ein [[Rundplatzdorf]] mit Kirche auf dem Platz,&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt; liegt am nördlichen Rand der [[Colbitz-Letzlinger Heide]] etwa in der Mitte der [[Altmark]] auf einer Talsandinsel in der Niederung des Laugebachs, der in die [[Milde-Biese-Aland|Milde]] fließt.{{GeoQuelle|DE-ST|SAV}} Die Moordämme und das Jävenitzer Hochmoor zeigen heute das durch die Eiszeit entstandene charakteristische Bild. Der zugehörige [[Wohnplatz]] [[Jäskau]] liegt 3½ Kilometer nordöstlich des Dorfes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OT-LSA-2013&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Kloster Neuendorf]] im Westen, [[Trüstedt (Gardelegen)|Trüstedt]] im Norden und [[Hottendorf]] im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter bis Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die Häuser des Dorfes zeigten früher eine fächerförmige Anlage, die Höfe eine Trapezform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1291 wurde Jävenitz erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Slavicalem Jevenitze&amp;#039;&amp;#039; in einer Schenkungsurkunde der Markgrafen [[Otto IV. (Brandenburg)|Otto]] und Konrad von Brandenburg an das Kloster Neuendorf genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riedel-22, S. 376&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weitere Nennungen sind 1316 &amp;#039;&amp;#039;in uilla Gheveniz&amp;#039;&amp;#039;, um 1420 &amp;#039;&amp;#039;jebenicze&amp;#039;&amp;#039;, 1499 &amp;#039;&amp;#039;Geuenitze&amp;#039;&amp;#039;, 1541 &amp;#039;&amp;#039;Gebenitz&amp;#039;&amp;#039;, 1687 &amp;#039;&amp;#039;Gevenitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt; und 1804 &amp;#039;&amp;#039;Jevenitz, Jävenitz&amp;#039;&amp;#039;, Dorf und Forsthaus mit einem Rademacher, Teerofen und Krug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bratring-1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1457 bestätigte [[Friedrich II. (Brandenburg)|Markgraf Friedrich]] der Jüngere Jävenitz als Klostereigentum des [[Zisterzienserinnen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;klosters in [[Kloster Neuendorf|Neuendorf]]. Daraufhin mussten die Bewohner des Dorfes sowohl an das Kloster als auch an den Vogt der Hansestadt [[Gardelegen]] Abgaben, Hand- und Spanndienste leisten. Nach der [[Reformation]] im 16. Jahrhundert wurden diese Lasten auf Bemühung des damaligen Landvogts in Gardelegen abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im 16. und 17. Jahrhundert starben so viele Einwohner an der [[Pest]], dass nur noch vier Haushalte übrig geblieben waren. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648), im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] (1756–1763) wurde auch Jävenitz von lüneburgischen, brandenburgischen, französischen und schwedischen Truppen ausgeplündert. Noch schlimmer waren die Leiden in der Zeit der Franzosen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Truppendurchmärsche, Rekrutierungen und Plünderungen ließen die Einwohnerzahl merklich schrumpfen. Im Jahr 1840 zählte Jävenitz wieder 308 Einwohner, es gab 59 Haushaltungen, zwei Krüge, einen Schmied, einen Stellmacher und 1853 den ersten Briefkasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damals regierenden [[Hohenzollern]] führten ihre Hofjagden in der Letzlinger Heide durch und sorgten damit für Verdienstmöglichkeiten der Einwohner. Der Bau der [[Bahnstrecke Berlin–Lehrte|Berlin-Lehrter Eisenbahn]] 1870 hatte für Jävenitz zur Folge, dass es auf 585 Einwohner im Jahr 1885 anwuchs. Die meisten arbeiteten bei der Eisenbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Tausende Morgen Wald der Heide abgeholzt. Zwei Sägewerke entstanden und 1910 zählte die Zahl der Einwohner 893 und das Dorf erhielt elektrisches Licht. Trotz der wirtschaftlichen Einschnitte durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bauten die Jävenitzer ihre Kirche auf dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jävenitz erhielt 1922–1924 eine Wasserleitung und 1927 eine Straßenbeleuchtung. Nach 1945 ließen [[Umsiedler]] die Einwohnerzahl auf 1327 ansteigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot;&amp;gt;Rudi Fischer: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Calvörde – Eine Chronik bis 1991&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] im April 1945 wurden 28 unbekannte [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]] auf dem Ortsfriedhof begraben. Wachleute von SS und Wehrmacht hatten sie zuvor zusammen mit anderen Häftlingen in einem Räumungstransport aus dem [[KZ Mittelbau-Dora]] bis nach [[Letzlingen]] verschleppt, danach zusammen mit lokalen Wehrmachts- und [[Volkssturm]]einheiten zu Fuß auf einen [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] weitergetrieben und in der Umgebung von Jävenitz ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen |url=https://gedenkstaette-gardelegen.sachsen-anhalt.de/geschichte |titel=Homepage |abruf=2022-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] [[Endphaseverbrechen]] steht im Zusammenhang mit dem [[Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen|Massaker von Gardelegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurde die erste [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] gegründet, weitere Betriebszusammenschlüsse folgten 1958 und 1964. Die Viehbestände wurden erhöht, die Erträge der Pflanzenproduktion gesteigert. Das kulturelle Leben der Dorfbewohner bestand aus eine Laienspielgruppe, einer Schalmeienkapelle, eines Dorfclubs sowie eines Sportlerheimes. 1971 wurde der Neubau der Schule eingeweiht. 1981 wurde der Ort medizinisches Betreuungszentrum für die umliegenden Dörfer mit einer Arzt- und Zahnarztpraxis und einer Gemeindeschwesternstation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen neuen Umbruch brachte die [[Wende (DDR)|Wende 1989]] und die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990. Im Ort wurden neue Wohngebiete entwickelt, es gibt einen Sportverein, die Freiwillige Feuerwehr sowie einen Schützenverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberförsterei und Gutsbezirk Forst Jävenitz ===&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ist der Gutsbezirk Forst Jävenitz aus der königlichen Oberförsterei Jävenitz, der königlichen Försterei und dem Gasthaus [[Schnöggersburg]] sowie aus der Försterei und Chausseehaus [[Zienau]] gebildet worden. [[Wilhelm Zahn (Pfarrer)|Wilhelm Zahn]] berichtet, dass die Schnöggersburg oder Schnöchertsburg ein vom Oberforstmeister von Borstell 1694 erbautes Jagdhaus gewesen sei, das seinen Namen vom ersten Bewohner, dem Förster Schnöchert erhalten habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahn-1928&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seydlitz 1820&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gutsbezirk wurde am 30. September 1929 aufgeteilt. Der Forstbezirk Luthäne kam zur Landgemeinde [[Hottendorf]], das Förstereigehöft Schnöggersburg und Eisergrund nebst Kolonistenstellen zur Landgemeinde [[Staats]], die Exklave westlich von [[Kloster Neuendorf]] zur Landgemeinde Kloster Neuendorf, das Förstereigehöft Barriere-Zienau und der Chausseewärterstellen zur Landgemeinde Jävenitz. Der im Privatbesitz befindliche östliche Teil des Gutsbezirks wurde in die Landgemeinde [[Schleuß]] im Landkreis Stendal eingegliedert. Der Rest ist mit den Restgutsbezirken [[Letzlingen]] und Planken zu einem „Gutsbezirk Letzlinger Heide, Anteil Kreis Gardelegen“ zusammengelegt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg 1929, S. 220&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1932 wurde die Oberförsterei Jävenitz aufgelöst und in großen Teilen der Oberförsterei Letzlingen zugeschlagen. An die Oberförsterei Colbitz kamen die Förstereien Vogelsang und Salchau, an die Oberförsterei Planken die Försterei Papenberg, an die Oberförsterei Burgstall die Försterei Hirschberge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1934 wurden Revierförstereien im Forstamt Jävenitz umbenannt. Aus &amp;#039;&amp;#039;Eisergrund&amp;#039;&amp;#039; wurde &amp;#039;&amp;#039;Hottendorf&amp;#039;&amp;#039; (Post Jävenitz) aus &amp;#039;&amp;#039;Schnöggersburg&amp;#039;&amp;#039; wurde &amp;#039;&amp;#039;Eisergrund&amp;#039;&amp;#039; (Post Dolle über Wolmirstedt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg 1934&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
Franz Mertens übersetzt den Ortsnamen 1331 &amp;#039;&amp;#039;jevenitze&amp;#039;&amp;#039; als „Weidental“, abgeleitet von den slawischen Wörtern „jeve, jiva“ für „Weidenbaum“ und „neiz, nize“ für „Niederung“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mertens-Gardelegen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Aleksander Brückner]] erkennt in den Namen 1291 &amp;#039;&amp;#039;Slavicalem Jevenitze&amp;#039;&amp;#039; und 1506 &amp;#039;&amp;#039;jeuenize&amp;#039;&amp;#039; hingegen das altslawische Wort „jama“ für „Grube“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brückner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich gehörte das Dorf zum [[Tangermündescher Kreis|Tangermündeschen Kreis]] der [[Mark Brandenburg]] in der [[Altmark]]. Zwischen 1807 und 1810 lag es im [[Landkanton Gardelegen]] auf dem Territorium des napoleonischen [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]]. Ab 1816 gehörte die Gemeinde zum Kreis Gardelegen, dem späteren [[Landkreis Gardelegen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde Jävenitz in den kleineren [[Kreis Gardelegen]] umgegliedert. Am 15. April 1973 wurde die Gemeinde Trüstedt nach Jävenitz eingemeindet. Am 1. Juli 1994 kam die Gemeinde Jävenitz zum neuen [[Altmarkkreis Salzwedel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2011 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde mit dem Wohnplatz Jäskau und dem Ortsteil Trüstedt und zusammen mit 17 weiteren Gemeinden per Landesgesetz in die Hansestadt Gardelegen eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GemNeuglG SAW&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Destatis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
==== Landgemeinde/Gemeinde ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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==== Gutsbezirk Oberförsterei Jävenitz ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|1905||45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Quelle bis 2006, wenn nicht angegeben:&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die evangelischen Christen aus Jävenitz waren früher nach [[Kloster Neuendorf]] eingekircht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Almanach1903&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. April 1929 wurde eine eigene Kirchengemeinde errichtet zu der die Evangelischen der Landgemeinde Jävenitz und des zum Gutsbezirk Jävenitz gehörigen Wohnplatzes Barriere Zienau gehörten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB Magdeburg 1929, S. 47&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2000 gehört die Kirchengemeinde gemeinsam mit Kloster Neuendorf, Hottendorf und Trüstedt zum Kirchspiel Kloster Neuendorf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot;/&amp;gt; das heute betreut wird vom Pfarrbereich Neuendorf im Kirchenkreis Salzwedel im [[Propstsprengel Stendal-Magdeburg]] der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrbereich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten überlieferten [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] für Jävenitz stammen aus dem Jahre 1766.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Machholz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister seit 2024 ist Christian Matthies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Gemeindewappen wurde am 8. Dezember 1998 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Grün ein aus dem unteren Schildrand wachsender goldener Hirschrumpf mit zwölfendigem Geweih.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben des Ortes sind Grün - Gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Heraldiker Lutz Döring aus Erdeborn gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge war Grün - Gelb - Grün (1:4:1) gestreift (Hissflagge: Streifen von oben nach unten verlaufend) mit dem aufgelegten Wappen der Gemeinde auf dem breiteren gelben Mittelstreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Gardelegen#Jävenitz|titel1=Liste der Kulturdenkmale Gardelegen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische Dorfkirche Jävenitz ist ein gotisierender Backsteinsaal mit eingezogenem Rechteckchor und quadratischem Turm über dem Westteil. Sie wurde zwischen 1914 und 1918 errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenkstätte ===&lt;br /&gt;
In einer Reihengrabanlage auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; sind 28 [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]] begraben, die nach einem Räumungstransport aus dem [[Konzentrationslager]] [[KZ Mittelbau-Dora|Mittelbau-Dora]] im Zusammenhang mit dem [[Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen|Massaker von Gardelegen]], der im April 1945 bei [[Letzlingen]] endete, auf dem folgenden [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] in Richtung Jävenitz von den [[Schutzstaffel|SS-Mannschaften]] ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die [[Bundesstraße 188]] ([[Burgdorf (Region Hannover)|Burgdorf]] – [[Wolfsburg]] – [[Stendal]] – [[Rathenow]]). Jävenitz liegt an der [[Bahnstrecke Berlin–Lehrte]]. Am Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Jävenitz&amp;#039;&amp;#039; halten meist im Stundentakt [[Regionalbahn]]en Richtung Stendal und Wolfsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verkehren Linienbusse und Rufbusse der Personenverkehrsgesellschaft Altmarkkreis Salzwedel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pvgs-salzwedel.de |titel=PVGS Altmarkkreis Salzwedel |werk=pvgs-salzwedel.de |abruf=2023-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783830522355|Seiten=1041–1045, 1986}}&lt;br /&gt;
* {{BibOCLC|614308966|Seiten=201, 202}}&lt;br /&gt;
* {{BibOCLC|1071081004|Seite=407|Fundstelle=35. Jävenitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.gardelegen.de/Stadtleben/Die-Stadt/Ortsteile/J%C3%A4venitz/ |autor=Hansestadt Gardelegen |titel=Jävenitz |werk=gardelegen.de |abruf=2022-03-04 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Jävenitz |val=object_1053789}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB Magdeburg 1929, S. 47&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1929 |Seiten=47 |ZDB=3766-7 |Fundstelle=Nr. 152}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg 1929, S. 220&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1929 |Seiten=220 |ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg 1934&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1934 |Seiten=103 |ZDB=3766-7 |Fundstelle=Nr. 312}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Almanach1903&amp;quot;&amp;gt;{{PfarrAlmanachProvinzSachsen1903|Seite=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bratring-1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Friedrich Wilhelm August Bratring]] |Titel=Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten&amp;lt;!--sic--&amp;gt; Mark Brandenburg |TitelErg=Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten |Band=1 |Ort=Berlin |Datum=1804 |Seiten=278 |Online={{Digitalisat|MDZ=10000735|SZ=300}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brückner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Aleksander Brückner]]&lt;br /&gt;
|Titel=Die slavischen Ansiedlungen in der Altmark und im Magdeburgischen |Reihe=Preisschriften, gekrönt und herausgegeben von der Fürstlich-Jablonowskischen Gesellschaft zu Leipzig |BandReihe=22 |Datum=1879 |Seiten=69 |Online={{Digitalisat|MDZ=11381473|SZ=75}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Destatis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2011.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2012&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Einwohnerentwicklung 2012 in den Ortsteilen |Sammelwerk=[[Volksstimme]] Magdeburg |Datum=2013-05-01 |Online=https://www.volksstimme.de/lokal/gardelegen/einwohnerentwicklung-2012-in-den-ortsteilen-1813921 |Abruf=2022-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2022&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elke Weisbach |Titel=Die Kurve zeigt wieder nach oben |Sammelwerk=Gardelegener [[Volksstimme]], Gardelegener Kreisanzeiger |Datum=2022-01-24 |Seiten=13 |DNB=1047268027}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GemNeuglG SAW&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gesetz über die Neugliederung der Gemeinden im Land Sachsen-Anhalt betreffend den Landkreis Altmarkkreis Salzwedel (GemNeuglG SAW) vom 8. Juli 2010 |Fundstelle=GVBl. LSA 2010, 410, § 3, § 4 |Online=https://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/bsst/document/jlr-SalzwedGemNeuglGSTpP3 |Datum=2010-07-08 |Abruf=2022-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gardelegen.de/output/download.php?fid=3524.705.1.PDF |autor=Hansestadt Gardelegen. Der Bürgermeister. |titel=Hauptsatzung der Hansestadt Gardelegen |datum=2019-08-27 |abruf=2022-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783830522355|Seiten=1041–1045, 1986}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Machholz&amp;quot;&amp;gt;{{Kirchenbücher Provinz Sachsen 1925 |Seite=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mertens-Gardelegen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Mertens |Titel=Heimatbuch des Kreises Gardelegen und seiner näheren Umgebung |Hrsg=Rat des Kreises Gardelegen |Ort=Gardelegen |Datum=1956 |Seiten=201 |DNB=1015184308}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3824603217|Seiten=358, 363}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OT-LSA-2013&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verzeichnis Gemeinden und Gemeindeteile |TitelErg=Gebietsstand: 1. April 2013 |Reihe=Verzeichnisse / 003 |NummerReihe=2013 |HrsgReihe=Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt |Ort=Halle (Saale) |Datum=2013-05 |Seiten=28 |Online=[https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/STHeft_derivate_00002738/6V003_2013.pdf destatis.de] |Format=PDF |KBytes=1584 |Abruf=2019-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrbereich&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirchenkreis-salzwedel.de/gemeinden/pfarrbereiche/pfarrbereich-kloster-neuendorf/ |titel=Pfarrbereich Neuendorf |abruf=2018-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riedel-22, S. 376&amp;quot;&amp;gt;{{CodexDiplBrandenbgTeilA |Band=22 |Seite=376}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seydlitz 1820&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl von Seydlitz |Titel=Der Regierungs-Bezirk Magdeburg |TitelErg=Geographisches, statistisches und topographisches Handbuch |Ort=Magdeburg |Datum=1820 |Online={{Digitalisat|MDZ=10000901|SZ=00421}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahn-1928&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|614308966|Seiten=201, 202}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Gardelegen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1130330559|VIAF=4572150382252313500002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Javenitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Altmarkkreis Salzwedel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Gardelegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Altmarkkreis Salzwedel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1291]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Windharp</name></author>
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