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	<title>Jägerstab - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:47:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=J%C3%A4gerstab&amp;diff=256364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2025-09-22T15:44:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jägerstab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde vom deutschen [[Reichsluftfahrtministerium]] und vom [[Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion]] (RMfRuK) im März 1944 nach Vorbild des [[Ulrich Kessler (General)|Kessler-Stabes]] gegründet und war ein Leitungsorgan innerhalb der deutschen Luftrüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personelle Zusammensetzung ==&lt;br /&gt;
Der Jägerstab wurde geleitet von [[Karl-Otto Saur (Rüstungsmanager)|Karl-Otto Saur]], dem Leiter des Technischen Amtes im RMfRuK. Zu den wohl wichtigsten Mitgliedern des Jägerstabes gehörte [[SS-Obergruppenführer]] [[Hans Kammler]]. Kammler war zeitgleich u. a. Chef der Amtsgruppe C „Bauwesen“ des [[SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Personen im Zusammenhang mit Jägerstab:&lt;br /&gt;
* Minister [[Albert Speer]]&lt;br /&gt;
* Amtsleiter [[Karl-Otto Saur (Rüstungsmanager)|Karl-Otto Saur]]&lt;br /&gt;
* [[Generalfeldmarschall]] [[Erhard Milch]]&lt;br /&gt;
* Regierungsbaumeister [[Franz Xaver Dorsch]]&lt;br /&gt;
* SS-Obergruppenführer [[Hans Kammler]]&lt;br /&gt;
* [[Walter Schlempp]] und [[Heinrich Lübke]]&lt;br /&gt;
* [[Fritz Schmelter]] (Rüstungsministerium)&lt;br /&gt;
* [[Karl Frydag]] ([[Henschel &amp;amp; Sohn]])&lt;br /&gt;
* [[William Werner]] ([[Auto Union AG]])&lt;br /&gt;
* [[Hans Heyne (Manager)|Hans Heyne]] (stellvertr. Vorstandsvorsitzender der [[AEG]])&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Schaaf]] ([[BMW]]) Vorstandsmitglied, Leiter eines „Hauptausschusses Kraftfahrzeuge“, im Jägerstab verantwortlich für Zulieferung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt waren 1.500 bis 1.700 Mitarbeiter beim Jägerstab beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eichholtz_kriegswirtschaft&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Er wurde am 1. März 1944 zunächst für sechs Monate befristet gebildet, um „ohne bürokratische Hemmungen durch unmittelbare Befehlsgebung“ die Produktion von Jagdflugzeugen unter den Bedingungen des [[Totaler Krieg|Totalen Krieges]] wesentlich zu steigern. Er diente auch zur Organisation der Dezentralisation und der [[U-Verlagerung]] im Bereich der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], nachdem eine wirksame Luftverteidigung der Standorte nicht mehr garantiert werden konnte.&lt;br /&gt;
Am 1. August wurde der Stab nominell aufgelöst, indem gleichzeitig ein personell weitgehend identischer [[Rüstungsstab]] die Aufgaben fortführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Maßnahme, die Speer am Tag der Gründung des Jägerstabes unternahm, war wie er nach Kriegsende aussagte, wie beim [[Heereswaffenamt]] die Beamten beiseite zu schieben und die Industrie heranzuziehen, in dem er aus allen Hauptausschüssen die Techniker und aus der Heeresrüstung die besten Fertigungsplaner in die Luftwaffenindustrie steckte und die Luftrüstung so auf eine neue Basis stellte. Solche Fachleute wurden auch als Leiter von Außenstellen des Jägerstabes (Werksbeauftragte) eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eichholtz_kriegswirtschaft&amp;quot;&amp;gt;[[Dietrich Eichholtz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. München 1999, Band 3, Teil 1, S. 18 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Dietrich Eichholtz]] stellten sich die führenden Repräsentanten der Rüstungswirtschaft hinter den Jägerstab, da sie nicht unerhebliche Vorteile aus seiner Durchschlagskraft zogen sowie einen Schutz ihrer Werke und des Verkehrswesens vor Luftangriffen erhofften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eichholtz_kriegswirtschaft&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung des Jägerstabes führte zur weiteren Verschmelzung der Luftfahrtindustrie mit der gesamten [[Rüstungsindustrie]] (begonnen mit dem [[Hauptausschuss für Flugzellenbau]], dann [[Hauptausschuss Flugzeugbau]]) im [[Reichsministerium für Bewaffnung und Munition|Rüstungsministerium]] ([[Albert Speer|Speer]]) als Ablösung des [[Generalluftzeugmeister]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jägerstab setzte sich über früher getroffene Regulierungsentscheidungen und -maßnahmen der [[Zentrale Planung|Zentralen Planung]] hinweg und störte so Planungen und Programme in anderen Bereichen der Kriegsproduktion sowie kriegswirtschaftliche Proportionen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eichholtz_kriegswirtschaft&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planungen und Untertage-Verlagerungen ==&lt;br /&gt;
Folgende verbunkerte so genannte Jägerfabriken (jeweils 30 m hoch; 300/400 m lang; 90 m breit; bis zu 6 Stockwerke mit 600.000&amp;amp;nbsp;m² Produktionsfläche) wurden geplant:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Diana II]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Walnuß II&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Welfen-Kaserne (Landsberg am Lech)|Weingut II]]&amp;#039;&amp;#039; des [[KZ-Außenlagerkomplex Kaufering#Teil der kriegswichtigen Flugzeugproduktion|KZ-Außenlagerkomplexes Kaufering]] bei [[Landsberg am Lech]] (Rüstungsprojekt „Ringeltaube“ für Messerschmitt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Weingut I]]&amp;#039;&amp;#039; des [[KZ-Außenlagerkomplex Mühldorf#Arbeitseinsatz|KZ-Außenlagerkomplexes Mühldorf]] im [[Mühldorfer Hart]] bei [[Mühldorf am Inn]]&lt;br /&gt;
* [[Vaihingen an der Enz]] bei [[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
* [[Glesch]] an der Erft (Bergheim/Nordrhein-Westfalen)&lt;br /&gt;
* Raum nördlich von [[Prag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U-Verlagerung in Bergstollen:&lt;br /&gt;
* [[REIMAHG]] Werk A „Lachs“ bei [[Großeutersdorf]], Thüringen zum Bau der Messerschmitt 262&lt;br /&gt;
* REIMAHG Werk E „Schneehase“ bei [[Großkamsdorf]], Thüringen zur Fertigung von Flugzeugtriebwerken - Es sollten [[BMW 003]]-Strahltriebwerke für die Me 262 gebaut werden. Aufgrund von Lieferengpässen musste auf die etwas leistungsschwächeren [[Jumo 004]]-Triebwerke ausgewichen werden.&lt;br /&gt;
* REIMAHG Werk F „Pikrit“ bei [[Krölpa]], Thüringen zur Produktion von Flugzeugkleinteilen &lt;br /&gt;
* DAIMLER-BENZ „Goldfisch GmbH“, Gipsgrube Obrigheim am Neckar zur Produktion von Flugzeugmotoren (siehe auch: [[KZ Neckarelz]])&lt;br /&gt;
* Im unvollendeten Eisenbahntunnel von [[Urbès]] (Urbis) sollte ein Produktionsstandort für eine unterirdische Flugmotorenfabrikation für den Motorentyp [[Daimler-Benz DB 605]] eingerichtet werden, mit dem vor allem Jagdflugzeuge des Typs [[Messerschmitt Bf&amp;amp;nbsp;109]] ausgestattet waren. Urbès sollte „als Standort der [[Daimler-Benz]]-Niederlassungen in [[Colmar]], [[Rzeszów|Reichshof]] (Flugmotoren-Werke)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mercedes-benz-publicarchive.com/marsClassic/de/instance/ko/Daimler-Benz-uebernimmt-das-Flugmotorenwerk-Reichshof-Rzeszw.xhtml?oid=4910109 1. November 1941: Daimler-Benz übernimmt das Flugmotorenwerk Reichshof (Rzeszów)]. Siehe auch: [https://urbes-alsace.fr/wp-content/uploads/2018/03/P7d-Hans-Peter-Goergens-Polenreise-Mai-2016..pdf Auf den Spuren der jüdischen Häftlinge - auch „Daimler-Benz Juden“ oder „Produktionshäftlinge“ genannt.] auf der Webseite der Commune d&amp;#039;Urbès.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Sindelfingen#20. Jahrhundert|Sindelfingen]] dienen […]. Ziel war es, die über ganz Deutschland verstreuten Produktionsstätten von Daimler-Benz in Urbis zu konzentrieren.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Steegmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof und seine Außenkommandos an Rhein und Neckar 1941-1945&amp;#039;&amp;#039;, Metropol, Berlin 2010, ISBN 978-3-940938-58-9, S. 296&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterbringung der für die Produktion benötigten Zwangsarbeiter entstand in der Nähe des Tunnels das [[KZ-Außenlager Urbès]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wichtige unter Tage verlegte Forschungs- und Produktionsstätten:&lt;br /&gt;
* Forschungs- und Entwicklungszentrum „[[Oberbayerische Forschungsanstalt]]“ der [[Messerschmitt AG]], U-Verlagerung „Cerusit“&lt;br /&gt;
* Unterirdische Produktionsanlage der [[Messerschmitt AG]] bei [[St. Georgen an der Gusen]], U-Verlagerung „[[B8 Bergkristall|Bergkristall]]“&lt;br /&gt;
* Unterirdische Produktionsanlage der Messerschmitt AG bei [[Eschenlohe]], U-Verlagerung „Ente“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rüstungsstab beim Reichsministerium für Bewaffnung und Munition (Speer) ==&lt;br /&gt;
Erhard Milch wurde spätestens am 21. September 1944 zum Stellvertreter Speers (RfRuK) ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Decknamen nationalsozialistischer Geheimobjekte]]&lt;br /&gt;
* [[Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Boog]], Detlef Vogel, [[Gerhard Krebs (Historiker)|Gerhard Krebs]]: &amp;#039;&amp;#039; Das Deutsche Reich in der Defensive – Strategischer Luftkrieg in Europa, Krieg im Westen und in Ostasien 1943.&amp;#039;&amp;#039; Band 7 der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich in der Zweite Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Verlags-Anstalt]] 2001, 831 Seiten, ISBN 3421055076.&lt;br /&gt;
* [[Olaf Groehler]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Luftkriegs 1910 bis 1980.&amp;#039;&amp;#039; Militärverlag der DDR, Berlin 1981&lt;br /&gt;
* Albert Speer: &amp;#039;&amp;#039;Anordnung vom 1. März 1944 über die Errichtung des Jägerstabs.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietrich Eichholtz]] &amp;amp; [[Wolfgang Schumann (Historiker)|Wolfgang Schumann]], Hgg.: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie des Krieges. Neue Dokumente über die Rolle des deutschen [[Monopolkapital]]s bei der Durchführung des Zweiten Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039;[[Volkseigener Betrieb|VEB]] Deutscher Verlag der Wissenschaften. Berlin 1969. (Mit Register der Personen, der Firmen, der Institutionen, der geographischen Bezeichnungen, sowie einigen Abb.) Dok. 244, S. 443&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.landsberger-zeitgeschichte.de/Geschichte/ruestung/ruestung.htm Die OT-Rüstungsbauten unter der Oberbauleitung „Ringeltaube“]&lt;br /&gt;
* [http://www.herbert-thiess.de/Laber Die unterirdische ehemalige Forschungsanlage der Messerschmitt AG in Oberammergau]&lt;br /&gt;
* [http://www.herbert-thiess.de/Ente Die unterirdische ehemalige Flugzeugfabrik der Messerschmitt AG in Eschenlohe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jagerstab}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung der Luftwaffe (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Verlagerung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1944]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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