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	<title>Jäger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:01:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=J%C3%A4ger&amp;diff=62160&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: Satz wohl eher hierher als zur «Begriffsabgrenzung». Und wohl eher «Synonyme» als «Begriffsabgrenzung».</title>
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		<updated>2025-11-25T09:47:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satz wohl eher hierher als zur «Begriffsabgrenzung». Und wohl eher «Synonyme» als «Begriffsabgrenzung».&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bushmen hunters (cropped).png|mini|Jäger mit Pfeil und Bogen]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jäger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jägerin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine Person bezeichnet, die auf die [[Jagd]] geht, das heißt [[Wild]] aufsucht, ihm nachstellt, es fängt, erlegt und sich aneignet. Darüber hinaus fallen Natur- und Artenschutz, Seuchenprävention und Vermeidung von Wildschäden in den Aufgabenbereich einer Jägerin oder eines Jägers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Jagen ist in zahlreichen Ländern eine offizielle Erlaubnis notwendig, in Deutschland ist es der sogenannte Jagdschein. Ohne diese Erlaubnis kann [[Jagdrecht|jagdrechtlich]] der Tatbestand der [[Wilderei]] erfüllt sein. Voraussetzung für das Lösen eines Jagdscheins ist die bestandene staatliche Jägerprüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jagd kann sowohl in der Freizeit wie auch beruflich als [[Berufsjäger]] oder [[Förster]] ausgeübt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Danish huntress with rifle 01.png|mini|Jägerin mit Gewehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
=== Synonyme ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jäger Richard Skowronnek 1912.jpg|mini|Jäger mit [[Jagdhund|Hund]], 1912&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Fotografie von [[Rudolf Dührkoop]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Neben der allgemein gebräuchlichen Standardbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Jäger&amp;#039;&amp;#039; existieren verschiedene andere Bezeichnungen, wie der traditionell jägersprachliche Begriff &amp;#039;&amp;#039;Weidmann&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Waidmann&amp;#039;&amp;#039;, die scherzhaften Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Grünrock&amp;#039;&amp;#039; (in Bezug auf die Jägerschaft insgesamt auch: &amp;#039;&amp;#039;grüne Zunft&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Nimrod]]&amp;#039;&amp;#039; sowie der umgangssprachlich veraltende Begriff &amp;#039;&amp;#039;Jägersmann&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Jaeger |titel=Jäger |werk=Duden |abruf=2019-10-15 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|weidwaid}}Wortherkunft und Schreibweise von &amp;#039;&amp;#039;weid&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;waid&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Jagdliche [[Komposition (Grammatik)|Komposita]] mit &amp;#039;&amp;#039;weid&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. Weidmann, [[Jagd|Weidwerk]], [[Waidgerechtigkeit|Weidgerechtigkeit]]) lassen sich auf die indogermanische Wurzel &amp;#039;&amp;#039;*uid&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „sich Nahrung verschaffen“ zurückführen, die im Laufe der Sprachentwicklung zu althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;weida,&amp;#039;&amp;#039; später mittel- und neuhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;weid&amp;#039;&amp;#039; wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lutz Mackensen |Titel=Ursprung der Wörter: Das etymologische Wörterbuch der deutschen Sprache |Auflage=1 |Verlag=Bassermann |Ort=München |Datum=2014 |ISBN=978-3-641-64140-5 |Seiten=439 |Online=https://books.google.de/books?id=_gl6DAAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |Abruf=2019-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elmar Seebold |Titel=Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache |TitelErg=Friedrich Kluge |Auflage=22 |Verlag=Walter de Gruyter |Ort=Berlin |Datum=1989 |ISBN=3-11-006800-1 |Seiten=783 |Online=https://books.google.de/books?id=IoryCQAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |Abruf=2019-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwenk_Weidgerechtigkeit&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sigrid Schwenk |Titel=Begriffe aus der Jägersprache: Weidgerechtigkeit |Sammelwerk=Jagd in Bayern |Nummer=12 |Datum=2007 |Seiten=23 |Online=https://web.archive.org/web/20150404004014/https://www.jagd-bayern.de/fileadmin/_BJV/Jagd_In_Bayern/jib_2007_12/JiB_12_07_Weidgerechtigkeit.pdf |Format=PDF |KBytes=441}}&amp;lt;/ref&amp;gt; woraus auch der Begriff [[Weide (Grünland)|Weideland]] hervorging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Weideland |titel=Weideland, das |werk=Duden |abruf=2019-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Weide_Land_Boden_Grasland |titel=Weide, die |werk=Duden |abruf=2019-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;ei&amp;#039;&amp;#039;-Schreibweise kann somit in [[Etymologie|etymologischer]] Hinsicht als die ältere betrachtet werden, da sie die ursprüngliche ist und den Bezug des Wortteils &amp;#039;&amp;#039;weid&amp;#039;&amp;#039; zum Nahrungserwerb deutlich macht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwenk_Weidgerechtigkeit&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Ludwig Hartig |Hrsg=Theodor Hartig |Titel=Lexikon für Jäger und Jagdfreunde oder waidmännisches Conversations-Lexikon |Auflage=2., vielfach vermehrte und verbesserte |Verlag=Nicolai |Ort=Berlin |Datum=1861 |Seiten=591 |Online={{Google Buch |BuchID=Voo5_90s89sC |Seite=PA591 |Hervorhebung=weid |Linktext=Scan}} |Abruf=2019-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Schriewer |Titel=Natur und Bewusstsein: Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des Waldes in Deutschland |Verlag=Waxmann |Ort=Münster |Datum=2015 |ISBN=978-3-8309-8292-0 |Seiten=129}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuere &amp;#039;&amp;#039;ai&amp;#039;&amp;#039;-Schreibweise (z.&amp;amp;nbsp;B. Waidmann, Waidwerk, Waidgerechtigkeit) verbreitete sich insbesondere durch ihre Verwendung im 1934 erlassenen Reichsjagdgesetz. Diese neue Schreibweise sollte den mit der Einführung des Gesetzeswerkes verbundenen Neuanfang symbolisieren und genießt in Deutschland, insbesondere in offiziellen Verlautbarungen des [[Deutscher Jagdverband|Deutschen Jagdverbandes]] (DJV),&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; auch heute eine gewisse Popularität.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwenk_Weidgerechtigkeit&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Goeser |Hrsg=Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages |Titel=Entstehungsgeschichte des Bundesjagdgesetzes |TitelErg=Reg.-Nr.: WF V G 192/03 |Ort=Berlin |Datum=2004-10-01 |Seiten=3 |Online=https://www.bundestag.de/blob/514242/323d38f32d344f22fa1df016f8b3c2e5/bundesjagdgesetz-data.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2019-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Bundesjagdgesetz]] verwendet mit {{§|1|bjagdg|juris|text=§&amp;amp;nbsp;1 Abs.&amp;amp;nbsp;3}} („die allgemein anerkannten Grundsätze deutscher Weidgerechtigkeit“) ebenso wie die Jagdgesetze der österreichischen Bundesländer und deutschsprachigen Kantone der Schweiz, die gemäß Duden gebräuchlichere alte &amp;#039;&amp;#039;ei&amp;#039;&amp;#039;-Schreibweise.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Mathilde Hennig |Titel=Duden – Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle: Richtiges und gutes Deutsch |Reihe=Duden Bibliothek |BandReihe=9 |Auflage=8 |Verlag=Dudenverlag |Datum=2016 |ISBN=978-3-411-91239-1 |Seiten=1014 |Zitat=Das Substantiv wird ebenso wie die entsprechenden Komposita (Weidmannsheil, Weidwerk, Weidsack, Weidspruch usw.) im Allgemeinen mit ei geschrieben.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Weidgerechtigkeit |titel=Weidgerechtigkeit, besonders fachsprachlich Waidgerechtigkeit, die |werk=Duden |abruf=2019-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motivation ==&lt;br /&gt;
Der [[Deutscher Jagdverband | Deutsche Jagdverband]] hat zuletzt 2021 Ergebnisse einer Jungjägerbefragung veröffentlicht. Demnach machen 77 % der Befragten die Jägerprüfung, weil sie gerne in der freien Natur sind. Die Jagd als angewandter Naturschutz gaben 64 % als Motivation an. Auf dem dritten Platz folgt Wildfleisch als gesundes Nahrungsmittel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jagdverband.de/sites/default/files/2021-12/2021-12_Infografik_Jungjaegerbefragung_2021_Motivation_1.jpg DJV-Jungjägerbefragung Motivation]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Länderstatistiken ==&lt;br /&gt;
In manchen der gelisteten Länder benötigt nicht jede Art der Jagdausübung bzw. jeder Jäger grundsätzlich eine staatliche Lizenz oder die geltenden Regelungen werden ignoriert ([[Wilderei]]). Daher handelt es sich bei den Datensätzen zur Zahl der Jäger teilweise um Hochrechnungen basierend auf repräsentativen Umfragen, so etwa im Fall von Kanada und den Vereinigten Staaten.&lt;br /&gt;
Der [[Deutscher Jagdverband | Deutsche Jagdverband]] veröffentlicht jährlich eine Statistik mit bundesweiten Zahlen, die auf Angaben der Behörden aus den Bundesländern basiert. Im Jahr 2023 gab es demnach 435.930 Menschen in Deutschland mit Jagdschein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jagdverband.de/sites/default/files/2024-01/2024-01_Pressegrafik_Jagdscheininhaber.jpg DJV-Pressegrafik Jagdscheininhaber]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das sind erstmals über 400.000 Jäger in Deutschland. Ergebnisse aus der DJV-Jungjägerbefragung zeigen zudem, dass immer mehr Frauen die Jagdprüfung absolvieren. Während 2011 noch 20 % der Absolventen weiblich waren, sind es 2021 schon 28 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jagdverband.de/sites/default/files/2021-12/2021-12_Infografik_Jungjaegerbefragung_2021_Frauen.jpg DJV-Jungjägerbefragung Geschlechter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tabelle ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Zahl der Jäger in verschiedenen Ländern Europas und Nordamerikas&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daten: Europa (Jagdjahr 2016/17),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jagdverband.de/sites/default/files/2018-01%20Infografik%20J%C3%A4ger%20in%20Europa_0.pdf |titel=Jäger in Europa 2017 |werk=Deutscher Jagdverband |datum=2018-01 &amp;lt;!--|archiv-url=https://web.archive.org/web/20190829014550/https://www.jagdverband.de/sites/default/files/2018-01%20Infografik%20J%C3%A4ger%20in%20Europa_0.pdf |archiv-datum=2019-08-29--&amp;gt; |abruf=2019-08-29 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Irland (2007),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Scallan |Titel=The Place of Hunting in Rural Ireland |Verlag=National University of Ireland |Ort=Galway |Datum=2012-03-20 |Seiten=95 |Online=https://web.archive.org/web/20161219151922/https://aran.library.nuigalway.ie/bitstream/handle/10379/3521/Thesis%20Final%20D.%20Scallan%202012%20Hunting%20in%20Rural%20Ireland%20PDF.pdf?sequence=1&amp;amp;isAllowed=y |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2020-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kanada (2012),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Federal, Provincial, and Territorial Governments of Canada |Titel=2012 Canadian Nature Survey: Awareness, participation and expenditures in nature-based recreation, conservation, and subsistence activities |Ort=Ottawa, ON, Canada |Datum=2014 |ISBN=978-1-100-23241-6 |Seiten=52 |Sprache=en |Online=https://web.archive.org/web/20190829013219/https://biodivcanada.chm-cbd.net/sites/biodivcanada/files/2017-12/2012_Canadian_Nature_Survey_Report%28accessible_opt%29.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2019-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Russland (2012),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kathleen Braden |Titel=Illegal recreational hunting in Russia: The role of social norms and elite violators |Sammelwerk=Eurasian Geography and Economics |Band=55 |Nummer=5 |Datum=2014-09-03 |ISSN=1538-7216 |Seiten=457–490 |Online=https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/15387216.2015.1020320 |Abruf=2019-08-30 |DOI=10.1080/15387216.2015.1020320}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vereinigte Staaten (2016);&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=U.S. Fish and Wildlife Service, U.S. Census Bureau |Titel=2016 National Survey of Fishing, Hunting, and Wildlife-Associated Recreation |Datum=2018-05 |Seiten=113 |Sprache=en |Online=https://web.archive.org/web/20190829012807/https://www2.census.gov/programs-surveys/fhwar/publications/2016/fhw16-nat.pdf |Format=PDF |KBytes= |Abruf=2019-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Staat !! Jäger !! Einwohner&lt;br /&gt;
in Mio.&lt;br /&gt;
! Anteil der Jäger an der&lt;br /&gt;
Gesamtbevölkerung in %&lt;br /&gt;
! Verhältnis&lt;br /&gt;
Jäger/Einwohner&lt;br /&gt;
!  Fläche in km²&lt;br /&gt;
! Jäger pro km² Landesfläche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{CAN}}|| 2.482.678||34,7||7,15||1:14||9.984.670||0,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{FIN}}|| 308.000||5,2||5,92||1:17||338.448||0,91&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{CYP}}|| 45.000||0,8||5,63||1:18||5.896||7,63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{NOR}}|| 190.000||4,7||4,04||1:25||385.207||0,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{MLT}}|| 15.000||0,4||3,75||1:27||316||47,47&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{USA}}|| 11.453.000||323,1||3,54||1:28||9.826.675||1,17&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{SWE}}|| 290.000||9,0||3,22||1:31||447.435||0,65&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{DNK}}|| 165.000||5,5||3,00||1:33||42.921||3,84&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{IRL}}|| 104.000||4,2||2,48||1:46||70.273||1,48&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{GRC}}|| 235.000||10,7||2,20||1:46||131.957||1,78&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{ESP}}|| 980.000||45,0||2,18||1:46||505.970||1,94&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{PRT}}|| 230.000||10,7||2,15||1:47||92.212||2,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{FRA}}|| 1.331.000||64,1||2,08||1:48||543.965||2,45&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{RUS}}|| 2.800.000||143,2||1,96||1:51||17.125.200||0,16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{BGR}}|| 110.000||7,7||1,43||1:70||110.994||0,99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{AUT}}|| 118.000||8,3||1,42||1:70||83.879||1,41&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{GBR}}|| 800.000||61,1||1,31||1:76||242.495||3,30&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{ITA}}|| 750.000||58,1||1,29||1:77||301.338||2,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{EST}}|| 16.600||1,3||1,28||1:78||45.339||0,37&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{HRV}}|| 55.000||4,5||1,22||1:82||56.594||0,97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{SVN}}|| 22.000||2,0||1,10||1:91||20.273||1,09&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{LVA}}|| 25.000||2,3||1,09||1:92||64.589||0,39&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{CZE}}|| 110.000||10,2||1,08||1:93||78.866||1,39&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{SVK}}|| 55.000||5,4||1,02||1:98||49.034||1,12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{LTU}}|| 32.000||3,6||0,89||1:113||65.300||0,49&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{HUN}}|| 55.000||9,9||0,56||1:180||93.036||0,59&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{DEU}}|| 436.325||84,7||0,52||1:194||357.578||1,22&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{LUX}}|| 2.000||0,5||0,40||1:250||2.586||0,77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{CHE}}|| 30.000||7,6||0,39||1:253||41.285||0,73&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{POL}}|| 106.000||38,5||0,28||1:363||312.696||0,34&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{ROU}}|| 60.000||22,2||0,27||1:370||238.391||0,25&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{BEL}}|| 23.000||10,4||0,22||1:452||30.688||0,75&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=text-align:left | {{NLD}}|| 28.170||16,7||0,17||1:593||41.543||0,68&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diagramm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Diagramm - Zahl der Jäger in verschiedenen Ländern.svg|1200x1200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Truppengattung Jäger beim Militär ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jäger (Militär)}}&lt;br /&gt;
Im Kontext des Militärs steht Jäger bei deutschsprachigen Streitkräften, ebenso wie seine Entsprechungen in einigen anderen Sprachen, für eine „mit der [[Büchse]] bewaffnete, vorwiegend zum Einsatz im zerstreuten Gefecht bestimmte [[Truppengattung]] der [[Infanterie]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wörterbuch zur Deutschen Militärgeschichte |Band=Band 1 A-Me |Auflage=1 |Verlag=Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik |Ort=Berlin |Datum=1985 |ISBN=978-3-327-00239-1 |Seiten=334}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jäger als Truppengattung wurden erstmals 1631 in der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] und später auch in anderen deutschen Armeen aus ausgebildeten [[Berufsjäger]]n und [[Förster]]n aufgestellt. Die im jagdlichen und forstlichen Berufsleben bereits selbständig handelnden Jäger konnten im Rahmen einer [[Führen mit Auftrag|Auftragstaktik]] selbstständig&amp;amp;thinsp;und ohne direkten Kontakt zur Führung operieren. Rekruten, häufig aus entsprechenden Familien, wurden beruflich nach ihrer Dienstzeit meist mit Stellen im Forstwesen versorgt. Sie verfügten berufsbedingt über bessere Schießfertigkeiten und auch ausgeprägtere Fähigkeiten zur Orientierung und zur Ausnutzung des Geländes, was im &amp;#039;&amp;#039;Schützengefecht&amp;#039;&amp;#039; sowie im &amp;#039;&amp;#039;Vorposten- und Erkundungsdienst&amp;#039;&amp;#039; von Vorteil war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märchen und Geschichten ==&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DACH}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Ubbelohde - Der gelernte Jäger 2.jpg|mini|Jäger mit geschultertem Gewehr, Illustration von [[Otto Ubbelohde]] aus dem Jahr 1909 zum Märchen &amp;#039;&amp;#039;[[Der gelernte Jäger]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Jäger sind in zahlreichen [[Märchen]] und Geschichten mystifiziert worden. In den nord- und mitteldeutschen Märchen und Geschichten treten sie vor allem als edle Gestalten auf. Oft sind sie es, die in Märchen am Ende die Wende zum Guten herbeiführen oder besiegeln (zum Beispiel die Rettung vor dem „bösen [[Wolf]]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den [[Heimatfilm]]en der 1950er Jahre treten Jäger oft als edle [[Kavalier]]e auf und fungieren damit in gewisser Weise als Nachfolger der [[Ritter]]gestalten aus mittelalterlichen Sagen und Geschichten. Dagegen werden die Jäger oder „Jager“ in süddeutschen, besonders bayerischen [[Volkserzählung]]en oft negativ dargestellt. Dies gilt vor allem für Lieder und Geschichten, die [[Feudalismus|feudale]] oder [[Absolutismus|absolutistische]] Verhältnisse widerspiegeln. Dort wird meist der Konflikt zwischen den „Wildschützen“ ([[Wilderei|Wilderern]]) als Identifikationsfiguren aus dem Volk und den Jägern als Gehilfen der [[Obrigkeit]] beschrieben. Der [[Wald]] gehörte im Empfinden des Volkes allen; das Wildern galt daher als legitim, wurde aber von den Landesherren, die die Jagd als herrscherliches Privileg für sich beanspruchten, streng verfolgt. Während die Wildschützen als tapfere und fürsorgliche Männer dargestellt werden, die ihre Jagdbeute mit den Armen teilen, werden die Jäger als feige, hinterlistig und grausam beschrieben. Besonders deutlich kommt das in dem bayerischen Lied vom Schützen [[Georg Jennerwein]] zum Ausdruck, aber auch der erzgebirgische Wilderer [[Karl Stülpner]] ist in ähnlicher Weise zur [[Legende]] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Erzählungen berichten jedoch auch aus der anderen Sicht und schildern die Wilderer als kriminelle und gefährliche Gesetzesbrecher, die mit ihren Waffen Angst und Schrecken verbreiten und mit [[Räuber]]n zu vergleichen sind, so beispielsweise die Geschichte vom [[Krambambuli (Erzählung)|Krambambuli]] von der bekannten Autorin [[Marie von Ebner-Eschenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jägergewand ist auch eine häufige Verkleidung des [[Teufel]]s, so etwa in [[Jeremias Gotthelf]]s Novelle „[[Die schwarze Spinne (Novelle)|Die schwarze Spinne]]“. Auch in vielen Versionen der Legende vom [[Rattenfänger von Hameln]] entführt dieser die Kinder im Jägerkleid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Jäger und Sammler]]&lt;br /&gt;
* [[Jungjäger]]&lt;br /&gt;
* [[Gefragt – Gejagt#Die Jäger|Gefragt – Gejagt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ilse Haseder]], [[Gerhard Stinglwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Großes Jagdlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild-Verlag, Augsburg 2000, ISBN 3-8289-1579-5.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Röhrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Jagd, Jagen, Jäger.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rolf Wilhelm Brednich]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;7 (Ibn al-Ǧauzī – Kleines Volk). De Gruyter, Berlin und New York 1993, ISBN 3-11-013478-0, Sp. 394–411.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hunters|Jäger}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4162654-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jager}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jagd)|!Jager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Forstwirtschaft)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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