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	<title>Ixtoc I - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T21:14:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ixtoc_I&amp;diff=742847&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rentenbezieher: Meter -&gt; Metern</title>
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		<updated>2025-05-10T10:45:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Meter -&amp;gt; Metern&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate&lt;br /&gt;
|NS=19.408333&lt;br /&gt;
|EW=-92.325500&lt;br /&gt;
|type=landmark&lt;br /&gt;
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|name=Ixtoc I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ixtoc I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine im Auftrag der [[Mexiko|mexikanischen]] Erdölgesellschaft [[PEMEX]] im südlichen [[Golf von Mexiko]] in der Bucht von [[Campeche (Stadt)|Campeche]] niedergebrachte [[Exploration (Geologie)|Explorations]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bohrung. Das Bohrunternehmen hatte am 3.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1979 einen schweren Unfall und löste damit die bis dahin größte [[Ölpest]] überhaupt aus; größer waren die spätere [[Ölpest am Persischen Golf 1991|Ölpest am Persischen Golf von 1990/1991]] und die [[Ölpest im Golf von Mexiko 2010|Ölpest von 2010]] durch die Explosion der Explorations-Ölbohrplattform [[Deepwater Horizon]]. Über neun Monate lang trat unkontrolliert [[Erdöl|Rohöl]] aus, bis das Bohrloch am 23.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;1980 geschlossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Unglück ==&lt;br /&gt;
[[Datei:IXTOC I oil well blowout.jpg|miniatur|hochkant=1.2|Die Unfallstelle an der Ölquelle Ixtoc I]]&lt;br /&gt;
Die bei der Bohrung in 50 Metern Wassertiefe eingesetzte [[Bohrplattform|Ölbohrplattform]] &amp;#039;&amp;#039;Sedco 135&amp;#039;&amp;#039; wurde von der [[Schlumberger (Unternehmen)|Schlumberger]]-Tochter Sedco betrieben, die später in [[Transocean (Mineralölunternehmen)|Transocean]], dem Betreiber der 2010 havarierten Bohrplattform [[Deepwater Horizon]], aufging. Bei einer [[Teufe|Tiefe]] von rund 3000 Metern versagte die [[Bohrspülung]]. Der aus dem hohen spezifischen Gewicht der Spülflüssigkeit resultierende erhöhte hydrostatische Druck verhindert im Normalbetrieb das Eindringen von ebenfalls unter hohem Druck stehenden Fluiden aus dem Gestein in das Bohrloch. Aus dem Bohrloch Ixtoc I traten nun unkontrolliert Gas und Rohöl aus (sog. &amp;#039;&amp;#039;[[Blowout (Tiefbohrtechnik)|Blowout]]&amp;#039;&amp;#039;), die sich entzündeten und am 3.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1979 die Ölplattform zerstörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IXTOC I oil well blowout 2.jpg|miniatur|hochkant=1.2|Ölteppich um die Austrittsstelle]]&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Tankerunglücken gelangte das Öl nicht binnen kurzer Zeit, sondern über einen Zeitraum von rund zehn Monaten hinweg ins offene Meer. Am Anfang traten rund 30.000&amp;amp;nbsp;[[Barrel]] am Tag aus, nach ersten Reparaturen waren es im Juli noch rund 20.000&amp;amp;nbsp;Barrel pro Tag und nach umfangreicher Versiegelung des Bohrloches am Anfang August immerhin noch rund 10.000&amp;amp;nbsp;Barrel täglich. Der Ölaustritt konnte nach zwei Entlastungsbohrungen schließlich nach 294&amp;amp;nbsp;Tagen am 23.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;1980 gestoppt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;NOAA IncidentNews: {{Webarchiv | url=http://www.incidentnews.gov/incident/6250 | wayback=20121014041822 | text=Ixtoc I}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schätzungen für die Gesamtmenge ausgetretenen Rohöls betragen 440.000 bis 1.400.000 Tonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ölbekämpfung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Line5136 - Flickr - NOAA Photo Library.jpg|miniatur|hochkant=1.2|Löscharbeiten nach dem Unglück]]&lt;br /&gt;
An der Unfallstelle wurde von norwegischen Experten das Öl zu einem geringen Teil abgeschöpft, wozu auch Sperren eingesetzt wurden. Auf von der Unfallstelle weggetriebenem Öl wurde auf einer Fläche von 2800 km² mit Flugzeugen der [[Dispergator]] [[Corexit|Corexit&amp;amp;nbsp;9527]] ausgebracht. Nach Angaben von PEMEX verbrannte die Hälfte des ausgetretenen Öls, ein Drittel verdunstete und der Rest wurde abgeschöpft oder dispergiert. Dennoch erreichten relativ geringe Anteile der ausgetretenen Gesamtmenge die Küsten der mexikanischen Bundesstaaten [[Campeche (Bundesstaat)|Campeche]], [[Tabasco (Mexiko)|Tabasco]], [[Veracruz (Bundesstaat)|Veracruz]] und [[Tamaulipas]], und mit der vorherrschend nordwärts gerichteten Strömung ab 6.&amp;amp;nbsp;August&amp;amp;nbsp;1979 schließlich auch die des US-Bundesstaats [[Texas]]. Hier hatte man in den zur Verfügung stehenden zwei Monaten Vorwarnzeit umfangreiche Vorbereitungen gegen das inzwischen stark verwitterte Öl getroffen. Die Festlandsküste und die Lagune hinter der vorgelagerten Inselkette wurden durch Ölsperren und Absauger in den Durchlässen zwischen den Inseln abgesichert, der [[Cedar Bayou]] wurde durch Aufschütten von Sand geschlossen. Auf den Inseln mussten jedoch hauptsächlich mit Schaufeln und Rechen mehr als 7500&amp;amp;nbsp;Kubikmeter veröltes Material von den Stränden entfernt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;National Oceanic and Atmospheric Administration, Office of Response and Restoration: {{Webarchiv | url=http://incidentnews.gov/entry/508790 | wayback=20080922210802 | text=Ixtoc I, Countermeasures/Mitigation}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Die Population von Vögeln und Meerestieren wurde stellenweise stark dezimiert und konnte sich auch nur schleppend wieder erholen. Der Tourismus an der texanischen Küste brach kurzzeitig um rund 60 % ein. Obwohl das staatliche Unternehmen PEMEX für die Katastrophe verantwortlich war, lehnte die mexikanische Regierung jegliche Übernahme von Schadensersatz für Kosten auf amerikanischer Seite ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste bedeutender Ölunfälle]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Unfällen auf Bohr- und Förderplattformen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[National Oceanic and Atmospheric Administration|NOAA]] IncidentNews: {{Webarchiv | url=http://www.incidentnews.gov/incident/6250 | wayback=20121014041822 | text=Ausführliche Darstellung des Unglücks}} (englisch)&lt;br /&gt;
* NOAA: [http://photos.orr.noaa.gov/gallery_4/incidents-28.htm Fotos vom Unglück] (englisch)&lt;br /&gt;
* Bureau of Land Management: [http://www.gomr.mms.gov/PI/PDFImages/ESPIS/3/3930.pdf Ixtoc I Oil Spill Economic Impact Study] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=19/24/50/N|EW=92/19/50/W|type=landmark|region=XA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bohr- oder Förderplattform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ölpest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeunfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öl- und Gasförderung im Golf von Mexiko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unglück auf Bohr- oder Förderplattform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blowout-Ereignis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rentenbezieher</name></author>
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