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	<title>Iwan von Müller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T23:42:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Iwan_von_M%C3%BCller&amp;diff=1463504&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener: /* Ehrungen */ Ehrenmitgliedschaft ergänzt</title>
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		<updated>2023-09-09T12:52:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen: &lt;/span&gt; Ehrenmitgliedschaft ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Iwan von Müller.jpg|miniatur|Iwan von Müller]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iwan Philipp Eduard Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1889 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Müller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[20. Mai]] [[1830]] in [[Wunsiedel]]; † [[20. Juli]] [[1917]] in [[München]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|klassischer Philologe]] und Pädagoge, der als Professor an den Universitäten Erlangen (1864–1893) und München (1893–1906) wirkte. Er ist besonders als Begründer des &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Altertumswissenschaft|Handbuchs der Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; (HdA) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Iwan Müller war der Sohn des Klavier- und Orgelbauers Johann Christoph Müller (1792–1863) und seiner Frau Auguste Friederike geb. Glaß (1803–1870). Er besuchte zunächst die Lateinschule in Wunsiedel, anschließend das [[Jean-Paul-Gymnasium Hof|Gymnasium]] in [[Hof (Saale)|Hof]]. 1848 bezog er die [[Universität Erlangen]] und studierte zunächst Mathematik und klassische Philologie, wandte sich aber unter dem Einfluss seiner akademischen Lehrer [[Johann Ludwig Christoph Wilhelm von Döderlein|Ludwig Döderlein]] und [[Karl Friedrich Nägelsbach]] besonders der Philologie zu. Im November 1853 legte Müller das Staatsexamen ab und arbeitete als Gymnasiallehrer in [[Ansbach]]. Hier heiratete er 1860 Luise Hoffmann (1840–1923), die Tochter des dortigen Gymnasiallehrers Carl Hoffmann (1800–1872). Mit ihr hatte er einen Sohn. Später zog Müller nach [[Zweibrücken]] und [[Erlangen]], wo er 1864 – ohne Promotion – wegen seines Unterrichtserfolges zum Nachfolger des verstorbenen Universitätsprofessors Döderlein ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit als Professor für klassische Philologie und Pädagogik in Erlangen war Müller dreimal [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Philosophischen Fakultät (1870/1871, 1880/1881, 1885) und 1878/1879 Prorektor der Universität. Seine Lehr- und Publikationstätigkeit brachte ihm in den Jahrzehnten an der Universität zahlreiche Ehrungen ein. 1889 verlieh ihm Prinzregent [[Luitpold von Bayern|Luitpold]] das [[Ritterkreuz]] des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienstordens der Bayerischen Krone]]. Mit der Verleihung war die [[Nobilitierung|Erhebung]] in den [[Deutscher Adel#Persönlicher Adel|persönlichen Adelsstand]] verbunden und er durfte sich nach der Eintragung in die [[Adelsmatrikel]] „Ritter von Müller“ nennen. 1909 erhielt er das [[Komtur (Ordenskunde)|Komturkreuz]] dieses Ordens.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern.&amp;#039;&amp;#039; 1911, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Müller war zudem seit 1899 [[Großoffizier (Ordenskunde)|Ritter II. Klasse]] des [[Verdienstorden vom Heiligen Michael|Verdienstordens vom Heiligen Michael]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der führenden Pädagogen seiner Zeit war er 1890 und 1893 Mitglied des bayerischen Obersten Schulrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 wurde er nach dem Tod [[Rudolf Schöll]]s auf den Lehrstuhl für klassische Philologie der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] berufen, den er bis zu seiner Emeritierung 1906 innehatte. Sein Nachfolger wurde [[Albert Rehm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Müller bemühte sich in seiner fast fünfzigjährigen wissenschaftlichen Laufbahn um das Gesamtverständnis der Altertumswissenschaften. Seine bedeutendste Leistung ist die Begründung des &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Altertumswissenschaft|Handbuchs der Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1885, dessen Aufgabe Müller in der systematischen Darstellung des aktuellen Forschungsstandes auf den verschiedenen Gebieten der Altertumswissenschaft verstand. Bis 1913 blieb Müller der alleinige Herausgeber des monumentalen Werkes, das bis heute fortgesetzt wird und als Standardwerk gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen kritischen Editionen der Schriften [[Galenos|Galen]]s bereitete Müller den Boden für das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Medicorum Graecorum]]&amp;#039;&amp;#039;, das 1908 von [[Hermann Diels]] begründet wurde. Auch mit der Stilistik und Grammatik beschäftigte sich Müller und gab zahlreiche Lehrbücher für Schüler und Studenten heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1873 korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] (1893 außerordentliches, 1894 ordentliches Mitglied)&lt;br /&gt;
* 1885 Ehrenmitglied der [[Griechische philologische Gesellschaft in Konstantinopel|Griechischen Philologischen Gesellschaft]] zu [[Konstantinopel]]&lt;br /&gt;
* 1891 Ehrenmitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft zu [[Athen]]&lt;br /&gt;
* 1893 Ehrendoktorwürde der Juristischen Fakultät der Universität Erlangen&lt;br /&gt;
* Ehrenmitgliedschaft des &amp;#039;&amp;#039;Philologisch-Historischen Vereins München&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Göbel, A. Kiock, Richard Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren und Ehrenmitglieder des Naumburger Kartell-Verbandes Klassisch-Philologischer Vereine an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, A. Favorke, Breslau 1913, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|417||Müller, Iwan von|[[Joachim Gruber (Philologe)|Joachim Gruber]]|117597260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Iwan von Müller}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117597260}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117597260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in Erlangen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Klassische Philologie in München&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117597260|LCCN=n/85/108607|VIAF=29607954}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muller, Iwan von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter II. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Müller, Iwan von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Müller, Iwan Philipp Eduard Ritter von (vollständiger Name); Müller, Iwan Philipp Eduard; Müller, Iwan&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher klassischer Philologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Mai 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wunsiedel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juli 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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