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	<title>Iwan Kostow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:26:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-28T23:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Unss-ivan-kostov-lekcia.png|mini|Iwan Kostow (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iwan Jordanow Kostow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Ivan Yordanov Kostov geschrieben, {{bgS|Иван Йорданов Костов}}; * [[23. Dezember]] [[1949]] in [[Sofia]]) ist ein [[Bulgarien|bulgarischer]] [[Politiker]] und ehemaliger [[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Kostow absolvierte ein Studium der [[Wirtschaftswissenschaft]] am [[Universität für National- und Weltwirtschaft Sofia|Karl-Marx-Institut für Wirtschaftswissenschaft]] in [[Sofia]], das er 1974 mit der [[Akademischer Grad|Graduierung]] abschloss. Ein weiteres Studium der [[Mathematik]] beendete er mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Philosophiae Doctor ([[Ph. D.]]) an der [[Universität Sofia|St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia]] mit einem Thema zur [[Mathematik|mathematischen Darstellung]] [[Ökonomie|ökonomischer Prozesse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran war er von 1974 bis 1981 zunächst Lehrbeauftragter an der Technischen Universität, ehe er 1982 zum [[Professor|außerordentlichen Professor (Associate Professor)]] an die [[Technische Universität Sofia]] berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter und Finanzminister ===&lt;br /&gt;
Kostow begann seine politische Laufbahn erst 1990 nach dem durch den Fall der [[Berliner Mauer]] begonnenen Zusammenbruch der [[Kommunismus|kommunistischen Regierung]] von [[Todor Schiwkow]]. Zunächst wurde er Wirtschaftsexperte der 1990 neu gegründeten antikommunistischen Union der demokratischen Kräfte ([[Sajus na Demokratitschni Sili]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die SDS wurde er 1990 erstmals zum Abgeordneten der Nationalversammlung gewählt. &lt;br /&gt;
Am 7. Dezember 1990 wurde er zum Finanzminister in die Regierung von Ministerpräsident [[Dimitar Popow]] berufen. Das Amt des Finanzministers übernahm er im Anschluss daran auch in der Regierung von Ministerpräsident [[Filip Dimitrow]] vom 8. November 1991 bis zum 30. Dezember 1992.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rulers.org/bulgov.html Liste der wichtigsten bulgarischen Minister seit 1944]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteivorsitzender und Ministerpräsident ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1994 wurde er zum Vorsitzenden der SDS gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Juli 2001 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der SDS bei den Wahlen zur Nationalversammlung am 19. April 1997, bei der die SDS 52,3 Prozent der Stimmen und 137 der 240 Parlamentsmandate erhielt, wurde er am 21. Mai 1997 als Nachfolger von [[Stefan Sofijanski]] Ministerpräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine bis zum 24. Juli 2001 amtierende Regierung war die erste post-kommunistische Regierung, die trotz der angespannten Wirtschaftslage die gesamte vierjährige Wahlzeit im Amt blieb. Während seiner Amtszeit wurde zur Bekämpfung der Inflation ein Währungsrat eingesetzt und die bulgarische Währung an die DM gebunden (1999 an den Euro). Weiter wurden nicht nur lange verzögerte Wirtschaftsreformen wie die Anpassung der Gesetze an die Marktwirtschaft und die [[Privatisierung]] von Staatsbetrieben umgesetzt, sondern auch die Gespräche über Beitrittsverhandlungen mit der [[Europäische Union|Europäischen Union]] begonnen, die am 1. Januar 2007 letztlich zum Beitritt Bulgariens zur Europäischen Union führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regierung gelang trotz der für die Wirtschaft Bulgariens äußerst nachteiligen Jugoslawienkrise eine Wende mit der Folge einer politischen und volkswirtschaftlichen Stabilisierung. Innenpolitisch schadete der Regierung jedoch der Beschluss, NATO-Flugzeugen freien Flug im bulgarischen Luftraum zum Bombardieren des Nachbarn Jugoslawien zu gewähren, was zu Protesten in der bulgarischen Bevölkerung führte.&amp;lt;ref&amp;gt;в-к Дума, С., год. Х, бр. 99, петък, 30 април 1999, &amp;#039;&amp;#039;Удариха София&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ракета на НАТО разруши къща в „Горна Баня“&amp;#039;&amp;#039;, с. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wirtschaftsreformen führten andererseits jedoch zu einem massiven Anstieg der [[Arbeitslosigkeit]], die von den nach wie vor von ehemaligen kommunistischen Funktionären geführten [[Massenmedien]] scharf kritisiert wurden und auch zu (allerdings nicht nachgewiesenen) [[Korruption]]svorwürfen führten. Am 7. April 1999 überstand seine Regierung ein [[Misstrauensvotum]] mit 139 zu 87 Stimmen ebenso wie am 16. Februar 2001 mit 135 zu 74 Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wahlen zur Nationalversammlung am 17. Juni 2001 unterlag die SDS der vom ehemaligen [[Liste der Herrscher von Bulgarien|Zar]] [[Simeon Sakskoburggotski|Simeon II. (Simeon Sakskoburggotski)]] gegründeten [[Nationale Bewegung Simeon der Zweite|Nationalen Bewegung Simeon der Zweite]] (NDSW). Dieser folgte ihm dann am 21. Juli 2001 als Ministerpräsident. Nach seiner Wahlniederlage, bei der die SDS 86 Parlamentssitze verlor, legte Kostow auch den Vorsitz der SDS nieder und trat später auch aus der Partei aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2004 gründete er mit den [[Demokraten für ein starkes Bulgarien]] eine neue politische Partei. Nach seiner Wiederwahl zum Vorsitzenden der DSB im Juli 2007 war Kostow der maßgebliche [[Opposition (Politik)|Oppositionspolitiker]] gegen die [[Koalitionsregierung]] (2005–2009) der [[Bulgarische Sozialistische Partei|Bulgarischen Sozialistischen Partei]], der NDSW und der Partei der [[Türkei|türkischen Minderheit]] [[Bewegung für Rechte und Freiheiten]] (DPS). Er gilt als einer der schärfsten Opponenten von [[Ahmed Dogan]], dem Vorsitzenden der DPS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Januar 2012 verabschiedete das bulgarische Parlament, auf Kostows Vorschlag, einstimmig eine Erklärung gegen die &amp;#039;&amp;#039;[[Assimilationspolitik]] des einstigen totalitären Regimes gegenüber der muslimischen Minderheit&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/01/318387/bulgarien-verurteilt-zwangsassimilation-an-einer-million-tuerken/ |wayback=20150402145455 |text=Bulgarien verurteilt Zwangsassimilation an einer Million Türken |archiv-bot=2025-07-28 23:43:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.turkishpress.de/2012/01/11/bulgarien-erkennt-assimilation-der-tuerken/id4380 | wayback=20120113222735 | text=Bulgarien erkennt Assimilation der Türken an}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mediapool.bg/ns-nai-nakraya-osadi-vazroditelniya-protses-i-nastoya-za-priklyuchvane-na-deloto-news188335.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den verlorenen [[Wahlen in Bulgarien#Parlamentswahl 2013|Parlamentswahlen 2013]], bei demem die DSB den Einzug ins Parlament verfehlte, gab Kostow seinen Rücktritt als Parteivorsitzender bekannt. Am 23. Juni 2013 wurde Radan Kanew auf Kostows Vorschlag zum neuen Vorsitzender der DSB gewählt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mediapool.bg/radan-kanev-poe-shtafetata-ot-kostov-nachelo-na-dsb-news207949.html Radan Kanew ist der neue Vorsitzender der DSB (bulg.)], mediapool.bg, 23. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ivan Kostov|Iwan Kostow}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/1997/18/Ein_Mann_des_Marktes &amp;#039;&amp;#039;Ein Mann des Marktes.&amp;#039;&amp;#039;] Artikel in Die Zeit (Ausgabe 18/1997)&lt;br /&gt;
* [http://www.omda.bg/bulg/news/personal/kostov.htm Biographie] in der Datenbank www.omda.bg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13225381X|LCCN=n/2006/82317|VIAF=15926231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kostow, Iwan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sofia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kostow, Iwan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kostow, Iwan Jordanow; Kostov, Ivan Yordanov; Костов, Иван Йорданов (bulgarisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Politiker und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sofia]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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