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	<title>Iwan Katz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prüm: /* Weblinks */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Iwan_Katz_1921.jpg|mini|Iwan Katz (1921)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iwan Katz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Februar]] [[1889]] in [[Hannover]]; † [[20. September]] [[1956]] in [[Castagnola-Cassarate-Ruvigliana|Castagnola]], [[Tessin]], [[Schweiz]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie stammende Katz besuchte Gymnasien in Osnabrück, Dortmund und [[Linden-Limmer|Linden]] und begann nach dem Abitur ein durch einjährige Betriebsarbeit in der Metallindustrie unterbrochenes Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften|Staatswissenschaft]], der [[Volkswirtschaftslehre]] und der [[Medizin]] in Berlin, Würzburg und Hannover. Seit 1906 Mitglied der sozialistischen Jugendbewegung, wurde er 1907 zum Vorsitzenden der Arbeiterjugendvereine von Norddeutschland gewählt, wenig später trat er auch der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Beruflich war er zeitweise als Assistent an der [[Technische Hochschule Hannover|TH Hannover]] und ab 1911 beim Statistischen Amt der Stadt Hannover tätig und absolvierte 1912 seinen Militärdienst. 1913 heiratete er Anna Kerwel, ebenfalls SPD-Mitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Offizier im [[Leutnant]]srang, leitete er ab September 1918 den Demobilisierungsausschuss seiner Heimatstadt und wurde hier nach der [[Novemberrevolution]] Anfang 1919 Stadtverordneter. Ende 1919 trat Katz zur [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] über und gehörte hier zur linken Mehrheit, welche sich Ende 1920 mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] zusammenschloss. 1921 für die KPD in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt, gehörte Katz zum „linken“ Parteiflügel und war in dieser Zeit einer der beliebtesten Redner der Partei (mit einem starken Hang zum Verbalradikalismus) und leitete 1922 bis 1923 die kommunalpolitische Abteilung der KPD. Nach dem gescheiterten [[Hamburger Aufstand]] 1923 und der Absetzung der bisherigen Parteiführung um die „Parteirechten“ [[Heinrich Brandler]] und [[August Thalheimer]] rückte Katz in die Parteispitze auf, wurde im Mai und erneut im Dezember 1924 in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt und vertrat die KPD bis 1925 beim [[Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale]] (EKKI).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim erneuten Aufbrechen von Fraktionskämpfen 1925 wurde er von der Parteiführung um [[Ruth Fischer]] von seiner Funktion beim EKKI enthoben. Katz, der zu dieser Zeit die Mehrheit der [[hannover]]schen Partei hinter sich hatte, war einer der wichtigsten Sprecher des „[[ultralinke]]n“, antiparlamentarischen Parteiflügels, welcher die [[Sowjetunion]] als [[Staatskapitalismus|staatskapitalistisch]] zu kritisieren begann. Am 11. Januar 1926 besetzten Katz und seine Anhänger das von der nun von [[Ernst Thälmann]] geführten Partei kontrollierte Haus der &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsischen Arbeiterzeitung&amp;#039;&amp;#039;, woraufhin die Thälmann-treue &amp;#039;&amp;#039;Org-Leitung&amp;#039;&amp;#039; unter [[Paul Grobis]] das Gebäude polizeilich räumen ließ. Diese „[[Hausbesetzung]]“ hatte zur Folge, dass Katz und seine Anhänger einige Tage später aus der Partei ausgeschlossen wurden. Die von Katz geführte Gruppe nannte sich nun &amp;#039;&amp;#039;KPD-Linke&amp;#039;&amp;#039;, vertrat [[Rätekommunismus|rätekommunistische]] Positionen und schloss sich im Sommer 1926 mit der [[Allgemeine Arbeiter-Union – Einheitsorganisation|AAUE]] um [[Franz Pfemfert]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Industrieverband für das Verkehrsgewerbe &amp;#039;&amp;#039; zum kurzlebigen [[Spartakusbund linkskommunistischer Organisationen]] zusammen. Katz behielt, trotz antiparlamentarischer Positionen, sein Reichstagsmandat bis 1928 und gehörte der Parlamentariergruppe [[Linke Kommunisten]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1927 zog Katz sich nach und nach aus der [[Tagespolitik]] zurück und bekleidete eine leitende Funktion beim Sozialamt in Berlin-Wedding. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] verlor Katz im März 1933 seine Stellung und war kurzzeitig in einem [[Konzentrationslager]] inhaftiert, wurde aber nach einer Intervention von Innenminister [[Wilhelm Frick]], welcher Katz aus der Amnestie-Kommission des Reichstags 1924/25 kannte, wieder freigelassen. 1941 wurde Katz erneut in einem [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiterlager]] inhaftiert, aus dem er wenig später fliehen und in [[Schloss Wiepersdorf]] später Berlin bei [[Bettina Encke von Arnim]] untertauchen konnte. 1944 wurde Katz entdeckt und nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] und danach nach [[KZ Mauthausen|Mauthausen]] deportiert. Auf Grund seiner medizinischen Kenntnisse fand er als Arzt bei den in [[Mauthausen]] stationierten [[Wehrmacht]]seinheiten Verwendung und war an der kampflosen Übergabe der Festung Mauthausen an die [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|US-Armee]] Anfang Mai 1945 beteiligt. Nach der Befreiung kümmerte er sich zunächst um die medizinische Versorgung der befreiten KZ-Insassen und kehrte anschließend nach Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier trat er wieder der KPD bei und nach der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] 1946 der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Katz wurde – trotz einer Intervention [[Walter Ulbricht]]s – aufgrund der Bestimmung über die Wiedereinstellung der von den Nazis gemaßregelten Beamten in die Berliner Stadtverwaltung eingestellt. Katz versuchte in den Folgejahren als Vermittler zwischen SPD und SED sowie zwischen den verschiedenen [[Besatzungsmacht|Besatzungsmächten]] zu fungieren, geriet in der SED aber immer stärker unter Beschuss, zumal er die [[Berlin-Blockade]] ablehnte. Ende 1948 wurde er erneut aus dem Staatsdienst entlassen, wenig später trat er aus der SED aus und kurz darauf der SPD bei. 1950 unterstützte Katz die kurzlebige „[[Titoismus|titoistische]]“ [[Unabhängige Arbeiterpartei Deutschlands]] (UAPD), aus Gesundheitsgründen siedelte er 1954 ins Tessin über, wo er seine letzten Lebensjahre verbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Siedlungs-, Bau- und Wohnungsprogramm der Kommunistischen Partei Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Fall Haarmann.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|11|333|334|Katz, Iwan|[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]|102586020}}&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 185–186.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hermann Weber, [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Kommunisten&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
   |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/iwan-katz?ID=4552 Online]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2012-12-28}}&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Leninbund. Linke Kommunisten in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1978, ISBN 3-7700-5096-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|102586020}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|102586020}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Klaus Mlynek]], [[Waldemar R. Röhrbein]] (Hrsg.) |url=https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannover-Lexikon-Katz-Iwan |titel=Katz, Iwan |werk=Hannover-Lexikon |datum=2009-10-18 |abruf=2018-10-31 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Auszug, wiedergegeben auf der Website Hannoverschen Allgemeine Zeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102586020|VIAF=12697894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Katz, Iwan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AAUE-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zentrale der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EKKI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (KPD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Katz, Iwan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD, KPD, SED), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Castagnola-Cassarate-Ruvigliana|Castagnola]] (heute Stadtteil von [[Lugano]])&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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