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	<title>Iwalewahaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Iwalewahaus&amp;diff=1977429&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roehrensee: /* Geschichte */ Text erg.</title>
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		<updated>2026-01-22T21:21:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Text erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bayreuth, Wölfelstraße 2 20170603 001.jpg|mini|Iwalewahaus in der Wölfelstraße 2]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iwalewahaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als Teil der [[Universität Bayreuth]] präsentiert wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer außereuropäischer Kunst, insbesondere [[Zeitgenössische Kunst|zeitgenössischer Kunst]] aus [[Afrika]] und der afrikanischen [[Diaspora]]. Das Haus hat den Auftrag, die Gegenwartskultur Afrikas zu erforschen, zu dokumentieren und zu lehren. Die Schwerpunkte sind neben bildender Kunst auch afrikanische Alltagskultur, Medien und Musik. Das Iwalewahaus bietet Raum für Vorträge zur afrikanischen Gegenwartskultur, Tagungen, Konzerte, Filmvorführungen und Lesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Lehre ==&lt;br /&gt;
Das Iwalewahaus betreibt kunst- und kulturwissenschaftliche Forschung in Afrika und seiner Diaspora und präsentiert die Forschungsergebnisse in thematischen und [[Monografie|monografischen]] Ausstellungen einer breiten Öffentlichkeit. Die meisten Iwalewahaus-Projekte entstehen in enger Kooperation mit anderen Institutionen in Afrika und Europa und werden von Publikationen begleitet. Den Themenschwerpunkt der Forschung bilden die Gebiete der zeitgenössischen Kunst, der Populärkultur, der Medien –&amp;amp;nbsp;insbesondere Fotografie und Film&amp;amp;nbsp;–, der afrikanischen Moderne und der Museologie. Dazu gehören die Projekte &amp;#039;&amp;#039;Africa Screams – Das Böse in Kino, Kunst und Kult&amp;#039;&amp;#039; (2004); &amp;#039;&amp;#039;Black Paris&amp;#039;&amp;#039; (2006); &amp;#039;&amp;#039;Hidden Pages, Stolen Bodies&amp;#039;&amp;#039; (2009); &amp;#039;&amp;#039;Piga Picha!&amp;#039;&amp;#039; (2008/2010) und &amp;#039;&amp;#039;Iwalewa - Quatre vues de l’Afrique contemporaine&amp;#039;&amp;#039; (2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am Iwalewahaus betriebene Lehre konzentriert sich vor allem auf vier Bereiche: Kunstwissenschaft mit Afrikabezug, Aspekte der afrikanischen Populärkultur, Institutionalisierung und Interaktion von Kunstwelten sowie allgemeine Fragen der Mediengeschichte und des Studiums visueller Kultur. Für die Teilnehmer der Studiengänge „Kultur und Gesellschaft Afrikas“, „Ethnologie“ und „Afrikanische Sprachen, Literaturen und Kunst“ wird der kunstspezifische Teil des Studiums von den Lehrveranstaltungen des Iwalewahauses entsprechend der oben erwähnten Schwerpunktsetzung abgedeckt. Seit 2012 wird im Masterstudiengang „Kultur und Gesellschaft Afrikas“ ein Modulbereich „Kunst und Kuration“ mit Praxisteil angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlung ==&lt;br /&gt;
Das Iwalewahaus verfügt über eine in Deutschland einzigartige Sammlung moderner und zeitgenössischer [[Bildende Kunst|bildender Kunst]] aus [[Afrika]], [[Asien]] und dem pazifischen Raum. Schwerpunkt der Sammlung ist [[Nigeria]], es gibt dort aber auch wichtige Werke aus dem [[Sudan]], [[Mosambik]], [[Tansania]], [[DR Kongo]], [[Haiti]], [[Indien]], [[Papua-Neuguinea]] und [[Australien]]. Die Sammlung beruht zum großen Teil auf der Privatsammlung [[Ulli Beier]]s, dessen Leben in engem Zusammenhang mit der Förderung der frühen modernen nigerianischen Kunst stand. Von internationaler Bedeutung sind die Gemäldesammlung, insbesondere der [[Oshogbo]]-Schule sowie die Grafiksammlung mit einem Schwerpunkt auf der nigerianischen [[Nsukka]]-Kunstschule. Neben bildender Kunst beherbergt das Archiv des Iwalewahauses eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer afrikanischer Musik, von [[Nigerianischer Film|Videofilmproduktionen aus Nigeria]] und Ghana und afrikanischer Textilien. Hinzugekommen sind private Stiftungen, die vom Iwalewahaus genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Das Sprichwort Iwalewa stammt aus der [[Yoruba (Sprache)|Sprache der Yoruba]], einer der drei großen ethnischen Gruppen aus dem Südwesten [[Nigeria]]s. Wörtlich übersetzt bedeutet Iwalewa „Charakter ist Schönheit“. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Iwa&amp;#039;&amp;#039; steht dabei für den „guten Charakter“, wobei die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Iwa&amp;#039;&amp;#039; sich mit „Dasein“ oder „Existenz“ übersetzen lässt. Unter Beachtung dieser zweiten Bedeutungsebene wird die Erklärung Ulli Beiers zur Namensgebung des Hauses verständlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Wir haben dieses Haus Iwalewa getauft, weil wir hier nicht die Exotik fremder Kulturen präsentieren wollen. Wir wollen uns hier nicht nur mit der formalen Schönheit fremder Kunstgegenstände befassen, wir wollen versuchen, ihre wahre Identität, ihr Iwa zu begreifen.&lt;br /&gt;
|Autor=Ulli Beier&amp;lt;ref&amp;gt;Ulli Beier: &amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Iwalewa-Haus Bayreuth. Begegnungen mit Kulturen Afrikas, Asiens und des Pazifik&amp;#039;&amp;#039;. Iwalewa-Haus, Bayreuth 1991.&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eingeweiht wurde das Iwalewahaus am 27. November 1981 zur Unterstützung des Afrikaschwerpunktes der [[Universität Bayreuth]] mit der Zielsetzung außereuropäische Kunst und Kultur einem breiteren Publikum vorzustellen. Gründer und erster Leiter des Iwalewahauses von 1981 bis 1985, war [[Ulli Beier]] (1922–2011), ein [[Connaisseur]] der Kunst und Kultur [[Nigeria]]s. Als Beier 1985 nach [[Papua-Neuguinea]] ging, übernahm Ronald Rupprecht, der zuvor am [[Goethe-Institut]] in [[Lagos]] beschäftigt war, die Leitung des Hauses. Von 1987 bis Ende 1996 stand das Haus erneut unter der Ägide von Ulli Beier. Von Januar 1997 bis September 2001 war [[Till Förster]] Direktor des Afrikazentrums. Mit dem Weggang Försters an die [[Universität Basel]] übernahm im November 2001 Tobias Wendl die Leitung des Hauses. Nach dessen Berufung an die [[Freie Universität Berlin]] wurde das Iwalewahaus ab März 2010 von Ulf Vierke und stellvertretend von Nadine Siegert geleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.iwalewahaus.uni-bayreuth.de/de/about/history/index.html |titel=Geschichte |werk=iwalewahaus.uni-bayreuth.de |hrsg=Universität Bayreuth |abruf=2020-08-22 |archiv-datum=2023-03-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230329011439/https://www.iwalewahaus.uni-bayreuth.de/de/about/history/index.html |offline=ja |archiv-bot=2025-07-28 22:55:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mai 2025 ist Xenia Ressos mit der Geschäftsführung betraut, Natasha A. Kelly übernahm im Oktober 2025 die künstlerische Leitung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Premiere für Doppelspitze am Iwalewahaus&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 8. Januar 2026, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Iwalewa-Haus Front Münzgasse 9.JPG|mini|Frontansicht des Iwalewahauses (1981 bis 2013) in der Münzgasse 9]]&lt;br /&gt;
Vom 27. November 1981&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Bernd Mayer (Journalist)|Bernd Mayer]]|Titel=Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert|Verlag=Nordbayerischer Kurier|Ort=Bayreuth|Jahr=1999|Seiten=152}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis Ende 2013 hatte das Iwalewahaus sein Domizil in der ehemaligen Markgräflichen [[Münzprägeanstalt|Münze]], einem denkmalgeschützten Sandsteinbau aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. November 2013 bezog das Iwalewahaus seine neue Residenz in der Wölfelstraße 2. Das Gebäude in der Münzgasse 9 wurde der Israelitischen Kultusgemeinde übergeben. Das vierstöckige neue Domizil im [[Barock|barockisierenden]] [[Jugendstil]], war 1907 für die Bayerische Staatsbank in Oberfranken errichtet worden. In den 1970er Jahren wurde das Gebäude dann vom Forstamt übernommen und zuletzt von Vermessungsamt und Bauverwaltungen genutzt. Mit Keller und Dachboden verfügt das Gebäude über 2.300 m² Büroräume sowie Ausstellungs- und Archivflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Iwalewa Art Award ==&lt;br /&gt;
Seit 2015 vergibt die Universität Bayreuth im zweijährigen Turnus den Iwalewa Art Award an junge afrikanische Künstlerinnen und Künstler. Er ist mit einer Künstlerresidenz am Iwalewahaus und einer Ausstellung in Trägerschaft des [[Akademisches Auslandsamt|International Office]] und der Universität verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://idw-online.de/de/news777631 &amp;#039;&amp;#039;Iwalewa Art Award der Universität Bayreuth: Preisverleihung und Ausstellungseröffnung am 21. Oktober 2021&amp;#039;&amp;#039;] bei idw-online.de, abgerufen am 23. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träger(innen) waren bisher:&lt;br /&gt;
* 2015 Délio Jasse (Angola)&lt;br /&gt;
* 2017 Kitso Lynn Lelliott (Südafrika)&lt;br /&gt;
* 2019 Stacey Gillian Abe (Uganda)&lt;br /&gt;
* 2021 Tewa Barnosa (Libyen)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wagner und der Krieg in Libyen&amp;#039;&amp;#039; in: [[Nordbayerischer Kurier]] vom 23./24. Oktober 2021, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sigrid Horsch-Albert, [[Till Förster]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst-Spiegelungen der Moderne. Gemälde und Grafiken aus der Sammlung des Iwalewa-Hauses&amp;#039;&amp;#039;. Köppe, Köln 2001, ISBN 3-89645-127-8.&lt;br /&gt;
* Till Förster und Universität Bayreuth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Afrikaforschung in Bayreuth. 20 Jahre Afrikaforschung an der Universität Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;. Iwalewa-Haus, Bayreuth 1998.&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Pierre-Nicolas Bounakoff, Katharina Greven, Nadine Siegert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Iwalewa – Quatre vues de l’Afrique contemporaine&amp;#039;&amp;#039;. Iwalewahaus, Bayreuth 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.iwalewa.uni-bayreuth.de/de/index.html Iwalewahaus.] Afrikazentrum der Universität Bayreuth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=49/56/40.56/N|EW=11/34/46.632/E|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstmuseum (zeitgenössisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universität Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstmuseum in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunst (Bayreuth)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roehrensee</name></author>
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