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	<title>Ivry Gitlis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T21:46:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ivry_Gitlis&amp;diff=976319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lektor w: üblichere Bezeichnung, aktueller Link</title>
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		<updated>2023-10-08T03:51:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;üblichere Bezeichnung, aktueller Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IvryGitlis1.jpg|mini|Ivry Gitlis (2010)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ivry Gitlis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|עברי גיטליס&amp;amp;lrm;}}; * [[25. August]] [[1922]] in [[Haifa]], [[Völkerbundsmandat für Palästina]]; † [[24. Dezember]] [[2020]] in [[Paris]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rnd.de/kultur/geiger-ivry-gitlis-ist-mit-98-jahren-gestorben-MZ7W7CVCTKAHNTMHTVVIH6DAUQ.html &amp;#039;&amp;#039;Geiger Ivry Gitlis ist mit 98 Jahren gestorben&amp;#039;&amp;#039;.] [[RedaktionsNetzwerk Deutschland]], 25. Dezember 2020; abgerufen am 25. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein israelisch-französischer [[Geiger (Musiker)|Geiger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gitlis stammte aus einer Familie [[Ukraine|ukrainischer]] [[Alija|Einwanderer]] aus [[Kamjanez-Podilskyj]]; seine Mutter war Sängerin, sein Großvater [[Chasan (Kantor)|Kantor]]. Im Alter von sechs Jahren erhielt er ersten Unterricht. Mit neun Jahren gab er erste Konzerte, mit zehn Jahren wurde [[Bronisław Huberman]] auf ihn aufmerksam und sorgte dafür, dass er zu weiteren Studien nach Paris geschickt wurde. Dort erhielt er Unterricht bei gleich drei berühmten Geigern, [[Carl Flesch]], [[George Enescu]] und [[Jacques Thibaud]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] gelang seiner Mutter und ihm die Flucht nach England, wo er zunächst in einem Rüstungsbetrieb arbeitete, danach engagierte er sich mit zahllosen Konzerten in der [[Truppenbetreuung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1950er Jahre nahm er Standardwerke der Violinliteratur mit den [[Wiener Symphoniker]]n (a.k.a. Pro Arte Orchestra) auf, &amp;lt;!-- unter Horenstein --&amp;gt; die [[Liste der Violinkonzerte|Violinkonzerte]] von [[Peter Tschaikowski]], [[Max Bruch]], [[Felix Mendelssohn Bartholdy]] und [[Jean Sibelius]], aber auch das 2. Violinkonzert von [[Béla Bartók]] sowie dessen [[Solosonate für Violine (Bartók)|Solosonate für Violine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren wurde er zu einem Vertreter der neuen und neuesten Musik mit einer Hörerschaft in den intellektuellen Pariser [[Existenzialist]]enkreisen. In den 1960er Jahren folgten Aufnahmen der Violinkonzerte 1 und 2 von Paganini, aber auch Aufnahmen von Violinkonzerten der klassischen Moderne, etwa von [[Igor Strawinski]], [[Paul Hindemith]] und [[Alban Berg]] (auch dessen Konzert für Violine, Klavier und Bläser). 1965 kam es zu einem Auftritt mit den [[Berliner Philharmoniker]]n mit Bartóks 1. Violinkonzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Mai 1968 in Frankreich|Mai 1968]] spielte er mit [[Martha Argerich]] in Paris auf der Straße. 1968 trat er gemeinsam mit &amp;lt;!-- kein Fake --&amp;gt;[[Yoko Ono]] in deren [[The Dirty Mac|Dirty-Mac-Project]] beim [[Rolling Stones]] [[Rock and Roll Circus]] auf &amp;lt;!-- kein Fake --&amp;gt; (auf DVD wiederveröffentlicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 spielte er die Uraufführung des Solostücks &amp;#039;&amp;#039;Piece for Ivry&amp;#039;&amp;#039; von [[Bruno Maderna]], 1972 die Uraufführung eines Solostücks von [[Iannis Xenakis]]. 1972 nahm er an einer großen Konzertreihe in Tel Aviv zur Erinnerung an Bronisław Huberman teil, zu der sich die damalige Weltelite der Geiger traf, u.&amp;amp;nbsp;a. die jungen [[Pinchas Zukerman]] und [[Itzhak Perlman]]. Wiederum spielte er Bartóks 1. Violinkonzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 erschien seine Autobiographie in französischer Sprache. 1988 wurde er Botschafter der [[UNESCO]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren erschien eine CD in Japan. Hochbetagt gab er im Mai 2001 Konzerte mit [[Martha Argerich]], bei denen er die [[Violinsonate Nr. 9 (Beethoven)|Kreutzer-Sonate]] von [[Ludwig van Beethoven]] und die Violinsonaten von [[César Franck]] und [[Claude Debussy]] spielte. Noch im Juli 2013 gab er ebenfalls mit Martha Argerich ein Konzert in [[Essen]], in dem er die Violinsonate von Franck sowie zwei Zugaben von Kreisler (Liebesleid und Schön Rosmarin) spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. September 2016 wirkte er mit dem Violinsolo aus der Filmmusik von [[John Williams (Komponist)|John Williams]] zu &amp;#039;&amp;#039;[[Schindlers Liste]]&amp;#039;&amp;#039; an der offiziellen Gedenkfeier zum 75. Jahrestag des Massakers von [[Babyn Jar]] in [[Kiew]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielte eine [[Stradivari (Musikinstrument)|Stradivari]] mit dem Beinamen „Sancy“ von 1713.&amp;lt;!--(und offenbar nicht, wie die englische Wikipedia schreibt, schrieb ?, die „Schwanengesang“ von 1737).--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Würdigung folgt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gitlis lebte seit Ende der 1960er Jahre in Paris. Er starb dort im Dezember 2020 im Alter von 98 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.francemusique.fr/actualite-musicale/ivry-gitlis-la-liberte-au-bout-de-l-archer-81406 Ivry Gitlis, la liberté au bout de l’archer] francemusique.fr; abgerufen am 24. Dezember 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim W. Hartnack: &amp;#039;&amp;#039;Große Geiger unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. 4., überarb. u. erg. Neuauflage 1993, ISBN 3-254-00171-0&lt;br /&gt;
* [[Harald Eggebrecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Große Geiger. Kreisler, Heifetz, Oistrach, Mutter, Hahn und Co.&amp;#039;&amp;#039; Piper Taschenbuch Verlag, 2005, ISBN 3-492-24302-9.&lt;br /&gt;
* Alfred Roeseler mit Norbert Hornig: &amp;#039;&amp;#039;Große Geiger unseres Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Erweiterte Neuausgabe, Piper Taschenbuch Verlag, 1996, ISBN 3-492-22375-3&lt;br /&gt;
* Stefan Drees (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Violine&amp;#039;&amp;#039;. Laaber-Verlag, 2004, ISBN 3-89007-544-4&lt;br /&gt;
* Anne Midgett: &amp;#039;&amp;#039;Martha Argerich and Ivry Gitlis: Private: Knock Before Entering&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;New York Times&amp;#039;&amp;#039;, 25. Mai 2001&lt;br /&gt;
* Nicole Coppey: &amp;#039;&amp;#039;Interview mit Ivry Gitlis&amp;#039;&amp;#039;. In:  [http://www.123musique.ch/Presse/08_07_Gitlis.pdf &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Musikzeitung&amp;#039;&amp;#039;, Juli/August 2008] (PDF; 171&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130583820}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0321184}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jose-sanchez-penzo.net/strad.html The way famous instruments went]: einschlägige, gut informierte Website&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130583820|LCCN=n81112095|NDL=00806971|VIAF=32183259}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gitlis, Ivry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Geiger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:UNESCO-Sonderbotschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gitlis, Ivry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=עברי גיטליס (hebräisch); Gitlis, Ivri&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelisch-französischer Violinist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Haifa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
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