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	<title>Ivenack - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ivenack&amp;diff=429148&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-02T17:42:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Ivenack COA.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 53/43//N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 12/58//E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Ivenack in MBS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
|Amt = Stavenhagen&lt;br /&gt;
|Höhe = 53&lt;br /&gt;
|PLZ = 17153&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 039954, 039600&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13071068&lt;br /&gt;
|Gliederung = 6 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband = Schloss 1&amp;lt;br /&amp;gt;17153 Stavenhagen&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.gemeinde-ivenack.de/ www.gemeinde-ivenack.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Roy Lüth&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ivenack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[mecklenburg]]ische Gemeinde im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] im Land [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Sie wird vom [[Amt Stavenhagen]] verwaltet, das seinen Sitz in der Reuterstadt [[Stavenhagen]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fritz Reuter]] nannte den Ort eine {{&amp;quot; |Text=der Ruhe geweihte Oase, […] die, einer schlummernden Najade gleich, sich auf grünender Au und blumiger Wiese gelagert hat und ihr vom Laube tausendjähriger Eichen umkränztes Haupt in dem flüssigen Silber des Sees spiegelt.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fritz Reuter |url=https://books.google.de/books?id=NItWCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA533&amp;amp;dq=der+Ruhe+geweihte+Oase |titel=De Reis nah Belligen |werk= |hrsg= |datum= |sprache=niederdeutsch |abruf=2020-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Ivenack liegt etwa vier Kilometer östlich von Stavenhagen und 20&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Altentreptow]] entfernt. Die [[Bundesstraße 194|B 194]] verläuft westlich der Gemeinde. Durch das Gebiet der Gemeinde führt die Bahnlinie [[Neubrandenburg]]-[[Güstrow]]. Der Ort liegt direkt am [[Ivenacker See]]. Im Ivenacker See entspringt der [[Augraben (Tollense)|Augraben]]. Große Teile der Gemeinde sind bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
* Goddin (Eingemeindung nach Grischow am 1. Juli 1950)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3824603217|Kommentar=Lizenzierter Nachdruck, Morgana-Ed., Schönefeld 2011, ISBN 978-3-942088-13-8.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Grischow (Eingemeindung am 1. Juni 1999)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/1999.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ivenack&lt;br /&gt;
* Markow (Eingemeindung am 1. Januar 1962)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Weitendorf (Eingemeindung nach Grischow am 1. Juli 1950)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zolkendorf (Eingemeindung am 1. Januar 1951)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsteile Markow und Zolkendorf sind typisch mecklenburgische Gutsdörfer mit nicht mehr erhaltenen symmetrisch angelegten Gutshöfen und der Katenzeile entlang der Dorfstraße. Das Gutshaus in Zolkendorf steht leer. Die ursprüngliche Anlage von Grischow und Goddin als ehemalige Gutsdörfer ist noch heute zu erkennen. In Grischow befindet sich das Gutshaus im Ausbau und wird bewohnt, in Goddin steht es leer. Das frühere Gutsdorf Weitendorf hat sich zu einem [[Straßenangerdorf]] mit unterschiedlichsten Baustilen entwickelt. Das frühere Gutshaus mit einigen Wirtschaftsgebäuden ist erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gutshöfe Goddin, Grischow, Weitendorf und Zolkendorf gehörten zu den insgesamt neun Nebengütern des [[Verwaltungsgeschichte Mecklenburgs#Ritterschaft|ritterschaftlichen]] [[Schloss Ivenack|Hauptguts Ivenack]]. Das gesamte Gut hatte eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 6964 [[Hektar]] und war damit der mit Abstand größte landwirtschaftliche Betrieb in den Mecklenburgischen Großherzogtümern.&amp;lt;ref&amp;gt;Traugott Mueller: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?IDDOC=319607 |text=Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche – Die Grossherzogthümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz |wayback=20151216230049 |archiv-bot=2018-04-16 13:26:08 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;, Rostock 1888, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut war ein [[Familienfideikommiss|fideikommissarisches]] [[Allod]] und bestand aus [[Acker|Äckern]], [[Garten|Gärten]], [[Wiese (Grünland)|Wiesen]], [[Weide (Grünland)|Weiden]] und [[Wald]]. Es gab zwölf bäuerliche Besitzhöfe in [[Erbpacht]] sowie eine [[Wassermühle]], eine [[Ziegelei]] und eine [[Dampfmolkerei]] auf dem Gut.&amp;lt;ref&amp;gt;Traugott Mueller: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Grundbesitzes im Deutschen Reiche – Die Grossherzogthümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz.&amp;#039;&amp;#039; Rostock 1888, S. 103. Reprint Fachbuchverlag Dresden 2021, ISBN 978-3-96169-223-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut unterlag zum Zweck der Besteuerung einem eigens für das Gut eingerichteten ritterschaftlichen Amt Ivenack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grischow Gutshaus 2010-07-20 023.JPG|Gutshaus Grischow&lt;br /&gt;
Goddin Gutshaus 2010-07-20 076.JPG|Gutshaus Goddin&lt;br /&gt;
Zolkendorf Gutshaus 2010-07-20 198.JPG|Gutshaus Zolkendorf&lt;br /&gt;
Markow.jpg|Ortsmitte Markow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Galopprennpferd vonAlfred von Rauch.jpg|mini|Hengst Bras de fer (Jahrgang 1837), Galopprennpferd von [[Alfred Bonaventura von Rauch|Alfred von Rauch]], Leutnant im Regiment der [[Regiment der Gardes du Corps|Gardes du Corps]], mit Brandzeichen des Gräflich Plessenschen Gestüts Ivenack; unsignierte Skizze wohl von [[Theodor Schloepke]], um 1842]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde der Ort, als ein Ritter Reinbern von Stove 1252 ein [[Zisterzienser]]innenkloster zu Ivenack stiftete. Die heutigen Ortsteile Zolkendorf und Grischow wurden 1256 in einer Schenkungsurkunde des Pommernherzogs [[Wartislaw III.]] an das Kloster Ivenack erwähnt. Goddin wurde 1283 und Weitendorf 1302 als Besitz des Klosters erwähnt. Nach der [[Säkularisation]] des Klosters im Zuge der [[Reformation]] um 1555 fiel es unter landesherrliche Verwaltung als herzoglich mecklenburgisches Amt Ivenack. [[Christoph von Neuenkirchen]] erbte nach dem Tod seines Bruders, dem Hofmarschall Hans von Neuenkirchen, das als Pfand erworbene mecklenburgische Amt Ivenack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden das Dorf Ivenack, die ehemaligen Klosterbauten und ein inzwischen dort errichteter erster Herrensitz zerstört. 1649 wurden nur noch der Müller, der Schmied und acht weitere Personen in Ivenack gezählt. Alle Dörfer der jetzigen Gemeinde wurden vom Dreißigjährigen Krieg schwer getroffen und lagen teilweise wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1709 kam das Amt Ivenack mit dem bis dahin verpachteten Gut in Ivenack durch einen Gütertausch als [[Rittergut|ritterliches Gut]] an den Geheimen Rat [[Ernst Christoph von Koppelow]]. Dieser erhielt außerdem eine Entschädigung in Höhe von 5000 Talern, da sich damals in Ivenack kein Herrenhaus mehr befand. Auf von Koppelow geht der Wiederaufbau des [[Schloss Ivenack|Ivenacker Schlosses]] und der [[Kirche Ivenack|Dorfkirche]] zurück. Über Koppelows Witwe kam das Gut an [[Helmuth von Plessen (Politiker)|Helmuth Reichsgraf von Plessen]] und durch dessen Tod 1761 an die Freiherren [[Maltzahn|von Maltzahn]], deren Majoratsinhaber auf Ivenack mit landesherrlicher Zustimmung fortan Titel und Wappen eines Grafen von Plessen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Mitte des 18. Jahrhunderts errichtete [[Joachim Trumpf]] in Ivenack die erste nachweisbare [[Sternwarte]] Mecklenburgs. Sie war weithin sichtbar durch das damals größte [[Fernrohr|Himmelsfernrohr]] in ganz Europa. Ivenack wurde um 1800 durch das gräflich Plessensche Gestüt und besonders durch dessen legendären Zuchthengst [[Herodot (Pferd)|Herodot]] überregional bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurden Schloss und Kirche um einen weitläufigen Schlosspark mit [[Teehaus]] und [[Orangerie]] erweitert, der zugehörige Tierpark bezog auch die historischen [[Ivenacker Eichen]] mit ein. Anfang des 20. Jahrhunderts gehörten zum Gutskomplex Ivenack, gebunden in einem [[Familienfideikommiss]] und zugleich selbst [[Allodialgut]], weitere Güter wie Basepohl, Fahrenholz, Goddin, Grischow, Klockow, Krummensee, Wackerow, Weitendorf und Zolkendorf. Die Gesamtfläche betrug vor der [[Weltwirtschaftskrise]] 5600&amp;amp;nbsp;[[Hektar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Güter-Adreßbücher, Band IV, Mecklenburg-Schwerin und – Strelitz. Amt Malchin |Hrsg=Niekammer |Sammelwerk=Letzte Ausgabe |Band=IV |Auflage=4 |Verlag=Niekammer’s Güter-Adreßbuch |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=98–118 |Online=http://katalog.g-h-h.de/vufind/Search/Results?lookfor=G%C3%BCteradressbuch+Mecklenburg+1928&amp;amp;type=AllFields |Abruf=2022-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ivenack am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Anfang Mai 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt wurde, begingen 29 Ivenacker [[Suizid]], darunter der letzte Gutsherr Albrecht Freiherr von Maltzahn, Graf von Plessen, (* 1891),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Mecklenburgische Genossenschaft der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem |Titel=Mecklenburgische Genossenschaft des Johanniterordens 1861–2011 |Verlag=Druck- und Verlagsgesellschaft Rudolf Otto |Ort=Berlin |Datum=2011 |Seiten=227}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Frau Magdalena, geb. Gräfin [[Waldersee (Adelsgeschlecht)|von Waldersee]] (* 1893 in Ivenack), und ihr Kindermädchen Emma Fuchs.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [https://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchiv/Archivalien/Bisherige-Beitr%C3%A4ge/2020-04-Archivalie-Sterbezweitbuch-Standesamt-Ivenack-1945/ &amp;#039;&amp;#039;Archivalie des Monats April 2020: Register des Grauens. Das Sterbezweitbuch des Standesamtes Ivenack 1945&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 6. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Erben bestimmt war laut dem [[Genealogisches Handbuch des Adels|Genealogischen Handbuch des Adels]] der zweite Sohn Manfred Freiherr von Maltzahn, Graf Plessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht (inkl. Bürgermeister) aus neun Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ergebnisse&amp;quot;&amp;gt;[https://www.stavenhagen.de/downloads/datei/NjgyN2UwNDIyZTlhNTdiMHpVR2x2N2ptUkYrRzNVcExxWDJtV0pRb3NhRVNxOEVvOFFjT0pTQ09pWEFmQis1N0l5TGx0d3JZWmUrb0FXN3ltbmhYR1h3ZGx5dmIwR2t6OWtFZjk4ODlBdHpiZnVvWVNqK1lyVkw0WWZMUlh4enJKUmZRUzNZcnY0WW5OSU1lWXdPbWJvbW1tKzlJb01CT0d0YWp5eTJVUjZhTXFzUEpSS1d5Q2Y4bWtVRTduQUIrdk9hYzZHdTlqOFlvZC9jSQ Wahlergebnisse] auf www.stavenhagen.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Gemeinde ist Roy Lüth, er wurde mit 60,69 % der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ergebnisse&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Ivenack&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Gold, belegt mit einem roten Schrägeck, darin ein linksgewendeter silberner Pferdekopf, eine bewurzelte grüne Eiche mit fünf grünen Früchten, eine rot-silberne in zwei Reihen geschachte erniedrigte Leiste überdeckend.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde vom Schweriner [[Wappenkünstler|Heraldiker]] &amp;#039;&amp;#039;Karl-Heinz Steinbruch&amp;#039;&amp;#039; gestaltet, am 13. April 2017 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 362 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
|Quelle         =[https://www.stavenhagen.de/downloads/datei/OTAwMDAwMTIwOy07L3Vzci9sb2NhbC9odHRwZC92aHRkb2NzL3N0YXZlbmhhZ2VuL3N0YXZlbmhhZ2VuL21lZGllbi9kb2t1bWVudGUvMl9hZW5kZXJ1bmdzc2F0enVuZy5wZGY%3D Hauptsatzung §&amp;amp;nbsp;1] (PDF)&lt;br /&gt;
|ref            = HS&lt;br /&gt;
|Begründung     = Wegen der überregionalen Bedeutung und Bekanntheit der Ivenacker Eichen als Naturdenkmal, ist die Verwendung einer stilisierten Eiche als gemeine Figur im Wappen der Gemeinde gerechtfertigt. Als weitere Begründung für die Eiche im Wappen sei darauf verwiesen, dass die Ivenacker Eichen der Sage nach sieben verwunschene Nonnen sind, die, nachdem sie ein Gelübde gebrochen hatten, zur Strafe in Eichen verwandelt wurden. Erst nach tausend Jahren sollen die Eichen sukzessive absterben und damit die Nonnen erlöst werden (Albert Niederhöffer. Mecklenburg´s Volkssagen. Bremen, Rostock 1998). Als eigenes Symbol für das Kloster, das bis zur Säkularisation in der Mitte des 16. Jahrhunderts die Geschichte des Dorfes maßgebend bestimmte, steht im Wappen das Symbol der Zisterzienser, der Rot-Silber geschachte Balken, der im konkreten Fall jedoch schmaler und nur als Leiste ausgeführt wird. In der Diskussion um das Gemeindewappen wurde der Wunsch geäußert, den bekannten Hengst &amp;#039;&amp;#039;„Herodot“&amp;#039;&amp;#039; auch im Wappen darzustellen. „Herodot“ war ein bekannter Apfelschimmel aus dem Gestüt Ivenack, so berühmt, dass selbst Napoleon nach ihm suchen ließ, um ihn nach Frankreich zu bringen, worauf das Tier – allerdings vergeblich – in einer hohlen Eiche versteckt wurde. Nach den Napoleonischen Kriegen gelangte das Tier zurück nach Ivenack. Der im Schrägeck zu sehende silberne Pferdekopf soll zum einen auf den legendären Hengst anspielen, aber auch das traditionsreiche Gestüt in Ivenack repräsentieren.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über keine amtlich genehmigte [[Flagge]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Gemeindewappen mit der Umschrift {{Inschrift|Text=GEMEINDE IVENACK • LANDKREIS MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ivenack-schloss2008.jpg|mini|[[Schloss Ivenack]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlosskirche Ivenack.JPG|mini|hochkant|Kirche]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Ivenack}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Ivenack]] ist ein dreiflügeliger Putzbau, der seine heutige Gestalt durch Neubau zu Beginn des 18. Jahrhunderts und Erweiterung von 1810 erhalten hat. Der Nordwestflügel enthält Reste eines Fachwerkgebäudes aus dem 16. Jahrhundert, vermutlich Teile des ersten, unter Herzog [[Johann VII. (Mecklenburg)|Johann VII.]] errichteten Herrenhauses. Nördlich des Schlosses liegt der durch Verbindungstrakte und Eckpavillons halbkreisförmig angelegte [[Marstall]], östlich des Schlosses befindet sich der Schlosspark mit Schlosskirche, [[Orangerie]] und [[Teehaus]].&lt;br /&gt;
* Die [[Kirche Ivenack]] geht auf die im 13. Jahrhundert erbaute Klosterkirche des Zisterzienserinnenklosters zurück. Die wie der erste Herrensitz im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Kirche wurde um 1700 wiederaufgebaut und erhielt 1867 und 1868 ihre heutige Gestalt. Die Kirche enthält neben dem Altar weitere historische Ausstattungen, darunter die mit allegorischen Gemälden verzierte [[Orgelempore]], eine historische [[Kanzel]] und eine [[Patronatsloge]] sowie das schmuckvolle [[Epitaph]] für Ernst Christoph von Koppelow.&lt;br /&gt;
* Die [[Ivenacker Eichen]] befinden sich nordwestlich des Ortes in einem großen Tierpark. Die stärkste dieser Eichen soll laut [[Landesforst Mecklenburg-Vorpommern]] ein Alter von sicher 1000 Jahren haben und damit die älteste lebende Eiche in Deutschland sein. Sie hat einen Brusthöhenumfang von 11,70&amp;amp;nbsp;m (2016).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=mecklenburg-vorpommern/ivenack/|Abruf=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Tierpark wird seit seiner Entstehung um 1710 – außer von 1929 bis 1972 – [[Damwild]] gehalten. Der [[Barock]]-[[Pavillon]] im Tierpark wurde 2003 saniert. Im Jahre 2017 wurde ein 620 Meter langer und zwischen 18 und 21 Meter hoher, [[Barrierefreiheit|barrierefreier]] [[Baumkronenpfad]] eröffnet, der sich als Besuchermagnet erweist.&lt;br /&gt;
* Im Ort sind weitere historische Bauten erhalten, neben Wohnhäusern insbesondere verschiedene Wirtschaftsgebäude, von denen eine einstige Scheune inzwischen zur &amp;#039;&amp;#039;Traditionshalle&amp;#039;&amp;#039; umgebaut ist und für Veranstaltungen genutzt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Church, castle and lake of Ivenack, NW view.jpg|Blick von Nordwesten auf Kirche, Schloss und See&lt;br /&gt;
Ivenack-orangerie2.jpg|Orangerie&lt;br /&gt;
Teehaus Ivenack.JPG|Teehaus&lt;br /&gt;
Ivenack-traditionshalle.jpg|Traditionshalle&lt;br /&gt;
Ivenacker Eiche 3.jpg|„Tausendjährige Eiche“, die älteste Ivenacker Eiche im Frühjahr&lt;br /&gt;
Pferdekopfeiche, Ivenack, NW view.jpg|„Pferdekopfeiche“, drittstärkstes Exemplar im Schutzgebiet&lt;br /&gt;
Ivenack-Pavillon-120527-047.JPG|Pavillon im Tierpark bei den Ivenacker Eichen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Burkhard Heinrich Freudenfeld]] (1784–1850), Hochschullehrer und Autor, später Jesuit und Priester&lt;br /&gt;
* [[Karl von Maltzahn]] (1797–1868), Pferdezüchter, Mitbegründer der Rennbahn von [[Bad Doberan|Doberan]]&lt;br /&gt;
* [[Albrecht von Maltzahn]] (1821–1877), Rittergutsbesitzer und Erblandmarschall&lt;br /&gt;
* [[Adolf von Plessen]] (1835–1909), konservativer Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Berthold Schmidt]] (1856–1929), Archivar und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Erich Demmin]] (1911–1997), Landschaftsmaler, Grafiker und Restaurator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Joachim Trumpf]] (1687–1769), Küster, Organist, Astronom und Instrumentenbauer&lt;br /&gt;
* [[Helmuth von Plessen (Politiker)|Helmuth Reichsgraf von Plessen]] (1699–1761), königlich polnischer und kurfürstlich sächsischer Kammerherr, Wirklicher Geheimer Rat, Staatsminister und Gesandter beim Dänischen Hof&lt;br /&gt;
* [[Georg von Waldersee (Offizier, 1860)|Georg von Waldersee]] (1860–1932), Generalleutnant, lebte zuletzt in Ivenack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|ivenack}}&lt;br /&gt;
* René Wiese (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vormärz und Revolution. Die Tagebücher des Großherzogs Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin 1841–1854.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2014, insb. S. 225–227, ISBN 978-3-412-22271-0.&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Jürgen von Flotow]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser A, Band I.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 der Gesamtreihe GHdA, [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Glücksburg/Ostsee 1952. S. 295 ff. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ivenack}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stavenhagen.de/cms/index.php?id=43 Ivenack auf www.stavenhagen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.lexikus.de/index.php?page=kapitel&amp;amp;thema=8&amp;amp;buch=46&amp;amp;kapitel=665 Ivenack im &amp;#039;&amp;#039;Album Mecklenburgischer Schlösser und Landgüter&amp;#039;&amp;#039;] von [[Georg Christian Friedrich Lisch]]&lt;br /&gt;
* [https://www.wald-mv.de/landingpage/ivenacker-eichen/ &amp;quot;Ivenacker Eichen&amp;quot;] auf wald-mv.de, der Website des Landesforstes Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4284465-4|VIAF=247306659}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ivenack| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1252]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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