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	<title>Ittlingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bigbossfarin: /* Verkehr */</title>
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		<updated>2025-12-15T22:22:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Ittlingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/11/36.55/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 8/56/04.35/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ittlingen in HN.png&lt;br /&gt;
|Lageplanbeschreibung = Lage der Gemeinde Ittlingen im Landkreis Heilbronn&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Heilbronn&lt;br /&gt;
|Höhe              = 188 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74930&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07266&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08125047&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ITG&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 101&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ittlingen.de/startseite www.ittlingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Kai Kohlenberger &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ittlingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Kraichgau]] im [[Landkreis Heilbronn]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie gehört zur [[Region Heilbronn-Franken]] und zum Randgebiet der [[Metropolregion Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Ittlingen liegt im Nordwesten des Landkreises Heilbronn im oberen Tal der [[Elsenz (Fluss)|Elsenz]], etwa 6&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich von [[Eppingen]] und etwa 8&amp;amp;nbsp;km südsüdöstlich von [[Sinsheim]]. In weniger als 50&amp;amp;nbsp;km [[Luftlinie]] liegen die [[Großstadt|Großstädte]] [[Mannheim]], [[Heidelberg]], [[Heilbronn]] und [[Karlsruhe]] mit ihren Ballungsräumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elsenz durchläuft das Gemeindegebiet von Süd nach Nord. Außer kleineren Gewässern fließt ihr im flussaufwärtigen Ortsbereich der [[Sulzgraben (Elsenz)|Sulzbach]] oder &amp;#039;&amp;#039;Sulzbachgraben&amp;#039;&amp;#039; von [[Weiler (Sinsheim)|Weiler]] im Nordwesten her zu und etwas unterhalb des Dorfes mündet von rechts der zuvor den Ort [[Bockschaft]] durchquerende [[Bockschafter Bach]] aus dem Seitental &amp;#039;&amp;#039;Ittlinger Tal&amp;#039;&amp;#039;. Gegen den Westrand des Gebietes der Gemeinde zu hat sie einen rund 2&amp;amp;nbsp;km² Anteil am &amp;#039;&amp;#039;Bannholz&amp;#039;&amp;#039;, sonst gibt es darin nur kleine Waldinseln. Auf den welligen Hügeln des Kraichgaus dominiert in der offenen Flur der Ackerbau, der durch die [[Lösssediment]]&amp;amp;shy;decken auf einem großen Teil der Fläche begünstigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbarstädte und -gemeinden sind (im [[Uhrzeigersinn]], beginnend im Westen): [[Sinsheim]] ([[Rhein-Neckar-Kreis]]), [[Kirchardt]] und [[Eppingen]]. Kirchardt und Eppingen gehören zum Landkreis Heilbronn. Mit Eppingen und der Gemeinde [[Gemmingen]] ist Ittlingen die [[Verwaltungsgemeinschaft Eppingen-Gemmingen-Ittlingen]] eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Ittlingen gehören außer dem namengebenden Dorf keine weiteren Ortsteile oder [[Ortschaft|Orte]] im amtlichen Sinne.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 78–79&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt jedoch drei Siedlungsplätze mit eigenem Namen in Satellitenlage, die Aussiedlerhofgruppe der Forlenhöfe im Westsüdwesten, das Einzelanwesen Friedenshorst flussabwärts an der Elsenz und der Hammberger Hof im untersten &amp;#039;&amp;#039;Ittlinger Tal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    1411_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend: 261_ha = 18,5_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend: 922_ha = 65,4_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:  10_ha =  0,7_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:   6_ha =  0,4_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend:  89_ha =  6,6_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend:  93_ha =  6,7_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  30_ha =  1,7_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:18.7 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:18.7 till:84.5 color:Land&lt;br /&gt;
 from:84.5 till:85.2 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:85.2 till:85.5 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:85.5 till:91.5 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:91.5 till:98.1 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:98.1 till:100.0 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2023.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS125047 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Ittlingen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Ittlingen wurde in einer auf das Jahr 773 datierten Urkunde im [[Lorscher Codex]] erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Uchlinheim&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0198 | titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2640, November 773 – Reg. 989 | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=192 |abruf=2016-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im [[Herzogtum Franken]]. Im 12. Jahrhundert trat ein Ortsadliger (Herren von Ucklingen) auf, über den heute jedoch fast nichts mehr bekannt ist. Im 13. und 14. Jahrhundert hatten die [[Grafen von Oettingen|Grafen von Öttingen]] Rechte in Ittlingen. 1414 erhielt [[Dietrich von Gemmingen († 1414)|Dietrich von Gemmingen]] die Hälfte von Ittlingen als Lehen, die andere Hälfte kaufte er. Die [[Herren von Gemmingen]] (Linien zu Gemmingen und zu Michelfeld) besaßen Ittlingen also zur Hälfte als [[Allod]]besitz, zur Hälfte als Lehen der Grafen von Öttingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Gemmingen-Michelfeld traten ab 1616 die [[Grecken|Grecken von Kochendorf]] als Mitortsherren auf, nach deren Aussterben 1749 die Gemmingen-Hornberg. 1806 kam Ittlingen zum [[Großherzogtum Baden]] und wurde 1813 dem [[Bezirksamt Eppingen]] zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1924 gelangte Ittlingen zum [[Bezirksamt Sinsheim]], aus dem 1939 der gleichnamige [[Landkreis Sinsheim|Landkreis]] hervorging. 1939 wurden 1152 Einwohner in Ittlingen gezählt, Ende 1945 waren es 1409.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 2: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordbaden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Ittlingen zum Land [[Württemberg-Baden]], das 1945 in der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] gegründet worden war. Seit 1952 ist die Gemeinde Teil des neuen Bundeslandes Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit wandelte sich der einst landwirtschaftlich geprägte Ort zu einer Arbeiterwohngemeinde, wofür mehrere Neubaugebiete erschlossen wurden. Auch einzelne Gewerbebetriebe siedelten sich an. Wegen der zu Beginn des Jahres Jahre 1973 durchgeführten [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform in Baden-Württemberg]] kam Ittlingen vom aufgelösten [[Landkreis Sinsheim]] zum [[Landkreis Heilbronn]]. Im Jahr 1987 begann ein umfangreiches Sanierungsprogramm für die Ortsmitte, mit dem insbesondere der Bereich um die Kirche und das Bürgerhaus aufgewertet wurde. Das Sanierungsprogramm wurde im Juli 2006 offiziell abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
In Ittlingen gibt es eine evangelische, eine katholische, eine freikirchliche und eine [[Neuapostolische Kirche|neuapostolische]] Kirchengemeinde. Der Großteil der Ittlinger Bevölkerung ist evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ittlingen-synagogenstein.jpg|mini|Synagogengedenkstein]]&lt;br /&gt;
Die [[Jüdische Gemeinde Ittlingen]] ist bereits seit dem 17. Jahrhundert nachgewiesen, da die Herren von Gemmingen und die Grecken nach dem Dreißigjährigen Krieg verstärkt Juden im Ort aufnahmen, wo zuvor nur einzelne Juden gewohnt hatten. 1722 werden fünf jüdische Familien genannt, deren Zahl sich bis 1795 auf 15 erhöhte. Eine [[Synagoge]] bestand spätestens seit 1686 und wurde 1805 durch einen Synagogenneubau in der Mühlgasse ersetzt. Um 1850 hatte die [[Kehillah|jüdische Gemeinde]] mit knapp 180 Personen ihren höchsten Mitgliederstand, der jedoch in den Folgejahren durch Ab- und Auswanderung stark rückläufig wurde. Seit 1887 bestand der [[Jüdischer Friedhof Ittlingen|Jüdische Friedhof Ittlingen]]. 1933 zählte die jüdische Gemeinde noch 37 Personen, von denen mehr als die Hälfte bis 1938 in die USA auswanderten. Die Synagoge in der Mühlgasse wurde während der [[Novemberpogrome 1938]] verwüstet, anschließend abgebrochen und das Gelände seitdem als Garten genutzt. Von den letzten acht Ittlinger Juden, die im Oktober 1940 in das [[Camp de Gurs]] [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]] wurden, ist nur ein Überlebender bekannt. Seit 1988 erinnert eine Gedenktafel an die einstige Synagoge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ittlingen-rathaus2009b.jpg|mini|200px|Rathaus]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat Ittlingens hat 12 Sitze. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08125047/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2660&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-9330_id_15015 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Liste Freier Wähler]]: Stimmenanteil 63,21 %, 8 Sitze, (2019: 64,1 %, 8 Sitze)&lt;br /&gt;
* [[Frauenliste (Deutschland)#Kommunale Frauenlisten|Frauen im Gemeinderat]]: Stimmenanteil 36,79 %, 4 Sitze (2019: 35,9 %, 4 Sitze)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1985–2017: Achim Heck&lt;br /&gt;
* seit 2017: Kai Kohlenberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Ittlingen COA.svg|links|80px|Wappen Ittlingens]]&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Ittlinger Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Blau zwei goldene Balken, belegt mit einem roten Herzschild, darin eine gestürzte goldene Pflugschar.&amp;#039;&amp;#039; Die Flagge der Gemeinde ist Gelb-Blau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1910 vom [[Generallandesarchiv Karlsruhe|Generallandesarchiv]] in Karlsruhe vorgeschlagene Ittlinger Wappen zeigt die blau-goldenen Farben der [[Herren von Gemmingen]], der Ortsbesitzer von 1355 bis 1806. Zur Unterscheidung vom Gemmingenschen Wappen dient der Herzschild mit der auf die Landwirtschaft verweisenden [[Pflugschar]]. Die aus den Wappenfarben abgeleitete Flagge wurde Ittlingen am 1. Oktober 1980 vom Landratsamt des Landkreises Heilbronn verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Bardua: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1). S. 82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ittlingen-evkirche2008.jpg|miniatur|hochkant|Evangelische Kirche]]&lt;br /&gt;
* Die [[Evangelische Kirche (Ittlingen)|Evangelische Kirche]] im Nordosten des Ortskerns wurde 1732 errichtet und 1828 zu ihrer heutigen Gestalt erweitert. Sie geht auf eine als [[Wehrkirche]] erbaute [[Chorturm]]kirche aus dem 13. Jahrhundert zurück. Ein Inschriftenstein über dem westlichen Seitenportal erinnert an den Neubau von 1732. Die Kirche wurde 1988 renoviert. Bei ihr befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Bürgerhaus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Michael&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Neuapostolische Kirche&amp;#039;&amp;#039; des Ortes sind schlichte Bauten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ittlingen-kirche-westportal.jpg|Evangelische Kirche, Westportal&lt;br /&gt;
Datei:Ittlingen-kathkirche.jpg|Katholische Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Ittlingen-neuapostkirche.jpg|Neuapostolische Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ittlingen-herrenhaus2008.jpg|miniatur|Herrenhaus]]&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Ittlingen]]&amp;#039;&amp;#039; am Bauberg südwestlich der Ortsmitte geht im Kern auf das [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] des unter den [[Herren von Gemmingen]] 1577 erbauten &amp;#039;&amp;#039;Bauhofs&amp;#039;&amp;#039; zurück. Das Gewölbe der Kellertür an der Nordseite des Gebäudes ist mit dem Baujahr datiert, darüber befindet sich ein schmuckvoller Wappenstein. Das Portal an der Westfassade des Gebäudes weist weiteren Bauschmuck auf. Das zu Wohnzwecken genutzte Schloss ist von historischen Wirtschaftsgebäuden umgeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ittlingen-herrenhausportal.jpg|Herrenhaus, Portal&lt;br /&gt;
Datei:Ittlingen-herrenhauswappen.jpg|Herrenhaus, Wappenstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ittlingen-altesrathaus.jpg|miniatur|Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
* Neben dem heutigen Rathaus am nordöstlichen Ende des Ortskerns, das als Schulhaus im Stil eines Jagdschlosses mit zwei Rundtürmen zu den Seiten der Hauptfassade erbaut und 1976 zum Rathaus umgebaut wurde, ist in der Ortsmitte noch das &amp;#039;&amp;#039;[[Altes Rathaus (Ittlingen)|Alte Rathaus]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem frühen 19. Jahrhundert nach Plänen des Architekten Weis aus Karlsruhe erhalten.&lt;br /&gt;
* Beim Rathaus, auf dem Friedhof sowie am Südende der Hauptstraße befinden sich verschiedene Kriegerdenkmale.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdischer Friedhof Ittlingen|Jüdische Friedhof Ittlingen]]&amp;#039;&amp;#039; in der Bergstraße wurde 1887 angelegt.&lt;br /&gt;
* In der Ortsmitte hat sich eine große Zahl historischer Gebäude erhalten, darunter zahlreiche [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] und historische Wirtschaftsgebäude mit teils denkmalgeschützten Galerien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ittlingen-buergerhaus2008.jpg|Bürgerhaus&lt;br /&gt;
Datei:Ittlingen-laubengang1.JPG|Scheune von 1854&lt;br /&gt;
Datei:Ittlingen-kriegerdenkmal1.JPG|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ittlingen EG Gleisseite links.jpg|mini|Haltepunkt von Ittlingen]]&lt;br /&gt;
Ittlingen ist eine ländlich geprägte Wohngemeinde mit einigen mittelständischen und handwerklichen Gewerbebetrieben. Im Osten der Gemeinde wird in einem großen [[Steinbruch]] [[Muschelkalk]] abgebaut, der hauptsächlich für Baustoffgemische verwendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Kinkopf: &amp;#039;&amp;#039;Ittlingen – intakte Strukturen inmitten satten Grüns&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Stimme&amp;#039;&amp;#039; vom 10. August 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Etwa 4 km von Ittlingen entfernt befindet sich die [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnanschlussstelle]] Sinsheim-Steinsfurt der [[Bundesautobahn 6]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haltepunkt Ittlingen liegt an der 1900 eröffneten, seit 2009 elektrifizierten [[Bahnstrecke Steinsfurt–Stebbach|Bahnstrecke Steinsfurt–Eppingen]]. Die Strecke wird stündlich von der Linie S 7 der [[S-Bahn RheinNeckar]] bedient. Das Ittlinger Bahnhofsgebäude befindet sich in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Über das Geschehen in Ittlingen berichten die Tageszeitungen Rhein-Neckar-Zeitung und Kraichgau Stimme, eine Nebenausgabe der [[Heilbronner Stimme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Philipp Adam Greck von Kochendorf]] (1699–1735), Kammerjunker beim Baden-Durlachschen Erbprinzen Friedrich und Ortsherr in Kochendorf&lt;br /&gt;
* [[Kurt Wimpfheimer]] (1915–2013), deutsch-amerikanischer Professor und Autor&lt;br /&gt;
* [[Helge Schwab]] (* 1971), Offizier, Politiker, Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- dazu fehlt ein vertrauensvoller Beleg!&lt;br /&gt;
== Mit der Gemeinde verbunden==&lt;br /&gt;
* [[Axel Breitung]] (*1957), deutscher Musikproduzent, lebt seit 2024 in Ittlingen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=AinSMh2DGXg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Engelhardt (Pfarrer)|Karl Engelhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein badisches Bauerndorf vor 50 Jahren und jetzt. Bevölkerung und Wirtschaftsleben&amp;#039;&amp;#039;. Buchdruckerei Carl Pfeffer, Heidelberg 1910. (Inaugural-Dissertation der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]; 70&amp;amp;nbsp;Seiten; behandelt wird das Dorf Ittlingen um 1860 sowie um 1910)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=16984 Geschichte von Ittlingen] beim [[Landesarchiv Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Heilbronn}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4027863-3}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ittlingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkisches Rittergut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 773]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Elsenz]]&lt;/div&gt;</summary>
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