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	<title>Itterburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Itterburg&amp;diff=982417&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2020-05-30T20:34:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Itterburg-1A-DSCF3299.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Ruine der Itterburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1126&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Mauerreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adelige&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Vöhl]]-[[Thalitter]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/13/16.68/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/53/44.52/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 375&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Itterburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die frei zugängliche [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf einem langgestreckten {{Höhe|375|DE-NHN|link=true}} hohen Berggrat nördlich oberhalb von [[Thalitter]], einem Ortsteil der [[Hessen|hessischen]] Gemeinde [[Vöhl]] im [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Der gelegentlich erwähnte Name &amp;#039;&amp;#039;[[Steuerburg (Thalitter)|Steuerburg]]&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich nicht auf die Itterburg, sondern auf ein ehemaliges kleines Vorwerk, und die ebenfalls oft auftauchende Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Löwensteiner Burgsitz&amp;#039;&amp;#039; betrifft ein wohl bereits im 16. Jahrhundert abgebrochenes Wohnhaus unmittelbar südlich der eigentlichen Itterburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist eine der drei so genannten [[Itterburgen]], zu denen noch die [[Steuerburg (Thalitter)|Steuerburg]] und die [[Obere Burg (Obernburg)|Obere Burg]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 793 wurde der „Haupthof Ittera“ im [[Ittergau]] erstmals urkundlich genannt. Wohl an gleicher Stelle errichteten die [[Itter (Adelsgeschlecht)|Herren von Itter]] im 11. Jahrhundert die Itterburg. Sie wird im Jahr 1126 erstmals urkundlich genannt, als die Schwestern Riclind und Frederun von Itter, Nichten und Erbinnen des 1123 verstorbenen Folkmar von Itter, die von ihm geerbten [[Allod|allodialen]] Teile der Herrschaft Itter dem Abt [[Erkenbert von Homburg|Erkenbert]] von [[Corvey]] zu [[Lehnswesen|Lehen]] auftrugen. Um 1190 erwarb Erzbischof [[Philipp I. von Heinsberg|Philipp I.]] die Burg mit 200 Hufen von [[Wittekind II. von Schwalenberg]] für 200 Mark für das [[Erzbistum Köln|Kölner Erzstift]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63501914001#heading4| titel=„Itterburg, Landkreis Waldeck-Frankenberg“ (Besitz)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herren von Itter behaupteten sich in der Folge zwischen ihren weitaus mächtigeren Nachbarn, indem sie sich in mehrfacher Weise in deren Abhängigkeit und damit auch deren Schutz begaben. So öffnete bereits Heinrich III. von Itter die Itterburg dem [[Landgrafschaft Hessen|hessischen Landgrafen]] [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich I.]] und erhielt sie von diesem als Burglehen zurück. Heinemann III. von Itter gestattete 1342 dem Erzbischof [[Heinrich III. von Virneburg|Heinrich III.]] von [[Bistum Mainz|Mainz]] und dessen Nachfolgern die Öffnung der Burg gegen alle Feinde des Erzstiftes, ausgenommen den Landgrafen [[Heinrich II. (Hessen)|Heinrich II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte auf der Burg lebende Herr von Itter, Heinemann III. († 1356), soll dort von einem seiner Verwandten erstochen worden sein – was zwar von alten Geschichtsschreibern behauptet wurde, urkundlich allerdings nicht belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt gehörten zur [[Herrschaft Itter]] folgende Orte: [[Dorfitter]], [[Thalitter]], [[Obernburg (Vöhl)|Obernburg]], [[Hof Lauterbach]], [[Ober-Werbe|Oberwerba]], [[Vöhl]], [[Basdorf (Vöhl)|Basdorf]], [[Asel (Vöhl)|Asel]], [[Marienhagen (Vöhl)|Marienhagen]], [[Herzhausen (Vöhl)|Herzhausen]], [[Harbshausen]], [[Kirchlotheim]], [[Schmittlotheim]], [[Altenlotheim]], [[Ederbringhausen]], [[Niederorke]], [[Oberorke]] und [[Buchenberg (Vöhl)|Buchenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Heinemanns III. nahmen das [[Kurmainz|Erzstift Mainz]] und die [[Landgrafschaft Hessen]] im Jahre 1357 gemeinsam seinen, den weitaus größeren, Teil der Herrschaft Itter in Besitz und zahlten seiner Witwe Margarethe dafür jeweils 900 Mark lötiges Silber. 1359 verpfändete Mainz seinen Teil der Herrschaft an den Grafen [[Otto II. (Waldeck)|Otto II.]] von [[Waldeck]], der diese 1381 an [[Thile I. Wolff von Gudenberg|Thile Wolff von Gudenberg]] weiter verpfändete. 1383 verpfändeten auch die [[Landgrafschaft Hessen|hessischen Landgrafen]] ihren Teil an Thile, womit die Burg und nahezu die gesamte Herrschaft Itter in seinen Pfandbesitz kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinemanns Bruder Adolf und dessen Nachkommen hatten noch bis zum Tode des Erasmus von Itter im Jahre 1443 kleinere Teile der Herrschaft in ihrem Besitz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Thile verlegte danach seine Residenz nach [[Vöhl]], wo er südlich des Dorfes eine Burg errichten ließ, aus der später das [[Schloss Vöhl]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Schlossrest - Burgen und Schlösser im Landkreis Waldeck-Frankenberg |url=http://www.burgeninventar.de/html/hes/WF_big.html |wayback=20070927231203 |archiv-bot=2018-04-16 12:40:59 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1542 lösten die Waldecker, 1562 schließlich auch die Landgrafen von Hessen ihr Pfand ein. 1567 kam die Herrschaft Itter mit der Itterburg bei der Teilung der Landgrafschaft Hessen unter den Söhnen [[Philipp I. (Hessen)|Philipps I.]] an [[Philipp II. (Hessen-Rheinfels)|Philipp II.]] von [[Hessen-Rheinfels]]. Nach dessen Tod im Jahre 1583 kamen die Herrschaft Itter und die inzwischen ungenutzte Burg an seinen Bruder [[Ludwig IV. (Hessen-Marburg)|Ludwig IV.]] von [[Hessen-Marburg]], der in der Folge durch Kauf auch die bisher nicht landgräflichen Teile der Herrschaft Itter erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;So u.&amp;amp;nbsp;a. im Jahre 1588 die [[Steuerburg (Thalitter)|Steuerburg]] bei Thalitter von den Herren Steuerburg von Löwenstein, einem Zweig der Herren von [[Löwenstein (Adelsgeschlecht)|Löwenstein]]. ([http://books.google.de/books?id=TllOAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA641&amp;amp;lpg=PA641&amp;amp;dq=Steuerburg+V%C3%B6hl&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=t3jzyZlyIK&amp;amp;sig=NzqKflAk2OEOyXmeaoo2JnBKAgE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=PimIT5KSA4rA0AGlybHdCQ&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CEUQ6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=Steuerburg%20V%C3%B6hl&amp;amp;f=false Christoph von Rommel: Geschichte von Hessen, Band Fünf. Perthes, Kassel, 1835 (S. 641)])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg verfiel bereits ab der Mitte des 15. Jahrhunderts, nachdem die [[Wolff von Gudenberg]] zu Itter ihren Sitz nach Vöhl verlegt hatten, und wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] vollends zerstört. [[Georg III. (Hessen-Darmstadt)|Georg III.]] (1632–1676), der zweite Sohn des Landgrafen [[Georg II. (Hessen-Darmstadt)|Georg II.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]], erhielt nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1661 die einstige [[Herrschaft Itter]] als [[Paragium]]. Er residierte auf dem [[Hof Lauterbach]] nördlich von Vöhl und im Schloss Vöhl und wollte auch die Itterburg zur Residenz ausbauen, starb aber bereits vor Ende der Arbeiten. Die Burgreste kamen 1715 durch Schenkung von Landgraf [[Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt, Landgraf)|Ernst Ludwig]] in den Privatbesitz des Berginspektors [[Ludwig Balthasar Müller]] in Thalitter.&amp;lt;ref&amp;gt;Das umliegende Gelände, ein Weidegebiet von etwa 3 Hektar, gehörte der [[Meierhof|Meierei]] Thalitter und wurde von dieser genutzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 kaufte der 1809 abgesetzte und in der Schweiz lebende ehemalige König von Schweden, [[Gustav IV. Adolf (Schweden)|Gustav IV. Adolf]], die Ruine und nannte sich nunmehr zeitweise Herr oder auch Graf von Itterburg. Sein Sohn, der österreichische [[Feldmarschallleutnant]] [[Gustav von Schweden (Wasa)|Gustav Prinz von Wasa]], war ab 1837 Eigentümer der Ruine. Ab 1820 wurden umfangreiche Grabungen durchgeführt und die verbliebene Bausubstanz wieder freigelegt. 1951 kaufte die Gemeinde Vöhl das Burggelände für 18.000 [[Deutsche Mark|DM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die Itterburg war eine [[Kastellburg]] mit quadratischem Grundriss innerhalb eines ovalen [[Zwinger (Architektur)|Zwingers]]. Der vermutliche [[Bergfried]]-[[Wohnturm]] hatte eine Grundfläche von 11 × 11 Meter und eine Mauerstärke von 2 Meter. Das Gesamtareal beträgt etwa 8 [[Hektar|ha]]. Erhalten sind heute erhebliche Mauerreste des Wohnturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;6&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Itterburg-3DSCF3291.jpg|Wohnturmreste&lt;br /&gt;
 Itterburg-2DSCF3289.jpg|Wohnturmreste&lt;br /&gt;
 Itterburg-5DSCF3277.jpg|Burgmauer&lt;br /&gt;
 Itterburg-4DSCF3292.jpg|Heutiges Eingangstor zum Wohnturm&lt;br /&gt;
 29-07-10-Itterburg-DSCF3288.jpg|Obere Grundmauer&lt;br /&gt;
 29-07-10-Itterburg-DSCF3294.jpg|Burgmauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen – 800 Burgen Burgruinen und Burgstätten&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Wartberg Verlag, Gudensberg 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;148–149.&lt;br /&gt;
* C. F. Günther: &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus der Hessischen Vorzeit: Mit 51 Tafeln Abbildungen&amp;#039;&amp;#039;, darin: [http://books.google.de/books?pg=PA338&amp;amp;lpg=PA338&amp;amp;dq=Steuerburg+V%C3%B6hl&amp;amp;sig=oLyH1p1McQ1wngtqkkFxKDYNOlU&amp;amp;ei=yS6IT7iuCObs0gHL1OHFCQ&amp;amp;id=JG4AAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;ots=p8BJD9nMAQ#v=onepage&amp;amp;q=Steuerburg%20V%C3%B6hl&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Die Itterburg mit der Steuerburg und der Obernburg&amp;#039;&amp;#039;], Jonghans, Darmstadt, 1853, S.&amp;amp;nbsp;334–344.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;348f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Itterburg, Landkreis Waldeck-Frankenberg |DB=OL |ID=1210  |datum=2012-09-07 |zugriff=2012-11-08}}&lt;br /&gt;
* [http://regiowiki.hna.de/images/6/61/Kartenzeichnung.jpg Die Itterburg auf einer alten Farbkarte von 1768]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/deutschland/itter/bike.htm Bildergalerie Itterburg, bei Burgenwelt]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgeninventar.de/html/hes/WF_big.html#1299 Burgen und Schlösser im Landkreis Waldeck-Frankenberg, bei Burgeninventar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Waldeck-Frankenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Waldeck-Frankenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Vöhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Landkreis Waldeck-Frankenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Vöhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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