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	<title>Itio in partes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T18:38:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Levin Isabo: Verlinkung zweier Fachwörter</title>
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		<updated>2022-03-07T08:01:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung zweier Fachwörter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Itio in partes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat.) bedeutet das „Auseinandertreten“ der verschiedenen [[Politische Partei|Parteien]]. Namentlich geht der Begriff auf einen Abstimmungsmodus des frühen deutschen [[Reichstag (HRR)|Reichstags]] zur [[Beschlussfindung]] in Religionssachen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heiliges Römisches Reich ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Itionsrecht&amp;#039;&amp;#039; im deutschen Reichsrecht bezog sich auf die Befugnis der [[Reichsstände]], Entscheidungen der katholischen und der evangelischen [[Konfession]] in Religionsangelegenheiten sowie auch in anderen Sachentscheidungen durch Stimmenmehrheit im Reichstag abzulehnen. In einem solchen Fall konnte eine Trennung &amp;#039;&amp;#039;(Itio in partes)&amp;#039;&amp;#039; der Reichsstände in zwei konfessionelle [[Körperschaft]]en (&amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Catholicorum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus Evangelicorum]]&amp;#039;&amp;#039;) stattfinden, von denen jede getrennt abstimmte. Ein Reichstagsbeschluss konnte nur durch anschließende Vereinigung in den beiderseitigen Entschließungen zustande kommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herfried Münkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt Berlin, Berlin 2017, ISBN 978-3-87134-813-6, S. 796 und 799–800.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenrecht ==&lt;br /&gt;
Das [[evangelisch]]e [[Kirchenrecht]] kennt diesen Vorgang bis heute. Kommen bei einer [[Synode (evangelische Kirchen)|Synode]] unterschiedliche Bekenntnisgruppen zusammen und ein Beschluss ist von einer dieser Bekenntnisgruppen aufgrund ihres Bekenntnisses nicht tragbar, so wird die Verhandlung zunächst nach Bekenntnisgruppen gesondert weitergeführt. Die Bekenntnisgruppe muss nun intern abstimmen. Ist dabei keine Mehrheit für einen Antrag zustande gekommen, so kann kein Beschluss der Gesamtsynode gefasst werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Kirchenordnung der Ev. Kirche im Rheinland, Art. 143 [https://www.kirchenrecht-ekir.de/document/3060#s10000187]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Heckel]]: &amp;#039;&amp;#039;Itio in partes. Uur Religionsverfassung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte]], Kanonistische Abteilung, Jg. 95 (1978), S. 180–308.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtssprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinische Phrase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionsweise Reichstag (HRR)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Levin Isabo</name></author>
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