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	<title>Itazismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:46:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Itazismus&amp;diff=777454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anfeld: /* Linguistik */ Ein υ war zu viel.</title>
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		<updated>2024-06-10T22:23:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Linguistik: &lt;/span&gt; Ein υ war zu viel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Itazismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ἰωτακισμός|iōtakismόs}}) bezeichnet historisch eine propagierte Aussprache, den griechischen Buchstaben [[Eta]] ({{Grek|η}}) als I auszusprechen. In der modernen Linguistik bezeichnet er auch einen [[Lautwandel]] innerhalb der griechischen Sprache. Der Itazismus wird für gewöhnlich als Spezialfall des [[Iotazismus]] behandelt oder von einigen sogar synonym verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linguistik ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Neugriechische Sprache|Phonologie der Koine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Linguistik bezeichnet der Itazismus im engeren Sinne den mit der [[Koine]] genannten [[Sprachstufe]] der [[Griechische Sprache|griechischen Sprache]] einsetzenden Prozess, den ursprünglich [{{IPA-Zeichen|ɛː}}] gesprochenen Buchstaben [[Eta]] ({{Grek|η}}) als [{{IPA-Zeichen|i}}] (Ita) auszusprechen. Im weiteren Sinne bezeichnet er den Wandel, die [[Diphthong]]e {{grek|ηι (ῃ)}}, {{grek|ει}}, {{grek|οι}} und {{grek|υι}} sowie den Buchstaben {{Grek|υ}} lautlich dem Eta anzugleichen. Im [[Neugriechische Sprache|Neugriechischen]] geben {{Grek|ι}}, {{Grek|η}}, {{Grek|υ}}, {{grek|ει}}, {{grek|οι}} und {{grek|υι}} dasselbe [[Phonem]] [i] wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;Sven-Tage Teodorsson: &amp;#039;&amp;#039;Phonological Variation in Classical Attic and the Development of Koine&amp;#039;&amp;#039;. Glotta, Band 57, Nr. 1/2, 1979, S. 61–75&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus wird allgemein der Aussprachewandel, dem beispielsweise auch die Vokalverbindungen {{lang|el|αι, αυ, ευ}} und die Konsonantenverbindungen {{lang|el|γκ, μπ, ντ}} unterworfen waren, zum Phänomen des Itazismus gezählt. Seine Regeln wirken im Neugriechischen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussprachetradition ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Itazismus ist die besonders von [[Johannes Reuchlin]] und [[Philipp Melanchthon]] übernommene Aussprache des Griechischen, wie sie [[Byzantinisches Reich|byzantinische]] Gelehrte der [[Renaissance]] in Westeuropa verbreiteten. Hierbei wurde das [[Eta]] ({{Grek|η}}, im Altgriechischen langes e) wie Ita (seit dem [[Mittelgriechische Sprache|Mittelgriechischen]] mit i) ausgesprochen und überhaupt die von der im übrigen [[Europa]] stark abweichende Aussprache der Griechen zur Richtschnur genommen. Die entgegengesetzte, [[Etazismus]] genannte Position vertraten etwa [[Aldus Manutius]], vor allem aber [[Erasmus von Rotterdam]]. Erst ab dem 19. Jahrhundert setzte sich der Etazismus zunächst im deutschen Unterricht, mittlerweile weitgehend auch international im Sprachgebrauch des Altgriechischen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Drerup]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schulaussprache des Griechischen von der Renaissance bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn 1930–1932 (Nachdruck Johnson, New York / London 1968).&lt;br /&gt;
* {{DNP|5|1174|1175|Itazismus|[[Claus Haebler]]}}&lt;br /&gt;
* [[André Mirambel]]: &amp;#039;&amp;#039;La langue grecque moderne – Description et analyse&amp;#039;&amp;#039;. Klincksieck, Paris 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altgriechische Sprache]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anfeld</name></author>
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