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	<title>Italsider - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scip.: +</title>
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		<updated>2024-12-17T14:15:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Italsider S.p.A.&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Italien)|Società per azioni]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1918&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1990&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]] mit [[Ilva (Konzern)|ILVA S.p.A.]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Genua]], {{ITA}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = &lt;br /&gt;
| Branche          = Stahlproduzent&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Italsider&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der größte [[italien]]ische Stahlproduzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Stahlkonzern Italsider geht auf die &amp;#039;&amp;#039;Società altiforni e fonderie di Piombino&amp;#039;&amp;#039; zurück, die 1897 in [[Florenz]] gegründet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archiviostorico.fondazionefiera.it/entita/884-italsider-ilva |titel=Italsider / Ilva |hrsg=Fondazione Fierro, Milano |sprache=it |abruf=2023-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese übernahm 1918 die &amp;#039;&amp;#039;Società Anonima Ilva&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Società anonima delle ferriere italiane&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Società Siderurgica di Savona&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Ligure metallurgica&amp;#039;&amp;#039; und wurde zur &amp;#039;&amp;#039;Italsider Alti Forni e Acciaierie riunite Ilva e Cornigliano&amp;#039;&amp;#039;. Die Kurzfassung der Geschichte der Vorgängerunternehmen war wie folgt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Soci età Anonima Ilva&amp;#039;&amp;#039; wurde am 1. Februar 1905 in [[Genua]] gegründet, um ein [[integriertes Stahlwerk]] in der Region [[Neapel]] zu finanzieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://siusa.archivi.beniculturali.it/cgi-bin/siusa/pagina.pl?TipoPag=prodente&amp;amp;Chiave=51854 |titel=Società anonima Ilva |werk=SIUSA |abruf=2023-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name ist der lateinische Name der Insel [[Elba]], auf der das [[Eisenerz]] gewonnen wurde, mit dem Ende des 19. Jahrhunderts die ersten [[Hochofen|Hochöfen]] in Italien betrieben wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lastampa.it/cronaca/2012/07/26/news/ilva-la-grande-acciaieria-italiana-br-tra-polemiche-e-allarmi-ambientali-br-1.36395887/ |titel=Ilva, la grande acciaieria italianatra polemiche e allarmi ambientali |werk=La Stampa |datum=2012-07-26 |sprache=it |abruf=2023-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Werk der Ilva wurde am 19. Juni 1910 in [[Bagnoli (Neapel)|Bagnoli]] eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Ilva hielt Anteile an der &amp;#039;&amp;#039;Siderurgica di Savona&amp;#039;&amp;#039;, an der &amp;#039;&amp;#039;La Ligure Metallurgica&amp;#039;&amp;#039;, an der &amp;#039;&amp;#039;Società degli Alti Forni e Fonderie di Terni&amp;#039;&amp;#039;, an den &amp;#039;&amp;#039;Ferriere Italiane&amp;#039;&amp;#039; und an der &amp;#039;&amp;#039;Società anonima Elba di miniere e altoforni&amp;#039;&amp;#039;. Letztere wurde 1899 in Genua gegründet, um die Bodenschätze der Insel Elba auszubeuten und in [[Portoferraio]] einen Hochofen zu errichten. Ab 1911 firmierte das Unternehmen als &amp;#039;&amp;#039;Consorzio Ilva&amp;#039;&amp;#039; auf und fusionierte 1918 mit der &amp;#039;&amp;#039;Ilva Alti Forni e Acciaierie d’Italia&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Rom]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Società anonima delle ferriere italiane&amp;#039;&amp;#039; wurde im August 1880 in [[Rom]] gegründet. Sie übernahm das Werk [[San Giovanni Valdarno]] und erwarb 1889 das Werk [[Torre Annunziata]] von &amp;#039;&amp;#039;Ferriere del Vesuvio&amp;#039;&amp;#039; sowie 1910 das Werk [[Bolzaneto]] von der &amp;#039;&amp;#039;Acciaierie Italiane&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://siusa.archivi.beniculturali.it/cgi-bin/siusa/pagina.pl?TipoPag=prodente&amp;amp;Chiave=52668 |titel=Società anonima delle ferriere italiane |werk=SIUSA |abruf=2023-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Società Siderurgica di Savona&amp;#039;&amp;#039; geht auf das 1860 gegründete Werk von Tary und Benech zurück, das sich am Hafen von [[Savona]] befand. Es fallierte mangels Staatsaufträgen 1892, obschon am Schluss noch der [[Bochumer Verein]] am Werk beteiligt war um [[Einfuhrzoll|Einfuhrzölle]] zu vermeiden. Das Werk wurde von [[Terni]] gerettet, auf die Herstellung von [[Eisenbahnschiene]]n spezialisiert und 1900 an die &amp;#039;&amp;#039;Società Siderurgica di Savona&amp;#039;&amp;#039; abgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sara De Maestri, Roberto Tolaini |Titel=Storie e itinerari dell&amp;#039;industria Ligure |Seiten=67, 70 |Online=https://www.confindustria.ge.it/images/defaulttheme/Storie_e_itinerari_dell_Industria_Ligure_IMPAGINATO_pagine_aRl_protetto.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Ligure metallurgica&amp;#039;&amp;#039; wurde 1890 gegründet und hatte ihr Werk in [[Sestri Ponente]]. Sie geht wiederum auf die von Edilio Raggio 1880 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Ferriera Raggio&amp;#039;&amp;#039; zurück, die am Anfang wie alle Stahlwerke in dieser Zeit [[Damaszener Stahl|Schweißverbundstahl]] herstellte, aber als erstes Werk in Italien Bleche herstellen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sara De Maestri, Roberto Tolaini |Titel=Storie e itinerari dell&amp;#039;industria Ligure |Seiten=82, 84 |Online=https://www.confindustria.ge.it/images/defaulttheme/Storie_e_itinerari_dell_Industria_Ligure_IMPAGINATO_pagine_aRl_protetto.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde die &amp;#039;&amp;#039;[[Lucchini RS|Società G.A. Gregorini]]&amp;#039;&amp;#039; in die Italsider integriert, die das Stahlwerk in [[Lovere]] betrieb, das sich auf die Herstellung von [[Radsatz|Eisenbahnradsätzen]] spezialisiert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lucchinirs.com/it/azienda/about-us/ |titel=Chi siamo |werk=Lucchini RS corporate website |sprache=it |abruf=2023-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1931 verlegte die Italsider ihren Sitz nach Genua. Im Zuge der [[Faschismus|faschistischen]] Wirtschaftspolitik zur Überwindung der [[Weltwirtschaftskrise]] wurde das Unternehmen 1934 der [[Istituto per la Ricostruzione Industriale|IRI]] unterstellt und im Juni 1937 der [[Finsider]], einer staatlichen Finanzholding der IRI, in der alle Stahlwerke zusammengefasst waren. [[1961]] erfolgte die Fusion von &amp;#039;&amp;#039;Italsider&amp;#039;&amp;#039; mit der &amp;#039;&amp;#039;Cornigliano S.p.A.&amp;#039;&amp;#039;, woraufhin das Unternehmen seinen Namen in &amp;#039;&amp;#039;Italsider Alti Forni e Acciaierie Riunite Ilva e Cornigliano&amp;#039;&amp;#039; änderte. Seit 1964 wird nur noch der Kunstname &amp;#039;&amp;#039;Italsider&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Italsider betrieb in [[Cornigliano]] bei Genua ein modernes Stahlwerk, das nach [[japan]]ischem Vorbild direkt an der Küste errichtet wurde, um zusätzliche Transportkosten für das auf dem Seeweg angelieferte [[Erz]] und die [[Kohle]] zu vermeiden. Im Zuge der Entwicklung [[Süditalien]]s wurde auch in [[Bagnoli (Neapel)|Bagnoli]] bei [[Neapel]] ein Stahlwerk an der Küste errichtet. Da es dort aber nicht genügend qualifizierte Arbeitskräfte gab, mussten diese aus Norditalien abgeworben werden. Ein weiteres Werk entstand nach diesem Vorbild am Golf von [[Tarent]] errichtet. Auch in [[Triest]] hatte Italsider ein Produktionsstandort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italsider hatte 1975 in Italien einen Produktionsanteil von 60 % am italienischen Stahlmarkt. Das Unternehmen betrieb vier Stahlwerke. Die staatliche IRI besaß bedeutende Beteiligungen im Schiffs-, Maschinen- und Automobilbau, wodurch ein erheblicher Teil der Stahlerzeugung von Italsider innerhalb des Konzerns absorbiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italsider überschritt die 1980 im [[Eurofer]]-1-[[Kartell]] vereinbarten Produktionsquoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 wurde Finsider in fünf Produktionsgesellschaften umstrukturiert: die &amp;#039;&amp;#039;Nuova Italsider&amp;#039;&amp;#039; für die Herstellung von [[Flachstahl]]erzeugnisse, &amp;#039;&amp;#039;Dalmine&amp;#039;&amp;#039; für Rohre, &amp;#039;&amp;#039;Terni&amp;#039;&amp;#039; für Spezialstahlerzeugnisse, &amp;#039;&amp;#039;Acciaierie di Piombino&amp;#039;&amp;#039; für normale Langstahlerzeugnisse und &amp;#039;&amp;#039;Nuova Sias&amp;#039;&amp;#039; für Speziallangstahlerzeugnisse. Gleichzeitig übertrug Italsider alle Vermögenswerte mit Ausnahme der Werke in [[Marghera]] und [[San Giovanni Valdarno]] auf &amp;#039;&amp;#039;Nuova Italsider&amp;#039;&amp;#039;. Italsider wurde zu einer [[Holding]]gesellschaft mit &amp;#039;&amp;#039;Nuova Italsider&amp;#039;&amp;#039; als einzigem Vermögenswert. 1983 beschloss Finsider die freiwillige [[Liquidation]] von Italsider und die Übertragung aller Anteile an &amp;#039;&amp;#039;Nuova Italsider&amp;#039;&amp;#039; an Finsider zu übertragen, so dass Finsider Ende 1984 alleiniger Eigentümer von &amp;#039;&amp;#039;Nuova Italsider&amp;#039;&amp;#039; wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Federal Register |Verlag=Office of the Federal Register, National Archives and Records Service, General Services Administration |Datum=1992-12 |Seiten=57740 |Online=https://books.google.com/books?id=PZzFXoQYR0kC&amp;amp;newbks=0 |Abruf=2023-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wurde Finsider erneut umstrukturiert: &amp;#039;&amp;#039;Nuova Italsider&amp;#039;&amp;#039; übertrug alle Vermögenswerte auf &amp;#039;&amp;#039;Italsider&amp;#039;&amp;#039;, die sich nicht mehr in Liquidation befand, und übertrug deren Aktien auf Finsider. &amp;#039;&amp;#039;Nuova Italsider&amp;#039;&amp;#039; wurde daraufhin aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 liquidiert der italienische Staat die Finsider und ihre operativen Gesellschaften und überträgt die produktivsten Vermögenswerte, darunter die Flachstahlwerke der &amp;#039;&amp;#039;Italsider&amp;#039;&amp;#039;, auf die neue Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;ILVA S.p.A.&amp;#039;&amp;#039;, die am 1. Januar 1989 ihre Tätigkeit aufnimmt. 1990 verkaufte Finsider die restlichen Anteile an &amp;#039;&amp;#039;Italsider&amp;#039;&amp;#039; an &amp;#039;&amp;#039;ILVA&amp;#039;&amp;#039;, wodurch &amp;#039;&amp;#039;Italsider&amp;#039;&amp;#039; vollständig in &amp;#039;&amp;#039;ILVA&amp;#039;&amp;#039; integriert wurde. 1996 wurde Ilva S.p.A. an die [[Gruppo Riva|Riva-Gruppe]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Montanunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Genua)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbaugeschichte (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stahlhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1996]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[it:Ilva]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scip.</name></author>
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