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	<title>Italienischer Garten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scip.: +</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Renaissancegarten&lt;br /&gt;
|4=Italienischer Garten&lt;br /&gt;
|12=f|2=Februar 2015|1=[[Benutzer:Opus finitum|Opus finitum]] ([[Benutzer Diskussion:Opus finitum|Diskussion]]) 17:13, 8. Feb. 2015 (CET)}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;italienischer Garten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein geometrisch angelegter [[Garten]], der in der Regel im Zusammenhang mit einer [[Villa]] entworfen und angelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Renaissance ==&lt;br /&gt;
Während der italienischen [[Renaissance]] (it. &amp;#039;&amp;#039;Rinascimento&amp;#039;&amp;#039;) kam es, im Zusammenhang mit der ausgeprägten Vorliebe der Zeit für Villen an den Rändern der Städte und auf dem Land, zu einer Blüte der Gartenkunst. Zentren dieser Gartenkultur waren [[Florenz]], [[Rom]] und die [[Terraferma]] der [[Republik Venedig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dupérac, Étienne - Gardens at Villa d&amp;#039;Este - 1560-1575.jpg|mini|Garten der [[Villa d’Este]] in Tivoli (um 1560)]]&lt;br /&gt;
[[Leon Battista Alberti]] war der erste [[Architekturtheorie|Architekturtheoretiker]] der Neuzeit, der sich grundsätzlich mit der Anlage von Gärten befasste. In seinem 1485 verfassten Buch &amp;#039;&amp;#039;Über die Baukunst&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kapitel der Gartenkunst gewidmet. Alberti orientierte sich bis in viele Einzelheiten an der Beschreibung antiker [[Villa|Villen]] durch [[Plinius der Jüngere|Plinius d.&amp;amp;nbsp;J.]] Wie bei den antiken Villen, bei denen der Garten integraler Teil der Anlage war, waren auch die Gärten der Renaissance Teil eines Gesamtkonzepts. Gelegentlich war der Architekt der Villa auch der Architekt des Gartens. Laut Alberti sollten Villa und Garten die Persönlichkeit des Besitzers spiegeln. Anders als bei Gärten des Mittelalters, bei denen der Gesichtspunkt der Abgrenzung gegen eine als bedrohlich empfundene Außenwelt eine wesentliche Rolle spielte, sollte die italienische Villa der Renaissance möglichst an einem Hügel liegen, mit dem Ziel, die Landschaft optisch in das Gartenkonzept einzubeziehen. Innerhalb des Gartens war die Fläche in kleinere [[Kompartiment (Gartenbau)|Kompartimente]] geteilt. Der Garten enthielt mit Buchsbaum eingefasste Wege, [[Grotte]]n, Wasserbecken, Treppenanlagen, die ein müheloses Begehen der Hänge ermöglichen sollten, und auch die in mittelalterlichen Gärten beliebten Laubengänge und gelegentlich an einen [[hortus conclusus]] erinnernde mit hohen Mauern oder Hecken umschlossene Gärtchen, die [[Giardino segreto|Giardini segreti]]. Hecken, Bäume und Beeteinfassungen waren in der Regel beschnitten nach geometrischen Vorlagen. Wegen des Mangels an Wasser bevorzugte man immergrüne Gewächse. Blumen fanden ihren Platz in [[Vase|Gartenvasen]]. Wie in den Villen des Plinius wurden die Gärten mit antiken oder zeitgenössischen [[Skulptur]]en ausgestattet. In manche Gärten wurden nach antikem Muster Obst- und Gemüsegärten integriert, die ebenfalls geometrisch angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zum [[Barockgarten|Französischen Garten]] des 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts fehlten in den frühen Gärten Italiens die von der Villa ausgehenden großzügigen [[Sichtachse]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochrenaissance und Manierismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pitti boboli utens.jpg|mini|[[Palazzo Pitti]] mit Boboli-Garten um 1600]]&lt;br /&gt;
Die Tendenz, Haus und Garten zu einer vollkommenen Einheit zu verschmelzen, wurde in vollendeter Weise im Entwurf der [[Villa Madama]] 1518 durch [[Raffael]], [[Giulio Romano]] und [[Antonio da Sangallo der Jüngere|Antonio da Sangallo]] verwirklicht. Durch die Nutzung des Gebäudes durch den italienischen Staat wurde die ursprüngliche Anlage jedoch verändert bzw. zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Entwurf für den [[Cortile del Belvedere|Belvedere]] der päpstlichen Residenz durch [[Donato Bramante|Bramante]] in Rom erfuhr der italienische Garten zu Beginn des 16. Jahrhunderts eine stärkere architektonische Ausformung. Bramante legte auf einem engen und steilen Raum eine dreistufige Terrasse an, die durch ein komplexes System von Treppen miteinander verbunden wurden und die zusammen mit der Villa ein harmonisches Ganzes bildeten. Die Anlage selbst wurde mit wertvollen Antiken der päpstlichen Sammlung bestückt. Obwohl der Garten Bramantes durch den nachfolgenden Papst [[Pius&amp;amp;nbsp;V.]] weitgehend zerstört wurde, war sein Entwurf folgenreich für die Anlage von Gärten in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Garten diente in der Folge weniger der Erholung des Besitzers und seiner Gäste, wie in der frühen Renaissance, sondern wurde zum Mittel der [[Repräsentation (Staats- und Sozialwissenschaften)|Repräsentation]], und er wurde auch als [[Museum|Freilichtmuseum]] genutzt, in dem die Schätze des Besitzers zur Schau gestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Barock ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa Deste park central 2011 19.jpg|mini|Villa d’Este, Neptunbrunnen und Wasserorgel]]&lt;br /&gt;
Ein wesentliches Element italienischer Gärten war fließendes Wasser. Unverhoffte Wasserscherze, mit denen man die Gäste erschrecken konnte, gab es zum ersten Mal in der nicht erhaltenen Villa [[Poggio Reale]] bei Neapel. Sie wurden bestaunt und in den barocken Gärten des 16. und 17. Jahrhunderts häufig nachgeahmt. Berühmt waren die verspielten Wasserkünste der [[Villa Aldobrandini]], an denen sich die Lust der Zeit an Technik und [[Automat]]en zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschwenderische Fülle barocker Wasserspiele ist fast vollständig noch in der [[Villa d’Este]] bei [[Tivoli (Latium)|Tivoli]] funktionsfähig erhalten. Weitere [[barock]]e Elemente dieser Gartenanlage sind neben der Unterordnung des Ensembles unter ein geschlossenes [[Ikonographie|ikonographisches Programm]], die Anlage eines [[Heckentheater]]s und ein Weltpanorama &amp;#039;&amp;#039;en miniature&amp;#039;&amp;#039;. Auch in der Villa d’Este fehlen aber die auf ein dominantes Zentrum bezogenen Achsen [[Barockgarten|französischer Gärten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein vollkommen erhaltenes Beispiel eines barocken italienischen Gartens ist die im [[Lago Maggiore]] gelegene &amp;#039;&amp;#039;[[Isola Bella (Lago Maggiore)|Isola Bella]]&amp;#039;&amp;#039;, eine der [[Borromäische Inseln|borromäischen Inseln]]. Auf dem felsigen Inselchen legte die Familie Borromeo im zwischen 1632 und 1672 eine Gartenanlage von zehn übereinanderliegenden, mit [[Balustrade]]n, Skulpturen und Vasen üppig ausgestatteten Terrassen an, die mit einer überquellenden Fülle von Blumen und dekorativen lebenden [[Blauer Pfau|Pfauen]] ausgestattet wurden. Die für die italienischen Gärten so wichtige Rolle des Wassers übernimmt hier der See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zum französischen Barockgarten gehörenden eingerahmten Grünflächen, Blumenrabatten, langgestreckten Wasserspiegel und „endlosen“ Waldschneisen spielten in Italien keine Rolle, mit Ausnahme etwa des Parks von [[Schloss Caserta]], wo italienischer und französischer Gartenstil kombiniert sind. Die italienischen Gärten wirken kleinteiliger, engmaschiger konstruiert und sind oft architektonisch eingerahmt. Der [[Englischer Landschaftsgarten|Englische Landschaftsgarten]] des 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts hingegen eliminierte die mathematische Strenge der exakt angelegten Beete und beschnittenen Hecken der italienischen und französischen Gärten und inszenierte stattdessen sorgfältig eine „ideale“ Naturlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
=== Erhaltene Gärten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Isola Bella Garten.jpg|Gartenterrasse der [[Isola Bella (Lago Maggiore)]]&lt;br /&gt;
 Villa Lante Jardins.jpg|Parterre und Wasserspiele der [[Villa Lante]], Viterbo&lt;br /&gt;
 Giardini del Belvedere Castel Gandolfo II 20141006.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Belvedere-Garten&amp;#039;&amp;#039; in [[Castel Gandolfo]]&lt;br /&gt;
 Villa la petraia, giardini formali 07.JPG|[[Villa La Petraia]], Toskana&lt;br /&gt;
 Green symphony, giardino Giusti (Verona).jpg|Palazzo Giusti, [[Verona]]&lt;br /&gt;
 Monster in Parco dei Mostri (Bomarzo).jpg|Monumentalskulptur im [[Sacro Bosco]] oder &amp;#039;&amp;#039;Park der Ungeheuer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Tivoli, Villa d&amp;#039;Este, Querachse mit Neptunbrunnen und Wasserorgel 2.jpg|[[Villa d’Este]], Neptunbrunnen und Wasserorgel&lt;br /&gt;
 Tivoli, Villa d&amp;#039;Este, Fontana dell&amp;#039;Ovato.jpg|Villa d’Este, Ovato-Brunnen&lt;br /&gt;
 One.hundred.fountain.at.villa.d&amp;#039;este.arp.jpg|Villa d’Este, Allee der hundert Brunnen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Abbildungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Cafaggiolo utens.jpg|Landsitz [[Villa Medici von Cafaggiolo|Cafaggiolo]] der Familie Medici aus dem 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
 Marignolle utens.jpg|Villa Marignolle&lt;br /&gt;
 VillaPetraia.gif|[[Villa Medici La Petraia|Villa Petraia]]&lt;br /&gt;
 Castello utens.jpg|Villa Castello&lt;br /&gt;
 Ambrogiana utens.jpg|[[Villa Medici L’Ambrogiana]]&lt;br /&gt;
 Pratolino utens.jpg|[[Villa Medici von Pratolino|Villa Pratolino]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leon Battista Alberti|Leone Battista Alberti]]: &amp;#039;&amp;#039;De re aedificatoria.&amp;#039;&amp;#039; Nicolaus Laurentii, Florenz 29. XII. 1485 (In deutscher Sprache: &amp;#039;&amp;#039;Zehn Bücher über die Baukunst [1485].&amp;#039;&amp;#039; Ins Deutsche übertragen, eingeleitet und mit Anmerkungen und Zeichnungen versehen durch Max Theuer. Heller, Wien u. a.1912 (2., unveränderte Auflage, unveränderter reprographischer Nachdruck. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, ISBN 3-534-07171-9)).&lt;br /&gt;
* David R. Coffin: &amp;#039;&amp;#039;The villa d&amp;#039;Este at Tivoli&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Princeton Monographs in Art and Archaeology.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 34, {{ZDB|419074-9}}). Princeton University Press, Princeton NJ 1960.&lt;br /&gt;
* [[Georgina Masson]]: &amp;#039;&amp;#039;Italienische Gärten.&amp;#039;&amp;#039; Droemer/Knaur, München u. a. 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Giardini e ville di Toscana.&amp;#039;&amp;#039;Touring Club Italiano u. a., Mailand u. a. 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Italian gardens (garden type)|Italienischer Garten}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gardenvisit.com/m/garden-finder-indexs/Italy.htm Liste und Links italienischer Gärten]&lt;br /&gt;
* [http://www.gardens-of-tuscany.net/index_de.htm Bilder und Links italienischer Gärten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartentyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancegarten|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scip.</name></author>
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