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	<title>Italianità - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:16:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Italianit%C3%A0&amp;diff=1571104&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqbot: Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch Fiat S.p.A.</title>
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		<updated>2026-04-11T15:07:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch &lt;a href=&quot;/index.php/Fiat_S.p.A.&quot; title=&quot;Fiat S.p.A.&quot;&gt;Fiat S.p.A.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Italianità&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Italianität“) kam während des 19. Jahrhunderts im Zuge des [[Risorgimento]] in den Reihen der [[Irredentismus|panitalienischen Bewegung]] auf. Er postulierte eine genuine gesamtitalienische Identität. &amp;#039;&amp;#039;Italianità&amp;#039;&amp;#039; umfasst das Wesen, die Art, die Natur und den Charakter [[Italien]]s und der [[Italiener]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Bedeutung unter anderem auf den Gebieten der [[Kunst]] und [[Architektur]] bei der Herausbildung eines eigenen italienischen Zuganges zur [[Moderne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle spielte das Schlagwort &amp;#039;&amp;#039;Italianità&amp;#039;&amp;#039; in der Zeit des [[Faschismus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Dies war beispielsweise bei der zwangsweisen [[Italianisierung]] der nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] einverleibten Gebiete mit nicht-italienischer Bevölkerungsmehrheit, wie im [[Südtirol]] mit deutschsprachiger und [[Ladinische Sprache|ladinischer]] Bevölkerung, der Fall. Das [[Benito Mussolini|Mussolini]]-Regime sah die &amp;#039;&amp;#039;Italianità&amp;#039;&amp;#039; der Italiener im Ausland, zumal im kulturell verwandten und durch seine kulturelle Führungsrolle als Konkurrenz betrachteten Nachbarland Frankreich bedroht. Um diese zu „retten“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stéphane Mourlane |Titel=Les lieux de l’italianité |Hrsg=Stéphane Mourlane, Dominique Païni |Sammelwerk=Ciao Italia! – Un siècle d’immigration et de culture italiennes en France. |Verlag=Éditions de la Martinière/[[Cité nationale de l’histoire de l’immigration|Musée de l’histoire de l’immigration]] |Ort=Paris |Datum=2017 |ISBN=978-2-7324-8081-7 |Seiten=115–121,&amp;amp;nbsp;hier&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;116}}&amp;lt;/ref&amp;gt; baute es im Ausland enge Strukturen auf. So ließ das Konsulat in [[Cannes]] zum Beispiel am 1. Juli 1932 Propagandabroschüren mit der Überschrift „Du bist Italiener und musst Italiener bleiben“ drucken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matteo Sanfilippo |Titel=L’émigration italienne en France vue de la Péninsule |Hrsg=Stéphane Mourlane, Dominique Païni |Sammelwerk=Ciao Italia! – Un siècle d’immigration et de culture italiennes en France |Verlag=Éditions de la Martinière/[[Cité nationale de l’histoire de l’immigration|Musée de l’histoire de l’immigration]] |Ort=Paris |Datum=2017 |ISBN=978-2-7324-8081-7 |Seiten=66–73,&amp;amp;nbsp;hier&amp;amp;nbsp;S.&amp;amp;nbsp;72 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der [[Italienische Schweiz|italienischsprachigen Bevölkerung der Schweiz]] wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Diskussion um die &amp;#039;&amp;#039;Italianità&amp;#039;&amp;#039; geführt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|27283|Italianità|Autor=Silvano Gilardoni|Datum=2009-04-02|Abruf=2019-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sie entstand wegen des befürchteten [[Kulturverlust]]s durch den massiven Zuzug von [[Deutschschweiz]]ern und Deutschlanddeutschen, hauptsächlich Angestellte in leitender Stellung, die eigene Schulen und eine eigene Zeitung (&amp;#039;&amp;#039;[[Tessiner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beat Allenbach |Titel=Tessin – Bilder eines Lebensraums |Verlag=Werd Verlag |Ort=Zürich |Datum=1999 |ISBN=3-85932-263-X |Seiten=109 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; betrieben, und sich vom Bäcker bis zum Anwalt eine eigene Infrastruktur in [[Kanton Tessin|Tessin]] aufbauten. Die gemäßigte Antwort darauf waren die [[Rivendicazioni ticinesi]] (&amp;#039;&amp;#039;Tessiner Ansprüche;&amp;#039;&amp;#039; auch als &amp;#039;&amp;#039;Tessiner Begehren&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; übersetzt),&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|26986|Rivendicazioni ticinesi|Autor=Silvano Gilardoni|Datum=2012-02-10|Abruf=2019-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die extreme Reaktion bildete [[Adula (Zeitschrift)|Adula]]. Die 30 Forderungen an den [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] wurden etwa zur Hälfte erfüllt und hatten die Schließung der deutschsprachigen Schulen (außer von zwei Privatschulen) zur Folge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Italien der Nachkriegszeit ist der Gebrauch des Schlagwortes zurückgegangen. Allerdings wurde es durch den ehemaligen Ministerpräsidenten [[Silvio Berlusconi]] wieder häufiger benutzt. Dieser hatte unter anderem während der Sanierung bzw. dem Verkauf der Fluggesellschaft [[Alitalia]] immer wieder betont, dass es wichtig sei für Italien, eine nationale Fluggesellschaft zu haben. Dabei verwendete Berlusconi den Begriff der &amp;#039;&amp;#039;Italianità&amp;#039;&amp;#039;. Im Wahlkampf des Jahres 2008 verhinderte er so unter anderem eine komplette Übernahme der Fluggesellschaft durch die [[Air France]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gennaro Sangiuliano]], ein italienischer Politiker mit politischer Herkunft im neofaschistischen „[[Movimento Sociale Italiano]]“ (MSI), forderte die Gründung eines „Museo dell’Italianità“ in [[Bologna]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antoine Pecqueur |Titel=Melonis Kulturkampf |TitelErg=Übersetzt von Uta Rüenauver |Hrsg=Dorothee D’Aprile, Anna Lerch |Sammelwerk=[[Le Monde diplomatique]] |Nummer=07/30 |Verlag=[[Die Tageszeitung|TAZ]]/[[WOZ Die Wochenzeitung|WOZ]] |Datum=2024-07-11 |ISSN=1434-2561 |Seiten=6 |Online=https://monde-diplomatique.de/artikel/!6020401}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Italianità im Marketing ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Italianità&amp;#039;&amp;#039; hat in der deutschsprachigen Schweiz durch entsprechendes [[Marketing]] eine positive Bedeutung erhalten. Sie ist Ausdruck italienischer Lebensart und Lebensfreude, des &amp;#039;&amp;#039;[[Liste geflügelter Worte/L#La Dolce Vita|Dolce Vita]]&amp;#039;&amp;#039; geworden, die durch die eingewanderten Italiener seit 1960 und durch Ferien in Italien, Einzug gehalten haben. Typische Beispiele italienischer Alltagskultur sind Gerichte wie [[Pasta]] und [[Pizza]], Trinken von Kaffee ([[Espresso]], [[Cappuccino]]) und Wein, Musik von [[Eros Ramazzotti]], [[Zucchero]], [[Laura Pausini]], [[Tiziano Ferro]] und [[Gianna Nannini]], Motorräder wie die [[Vespa]] von [[Piaggio]] und Autos von [[Fiat S.p.A.|Fiat]] und [[Alfa Romeo]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.migrosmagazin.ch/archiv/italianita-in-der-schweiz |titel=Italianità in der Schweiz – Caffè, Vespa oder Bagnino: Sechs Schweizer Fotografen mit italienischem Blut zeigen, was bei ihnen Heimatgefühle auslöst |werk=[[Migros-Magazin]] |datum=2015-08-03 |abruf=2020-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gualtiero Boaglio: &amp;#039;&amp;#039;Italianità. Eine Begriffsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Wien, Praesens 2008, ISBN 978-3706905138.&lt;br /&gt;
* Reinhold R. Grimm, Peter Koch, Thomas Stehl, [[Winfried Wehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Italianità. Ein literarisches, sprachliches und kulturelles Identitätsmuster.&amp;#039;&amp;#039; Gunter Narr Verlag 2003, ISBN 978-3-8233-5853-4.&lt;br /&gt;
* Klaus Tragbar: &amp;#039;&amp;#039;‚Romanità‘, ‚italianità‘, ‚ambientismo‘ – Kontinuität und Rückbesinnung in der italienischen Moderne&amp;#039;&amp;#039;. Vortrag in: Bericht über die 42. Tagung für Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung vom 8. bis 12. Mai 2002 in München, S.&amp;amp;nbsp;72–83 ([http://www.hs-augsburg.de/architektur_bau/architektur/tragbar/Koldewey%202002.pdf PDF], 8,4 MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Italianita}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irredentismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqbot</name></author>
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