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	<title>Istedgade - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:05:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Istedgade&amp;diff=2022621&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-07-28T08:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Istedgade.jpg|mini|Istedgade in Blickrichtung Enghave Plads, von der Nummer 98 aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Istedgade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Sprache|deutsch]]: „Idstedtstraße“) ist eine 1,1 Kilometer lange Straße im [[Kopenhagen]]er Stadtteil [[Vesterbro]], die hinter dem [[Københavns Hovedbanegård|Hauptbahnhof]] beginnt und bis zum &amp;#039;&amp;#039;Enghave Plads&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Enghaveparken&amp;#039;&amp;#039; verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen ihres Vergnügungs- und [[Rotlichtviertel]]s gilt die Istedgade als eine der bekanntesten Straßen [[Dänemark]]s und wegen ihres ausgeprägten [[Nachtleben]]s als einer der belebtesten Orte der dänischen Hauptstadt. Es bestehen zwei Streckenabschnitte mit recht unterschiedlichem Charakter: der nordöstliche Abschnitt zwischen dem Hauptbahnhof und dem &amp;#039;&amp;#039;Gasværksvej&amp;#039;&amp;#039; ist einschließlich seiner Seitenstraßen von [[Hotel]]s, [[Sexshop]]s und [[Prostitution]] geprägt. Zudem halten sich hier viele [[Drogensucht|Drogensüchtige]], [[Alkoholiker]] und [[Obdachlose]] auf. Der südwestliche Abschnitt wiederum, der vom &amp;#039;&amp;#039;Gasværksvej&amp;#039;&amp;#039; bis zum &amp;#039;&amp;#039;Enghave Plads&amp;#039;&amp;#039; verläuft, ist mit seinen zahlreichen [[Laden (Geschäft)|Geschäften]], [[Restaurant]]s und [[Café]]s ein Vergnügungsviertel mit [[Multikulturelle Gesellschaft|multikulturellem Charakter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenname ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mændenes hjem.jpg|mini|Männerheim &amp;#039;&amp;#039;(Mændenes Hjem)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Istedgade&amp;#039;&amp;#039; führt auf die siegreiche Schlacht der dänischen Truppen in [[Idstedt]] während des [[Schleswig-Holsteinischer Krieg (1848–1851)|schleswig-holsteinischen Krieges]] von 1848 bis 1851 zurück. Daneben finden sich einige andere Bezeichnungen. So sind &amp;#039;&amp;#039;Gaden&amp;#039;&amp;#039; („die Straße“) und &amp;#039;&amp;#039;Strassen&amp;#039;&amp;#039; Ausdrücke, die oft von [[Taxifahrer]]n benutzt werden. &amp;#039;&amp;#039;Luderstrassen&amp;#039;&amp;#039; („die Nuttenstrasse“) nimmt Bezug auf das bunte Nachtleben, während sich &amp;#039;&amp;#039;Rabalderstræde&amp;#039;&amp;#039; (etwa: „Krach“- oder „Lärmstrasse“) auf die Vielfältigkeit der Istedgade bezieht, die das moderne Stadtleben dort bietet. Mit dem Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Skarpe Hjørne&amp;#039;&amp;#039; („scharfe Ecke“) ist die Straßenecke zur &amp;#039;&amp;#039;Abel Cathrinesgade&amp;#039;&amp;#039; in Höhe der Istedgade Nr. 15 gemeint, wo vor allem in den 1970er- und 1980er-Jahren [[Drogenhandel]] betrieben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bogan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Istedgade skybrud 2011-07-02.jpg|mini|Überschwemmte Straße nach Wolkenbruch am 2. Juli 2011]]&lt;br /&gt;
=== Entwicklung zur Einkaufsstraße, zum Arbeitergebiet und zur Milieumeile ===&lt;br /&gt;
Die Straße wurde 1859 als &amp;#039;&amp;#039;Istedgade&amp;#039;&amp;#039; offiziell eingeweiht und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach und nach ausgebaut. Wegen ihres zentralen Verlaufs durch [[Vesterbro]] entwickelte sie sich zur [[Einkaufsstraße]] für Tausende von [[Arbeiterfamilie]]n aus den umliegenden [[Mietskaserne]]n. Das Gebiet war Hochburg der [[Socialdemokraterne|dänischen Sozialdemokraten]] und einer der Orte, wo die [[Danmarks Kommunistiske Parti|dänischen Kommunisten]] am stärksten vertreten waren und oftmals Aufstände der [[Arbeiterklasse]] stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau des Kopenhagener Hauptbahnhofs 1911 entstand Bedarf für Hotels, [[Herberge]]n und [[Pension (Unterkunft)|Pensionen]], die sich rasch im zentrumsnahen Abschnitt der Straße ansiedelten. Das Bahnhofsmilieu schuf wie in vielen Großstädten neben [[Kriminalität]] auch [[Straßenprostitution]], die sich zwischenzeitlich in [[Nachtclub]]s und andere Teile Vesterbros verlagerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Widerstand unter deutscher Besatzung ===&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] [[Dänischer Widerstand|widersetzten]] sich die Bewohner der Straße den [[Dänemark unter deutscher Besatzung|deutschen Besatzern]], indem sie von der [[Danmarks Kommunistiske Parti|DKP]] fabrizierte [[Flugblatt|Flugblätter]] aus Fenstern der oberen Etagen warfen. Darin höhnte man während der großen landesweiten [[Streik]]s im Sommer 1944 über die Deutschen mit dem Text: „Rom og Paris kan I ta&amp;#039; – men Stalingrad og Istedgade overgiver sig aldrig“. („Rom und Paris könnt ihr nehmen – aber Stalingrad und Istedgade ergeben sich nie.“) Die Parole &amp;#039;&amp;#039;„Istedgade overgiver sig aldrig“&amp;#039;&amp;#039; („Istedgade ergibt sich nie“) ging in die [[Geschichte Dänemarks]] ein und wurde zu einem Kennzeichen für die Straße. Er wird noch heute bei jeder Art von Aufruhr benutzt, ohne sich auf dessen historischen Hintergrund zu beziehen. Als der dänische König [[Christian X.]] damals von der Aktion hörte, beschloss er nach der Besatzungszeit, eine Teilstrecke seiner umjubelten Fahrt durch die Stadt anlässlich seines Geburtstags erstmals in die Istedgade zu verlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwanderung, Pornografie und Gentrifizierung ===&lt;br /&gt;
Trotz Verarmung der „Brückenviertel“ &amp;#039;&amp;#039;(Brokvarterer)&amp;#039;&amp;#039; in den 1960er- und 1970er-Jahren blieb das Geschäftsleben erhalten, weil die Straße saniert und frühzeitig [[Einwanderer]] angesiedelt wurden. Einer der Immigranten war der dänische Politiker [[Naser Khader]], der 1974 aus [[Syrien]] mit seiner Mutter und seinen Geschwistern zum Vater in die Istedgade 7 zog.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tyra&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in Dänemark die [[Regierung Baunsgaard|bürgerliche Regierung]] 1969 als erstes Land weltweit die [[Pornografie]] freigab, siedelten sich viele Sexshops an und die Straße entwickelte sich zu einem Zentrum des Sexvertriebs. Zudem kamen in den 1970er-Jahren immer mehr Drogenabhängige ins Viertel; am deutlichsten zeigte sich das Drogenmilieu in Höhe der &amp;#039;&amp;#039;Mariakirken&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der letzten Jahre führte der Zuzug junger und einkommensstärkerer Bewohnerschaften und die gezielte Aufwertung des Wohnumfeldes durch Restaurierungsarbeiten zur zunehmenden [[Gentrifizierung]] der Straße. Die Geschichte der Straße als Arbeitergebiet steht damit im Kontrast zu Luxusappartements und modernem Stadtleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Gebäude und Einrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mariakirken Copenhagen.jpg|mini|Mariakirken]]&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Kooperationens Hus&amp;#039;&amp;#039; („Haus der Kooperation“) an der Ecke &amp;#039;&amp;#039;Reventlowsgade&amp;#039;&amp;#039; nah am Hauptbahnhof beherbergt die lokale TV-Station &amp;#039;&amp;#039;Kanal København&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Die von dem Architekten Andreas Clemmensen entworfene &amp;#039;&amp;#039;Mariakirken&amp;#039;&amp;#039; („Maria-Kirche“) wurde 1909 eingeweiht und sticht durch ihren neugotischen Stil hervor. Die Kirche ist vor allem für den &amp;#039;&amp;#039;Mariatjenesten&amp;#039;&amp;#039; („Mariadienst“) des &amp;#039;&amp;#039;Kirkens Korshær&amp;#039;&amp;#039; („Kreuzarmee der Kirche“) der [[Dänische Volkskirche|dänischen Volkskirche]] bekannt, dessen Hilfe sich an Drogenabhängige und Prostituierte richtet.&lt;br /&gt;
* An der Ecke &amp;#039;&amp;#039;Skydebanegade&amp;#039;&amp;#039; befindet sich eine fünf Stockwerke hohe [[Backsteinmauerwerk|Backsteinmauer]] im [[Gotik|gotischen]] Stil aus dem Jahr 1887, die die Istedgade vor wild umher fliegenden Kugeln der „königlichen Schießbahn“ &amp;#039;&amp;#039;(Den Kongelig Skydebane)&amp;#039;&amp;#039; schützen sollte.&lt;br /&gt;
* Das Männerheim &amp;#039;&amp;#039;(Mændenes Hjem)&amp;#039;&amp;#039; bietet Obdachlosen eine Unterkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Istedgade in der Kulturwelt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Belli 110225.jpg|mini|Der dänische Sänger und Schauspieler Peter Belli (*&amp;amp;nbsp;1943) während eines Auftritts in [[Vanløse]] im Februar 2011]]&lt;br /&gt;
Der dänische Sänger und Schauspieler [[Peter Belli]] (* 1943) hatte 1978 einen großen Hit mit der dänischen Interpretation des Liedes &amp;#039;&amp;#039;[[Copacabana (Lied)|Copacabana (At the Copa)]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Barry Manilow]]. Die dänische Ausgabe des Disko-Klassikers lief unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Istedgade&amp;#039;&amp;#039;, und die Handlung des Liedtextes spielt sich in dieser Straße ab. Der [[Refrain]] lautet unter anderem: &amp;#039;&amp;#039;„Istedgade, i Istedgade er der altid en hel del ballade...“&amp;#039;&amp;#039; (etwa: „Istedgade, in der Istedgade ist immer etwas los...“). Das Lied wurde zu einem Klassiker der dänischen [[Popularmusik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hanne Fabricius |Titel=Istedgade – Porten til Vesterbro |Auflage=1. |Verlag=Forlaget Sohn |Ort=Rødovre |Datum=2013 |ISBN=978-87-7122-065-0 |Umfang=312 |Sprache=da}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Claus Hagen Petersen |Titel=Politikens Bog om København |Auflage=1. |Verlag=Politikens Forlag A/S |Ort=Kopenhagen |Datum=2004 |ISBN=87-567-6784-6 |Seiten=199 ff. |Sprache=da}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bogan&amp;quot;&amp;gt;Evan Bogan: &amp;#039;&amp;#039;Københavns gadenavne - fra Kokkedal til Karlslunde og Dragør til Værløse&amp;#039;&amp;#039;. 1. Ausgabe. 2003, (dänisch), ISBN 978-87-7466-386-7. siehe auch {{Webarchiv |url=http://www.kobenhavnshistorie.dk/bog/slang/index.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Topografisk københavnerslang.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100513050938 |archiv-bot=2019-04-19 10:52:22 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tyra&amp;quot;&amp;gt;Hanne Fabricius: {{Webarchiv|url=http://www.tyra.dk/Istedgade.htm |wayback=20090518095514 |text=&amp;#039;&amp;#039;Istedgade 150 år - Porten til Vesterbro.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-07-28 08:32:42 InternetArchiveBot }} (dänisch), abgerufen im Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=55.669907|EW=12.555737|type=landmark|region=DK-84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotlichtviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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