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	<title>Issum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Issum&amp;diff=1433388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T20:47:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Issum COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/32/20/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 06/25/25/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Issum in KLE.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Düsseldorf&lt;br /&gt;
|Kreis             = Kleve&lt;br /&gt;
|Höhe              = 24&lt;br /&gt;
|PLZ               = 47661&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02835&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 05154020&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ISU&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 Ortschaften&lt;br /&gt;
|Straße            = Herrlichkeit 7–9&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.issum.de/ www.issum.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Clemens Brüx&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Parteiunabhängig|parteilos]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Verwaltungsgliederung Issum.svg|mini|Verwaltungsgliederung der Gemeinde Issum]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Issum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt nahe am unteren [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] im Westen [[Nordrhein-Westfalen]]s und ist eine [[Gemeindearten in Deutschland#Kreisangehörige Gemeinde/Stadt|kreisangehörige Gemeinde]] des [[Kreis Kleve|Kreises Kleve]] im [[Regierungsbezirk Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Räumliche Lage ===&lt;br /&gt;
Issum liegt linksrheinisch im niederrheinischen Tiefland. Issum liegt im Durchschnitt 24 m über NN. Durch das Gemeindegebiet fließt die [[Issumer Fleuth]]. Die Nenneper Fleuth mündet in Issum in die Issumer Fleuth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegebiet ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindefläche hat eine Größe von 54&amp;amp;nbsp;km². Die Gemeinde Issum gliedert sich in die zwei Ortschaften Issum und [[Sevelen (Issum)|Sevelen]]. Zur Ortschaft Issum gehören die Ortsteile Hamsfeld, Hochwald, Lamerong und Niederwald sowie Teile von Aengenesch und Bönninghardt. Zur Ortschaft Sevelen gehören die Ortsteile Oermten, Vorst, Vrasselt, Groß- und Kleinholthuysen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden/-städte ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Issum grenzt im Norden an die Gemeinde [[Sonsbeck]], im Nordosten an die Gemeinde [[Alpen (Gemeinde)|Alpen]], im Osten an die Stadt [[Kamp-Lintfort]] (alle [[Kreis Wesel]]), im Süden an die Gemeinden [[Kerken]] und [[Rheurdt]] und im Westen an die Stadt [[Geldern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HausIssum.JPG|mini|Haus Issum]]&lt;br /&gt;
Eine [[Fibel (Schließe)|Scheibenfibel]] und eine Gürtelschnalle aus dem frühen 7. Jahrhundert, die im [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseum Bonn]] unter der Fundortangabe „Sevelen“ aufbewahrt werden, legen nahe, dass der heutige Ortsteil Sevelen bereits im frühen [[Mittelalter]] entstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschwendt-siegmund&amp;quot; /&amp;gt; In einer Liste von Gütererwerbungen des Kölner Erzbischofs [[Philipp I. von Heinsberg]] von 1190 wird ein Ort &amp;#039;&amp;#039;Cevele&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, der vermutlich identisch mit Sevelen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oedinger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Hauptort Issum wurde 1338 erstmals urkundlich erwähnt, als die „[[Herrschaft (Territorium)|Herrlichkeit]] und das Gut, das sich zu Issum und Umgebung befindet“ von dem Vogt Gerardus de Belle an den Herzog [[Rainald II. (Geldern)|Rainald II. von Geldern]] zurückgegeben wurde. Bei der Burg Issum handelte es sich um eine [[Wasserburg]], die an der [[Issumer Fleuth|Fleuth]] gelegen war und heute als [[Haus Issum]] Teile der Gemeindeverwaltung und das Heimatmuseum „His-Törchen“ beherbergt. In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Herrschaft durch Verkauf, Verpfändung und Heirat ständig den Besitzer. So gehörte Issum u.&amp;amp;nbsp;a. den [[Kurköln|Kölner Kurfürsten]], den Grafen von Moers, den geldrischen Erbmarschall von Boedberg sowie den klevischen Erbmarschall von Pallant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Issum gehörte bis 1798 zum Kurfürstentum Köln, der Ortsteil Sevelen zum [[Herzogtum Geldern]]. Sevelen kam nach dem Spanischen Erbfolgekrieg 1713 zu [[Preußen]]. Von 1798 bis 1814 standen beide Ortsteile unter [[Frankreich|französischer]] Herrschaft. Während dieser Zeit bildete Issum eine [[Mairie]] nach französischem Vorbild und gehörte zum Kanton Geldern im [[Arrondissement de Clèves|Arrondissement Kleve]] des [[Département de la Roer|Rur-Departements]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Kanton_Geldern GenWiki: Kanton Geldern]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem 1814 der gesamte Niederrhein auf dem [[Wiener Kongress]] dem Königreich Preußen zugeschlagen wurde, kamen Issum und Sevelen am 23. April 1816 im Zuge der Preußischen Verwaltungsorganisation zum neuen [[Kreis Geldern]] als einem von über 40 Kreisen der [[Provinz Jülich-Kleve-Berg]], der späteren [[Rheinprovinz]]. Aus der Mairie Issum der Franzosenzeit wurde die preußische [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]] Issum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;viebahn97&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johann Georg von Viebahn |titel=Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf |url=https://books.google.de/books?id=dF9MAAAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA108#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |seiten=108 |datum=1836 |abruf=2022-11-11 |kommentar=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortschaften der Gemeinde Issum gehörten nach ihrer Gründung zum Bereich des [[Erzbistum Köln|Erzbistums Köln]]. Mit der Neuordnung der niederländischen Bistümer durch König [[Philipp II. (Spanien)|Philipp II.]] 1559 fiel die Ortschaft Sevelen dem [[Bistum Roermond]] zu. Unter französischer Herrschaft wurden dann 1802 beide Ortschaften dem neu gegründeten [[Bistum Aachen]] zugeordnet. Die jetzt noch gültige Zugehörigkeit zum [[Bistum Münster]] wurde 1821 auf Wunsch des Königreichs Preußen etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Issum gibt es seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Februar 2005 eine katholische Kirchengemeinde St. Anna mit der Pfarrkirche St. Antonius in Sevelen und der Filialkirche St. Nikolaus in Issum. Die katholische Kirchengemeinde St. Anna besteht aus den beiden ehemals selbständigen Kirchengemeinden dieser Ortsteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Issum gibt es eine evangelische Kirchengemeinde. Im Ortsteil Sevelen ein Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Hoerstgen. Daher gehört Issum zum evangelischen Kirchenkreis Kleve und Sevelen zum evangelischen Kirchenkreis Moers. Beide Kirchenkreise gehören der [[Evangelische Kirche im Rheinland|Evangelischen Kirche im Rheinland]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Issum existieren eine [[Neuapostolische Kirche|Neuapostolische]] und die freie Christliche Gemeinde Issum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1764 bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gab es in Issum eine [[jüdische Gemeinde]]. Sie kaufte 1855 ein Grundstück mit Scheune und errichtete eine [[Synagoge]], die am 16. Dezember 1865 eingeweiht wurde. Zu diesem Zeitpunkt zählte die jüdische Gemeinde 50 Mitglieder. 1900 ging die [[Synagoge (Issum)|Issumer Synagoge]] in das Eigentum der Synagogengemeinde Geldern über. In den folgenden Jahren zogen immer mehr Juden aus Issum fort und um 1930 war es nicht mehr möglich, einen Gottesdienst abzuhalten, weil die dafür erforderliche [[Minjan|Zahl]] von zehn religionsmündigen männlichen Juden nicht mehr zustande kam. 1935 wurde die Synagoge daher an einen Issumer Bürger verkauft, der sie als Abstellkammer nutzte. Sie entging daher in der [[Novemberpogrome 1938|Pogromnacht]] dem Schicksal der Gelderner Synagoge und blieb bestehen. Die Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Issum wurden während des [[Holocaust]]s ermordet. Die Synagoge wurde 1987 von der Gemeinde Issum gekauft, unter Denkmalschutz gestellt und restauriert. Sie gehört damit zu den wenigen noch erhaltenen [[Alte Synagogen in Nordrhein-Westfalen|alten Synagogen in Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebietsreform ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Issum entstand in der heutigen Form am 1. Juli&amp;amp;nbsp;1969 beim [[Gebietsreform|ersten kommunalen Neugliederungsprogramm]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Die Gemeinden Issum und Sevelen wurden zur neuen Gemeinde Issum zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Martin Bünermann|Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen|Jahr=1970|Verlag=Deutscher Gemeindeverlag|Ort=Köln|Seiten=79}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar&amp;amp;nbsp;1975 wurde im Zuge des zweiten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen der Altkreis Kleve mit dem ehemaligen [[Kreis Geldern]] und Teilgebieten der Kreise [[Kreis Moers|Moers]] und [[Kreis Rees|Rees]] zum neuen niederrheinischen Großkreis Kleve zusammengefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die folgenden Angaben beziehen sich auf das heutige Gebiet der Gemeinde Issum.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesdatenbank.nrw.de/ldbnrw/online/data?operation=abruftabelleBearbeiten&amp;amp;levelindex=2&amp;amp;levelid=1362078929232&amp;amp;auswahloperation=abruftabelleAuspraegungAuswaehlen&amp;amp;auswahlverzeichnis=ordnungsstruktur&amp;amp;auswahlziel=werteabruf&amp;amp;selectionname=12411-01i&amp;amp;auswahltext=&amp;amp;werteabruf=Werteabruf Bevölkerung aller Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ab dem 31. Dezember 1962 jeweils am Jahresende nach dem jetzigen Gebietsstand]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.it.nrw/sites/default/files/kommunalprofile/l05154020.pdf Kommunalprofil Issum] (PDF; 0,3&amp;amp;nbsp;MB), S. 4, auf it.nrw&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;text-align:right; margin:0em; border-spacing:0;&amp;quot; class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 || {{0}}9.150&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 10.035&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 10.588&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 10.970&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1995 || 11.793&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 12.093&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 12.172&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 11.931&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 12.037&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || 11.966&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018 || 11.937&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 11.977&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 12.113&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 ||12.201&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 ||12.364&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Gemäß dem [[Zensus 2011]] waren 53,0 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]], 26,1 % der Einwohner [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]] und 20,8 % waren [[konfessionslos]], gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:051540020020,BEK_4_2_6,m,table Issum Religion], [[Zensus 2011]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der Protestanten und Katholiken ist seitdem weiter gesunken. Ende Dezember 2023 waren von den 12.644 Einwohnern 44,1 % (5.572) römisch-katholisch, 21,7 % (2.743) evangelisch und 34,2 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.issum.de/service-verwaltung/buergerservice/buergerbuero-der-gemeinde-issum/einwohnermeldeamtstatistik Gemeinde Issum Einwohnermeldeamtstatistik Stand der Daten: 31. Dezember 2023], abgerufen am 8. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende Dezember 2024 waren von den 12.807 Einwohnern 42,6 % (5.462) römisch-katholisch, 21,3 % (2.729) evangelisch und 36,1 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.issum.de/service-verwaltung/buergerservice/buergerbuero-der-gemeinde-issum/einwohnermeldeamtstatistik Gemeinde Issum Einwohnermeldeamtstatistik Stand der Daten: 31. Dezember 2024], abgerufen am 8. Februar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
| LAND = DE&lt;br /&gt;
| TITEL = Kommunalwahl 2020&lt;br /&gt;
| TITEL2 = &amp;lt;small&amp;gt;(in %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| JAHRALT=2014&lt;br /&gt;
| JAHRNEU=2020&lt;br /&gt;
| PARTEI1 = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 46.8&lt;br /&gt;
| ERGEBNISNEU1 = 45.2&lt;br /&gt;
| PARTEI2 = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 39.3&lt;br /&gt;
| ERGEBNISNEU2 = 21.3&lt;br /&gt;
| PARTEI3 = FDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 13.8&lt;br /&gt;
| ERGEBNISNEU3 = 6.7&lt;br /&gt;
| PARTEI4 = GRÜNE&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 0.0&lt;br /&gt;
| ERGEBNISNEU4 = 21.7&lt;br /&gt;
| PARTEI5 = WGI/S&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT5 = 0.0&lt;br /&gt;
| ERGEBNISNEU5 = 5.1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen seit 2009 ergaben sich folgende Sitzverteilungen im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2020&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://wahl.krzn.de/ |titel=Wahlergebnispräsentation Gemeinde Issum Ratswahl |abruf=2020-10-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl 2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |CDU&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|45,23&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|46,8&lt;br /&gt;
|53,8&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |SPD&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|21,28&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|39,3&lt;br /&gt;
|32,1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |FDP&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|6,71&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|13,8&lt;br /&gt;
|14,2&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |GRÜNE&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|21,68&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |WGI/S&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|5,09&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|34&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|30&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;WGI/S: Wählergemeinschaft Issum/Sevelen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl 2020 wurde Clemens Brüx als einziger Kandat mit 89,3 % der Stimmen im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://wahl.krzn.de/ |titel=Wahlergebnispräsentation Gemeinde Issum Bürgermeisterwahl |abruf=2020-10-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2015 war er als Kandidat der SPD und FDP mit 60,8 % der Stimmen zum Nachfolger von Gerhard Kawaters gewählt worden. Seine Gegenkandidaten in dieser Wahl waren Stefan Vester (CDU) mit 29,9 % sowie Bernd Deckers (parteilos) mit 4,8 % und Hans-Theo Deckers (parteilos) mit 4,5 % der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinde Issum ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Düsseldorf vom 27. Juni 1973 das Recht zur Führung eines Wappens, eines Siegels und eines Banners verliehen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.issum.de/kultur-tourismus/gemeindeportrait/wappen |titel=Wappen der Gemeinde Issum |abruf=2022-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
DEU Issum COA.svg|Wappen&lt;br /&gt;
DEU Alt-Issum COA.svg|Wappen bis 1973&lt;br /&gt;
DEU Sevelen COA.svg|Wappen der ehem. Gemeinde Sevelen&lt;br /&gt;
Banner Issum.svg|Banner&lt;br /&gt;
Banner Sevelen.svg|Banner Sevelen&lt;br /&gt;
Flagge Sevelen.svg|Flagge Sevelen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geteilt von Silber (Weiß) und Rot oben ein wachsender roter Hirsch; unten eine silberne (weiße) Mispelblüte zwischen drei, 2:1 gestellten, mit den Schäften zur Mispelblüte weisenden silbernen (weißen) Antoniuskreuzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde nach der kommunalen Neugliederung des Jahres 1969 von [[Walther Bergmann]] entworfen. Es enthält Elemente der beiden alten Gemeindewappen von Issum und Sevelen. Die frühere Gemeinde Issum hatte seit 1937 den springenden [[Hirsch (Wappentier)|Hirsch]] im Wappen. Bereits ein Schöffensiegel aus dem 16. Jahrhundert, als die Herren von Issum die Gerichtsbarkeit in Issum ausübten, zeigt dieses Wappen. Das alte Wappen von Sevelen war zwar erst 1958 geschaffen worden, ging aber auf das 13. Jahrhundert zurück: es wies durch vier [[Antoniuskreuz]]e und eine [[Mispel]]blüte auf das damals in Sevelen in hoher Konjunktur stehende Töpferhandwerk und den Kirchenpatron [[Antonius der Große|St. Antonius]] hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Rolf Nagel (Archivar)|Rolf Nagel]] | Titel=Rheinisches Wappenbuch | Verlag=Rheinland Verlag | Ort=Köln | Jahr=1986 | Seiten=65 | ISBN=3-7927-0816-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Bannerbeschreibung: Rot-Weiß-Rot im Verhältnis 1:5:1 längsgestreift mit dem etwas über die Mitte nach oben verschobenen Gemeindewappen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Hauptsatzung der Gemeinde Issum |url=http://www.issum.de/c12574f3003659f5/files/h1-hauptsatzung_2010.pdf/$file/h1-hauptsatzung_2010.pdf?openelement |wayback=20110103062036  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnergemeinden ==&lt;br /&gt;
Seit 1958 besteht eine Gemeindepartnerschaft zwischen der Gemeinde Issum – Sevelen und [[Sevelen SG|Sevelen]] im [[Kanton St. Gallen]] in der [[Schweiz]]. Gelebt wird diese Partnerschaft in gegenseitigem Besuch bei Volksfesten wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schützenfest]]en oder [[Kirchweih|Kirmes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1959 existiert ein Jugendaustausch mit dem französischen Dorf [[Courdemanche (Sarthe)|Courdemanche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HausIssumTor2.JPG|mini|His-Törchen]]&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
In der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Synagoge&amp;#039;&amp;#039; mit [[Mikwe]] und jüdischer Schule befindet sich heute die Dokumentation und Ausstellung „Jüdisches Leben am Niederrhein“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Heimatmuseum &amp;#039;&amp;#039;His-Törchen&amp;#039;&amp;#039; werden Kunstwerke heimischer Künstler gezeigt. Neben Keramiken von [[Agnes Wetzling-Lenders]] werden Plastiken und Werkzeuge des Bildhauers und Malers [[Clemens Pasch]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Jahre 1768 erbaute &amp;#039;&amp;#039;Herrlichkeitsmühle&amp;#039;&amp;#039;, eine mit Holzschindeln gedeckte Durchfahrholländermühle aus Eichholz, wurde 2004 bis 2005 saniert und am 25.&amp;amp;nbsp;September 2005 durch den Förderverein Herrlichkeitsmühle Issum e.&amp;amp;nbsp;V. wieder in Betrieb genommen und mahlt seither wieder regelmäßig Getreide. Die Mühle kann in den Sommermonaten sonntagnachmittags sowie nach Anmeldung besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Musik ====--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Issum}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dahlenmühle im Winter.png|mini|Dahlenmühle 2009/2010]]&lt;br /&gt;
In Sevelen befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;Dahlenmühle&amp;#039;&amp;#039;, eine 1868 erbaute Holländer Turmwindmühle. Das Gebäude ging 1915 in den Besitz der Familie Dahlen über und wurde bis zum Zweiten Weltkrieg als Öl- und Früchtemühle genutzt. Die denkmalgeschützte Mühle wird heute vom Museumsverein Dahlenmühle e.&amp;amp;nbsp;V. betreut. Seit dem Jahr 2000 haben umfangreiche Sanierungen stattgefunden. Die Mühle kann nach Anmeldung besichtigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dahlenmuehle&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasserschloss &amp;#039;&amp;#039;[[Haus Issum]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Backstein]]bau aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Lange Zeit als Rathaus genutzt, wurde es in den 1980er Jahren grundlegend renoviert und beherbergt heute in der ehemaligen Vorburg das Museum &amp;#039;&amp;#039;His-Törchen&amp;#039;&amp;#039; sowie im [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] den Sitzungssaal der Kommune, das Trauzimmer und einige Büroräume. Ein 80&amp;amp;nbsp;Meter langer [[Laubengang]] aus [[Hainbuchen]] im zugehörigen Park zählt zu den großen Seltenheiten am Niederrhein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;issumweb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parks ===&lt;br /&gt;
Südlich des Ortsteils Oermten, an der Grenze zu Rheurdt, befindet sich der [[Oermter Berg]]. Der 68&amp;amp;nbsp;Meter hohe Berg ist ein touristischer Anziehungspunkt der Region mit jährlich etwa 150.000 Besuchern. Neben Damwild- und Rotwildgehegen findet sich dort auch eine Bürgerbegegnungsstätte, wo die „Naturkundliche Sammlung Niederrhein“ ausgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach dem ehemaligen Bürgermeister Wilhelm Bühner benannte &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister-Bühner-Park&amp;#039;&amp;#039; liegt am nördlichen Rand der Ortschaft Sevelen. Der frühere Kaiser-Wilhelm-Park ist geprägt von altem Baumbestand aus Rotbuche und Stieleichen sowie einer vielfältigen Vegetation im Unterholzbereich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Naturdenkmäler ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet befinden sich vier Turn- und Sporthallen. Am 25. August 2007 wurde in der Ortschaft Sevelen die erste Sporthalle in Nordrhein-Westfalen eingeweiht, die nach [[Passivhaus]]-Standard errichtet ist. Jede Ortschaft verfügt über einen Reitplatz, eine Skateboard-Anlage, einen Kunstrasen- und Naturrasensportplatz und eine Tennisanlage. Im Issumer Süden liegt die 1973 gegründete 18-Loch-Golfanlage sowie die Reitanlage Landgut Steeg. Auf Sevelener Gebiet befinden sich Schießsportanlagen der St.-Antonius-, St.-Hubertus-[[Bruderschaft]] und der St.-Sebastianus-Bruderschaft. Auch das Spaßbad Hexenland gehört zur Ortschaft Sevelen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== regelmäßige Veranstaltungen ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== kulinarische Spezialität ===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brewery Diebels.jpg|mini|Diebels Brauerei in Issum]]&lt;br /&gt;
Die von [[Josef Diebels]] in Issum gegründete Brauerei [[Diebels]] braut dort seit 1878 Bier. Sie ist die größte [[Altbier]]brauerei Deutschlands und war bis 2001 in Familienbesitz. Heute ist sie in Besitz der [[Anheuser-Busch InBev|Anheuser-Busch InBev Gruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tiefkühlkost-Vertrieb [[Bofrost]] wurde 1966 von [[Josef Boquoi|Josef H. Boquoi]] in Issum gegründet und beliefert heute seine Kunden aus 115 Standorten in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins Jahr 1857 lässt sich die Bäcker- und Konditor-Tradition der Mathias Fronhoffs GmbH &amp;amp; Co. KG über fünf Generationen verfolgen. Das Familienunternehmen ist seit 1972 im Marktsegment der Tiefkühltorten tätig. Im Jahre 2009 wurden 50 % des Unternehmens von der dänischen [[Givesco Bakery]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.backwelt.de/newsview/news_arch_10626.html |titel=Givesco Bakery A/S übernimmt Teile von Fronhoffs - backwelt.de |abruf=2024-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt weist die Gemeinde eine Vielzahl von kleineren und mittleren Unternehmen auf, darunter Voortmann, OPHARDT Hygiene und Fastems.&lt;br /&gt;
Zudem gibt es in Issum viele Möglichkeiten zum Ausüben von Reit- &amp;amp; Pferdesport. Die größte gewerbliche Reitanlage – gemessen an der Fläche – ist das Landgut Steeg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritisch wird oft das neu erschlosse Gewerbegebiet „Am Schankweiler“ gesehen, das an der Bundesstraße 58 in einem [[Wasserschutzgebiet]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Issum lag an der [[Bahnstrecke Haltern–Venlo|Bahnstrecke Haltern&amp;amp;nbsp;– Wesel&amp;amp;nbsp;– Geldern&amp;amp;nbsp;– Venlo]]. Der Personenverkehr nach Issum wurde am 29.&amp;amp;nbsp;Mai 1960 eingestellt. Bis zum 28.&amp;amp;nbsp;Februar 1967 verkehrten noch Güterzüge zum [[Bahnhof Issum]]. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich seitdem in [[Geldern]] und in [[Alpen (Niederrhein)|Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Gemeindegebiets und in die angrenzenden Kommunen fahren eine Reihe von [[Buslinie]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Issum ist über die [[Bundesautobahn 57]] (Anschlussstelle Issum/Alpen; [[Liste der Europastraßen#Hauptnetz, von Nord nach Süd|E 31]]) und die [[Bundesstraße 58]] an das [[Fernstraße]]nnetz angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Flughäfen sind der [[Flughafen Düsseldorf]] und der [[Flughafen Niederrhein]] in [[Weeze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Issum befinden sich die St.-Nikolaus-Schule, eine katholische Grundschule, und die Brüder-Grimm-Schule, eine Gemeinschaftsgrundschule. Beide Grundschulen werden in kommunaler Trägerschaft betrieben. Im Ortsteil Sevelen befindet sich seit dem 1. August 2016 die freie Gesamtschule Facettenreich in privater Trägerschaft. Sie ist in den Räumlichkeiten der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Hauptschule untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/nrw/staedte/geldern/die-etwas-andere-gesamtschule_aid-19868133 Die etwas andere Gesamtschule] abgerufen am 30.&amp;amp;nbsp;Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gemeinde Issum befinden sich je ein [[Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung|Jugendheim]] in Issum sowie in Sevelen. Bis 2010 gab es ein Jugendparlament, welches alle zwei Jahre gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Rütter]] (1812–1887), Orgelbauer&lt;br /&gt;
* [[Hendrina Stenmanns]] (1852–1903), Nonne und Ordensgründerin&lt;br /&gt;
* [[Franz Stappers]] (1884–1945), katholischer Geistlicher und NS-Opfer im [[Justizvollzugsanstalt Remscheid|Zuchthaus Lüttringhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Martin Schieren]] (1886–1956), Landrat und Abgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Clemens Pasch]] (1910–1985), Bildhauer und Maler&lt;br /&gt;
* [[Helmut Tervooren]] (1935–2023), Germanist, Mediävist, Kenner der volkssprachigen Literatur des Niederrheins&lt;br /&gt;
* [[Margret Voßeler]] (* 1957), Politikerin (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Theuvsen]] (* 1963), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Isabell Werth]] (* 1969), Reiterin&lt;br /&gt;
* [[MC Smook]] (* 1992), deutscher Rapper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Maria Bongartz]] (1914–1994), Maler, Bildhauer und Schriftsteller, der in Issum lebte und mehrere im Ort aufgestellte Skulpturen schuf&lt;br /&gt;
* [[Helmut Linssen]] (* 1942), CDU-Politiker, 2005–2010 Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* [[Renate Krupp]] (* 1943), Malerin, lebte und arbeitet in Issum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschwendt-siegmund&amp;quot;&amp;gt;Fritz Geschwendt: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Geldern.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1960 (&amp;#039;&amp;#039;Archäologische Funde und Denkmäler&amp;#039;&amp;#039;. Band 1), S. 53 und 225 Nr. 7h. – Frank Siegmund: &amp;#039;&amp;#039;Merowingerzeit am Niederrhein.&amp;#039;&amp;#039; Rheinland-Verlag, Köln 1998 (&amp;#039;&amp;#039;Rheinische Ausgrabungen&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 34), S. 402.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;oedinger&amp;quot;&amp;gt;Oediger: &amp;#039;&amp;#039;Regesten II&amp;#039;&amp;#039;, 277 ff., Nr. 1368&amp;amp;nbsp;(33).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl 2014&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://wahl.krzn.de/wahl2014/wep620/ |text=Wahlergebnisse Kommunalwahl 2014 |archivebot=2018-04-16 12:02:51 InternetArchiveBot}}, Ratswahl 25. Mai 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;issumweb&amp;quot;&amp;gt;[http://www.issum.de/C12574F3003766B0/html/DFB9EA3A6CB2851CC12575610033FDA7?opendocument&amp;amp;nid1=60675 Haus Issum auf der Website der Gemeinde], Zugriff am 13. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;dahlenmuehle&amp;quot;&amp;gt;[https://www.issum.de/kultur-tourismus/sehenswertes/historisches/dahlenmuehle Die Dahlenmühle auf der Website der Gemeinde], Zugriff am 13. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Geldern&amp;#039;&amp;#039;. L. Schwann, Düsseldorf 1891 (&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, Abt. II), S. 35–36 ([http://www.archive.org/stream/diekunstdenkml00clemiala#page/173/mode/1up/search/geldern online]).&lt;br /&gt;
* Gemeinde Issum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Issum und seine Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Sutton, Erfurt 2005, ISBN 3-89702-901-4.&lt;br /&gt;
* Günther Voelz: &amp;#039;&amp;#039;Issum. Zweihundert Jahre deutsche Geschichte. Von der Französischen Revolution bis zur kommunalen Neuordnung&amp;#039;&amp;#039;. Keuck, Geldern 1988, ISBN 3-9800421-8-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.issum.de/ Website der Gemeinde Issum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Kleve}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4027820-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Kleve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Issum| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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