<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Issing_%28Pfalzen%29</id>
	<title>Issing (Pfalzen) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Issing_%28Pfalzen%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Issing_(Pfalzen)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T21:08:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Issing_(Pfalzen)&amp;diff=429388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 12. Mai 2024 um 12:34 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Issing_(Pfalzen)&amp;diff=429388&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-05-12T12:34:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Quellenkirche in Haselried.jpg|miniatur| Kirche St. Johann in Hasenried mit Brunnenkapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Issing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (veraltet auch &amp;#039;&amp;#039;Issingen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Itzing&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Katastralgemeinde]] und [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] der [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] [[Pfalzen]] mit ca. 350 Einwohnern im [[Südtirol]]er [[Pustertal]] ([[Italien]]). Issing liegt etwas westlich vom Gemeindehauptort inmitten der Pfalzner [[Mittelgebirgscharakter|Mittelgebirgsterrasse]] auf 970–{{Höhe|1020}} Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Genannt wird Issing ersturkundlich in den Jahren 1100–1110, als ein [[Vasall]] der bischöflichen Kirche [[Brixen]], namens Perenhart, dieser einen [[Hofstelle|Hof]] in der Ortschaft „Issingun“ übertrug.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oswald Redlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Traditionsbücher des Hochstifts Brixen vom zehnten bis in das vierzehnte Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (Acta Tirolensia 1). Innsbruck 1886, Nr. 411.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den nachfolgenden Urkunden heißt der Ort „Issinge“ oder „Yssing“. Der Ortsname ist, analog zu [[Stammesherzogtum Baiern|bayerischen Ortsnamen]], gebildet aus dem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Isso&amp;#039;&amp;#039; und der Ableitung &amp;#039;&amp;#039;[[-ing]]&amp;#039;&amp;#039; (vgl. das oberbayerische Issing bei [[Vilgertshofen]]) und verweist mit anderen Namen der Umgegend auf die Zeit der intensiven [[Bajuwaren|bajuwarischen]] Besiedlung des [[Bruneck]]er Raumes im Frühmittelalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1100 bezeugte [[Brixen|Brixner]] Hof ist wahrscheinlich mit dem heutigen Hof Mair-bei-Kirch gleichzusetzen. Im Jahr 1455 belehnte der Brixner Bischof [[Nikolaus von Kues]] Hans Jöchl von [[Sterzing]] mit Besitz in Issing.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Helmrath]], Thomas Woelki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Acta Cusana. Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues&amp;#039;&amp;#039;. Band II, Lieferung 4. Felix Meiner Verlag, Hamburg 2018. ISBN 978-3-7873-3344-8, S. 1050, Nr. 4510.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde das bis dato eigenständige Issing der Gemeinde Pfalzen zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Brunnenkapelle in Hasenried: In ihrem Inneren befindet sich an Stelle eines [[Altar]]s ein Brünnlein, was auf einen alten [[Quellenkult]] hinweist.&lt;br /&gt;
* Kirche St. Johann zu Hasenried: Sie stammt aus dem Jahr 1457 und ist dem heiligen Johannes geweiht. Die schön gelegene Kirche blickt auf [[Burg Schöneck (Südtirol)|Burg Schöneck]], auf der um 1377 vermutlich der Dichter und Politiker [[Oswald von Wolkenstein]] geboren wurde.&lt;br /&gt;
* St.-Nikolaus-Kirche zu Issing: Von der ursprünglichen, dem [[Nikolaus von Myra|Hl. Nikolaus]] geweihten Kirche, als deren [[Kirchpropst]] im Jahr 1440 Johann Gattermayr bezeugt ist&amp;lt;ref&amp;gt;[[Emil von Ottenthal]], Oswald Redlich: &amp;#039;&amp;#039;Archiv-Berichte aus Tirol.&amp;#039;&amp;#039; Band 3 (Mittheilungen der dritten (Archiv-)Section der k.k. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale 5). Wien: Kubasta &amp;amp; Voigt 1903, S. 295, Nr. 1512.&amp;lt;/ref&amp;gt;, haben sich noch die Langhausmauern erhalten. Die Einwölbung des Langhauses stammt aus dem Jahr 1519, ebenso der vierseitig abschließende Chor mit dem Spitzturm.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Weingartner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Südtirols.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Eisacktal, Pustertal, Ladinien.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage, bearb. von Magdalena Hörmann-Weingartner. Bozen-Innsbruck-Wien: Athesia-Tyrolia 1998. ISBN 88-7014-360-0, S. 489.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Issinger Weiher: Der Moorsee ist einer der wenigen Naturseen des Pustertals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Pfalzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Oberhauser]] (* 9. Dezember 1932 in Issing; † 9. August 2015 in [[Sterzing]]), Südtiroler Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Tschurtschenthaler]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Dorfes Issengo im Pustertale&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039;, Bozen 1933, S. 383.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Issing (Pfalzen)|Issing}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/48/57/N |EW=11/51/42/E |type=city |pop=350 |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4591553-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktion in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfalzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zillertaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
	</entry>
</feed>