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	<title>Issedonen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T04:59:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Issedonen&amp;diff=98222&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bildungsbürger: /* Quellen */ Angaben zu Ptolemaios/Ptolemäus klarer und Linkfix</title>
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		<updated>2024-12-08T21:44:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; Angaben zu Ptolemaios/Ptolemäus klarer und Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herodotus world map-de.svg|mini|400px|Weltkarte nach Herodot. Rechts oben im Nordosten sind die Länder der Issedonen, Arimaspen und Hyperboreer, südlich davon die Massageten.]] &lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Issedonen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein antikes zentralasiatisches oder nordasiatisches Volk. Sie wohnten laut [[Herodot]] „gerade gegenüber“ den [[Massageten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
Die ausführlichste Quelle sind die Historien des Herodot. Herodots Angaben beruhen teilweise auf dem verlorenen Epos des [[Aristeas]], Sohn des Kaystrobios, der die Issedonen angeblich selbst besuchte. Die Issedonen werden auch von [[Pausanias]] im Zusammenhang mit [[Delphi]] erwähnt (1, 31, 2). [[Claudius Ptolemäus|Ptolemaios]] nennt die Handelsstationen Issedonia Skythika und Issedonia Serika ([[Geographike Hyphegesis]] Buch 6, Kapitel 16, 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Issedonen wohnten südlich der [[Arimaspen]], der goldhütenden [[Greif]]en und der [[Hyperboräer]], nördlich von diesen erstreckte sich der [[Okeanos]]. Die Arimaspen hatten die Issedonen angegriffen, diese wiederum vertrieben die [[Skythen]], welche die [[Kimmerer]] vertrieben, „die an dem südlichen Meere wohnen“ ([[Schwarzes Meer]]) und so deren Einfall in Kleinasien und Ägypten auslösten (Historien 4, 13).&lt;br /&gt;
Nach Historien 4, 23 lebten die Skythen in einem ebenen Land mit fruchtbarem Boden. Jenseits des Skythenlandes wurde der Boden steinig und rau. Nach einer großen Strecke dieses unfruchtbaren Landes erreichte man eine Bergkette, an deren Fuß die [[Argippaioi]] wohnten, die von Geburt an kahlköpfig seien. Mit diesen Argippäern standen die Skythen und die Griechen am [[Borysthenes]] in Handelsverkehr, brauchten aber Dolmetscher. Das Land jenseits der hohen Berge war aber nur noch aus den Berichten der Argippäer bekannt. Östlich der Argippäer lebten die Issedonen. Nur die Issedonen wussten etwas über die Hyperboräer zu berichten (Historien 4, 26), die nördlich von ihnen lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitten ==&lt;br /&gt;
Die Issedonen galten als gerecht, die Frauen waren den Männern gleichgestellt (Historien 4, 26)&lt;br /&gt;
Das Volk soll zeremoniellen Endo-[[Kannibalismus]] betrieben haben. Beim Tode eines Mannes wurde sein Fleisch zerschnitten, mit dem von Vieh vermischt und von den Verwandten gegessen. Der Kopf wurde enthaart, gereinigt und dann vergoldet. Dieses Haupt wurde „wie ein Götterbild“ verehrt, ihm wurden jedes Jahr vom Sohn große Opfer dargebracht. Herodot vergleicht dies mit dem Geburtsfest der Griechen (Historien 4, 26).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grabfunde in [[Altai|altaischen]] [[Kurgan (Grabhügel)|Kurganen]] (Grabhügeln) scheinen diesen Endokannibalismus zu bestätigen.&amp;lt;ref&amp;gt; Grabhügel von Pasyryk. &amp;#039;&amp;#039;Fischer Weltgeschichte: Zentralasien&amp;#039;&amp;#039;, S. 29; Issedonen, Endokannibalismus in altaischen Kurganen nach [[Elçin Kürşat-Ahlers]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur frühen Staatenbildung von Steppenvölkern&amp;#039;&amp;#039;, S. 180/81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleichsetzungen ==&lt;br /&gt;
Nach A. N. Bernschtam sind die Issedonen mit den [[Wu-sun]] der chinesischen Quellen identisch&amp;lt;ref&amp;gt;Istoriko-arxeologiceskieje ocerki zentralnogo Tjanschanja i Pamir-Alaja (Moskau 1952)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese lebten in der „Zungaria“ ([[Dsungarei]], zwischen [[Altai]] und [[Tian Shan]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. M. Murphy, [[James Patrick Mallory|J. P. Mallory]]: &amp;#039;&amp;#039;Herodotus and the cannibals&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Antiquity&amp;#039;&amp;#039; 74, 2000, 388–394.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische asiatische Ethnie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bildungsbürger</name></author>
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