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	<title>Israeliten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Israeliten&amp;diff=50892&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Orgelputzer: Änderungen von Gabriel Schmitt 123 (Diskussion) auf die letzte Version von Georg Hügler zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-01-28T11:51:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Gabriel_Schmitt_123&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Gabriel Schmitt 123&quot;&gt;Gabriel Schmitt 123&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Gabriel_Schmitt_123&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Gabriel Schmitt 123 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Georg_H%C3%BCgler&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Georg Hügler (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Georg Hügler&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das biblische Volk. Zu den Angehörigen des modernen Staates Israel siehe [[Israelis]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Old Jerusalem Jewish Quarter street Mosaic 12 tribes.JPG|mini|Straßenmosaik mit den Symbolen der 12 Stämme des alten Israel im alten jüdischen Viertel von Jerusalem]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Israeliten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind aus historisch-archäologischer Sicht eine Bevölkerungsgruppe, die ab etwa 1200 v.&amp;amp;#8239;Chr. im Bergland [[Kanaan|Kanaans]] fassbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im religiösen Kontext sind sie das Volk, das von den zwölf Söhnen [[Jakob|Jakobs]] – auch Israel genannt – abstammt, also alle Angehörigen der [[Zwölf Stämme Israels]] und ihre Nachkommen. Sie sehen sich als auserwähltes Volk Gottes, das in einem Bund mit dem Gott [[JHWH]] steht, durch Mose aus Ägypten geführt und zum Empfang der [[Tora]] berufen wurde. Später in der Bibel wird die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Israeliten&amp;#039;&amp;#039; nur für die Bewohner des [[Nordreich Israel|Nordreiches Israel]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Simone Senk (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Schülerduden Religion und Ethik. Das Fachlexikon von A–Z.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Dudenverlag: Mannheim u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, ISBN 978-3-411-72092-7: &amp;#039;&amp;#039;Israeliten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die biblische Darstellung vermuten viele Historiker, dass die Israeliten aus der [[Kanaaniter|kanaanäischen]] Bevölkerung hervorgingen und nicht durch einen [[Exodus (Bibel)|Exodus]] aus Ägypten eingewandert sind. Ihre Entwicklung führte später zur Bildung des Nordreichs Israel und des [[Südreich Juda|Südreichs Juda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige Juden, Samariter und andere Gruppen bezeichnen sich gleichermaßen entweder als Nachfolger der antiken Israeliten oder als Teil eines noch immer existierenden Volkes Israel und sind über eine ethnoreligiöse Kontinuität miteinander verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Grabbe, Lester L. |Titel=An Introduction to Second Temple Judaism |Verlag=T&amp;amp;T Clark |Datum=2010 |Kapitel=Chapter 2: Historical Background |Seiten=30 |Zitat=The Jewish identity that emerged during and after the Babylonian exile saw itself as a continuation of the ancient Israelite people, preserving traditions and religious practices inherited from that period.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alan D. Crown: &amp;#039;&amp;#039;The Samaritans.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 1989, ISBN 3-16-145237-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mark S. Smith |Hrsg=Eerdmans |Titel=The Early History of God: Yahweh and the Other Deities in Ancient Israel |Datum=2002 |Kapitel=3 |Seiten=45 |Zitat=The people of Israel in the biblical tradition include various groups descended from the united monarchy’s division into northern Israel and southern Judah, each with their own religious developments but united under a common heritage.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Zeit der [[Aufklärung]] bis ins 20. Jahrhundert hinein wurde unter europäischen Juden teilweise der allgemeinere Ausdruck „Israeliten“ dem [[Antisemitismus|antisemitisch]] belasteten Ausdruck „Juden“ vorgezogen und somit zu ihrer Selbstbezeichnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; So kam es zu Einrichtungsnamen wie [[Israelitische Kultusgemeinde]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Der jüdische [[Zionismus]] des 20. Jahrhunderts verwendete wieder zunehmend die Bezeichnung „Juden“ und „Israeliten“ wurde von europäischen Juden nach 1945 allmählich als altmodisch empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biblische Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ siehe auch: [[Israel (Name)#Herkunft und Bedeutung|Israel (Name)]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Tanach]] erscheint der Name zuerst als Ehrenname Gottes für den Stammvater der Israeliten, [[Jakob]] (Gen 32,29). [[Volksetymologisch]] wird er von der Wurzel  {{he|שׂרה&amp;amp;lrm;|śrh}} I „er kämpft wider Gott“ hergeleitet. Die genaue [[Etymologie]] ist jedoch umstritten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ludwig Köhler, Walter Baumgartner |Titel=Hebräisches und aramäisches Lexikon zum Alten Testament |Band=1 |Auflage=3. |Verlag=Koninklijke Brill NV |Ort=Leiden/Boston |Datum=2004 |Seiten=422}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name enthält das Element {{he|אֵל&amp;amp;lrm;|ʾēl}}, das zwar auch eine allgemeine Bezeichnung für „Gott“ ist, hier jedoch als Eigenname [[El (Gott)|El]] zu verstehen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Wagner |url=https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/21934/ |titel=Israel (AT) |werk=WiBiLex |hrsg=Deutsche Bibelgesellschaft |datum=2012-09-01 |sprache=de |abruf=2022-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ingo Kottsieper |url=https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/17172/ |titel=El |werk=WiBiLex |hrsg=Deutsche bibelgesellschaft |datum=2013-04-01 |sprache=de |abruf=2022-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der konservative [[Rabbiner|Rabbi]] und Religionsphilosoph [[Abraham Joshua Heschel]] schreibt dazu:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Abraham Joshua Heschel |Titel=Gott sucht den Menschen. Eine Philosophie des Judentums |Sammelwerk=Information Judentum |Band=2 |Auflage=3. |Verlag=Neukirchener Verlag |Ort=Neukirchen-Vluyn |Datum=1992 |ISBN=3-7887-0607-4 |Seiten=129}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Seit dem Tage, da uns die Stimme Gottes am [[Sinai (Berg)|Sinai]] überwältigte, sind wir nicht mehr dieselben. […] Etwas nie Dagewesenes hat sich ereignet: Gott offenbarte uns Seinen Namen, und wir werden nach Ihm genannt. ‚Alle Völker der Erde sollen sehen, daß Du den Namen des Herrn trägst‘ (Dtn 28,10 ). Es gibt zwei hebräische Namen für Jude; Jehudi, dessen drei erste Buchstaben die drei ersten Buchstaben des [[JHWH|Unsagbaren Namens]] sind, und Israel, dessen letzte Silbe ‚el‘ im Hebräischen ‚Gott‘ bedeutet...&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Quelle=&lt;br /&gt;
 |ref=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden ältesten Belege für den Namen stammen aus dem 13. Jh. v. Chr.: Eine 1954 in [[Ugarit]] gefundene Kriegerliste, die an zweiter Stelle einen Israel (&amp;#039;&amp;#039;jšril&amp;#039;&amp;#039;) aufführt, sowie die [[Merenptah-Stele]], die Israel (&amp;#039;&amp;#039;jsiri’r&amp;#039;&amp;#039;) als Volksgruppe aufführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Reallexikon der Assyriologie und vorderasiatischen Archäologie, Erich Ebling, Bruno Meissner sowie [[TUAT]] 1 Alte Folge, vgl. Harald Haarmann &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Schrift&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deutschen [[Bibelübersetzung]]en heißen die Angehörigen dieses Volkes bis heute &amp;#039;&amp;#039;Israeliten&amp;#039;&amp;#039;, abgeleitet vom griechischen [[Suffix]] &amp;#039;&amp;#039;-it-&amp;#039;&amp;#039;, das der hebräischen Volksbezeichnung seit der [[Septuaginta]] angehängt wurde ({{lang|grc|οἱ Ἰσραηλῖται|hoi israēlîtai}}).&amp;lt;!--Beleg fehlt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Bezeichnung für die Angehörigen des Volkes Israel ist „[[Hebräer]]“. Diese wird fast ausschließlich in der Frühgeschichte Israels verwendet. Begrifflich lässt sich die Verwendung der beiden Bezeichnungen nicht genau klären, meist jedoch wird Israel als Eigenbezeichnung und Hebräer als mitunter abwertende Fremdbezeichnung verwendet. Womöglich besteht ein Zusammenhang zwischen der Bezeichnung Hebräer und den [[Hapiru]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Detlef Jericke |url=https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/20785/ |titel=Hebräer / Hapiru |werk=WiBiLex |hrsg=Deutsche Bibelgesellschaft |datum=2012-03-01 |sprache=de |abruf=2022-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[1. Buch Mose]] stammen die Israeliten von den zwölf Söhnen [[Jakob]]s, dessen Vater [[Isaak]] und Großvater [[Abraham]] ab. Zum Volk wurden sie nach dem [[2. Buch Mose]] erst in der [[Sklaverei]] in [[Altes Ägypten|Ägypten]]. In diese seien sie infolge einer Hungersnot geraten, die Jakobs Söhne und ihre Familien veranlasst habe, in Ägypten Getreidevorräte zu kaufen. Ein späterer Pharao, vermutlich [[Ramses II.]], habe sie dann dort zur [[Zwangsarbeit]] für seine Vorratsstädte gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihre Hilfeschreie hin habe JHWH [[Mose]] erwählt und gesandt, um sie aus der Sklaverei zu befreien. Er habe 600.000 Männer sowie ihre Frauen und Kinder zum [[Auszug aus Ägypten]] geführt. Diese werden fortan Gemeinde Israel genannt. Nach dem Durchzug der Wüste seien sie an den [[Berg Sinai]] gelangt, wo JHWH sich Mose offenbart und ihm die [[Tora]] übergeben habe. Dann habe er mit Mose und 70 Führern der Israeliten einen [[Bund (Bibel)|Bund]] geschlossen, mit dem er sich zur Treue für dieses Volk und dieses zur Treue zu ihm und seinen Geboten verpflichtet und ihnen erneut die Gabe des Landes versprochen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mose und [[Josua]] führen die Israeliten dann nach [[Kanaan]]. Das [[Buch Josua]] und [[Buch Richter]] erzählen den Verlauf der sogenannten [[Landnahme der Israeliten|Landnahme]] und anschließende Behauptung gegen äußere Feinde der Israeliten in der vorstaatlichen Zeit des Zwölfstämmebundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der ständigen Bedrohung Herr zu werden und außenpolitische Stabilität zu erlangen, hätten die Israeliten später als andere Völker einen König verlangt und [[Saul]] zu ihrem ersten König gewählt. Nachdem König [[David]] diesen abgelöst hatte, eroberte er [[Jerusalem]] und machte es mit der Überführung der [[Bundeslade]] zum kultischen Zentrum [[Davidisch-salomonisches Großreich|seines Reiches]]. Sein Sohn [[Salomo]] ließ dann den [[Jerusalemer Tempel]] erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichsteilung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kingdoms of Israel and Judah map 830.svg|mini|Ungefähre Karte des Nordreichs Israel und des Südreichs Juda im 9. Jh. v. Chr.]]&lt;br /&gt;
Salomos Reich zerfiel in der Folgegeneration wegen eines Aufstands der Nordstämme in zwei Teilstaaten – das [[Reich Juda|Südreich Juda]] mit Jerusalem als Hauptstadt und das [[Nordreich Israel]] mit [[Sichem]] als Hauptstadt {{Bibel|1 Kön|12|20}}. Das Nordreich endete 722 v. Chr. mit der Eroberung durch die [[Assyrer]] und [[Deportation]] der dortigen Oberschicht {{Bibel|2 Kön|17|6}}. Die zehn Stämme des Nordreichs werden auch als „[[Verlorene Stämme Israels]]“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/religion-in-israel-auch-samaritaner-essen-koscher-100.html |titel=Religion in Israel - Auch Samaritaner essen koscher |werk=deutschlandfunk.de |hrsg=Deutschlandradio |datum=2019-02-20 |sprache=de |abruf=2025-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbliebenen Stämme [[Juda (Bibel)|Juda]], [[Benjamin (Bibel)|Benjamin]] und Teile [[Leviten|Levis]] werden seit der Reichsteilung als &amp;#039;&amp;#039;Jehudi&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Daraus ging über die römische Provinz [[Judäa]] die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Juden&amp;#039;&amp;#039; hervor, die oft umgangssprachlich für alle Nachfahren der früheren Israeliten – auch in der [[Jüdische Diaspora|Diaspora]] – verwendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Schönherr |url=https://www.juedische-allgemeine.de/juedische-welt/verlorene-staemme/ |titel=Verlorene Stämme |werk=Jüdische Allgemeine |datum=2012-10-23 |sprache=de |abruf=2025-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tora ===&lt;br /&gt;
Die [[Tora]] (auch hebräische Bibel genannt) und folglich der [[Tanach]] beschreiben die Israeliten als auserwähltes Volk [[JHWH|Gottes]], das sich durch seine Beziehung („[[Bund (Bibel)|Bündnis]]“) zu ihm definiert und von den anderen Völkern unterscheidet.&amp;lt;ref&amp;gt;Understanding Jewish History: Texts and Commentaries By Steven Bayme, S. 363.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tora erzählt, wie das gesamte Volk Israel Zeuge der Offenbarung Gottes wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Abraham Joshua Heschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Gott sucht den Menschen - Eine Philosophie des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; In: Zehuda Aschkenasy, Ernst Ludwig Ehrlich, Heinz Kremers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Information Judentum.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1992, S.&amp;amp;nbsp;146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das historische Alleinstellungsmerkmal der [[Massenoffenbarung]] wird im Segensspruch auf die Wahrheit und auf die Erlösung/Befreiung &amp;#039;&amp;#039;[[Emet we-Emuna]]&amp;#039;&amp;#039; („Wahrheit und Glaube“) deutlich:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text= Wahrheit und Vertrauensgrund ist dies alles und unerschütterlich für uns, daß Er, Gott, unser Gott ist und nichts außer Ihm und wir Jisrael sein Volk sind, der uns aus der Hand von Königen frei gemacht hat, unser König, der uns erlöst aus dem Griff all der Machtkecken (..) da er sein Volk Jisrael aus ihrer Mitte zu ewiger Freiheit führte (..) Mit unendlicher Freude stimmten Mosche und Jisraels Söhne Dir den Gesang an (..) Denn es hat Gott Jaakob frei gemacht (..) Gesegnet seist Du, Gott, der Israel erlöst hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Siddûr tefillôt Yiśrāʾēl / übers. u. erl. von [[Samson Raphael Hirsch]]. 3. Auflage. Kauffmann, Frankfurt am Main 1921, S. 263–265.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Testament ===&lt;br /&gt;
Im [[Neues Testament|Neuen Testament]] kommen die Ausdrücke „Israel/Israelit/Israeliten“ 73-mal vor und bezeichnen immer das israelitische Volk insgesamt oder Einzelpersonen als dessen Angehörige. An allen Stellen ist das von Gott bleibend erwählte Gottesvolk gemeint und angesprochen. Alle NT-Schriften erwarten, erhoffen und erbitten daher die endgültige Rettung aller Israeliten durch Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders [[Paulus von Tarsus]] macht diese Rettung in seinem [[Römerbrief]] (Röm 9-11) zu einem für alle Christen maßgebenden Thema. Sein früher [[Galaterbrief]] schließt das „Israel Gottes“ in die [[Fürbitte]] der Christen ein (Gal 6,16). Sein später [[Epheserbrief]] bekräftigt die israelitische Hoffnung der Völkerwallfahrt zum [[Zion]], die Christi Sühnetod am Kreuz ermöglicht und die Urchristen begonnen hätten. Diese Voraussetzung gilt auch im [[Johannesevangelium]] (Joh 1,31.47.49; 3,10), das die Juden sonst als Vertreter des von [[Jesus Christus]] beendeten „Alten Äons“ darstellt, und in der [[Johannesoffenbarung]] (2,14; 7,4; 21,12).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Kremers]]: &amp;#039;&amp;#039;Das jüdische Volk im Neuen Testament und heute.&amp;#039;&amp;#039; In: Heinz Kremers: &amp;#039;&amp;#039;Judenmission heute? Von der Judenmission zur brüderlichen Solidarität und zum ökumenischen Dialog.&amp;#039;&amp;#039; Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1979, ISBN 3-7887-0599-X, S. 37 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisch-kritische Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nur wenige außerbiblische Quellen geben Hinweise auf die Herkunft der Israeliten. Der früheste Beleg für eine [[Ethnie]] „Israel“ ist die auf 1208 v. Chr. datierte [[Merenptah-Stele]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spektrum.de/news/seit-wann-existiert-israel-auszug-aus-aegyptens-archiven/1071078 Auszug aus Ägyptens Archiven] Spektrum.de&amp;lt;/ref&amp;gt; auf welcher der [[Pharao]] [[Merenptah]] einen Stamm oder ein Volk in [[Kanaan]] namens &amp;#039;&amp;#039;Ysrjr&amp;#039;&amp;#039; erwähnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;hiero&amp;gt;M17-M17-O34:D21-M17-G1-D21:Z1*T14-A1*B1:Z2&amp;lt;/hiero&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderne Verwendung des Namens ==&lt;br /&gt;
[[Datei:19480516 PalestinePost Israel is born.jpg|mini|Ausgabe der jüdischen Zeitung The Palestine Post vom 16. Mai 1948, später umbenannt in The Jerusalem Post]]&lt;br /&gt;
Auch wenn „Judäa“ und „Zion“ als mögliche Staatsnamen im Gespräch waren, wählte der 1948 gegründete Staat den Namen [[Israel]] in bewusster Anknüpfung an den biblischen Namen. [[Judäa]] bezeichnete historisch nur ein kleineres Gebiet rund um Jerusalem, das zudem nach dem [[UN-Teilungsplan für Palästina]] größtenteils nicht dem jüdischen, sondern dem arabischen Staat bzw. der neutralen Zone unter UN-Verwaltung zugeordnet war. [[Zion]] bezeichnete ursprünglich nur einen Hügel, der nach dem UN-Teilungsplan ebenfalls außerhalb des jüdischen Staatsgebiets liegen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Kramer |url=https://martinkramer.org/2020/04/27/1948-why-the-name-israel/ |titel=1948: Why the name Israel? |werk=Martin Kramer on the Middle East |datum=2020-04-27 |sprache=en |abruf=2025-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige Juden nennen sich weiterhin &amp;#039;&amp;#039;Israeliten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Volk Israel&amp;#039;&amp;#039;. Auch die &amp;#039;&amp;#039;[[Samaritaner]]&amp;#039;&amp;#039; als Nachfahren des früheren Nordreichs Israel haben Anspruch auf diesen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Davidisch-salomonisches Großreich|Vereintes Königreich Israel]]&lt;br /&gt;
* [[Judentum]]&lt;br /&gt;
* [[Samaritaner|Samariter]]&lt;br /&gt;
* [[Karäer]]&lt;br /&gt;
* [[Beta Israel|Falaschen]]&lt;br /&gt;
* [[Bnei Menashe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gösta W. Ahlström: &amp;#039;&amp;#039;Who were the Israelites?&amp;#039;&amp;#039; Eisenbrauns, Winona Lake IN 1986, ISBN 0-931464-24-2.&lt;br /&gt;
* {{EAAE|William G. Dever|Israelites|382–84|}}&lt;br /&gt;
* Peter Landesmann: &amp;#039;&amp;#039;Woher kamen die Israeliten?&amp;#039;&amp;#039; Picus, Wien 2010.&lt;br /&gt;
* [[Kristin Weingart]]: &amp;#039;&amp;#039;Stämmevolk – Staatsvolk – Gottesvolk? Studien zur Verwendung des Israel-Namens im Alten Testament&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zum Alten Testament, 2. Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Band 68). Mohr Siebeck, Tübingen 2014.&lt;br /&gt;
* [[Markus Witte]], [[Johannes F. Diehl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Israeliten und Phönizier. Ihre Beziehungen im Spiegel der Archäologie und der Literatur des Alten Testaments und seiner Umwelt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Orbis biblicus et orientalis.&amp;#039;&amp;#039; Band 235). Academic Press u.&amp;amp;nbsp;a., Fribourg u.&amp;amp;nbsp;a. 2008, ISBN 978-3-7278-1621-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Israelites|Israeliten}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Israelit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4277305-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volk in der Bibel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orgelputzer</name></author>
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