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	<title>Israel Shahak - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SommerPilot: Link Israel</title>
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		<updated>2025-12-03T00:32:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link Israel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Israel Shahak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|יִשְׂרָאֵל שַׁחַק&amp;amp;lrm;|Jisraʾel Schachaq}}; geb. [[28. April]] [[1933]] in [[Warschau]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Israel Him(m)elstaub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paul Natterer |url=https://www.paul-natterer.de/file/Diskussion_I_Shahak_B.pdf |titel=Thesen und Diskussion zu Israel Shahak: Jüdische Geschichte, Jüdische Religion. Israel – Ein Utopia für Auserwählte? |datum=2009 |abruf=2021-04-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gest. [[2. Juli]] [[2001]] in [[Jerusalem]]) war Professor für [[Organische Chemie]] an der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität von Jerusalem]], [[Holocaust]]-Überlebender und [[Bürgerrechtler]]. 20 Jahre lang leitete er die &amp;#039;&amp;#039;Israelische Liga für Menschen- und Bürgerrechte&amp;#039;&amp;#039; (1970–1990) und war ein Kritiker der Politik der Regierungen [[Israel|Israels]]. Wegen seines Engagements wurde er von seinen Gegnern auch als „Israelhasser“ bezeichnet. &amp;#039;&amp;#039;[[Haaretz|Haʾaretz]]&amp;#039;&amp;#039; nannte ihn hingegen einen der „prominentesten und mutigsten Menschenrechtsaktivisten Israels“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Familie ===&lt;br /&gt;
Israel Shahak wurde als &amp;#039;&amp;#039;Israel Himmelstaub&amp;#039;&amp;#039; geboren und entstammte einer Familie von gebildeten und wohlhabenden polnischen [[Aschkenasim]]. Seine Eltern waren Perla (geborene Birnbaum, 1902) und Abraham Himmelstaub.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rem&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rememberingthejewsofww2.com/raf/ben-himelstaub-maier/ |titel=Ben Himelstaub, Maier {{!}} Remembering the Jews of WW2 |werk=rememberingthejewsofww2.com |sprache=en |datum=2021-03-09 |abruf=2025-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besatzung Polens]] durch den [[NS-Staat]] wurden er und seine Familie gezwungen, in das [[Warschauer Ghetto]] zu ziehen. Sein älterer Bruder Maier Ben Himelstaub (geb. 17. Juli 1920) floh nach England und trat in die [[Royal Air Force]] ein. Er starb am 13. Februar 1942 im Alter von 21 Jahren während der Ausbildung auf dem &amp;#039;&amp;#039;War Eagle Field&amp;#039;&amp;#039; bei [[Lancaster (Kalifornien)|Lancaster]] in Kalifornien, wo er auch bestattet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dailynews.com/2005/11/10/region-getting-ready-for-its-holiday-salutes-to-veterans/ |titel=Region getting ready for its holiday salutes to veterans – Daily News |werk=dailynews.com |sprache=en |datum=2005-11-10 |abruf=2025-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war während starken Schneefalls in den rotierenden Propeller eines rollenden Flugzeugs gelaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rem&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dailynews.com/2007/02/17/students-memorialize-ghost/ |titel=Students memorialize ‘ghost’ |werk=dailynews.com |sprache=en |datum=2007-02-17 |abruf=2025-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017, anlässlich des 65. Todestages, wurde sein dortiger Grabstein im Rahmen einer Zeremonie in Anwesenheit eines Rabbiners von der [[Commonwealth War Graves Commission]] erneuert, er trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Meyer Bernard Himelstaub&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://de.findagrave.com/memorial/10479582/meyer-bernard-himelstaub |titel=Meyer Bernard Himelstaub (1920-1942) |werk=de.findagrave.com |datum=2007-02-17 |abruf=2025-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;#039;&amp;#039;War Eagle Field&amp;#039;&amp;#039; wurde später in der &amp;#039;&amp;#039;Mira Loma Detention Center&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt. Aufgrund der schrecklichen Todesumstände von Himelstaub entstand der Mythos des &amp;#039;&amp;#039;Ghost of Mira Loma&amp;#039;&amp;#039;, der angeblich dort spuke. Die Bestattungszeremonie 65 Jahre nach seinem Tod sollte auch dazu dienen, dass er „seine Ruhe finde“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ww2aircraft.net/forum/threads/the-ghost-of-polaris-academy.6840/ |titel=The Ghost of Polaris Academy |werk=ww2aircraft.net |sprache=en |datum=2007-01-30 |abruf=2025-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perla Himmelstaub konnte ihren Sohn Israel gegen Bezahlung bei einer katholischen Familie verstecken. Als sie kein Geld mehr hatte, um die Familie zu bezahlen, musste er das Versteck verlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guard&amp;quot; /&amp;gt; 1943 wurde die Familie von Israel Shahak – Eltern und Sohn – in das [[Lager Poniatowa]] bei [[Lublin]] deportiert, wo der Vater starb. Perla Himmelstaub und Israel konnten von dort fliehen. (Die genaue Chronologie ist unklar.) Anschließend wurden sie erneut gefangen genommen und in das [[KZ Bergen-Belsen]] gebracht. Nach ihrer Befreiung im Jahr 1945 wanderten Israel Shahak und seine Mutter nach Palästina aus, das damals unter [[Völkerbundsmandat für Palästina|britischem Mandat]] stand. Shahak war zwölf Jahre alt und so stark abgemagert, dass ein [[Kibbuz]] sich weigerte, ihn aufzunehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guard&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruflicher Werdegang ===&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss seiner [[Bagrut]] leistete Shahak den [[Wehrdienst]] in einer Elite-Einheit der [[Israelische Verteidigungsstreitkräfte|israelischen Armee]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guard&amp;quot; /&amp;gt; 1961 promovierte er an der Hebräischen Universität von Jerusalem im Fach [[Organische Chemie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Norton Mezvinsky |Titel=In Memory of Israel Shahak |Sammelwerk=Against the Current |Band=16 |Nummer=4 |Datum=2001 |ISSN=0739-4853 |Seiten=42 |Online=https://againstthecurrent.org/atc094/p1008/}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und absolvierte anschließend ein [[Postdoc]]-Studium an der [[Stanford University]] in den USA. 1963 kehrte er nach Israel zurück, wo er an der Hebräischen Universität forschte und lehrte. Er war unter anderem Assistent des [[Kernphysik]]ers [[Ernst David Bergmann]], der 1952 Vorsitzender der Israelischen Atomenergiekommission (IAEC) war. Shahak arbeitete über [[Chemische Verbindung#Organische Verbindungen|Organische Verbindungen]] des Elements [[Fluor]] (F) und erlangte mit seinen Beiträgen zur Krebsforschung internationales Ansehen. Mehrere Jahre hintereinander wurde er von den Studenten zum beliebtesten Dozenten der Universität gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;memo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.wrmea.org/2001-august-september/in-memoriam-israel-shahak-1933-2001.html |titel=In Memoriam: Israel Shahak (1933-2001) |werk=wrmea.org |sprache=en |datum=2001-08-20 |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 gab Israel Shahak seine berufliche Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen auf. Er engagierte sich in den folgenden Jahren im Kampf um Bürgerrechte der nicht-jüdischen Bewohner Israels und publizierte Bücher sowie Artikel zu diesem Thema.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guard&amp;quot; /&amp;gt; Israel Shahak starb 2001 im Alter von 68 Jahren an den Folgen eines [[Diabetes mellitus|Diabetes]] (vermutlich eine Spätfolge der Gefangenschaft in Bergen-Belsen) und wurde auf dem [[Har HaMenuchot|Friedhof Givʿat Schaʾul]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;avi&amp;quot; /&amp;gt; Er war nie verheiratet und hinterließ keine Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaftliches Engagement ===&lt;br /&gt;
Über seinen Fachbereich hinaus wurde Israel Shahak als Vorsitzender der [[Fédération internationale des ligues des droits de l’Homme|Internationalen Liga für Menschenrechte]] in Israel und als scharfer Kritiker des [[Zionismus]] bekannt. Zunächst hatte er sich im &amp;#039;&amp;#039;Council against House Destruction&amp;#039;&amp;#039; engagiert, das ihm allerdings nicht kämpferisch genug war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;avi&amp;quot; /&amp;gt; Erste landesweite Schlagzeilen abseits seiner wissenschaftlichen Tätigkeit machte Israel Shahak im Dezember 1965. In einem Leserbrief an die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Haʾaretz&amp;#039;&amp;#039; berichtete er, er habe einen Mann auf der Straßen kollabieren sehen. Er habe an der nächsten Tür geklingelt, um per Telefon Hilfe anzufordern. Der dort lebende Mann habe dies abgelehnt, da [[Schabbat]] sei. Bei Lebensgefahr gelten die Schabbat-Vorschriften nicht ([[Pikuach Nefesch|Piqquach Nefesch]]), hielt Shahak dagegen. Zunächst wollte der Mann einlenken, bis er sah, dass der zusammengebrochene Mann ein Araber war. Dieser Bericht führte zu landesweiten Diskussionen, auch unter [[Rabbiner]]n, zudem wurde sein Wahrheitsgehalt angezweifelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;imma&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Immanuel Jakobovits |Titel=A Modern Blood Libel: L’Affaire Shahak |Sammelwerk=A Journal of Orthodox Jewish Thought |Datum=1966 |Seiten=58-65 |Verlag=Rabbinical Council of America |Band=8 |Nummer=2 |JSTOR=23256002}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schriftsteller [[Erich Fried]] schrieb: „Das war der Anfang von Israel Shahaks Bruch mit dem Zionismus und mit den alten Satzungen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Shahak, &amp;#039;&amp;#039;Nicht-Juden in einem jüdischen Land&amp;#039;&amp;#039;, S. III.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Nachruf auf Shahak schrieb die Journalistin Elfi Pallis, dieser habe in seinem Leben zwei Bekehrungen erlebt: Im Alter von 13 Jahren habe er die wissenschaftlichen Beweise für die Existenz Gottes als für sich unzureichend gefunden. Nach dem [[Sechstagekrieg]] von 1967 sei ihm bewusst geworden, dass Israel noch keine Demokratie sei und zudem die Palästinenser in den neu besetzten Gebieten mit schockierender Brutalität behandele.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guard&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elfi Pallis |url=https://www.theguardian.com/news/2001/jul/06/guardianobituaries.physicalsciences |titel=Israel Shahak |werk=theguardian.com |sprache=en |datum=2001-07-06 |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er „leistete Pionierarbeit“, so Pallis, bei der Identifizierung der 250 palästinensischen Dörfer, die im [[Palästinakrieg]] 1948 systematisch zerstört worden waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guard&amp;quot; /&amp;gt; Auch prangerte er Folterungen arabischer Häftlinge in israelischen Gefängnissen an.&amp;lt;ref&amp;gt;Shahak, &amp;#039;&amp;#039;Nicht-Juden in einem jüdischen Land&amp;#039;&amp;#039;, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 beteiligte sich Shahak gemeinsam mit einem anderen Fakultätsmitglied der Hebräischen Universität an einem [[Sit-in|Sitzstreik]] gegen die Inhaftierung [[arabische Israelis|arabisch-israelischer]] Studenten. In den späten 1960er, 1970er und 1980er Jahren unterstützte er die persönlichen Kämpfe arabisch-israelischer Studenten um gleiche Rechte. Als sein Freund [[Fouzi El-Asmar]], ein arabischer Israeli, 1969 auf der Grundlage von [[Notstand]]sverordnungen inhaftiert wurde, ohne dass gegen ihn formell Anklage erhoben wurde, hielt Shahak Kontakt zu ihm und unterstützte ihn. Er überzeugte Fouzi, die Einladung zu einer Vortragsreise in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] anzunehmen, da außerhalb Israels zu wenig über die Verweigerung der Menschenrechte und die Unterdrückung arabischer Israelis in Israel bekannt sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;memo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 veröffentlichte Shahak sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Nicht-Juden im jüdischen Staat&amp;#039;&amp;#039; mit einem Vorwort von Erich Fried, in dem er die gesellschaftliche Ungleichheit in Israel anhand von persönlichen Berichten, Zeitungsmeldungen, staatlichen Verlautbarungen und Tabellen dokumentierte sowie Aufsätze anderer Bürgerrechtler wie etwa von [[Uzzi Ornan]] aufführte. Er stellte anhand dieser Texte dar, dass „Nicht-Juden“ in Israel diskriminiert würden: Er wolle unterstreichen, dass es für „Nicht-Juden“ zahlreiche Einschränkungen gebe, was für ihn eine „schwere rassistische Diskriminierung darstelle“, unter der die „Nicht-Juden“ jeden Tag ihres Lebens leiden würden. Er selbst unterliege keiner dieser Einschränkungen, „aber nur, weil meine Mutter Jüdin war“.&amp;lt;ref&amp;gt;Shahak, &amp;#039;&amp;#039;Nicht-Juden in einem jüdischen Land&amp;#039;&amp;#039;, S. 115 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Staat Israel stelle als ein jüdischer Staat eine Gefahr nicht nur für sich selbst und seine Bewohner, sondern auch für alle Juden und alle anderen Völker und Staaten des Nahen Ostens und darüber hinaus dar, so Shahaks Fazit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://taz.de/Das-Gewicht-von-dreitausend-Jahren/!1477487 |titel=Das Gewicht von dreitausend Jahren |werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]] |datum=1996-01-09 |abruf=2025-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine kritischen und in Teilen der israelischen Gesellschaft als unbequem empfundenen Aussagen – wie etwa die, dass nichts die israelische Gesellschaft so sehr ängstige wie ein gemäßigtes Verhalten der [[Palästinensische Befreiungsorganisation|PLO]] – führten dazu, dass Shahak angefeindet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Richard H. Curtiss |url=https://www.wrmea.org/1989-june/personality-dr.-israel-shahak.html |titel=Personality: Dr. Israel Shahak |werk=wrmea.org |sprache=en |datum=1989-06-01 |abruf=2025-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde als „Israelhasser“ bezeichnet, erhielt Todesdrohungen und wurde auf der Straße bespuckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;guard&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;avi&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.wrmea.org/2001-october/with-israel-shahak-s-death-a-prophetic-voice-is-stilled.html |titel=With Israel Shahak’s Death, A Prophetic Voice Is Stilled |werk=wrmea.org |sprache=en |datum=2001-10-21 |abruf=2025-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Israel Shahak Jüdische Geschichte 1998 Einband.jpg|mini|hochkant|Die &amp;#039;&amp;#039;jüdische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; erschien 1998 in der deutschen Übersetzung und Bearbeitung durch den rechtsextremen Verleger [[Harm Menkens]] in dessen Lühe-Verlag]]&lt;br /&gt;
In seinem letzten Werk &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Geschichte, jüdische Religion. Israel – ein Utopia für Auserwählte?&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1999 schrieb Shahak, ein Verehrer [[Baruch de Spinoza|Spinozas]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;guard&amp;quot; /&amp;gt; dass das rabbinische Judentum aus humanistischer und politischer Perspektive von Natur aus diskriminierend gegenüber Nicht-Juden sei. Zur Untermauerung seiner Argumente führte er Primärtexte aus dem babylonischen [[Talmud]] und anderen [[Halacha|halachischen]] Quellen an. Er war der Ansicht, dass diese „[[Bigotterie]]“ eine Ursache für Antisemitismus sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rick&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dan Rickman |url=https://www.theguardian.com/commentisfree/belief/2009/may/16/israel-shahak-orthodox |titel=Israel Shahak: a voice of controversy |werk=theguardian.com |datum=2009-05-17 |sprache=en |abruf=2025-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik und Rezeption ==&lt;br /&gt;
Der britische Rabbi [[Immanuel Jakobovits, Baron Jakobovits|Immanuel Jakobovits]] beschuldigte Shahak 1966, den Vorfall mit dem Telefon am Schabbat erfunden zu haben, [[Täter-Opfer-Umkehr]] zu betreiben, die Bedeutung jüdischer religiöser Texte zu verdrehen, den jüdischen Glauben und das jüdische Recht falsch darzustellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;imma&amp;quot; /&amp;gt; Der pro-zionistische Autor [[Paul Bogdanor]] stellte fest, dass Shahak „sein Publikum mit einem Strom von ungeheuerlichen Verleumdungen, lächerlichen Erfindungen und durchsichtigen Schwindeleien erfreut“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Bogdanor |Titel= The Jewish Divide Over Israel: Accusers and Defenders |Verlag=Routledge |Jahr=2008 |Seiten=119 |ISBN=9781412808040 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.paulbogdanor.com/shahak.pdf PDF] auf &amp;#039;&amp;#039;paulbogdanor.com&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Antisemit zu sein, gehört zu den Vorwürfen gegen Shahaks Kritik an Judentum und [[Talmud]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Bogdanor |Titel=The Jewish Divide Over Israel: Accusers and Defenders |Verlag=Routledge |Jahr=2008|Seiten=122 |ISBN=9781412808040 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Anti-Defamation League]] (ADL) nannte ihn den „berüchtigten antisemitischen Schriftsteller Israel Shahak“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.adl.org/resources/article/california-entrepreneur-ron-unz-launches-series-rhetorical-attacks-jews |titel=California Entrepreneur Ron Unz Launches a Series of Rhetorical Attacks on Jews |werk=adl.org |datum=2018-10-04 |abruf=2025-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Politikwissenschaftler [[Emanuele Ottolenghi]] argumentierte, dass Juden wie Shahak, [[George Steiner]], [[Tanya Reinhart]], [[Tony Judt]], [[Avi Shlaim]], [[Seymour Hersh]] und [[Daniel Boyarin]] Antisemitismus duldeten und unterstützten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Emanuele Ottolenghi |url=https://www.nationalreview.com/2006/09/war-jews-emanuele-ottolenghi/ |titel=The War of the Jews |werk=National Review |sprache=en |datum=2006-09-20 |abruf=2025-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dan Rickman im &amp;#039;&amp;#039;Guardian&amp;#039;&amp;#039; hingegen schrieb: „Whilst we need to oppose the antisemites who exploit him and also identify the errors in his works, Shahak should be seen by the Orthodox not as an enemy but as a wakeup call to move us back to the ‚common sense‘ [...].“ („Während wir uns den Antisemiten, die ihn ausnutzen, entgegenstellen und auch die Fehler in seinen Werken aufzeigen müssen, sollte Shahak von den Orthodoxen nicht als Feind, sondern als Weckruf gesehen werden, der uns zum ‚gesunden Menschenverstand‘ zurückführt.“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;rick&amp;quot; /&amp;gt; Der palästinensisch-stämmige US-Amerikaner [[Edward Said]] nannte ihn anerkennend einen „zornigen Israeli“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Edward Said|Edward W. Said]] |Titel=Zionismus und palästinensische Selbstbestimmung |Ort=Stuttgart |Verlag=[[Klett-Cotta Verlag|Klett-Cotta]] |Seiten=28 |Jahr=1981 |ISBN=978-3129370308}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die israelische Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Haʾaretz&amp;#039;&amp;#039; wiederum bezeichnete Israel Shahak in ihrem Nachruf als einen der „prominentesten und mutigsten Menschenrechtsaktivisten Israels“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;avi&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Avi Katzmann |url=https://www-haaretz-com.wikipedialibrary.idm.oclc.org/2001-07-17/ty-article/prof-israel-shahak-scourge-of-nationalists-laid-to-rest/0000017f-db37-d3ff-a7ff-fbb778470000 |titel=Prof. Israel Shahak, Scourge of Nationalists, Laid to Rest |werk=www-haaretz-com.wikipedialibrary.idm.oclc.org |sprache=en |datum=2001-07-17 |abruf=2025-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der US-amerikanische Historiker [[Norton Mezvinsky]], der gemeinsam mit Shahak publiziert hatte, schrieb über seinen Co-Autor: „Die Großartigkeit von Israel Shahak wurde vielleicht am besten durch sein persönliches Mitgefühl, sein Verständnis und seine Sensibilität für seine Mitmenschen veranschaulicht. Obwohl er ein Bilderstürmer und in vielerlei Hinsicht ein Einzelgänger war, war er für diesen Autor und für eine Reihe anderer weit mehr als ein guter und vertrauter Freund.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;memo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Noam Chomsky]] schrieb über Shahak: „From about 1970, I began what became a very intensive correspondence with Israel Shahak. […] We exchanged massive amounts of documentary materials […] along with extensive discussion of many issues. For me, as for many others, Shahak became an indispensable source of information and ideas, particularly, for me, in personal correspondence and several meetings.“ („Etwa ab 1970 begann ich einen sehr intensiven Briefwechsel mit Israel Shahak. [...] Wir tauschten große Mengen an dokumentarischem Material aus [...] und diskutierten ausgiebig über viele Themen. Für mich, wie für viele andere, wurde Shahak zu einer unverzichtbaren Informations- und Ideenquelle, insbesondere für mich in der persönlichen Korrespondenz und bei mehreren Treffen.“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Geoffrey Levin |Titel=Our Palestine Question. Israel and American Jewish Dissent, 1948-1978 |Verlag=Yale University Press |Ort=New Haven |Jahr=2023 |ISBN=978-0-300-27499-8 |Seiten=183}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=The Non-Jew in the Jewish State; a collection of Documents |Ort=Jerusalem |Jahr=1975 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
** {{Literatur |Titel=Nicht-Juden in einem jüdischen Staat. Eine Dokumentation |Jahr=1977 |Ort=Bonn |Verlag=pdw |Reihe=Nahost-Mittelmeerpolitik |ISBN=3-88253-003-0 |Kommentar=mit einem Vorwort von [[Erich Fried]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Begin &amp;amp; Co as they really are |Ort=Glasgow |Jahr=1977 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Mit [[Noam Chomsky]] |Titel=Israel’s Global Role: Weapons for Repression |Reihe=Studies in Geophysical Optics and Remote Sensing |Verlag=Association of Arab-American University Graduates, Inc. |Datum=1982-04 |ISBN=0-937694-51-7 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=The Life of Death: An Exchange. Israel Shahak, reply by Timothy Garton Ash	|Sammelwerk=The New York Review |Datum=1987-01-29| Sprache=en |Online=[https://www.nybooks.com/articles/1987/01/29/the-life-of-death-an-exchange/ online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Jewish History, Jewish Religion: The Weight of Three Thousand Years |Verlag=Pluto Press |Ort=London |Jahr=1994 |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Open Secrets: Israeli Foreign and Nuclear Policies |Kommentar=gewidmet [[Witold Jedlicki]]; Vorwort [[Christopher Hitchens]]|Ort=London |Jahr=1997 |Verlag=Pluto Press |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Jüdische Geschichte, jüdische Religion. Israel – ein Utopia für Auserwählte? |Ort=Neu-Isenburg |Verlag=Melzer |Jahr=2009 |ISBN=978-3-9813189-1-3 |Online=https://ia803106.us.archive.org/8/items/IsraelShahakJuedischeGeschichte/Israel_Shahak-Juedische_Geschichte.pdf |Kommentar=mit Vorworten von [[Ilan Pappe]], [[Edward Said]] und [[Gore Vidal]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121372847}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.wernercohn.com/Shahak.html &amp;quot;The Jews are Bad!&amp;quot;] (kritische Besprechung von &amp;#039;&amp;#039;Jewish History, Jewish Religion&amp;#039;&amp;#039; durch [[Werner Cohn (Soziologe)|Werner Cohn]]), &amp;#039;&amp;#039;Israel Horizons&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 42, Nr. 3 von 4, Herbstausgabe 1994, S. 28–29. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Interview von [[Ludwig Watzal]] mit Israel Shahak: [http://www.watzal.com/FR98429.txt &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 29. Mai 1998]&lt;br /&gt;
* {{YouTube | uploader=Harold Channer | id=CQkgb86xytI | title=Israel Shahak | upload=2010-10-06 | abruf=2025-03-27 | laufzeit=59:17 min}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121372847|LCCN=n50002526|VIAF=24759366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Shahak, Israel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hebräische Universität Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antizionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Warschauer Ghetto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnischer Emigrant in Palästina zur Mandatszeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschenrechtsaktivist (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Shahak, Israel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Himmelstaub, Israel (Geburtsname); Schachak, Israel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Biochemiker, Hochschullehrer, Menschenrechtsaktivist und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. April 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SommerPilot</name></author>
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