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	<title>Israel Moses Henoch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1973-030C-18, Pferdeomnibus, Berlin.jpg|mini|Berliner Pferdeomnibus um 1840 (Nr. 19, Richtung Alexanderplatz)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Israel Moses Henoch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[20. Juli]] [[1770]] in [[Berlin]]; gestorben am [[22. Dezember]] [[1844]] in [[Dresden]]; bis 1820 war sein Familienname noch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henochsohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), war ein preußisch jüdischer Nahverkehrsunternehmer, Bankier, Seidenfabrikant, Gutsbesitzer, Firmengründer. Er gilt als Begründer des Berliner Nahverkehrs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jacob Jacobson |Titel=Die Judenbürgerbücher der Stadt Berlin 1809–1851 |Verlag=Walter de Gruyter &amp;amp; Co. |Datum= |Fundstelle=S. 64–65 |Online=https://books.google.de/books?id=23FLDwAAQBAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;lpg=PA136&amp;amp;dq=erhielt%20N.%20P.%201830%20Israel%20Moses%20Henoch&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA64#v=onepage&amp;amp;q=erhielt%20N.%20P.%201830%20Israel%20Moses%20Henoch&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Vaterstadt machte er sich für den Personennahverkehr mit [[Geschichte des Taxis#Pferdedroschke|Pferdedroschken]] verdient. Er war einer der erfolgreichsten Taxiunternehmer Berlins, nachdem [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm]] schon einmal 1739 ein Privileg für Droschken in Berlin vergeben hatte, der Betrieb wurde aber 1794 wieder eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=Straßenbahnen &amp;amp; Busse: Geschichte vor 1900 |wayback=20180702204451 |url=https://www.chronik-berlin.de/bvg_tram-1.htm}}, chronik-berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem kaufte Henoch ein [[Rittergut]] in [[Glisno (Lubniewice)|Gleißen]] in der [[Neumark (Landschaft)|Neumark]], was dem Ort einen wirtschaftlichen Aufschwung einbrachte und eine architektonisch bedeutende Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gleissen-Sammlung Duncker (5413858).jpg|mini|Rittergut Gleißen um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lesser Ury 1920 Damen einer Droschke entsteigend.JPG|mini|Damen, einer [[Droschke]] entsteigend, [[Lesser Ury|Leo Lesser Ury]]: 1920]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2018 Kościół Najświętszego Serca Pana Jezusa w Gliśnie 2.jpg|mini|Heute katholische [[Herz-Jesu-Kirche (Glisno)]], Stifter: Israel Moses Henoch, Architekt: Karl Friedrich Schinkel]]&lt;br /&gt;
Henochsohn war der älteste Sohn von Moses Enoch (geboren am 21. Juli 1737 in Berlin; gestorben am 31. März 1803 in Berlin). Er hatte einen jüngeren Bruder namens Moses Henoch Henoch (geboren am 27. April 1776 in Berlin; gestorben unbekannt), der Kaufmann wurde und sich später Hermann Moritz Henoch nannte. Israel Henoch war verheiratet mit Caroline geb. Levison (geboren am 6. Mai 1779 in [[Minden]]; gestorben 24. November 1828), Tochter von Bankier Isaac Levinson (1742–1814).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Bremer, Wilfried Breyvogel |Titel=Die Pfadfinderinnen in der deutschen Jugendkultur Von der Gründung über die Eingliederung in den BDM zur Koedukation und Genderdebatte&lt;br /&gt;
|Verlag=Springer Fachmedien Wiesbaden|Datum=2020|ISBN=9783658292690 |Online=https://books.google.de/books?id=lDHMDwAAQBAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;lpg=PA67&amp;amp;dq=Droschken%20Henoch&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA67#v=onepage&amp;amp;q=Droschken%20Henoch&amp;amp;f=false|Fundstelle=S. 67–69}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Ihr Grab befand sich auf dem jüdischen Friedhof in Zielenzig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jacob Jacobson |Titel=Die Judenbürgerbücher der Stadt Berlin 1809–1851 |Verlag=Walter de Gruyter &amp;amp; Co. |Datum= |Seiten=65 |Fundstelle=Fußnote 73 |Online=[https://books.google.de/books?id=23FLDwAAQBAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;lpg=PA136&amp;amp;dq=erhielt%20N.%20P.%201830%20Israel%20Moses%20Henoch&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA65#v=onepage&amp;amp;q=erhielt%20N.%20P.%201830%20Israel%20Moses%20Henoch&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wirkte Henochsohn als Bankier und war Heereslieferant während der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806–1807 ließ Moses sein Wohnhauses am [[Schloßplatz (Berlin)|Schlossplatz]] 13 in Berlin vom preußisch jüdischen Architekten [[Salomo Sachs]] (zu dieser Zeit noch [[Kondukteur (Bauwesen)|Kondukteur]]) umbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihnen 1814 das erforderliche Privileg erteilt worden war, eröffnete er 1815 zusammen mit dem [[Dessau]]er Pferdehändler Alexi Mortgen (Mordechai; geboren 22. November 1761 in Dessau; gestorben 1. Mai 1828 in Berlin), gleicher jüdischer Religion, der seinen Namen später in Alexander Mortier änderte, die [[Droschkenanstalt zu Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jacob Jacobson |Titel=Die Judenbürgerbücher der Stadt Berlin 1809–1851 |Verlag=Walter de Gruyter &amp;amp; Co. |Datum= |Seiten=136 |Online=[https://books.google.de/books?id=23FLDwAAQBAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;lpg=PA136&amp;amp;dq=erhielt%20N.%20P.%201830%20Israel%20Moses%20Henoch&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA136#v=onepage&amp;amp;q=erhielt%20N.%20P.%201830%20Israel%20Moses%20Henoch&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Privileg sah mindestens 80 Wagen vor. Die Gesellschaft begann mit 30 aus Warschau importierten [[Droschke]]n. Schließlich waren es 120, wobei die ersten, schmalen Wagen mit der Zeit durch elegantere nach englischem Vorbild ersetzt wurden. Im Volksmund sprach man vom „Droschken-Henoch“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claudia Sedlarz |Titel=Die Königsstadt Stadtraum und Wohnräume in Berlin um 1800 |Verlag=Wehrhahn |Datum=2008 |ISBN=978-3-932324-48-2 |Seiten=50 |Kommentar=Snippet Ansicht |Online=[https://www.google.de/books/edition/Die_K%C3%B6nigsstadt/gNXVAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Dessauer+Pferdeh%C3%A4ndler+Alexander+Mortier&amp;amp;dq=Dessauer+Pferdeh%C3%A4ndler+Alexander+Mortier&amp;amp;printsec=frontcover google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rittergut kaufte er 1818/19. Sechs Jahre danach gründete er in Gleißen eine Seidenfabrik mit dem Seidenfabrikanten Louis Gustav Heinrich Wilhelm Baudouin aus Berlin, gründete ein [[Alaunwerk]] und in der näheren Umgebung ein Braunkohlenbergwerk. Im Folgejahr eröffnete er im selben Ort ein Kurbad. Im nächsten Jahrzehnt stiftete er der evangelischen Gemeinde des Dorfes eine neue Kirche, nachdem er [[Karl Friedrich Schinkel]] als Architekten gewonnen hatte. Eingeweiht wurde die Kirche am 17. September 1837. Gleichzeitig wirkte er auch als Wohltäter der [[Kehillah|jüdischen Gemeinde]] der nahen Kreisstadt Zielenzig, heute [[Sulęcin]]. Um 1824 war er in seiner Freizeit Mitglied der Direktion der Königsstädtischen Aktiengesellschaft des [[Königsstädtisches Theater|Königsstädtischen Theaters]] Berlin und wurde auch zum Stadtverordneten der [[Berliner Stadtverordnetenversammlung]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1830 bekam er als Jude vom Staat seine [[Einbürgerung]], früher als Naturalisationspatent bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.preussenchronik.de/begriff_jsp/key=begriff_naturalisationspatent.html &amp;#039;&amp;#039;Naturalisationspatent&amp;#039;&amp;#039;] auf preussenchronik.de, [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|rbb]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und&lt;br /&gt;
1836 wurde Henoch der Titel „[[Kommerzienrat|Geheimer Commercienrat]]“ verliehen. Andererseits wurde im selben Jahr das Droschkenprivileg nicht verlängert und das Droschkenwesen in Berlin freigegeben, so dass nun ein jeder Droschken betreiben durfte.&lt;br /&gt;
Nachdem schon seit 1825 halboffenen Pferdeomnibussen [[Simon Kremser]]s. von einigen Stadttoren ins Berliner Umland fuhren und 1838 die [[Berlin-Potsdamer Eisenbahn]] eröffnet worden war, entstand auch der Bedarf nach öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb der [[Preußen|preußischen]] Hauptstadt. 1840 eröffnete Israel Moses Henoch die erste innerstädtische Buslinie zwischen dem [[Berlin Potsdamer Bahnhof|Potsdamer Bahnhof]] und dem [[Alexanderplatz]] mit drei [[Pferdeomnibus]]sen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Bremer, Wilfried Breyvogel |Titel=Die Pfadfinderinnen in der deutschen Jugendkultur Von der Gründung über die Eingliederung in den BDM zur Koedukation und Genderdebatte |Verlag=Springer Fachmedien Wiesbaden |Datum=2020 |ISBN=978-3-658-29269-0 |Fundstelle=S. 68 |Online=[https://books.google.de/books?id=lDHMDwAAQBAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;lpg=PA68&amp;amp;dq=1840%20er%C3%B6ffnete%20Israel%20Moses%20Henoch&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA68#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Israel Moses Henoch verstarb im Alter von 74 Jahren am 24. Dezember 1844 in Dresden an den Folgen eines [[Schlaganfall]]s. Sein Grab befindet sich ebenda auf dem [[Alter Jüdischer Friedhof (Dresden)|&lt;br /&gt;
alten jüdischen Friedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftung und Bau des Mausoleum für die Familie von der Marwitz, 1837 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mausoleum von der Marwitz in Glisno.jpg|mini|Mausoleum der Familie von der Marwitz 1837 Aquarell von Johann Friedrich Stock (1800–1866; Original verschollen). Erbauer unbekannt, Stifter Israel Moses Henoch in Gleißen (Glisno)]]&lt;br /&gt;
Im Einweihungsjahr der Gleißener Kirche 1837 wurde nach der zweiten großen Stiftung von Israel Moses Henoch das Mausoleum der Familie von der Marwitz gebaut. Zwei Tafel mit Inschrift aus Gusseisen an der östlichen Giebelfassade kündeten davon.vEs entstand an der Stelle, wo vormals die Fachwerkkirche aus dem 17. Jahrhundert des Dorfes stand. Der Erbauer ist bis heute unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mausoleum war ein rechteckiger Saalbau, der aus rosafarbenem, unverputzten Bruchstein errichtet wurde. Aufgesetzte architektonischen Details wurden aus Keramik gefertigt und verputzt. Die unverputzten Fassaden waren von annähernd quadratischen Fenstern und Mauerblenden ([[Lisene]]n) gegliedert und horizontale Streifen setzten die Akzente. Der Mausoleumsbau, mit Satteldach von geringer Neigung gedeckt, besaß eine viereckige Laterne. Der Baukörper wurde durch kleine [[Fiale]]n auch Pinakeln genannt akzentuiert. Nur von der Westseite begehbar befand sich ein Raum, in dem ein hölzernes Epitaph hing, das mit [[Militaria]] verziert und dem ehemaligen Gutsbesitzer [[David von der Marwitz]] (1650–1707) gewidmet war. Zwei weitere Holzbilder zierten den Raum, einmal das Porträt von Georgius Ambrosius (1643–1706) aus Züllichau ([[Sulechów]]; gestiftet vom Gleißener Pfarrer David Christian Goltze) und das zweites zeigte Christianus Ambrosius (1704–1728). In der [[Krypta]], die eine tonnengewölbte Decke besaß, lagerte man Grabsteinfragmente und Figuren aus dem 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mausoleum ist nicht erhalten, im stark maroden Zustand wurde es 1977 abgerissen und ein Dorfkulturhaus entstand. Das Holzepitaph von der Marwitz gilt seit dieser Zeit als verschollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Skaziński, Błażej: Gleißen / Glisno (Schlösser und Gärten der Neumark / Zamki i ogrody Nowej Marchii 7), hg. v. Sibylle Badstübner-Gröger und Markus Jager, übers. v. Agnieszka Lindenhayn-Fiedorowicz, Berlin 2011, ISBN 978-3-941675-37-7.&lt;br /&gt;
[https://www.academia.edu/48973591/Skazi%C5%84ski_B%C5%82a%C5%BCej_Glei%C3%9Fen_Glisno_Schl%C3%B6sser_und_G%C3%A4rten_der_Neumark_Zamki_i_ogrody_Nowej_Marchii_7_hg_v_Sibylle_Badst%C3%BCbner_Gr%C3%B6ger_und_Markus_Jager_%C3%BCbers_v_Agnieszka_Lindenhayn_Fiedorowicz_Berlin_2011 (PDF) S. 16–18]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Henochs Erbe in der Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Bis 1930 stand über dem Kircheneingang diese Inschrift:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Dieses Gotteshaus erbaute seiner christlichen Gemeinde im Jahre 1837 der zeitige israelitische Besitzer der Herrschaft Gleissen, Israel Moses Henoch.|Autor=Gemeinde Gleissen}}&lt;br /&gt;
Von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurden die Inschrift, das Porträt von Henoch in der Kirche Gleißen und alle seine öffentlichen Stiftungen ausgelöscht und sie versuchten sein Angedenken in der Gemeinde zu zerstören.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Bremer, Wilfried Breyvogel |Titel=Die Pfadfinderinnen in der deutschen Jugendkultur Von der Gründung über die Eingliederung in den BDM zur Koedukation und Genderdebatte|Verlag=Springer Fachmedien Wiesbaden|Datum=2020|ISBN=9783658292690 |Online=https://books.google.de/books?id=lDHMDwAAQBAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;lpg=PA67&amp;amp;dq=Droschken%20Henoch&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA67#v=onepage&amp;amp;q=Droschken%20Henoch&amp;amp;f=false|Fundstelle=S. 67 bis 69}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
* Sohn Joseph (geboren 1790, gestorben vor 1848)&lt;br /&gt;
* Enkel (Sohn von Josef; * 16. Juli 1820, † 25. August 1910), ließ sich 1842 taufen und wurde ein berühmter Kinderarzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|8|549||Henoch, Eduard Heinrich|Manfred Stürzbecher|116717300}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sohn Hermann (geboren 3. Juni 1803; gestorben unbekannt), war Fondshändler an der Börse, Bankier und wurde Eisenbahndirektor der [[Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn|Niederschlesischen-Märkischen Eisenbahngesellschaft]]. 1837 übernahm er das Droschkengeschäft seines Vaters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hartmut Kaelble |Titel=Berliner Unternehmer während der frühen Industrialisierung Herkunft, sozialer Status und politischer Einfluß |Verlag=De Gruyter |Ort= |Datum=2013 |ISBN=978-3-11-082997-6 |Fundstelle=S. 48–49 |Online=[https://books.google.de/books?id=kb4fAAAAQBAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;lpg=PA48&amp;amp;dq=Direktor%20Hermann%20Henoch&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA48#v=onepage&amp;amp;q=Direktor%20Hermann%20Henoch&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bruder Moses Henoch Henoch (später Hermann Moritz Henoch, geboren 27. April 1776; gestorben unbekannt) Kaufmann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jacob Jacobson |Titel=Die Judenbürgerbücher der Stadt Berlin 1809–1851 Mit Ergänzungen für die Jahre 1791–1809 |Verlag=De Gruyter |Datum=2018 |ISBN=9783110836219 |Online=https://books.google.de/books?id=23FLDwAAQBAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;lpg=PA246&amp;amp;dq=Hermann%20Moritz%20Henoch&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA59#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |Fundstelle=S. 59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Enkel Moritz (Sohn von  Hermann Moritz; geboren 2. September 1803; gestorben 24. März 1857) Manefakturwarenhändler&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jacob Jacobson |Titel=Die Judenbürgerbücher der Stadt Berlin 1809–1851 Mit Ergänzungen für die Jahre 1791–1809 |Verlag=De Gruyter |Datum=2018 |ISBN=9783110836219 |Online=https://books.google.de/books?id=23FLDwAAQBAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;lpg=PA246&amp;amp;dq=Hermann%20Moritz%20Henoch&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA246#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false|Fundstelle=S. 246}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Enkel Heinrich (Sohn von  Hermann Moritz; geboren 12. Juni 1805; gestorben nach 1891)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jacob Jacobson |Titel=Die Judenbürgerbücher der Stadt Berlin 1809–1851 Mit Ergänzungen für die Jahre 1791–1809 |Verlag=De Gruyter |Datum=2018 |ISBN=9783110836219 |Online=https://books.google.de/books?id=23FLDwAAQBAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;lpg=PA246&amp;amp;dq=Hermann%20Moritz%20Henoch&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA214#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false|Fundstelle=S. 214}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hugo Rachel, Johannes Papritz, Paul Wallich |Titel=Übergangszeit und Hochkapitalismus 1806–1856 |Band=3|Verlag=De Gruyter |Datum=2019|ISBN=9783111548562 |Online=https://www.google.de/books/edition/%C3%9Cbergangszeit_und_Hochkapitalismus/dsftDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Moses+Henoch+Henoch&amp;amp;pg=PA151&amp;amp;printsec=frontcover|Fundstelle=S. 151}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Reform des Droschkenwesens|Sammelwerk=Morgenblatt für gebildete Leser|Verlag=Cotta|Datum=1837-12-07|Seiten=1172|Online=[https://books.google.de/books?id=lH5EAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1172&amp;amp;hl=de books.google.de]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Elfi Bendikat|Titel=Öffentliche Nahverkehrspolitik in Berlin und Paris 1890–1914: Strukturbedingungen, politische Konzeptionen und Realisierungsprobleme|Verlag=Walter de Gruyter|Ort=Berlin / New York|Datum=1999|ISBN=3-11-015383-1|Seiten=103|Online=[https://books.google.de/books?id=X4j4rJSvACoC&amp;amp;pg=PA103&amp;amp;lpg=PA103&amp;amp;dq=pferdebus+alexanderplatz+potsdamer+bahnhof&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Cn5-kS_DOc&amp;amp;sig=tk68H-7bkF0YVHwhtKgsI9jGT-4&amp;amp;hl=de books.google.de]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Camilla Badstübner-Kizik, Edmund Kizik|Titel=Entdecken - Erforschen – Bewahren Beiträge zur Kunstgeschichte und Denkmalpflege: Festgabe für Sibylle Badstübner-Gröger zum 12. Oktober 2015 (Artikel von Markus Jager Schinkels »Normalkirche« in Gleißen (Glisno) und ihr jüdischer Bauherr)|Verlag=Lukas Verlag|Datum=2016|ISBN=9783867322133|Online=https://www.google.de/books/edition/Entdecken_Erforschen_Bewahren/3T3_CwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Henoch+Gli%C5%9Bnie&amp;amp;pg=PA170&amp;amp;printsec=frontcover|Fundstelle=S. 170–181}}&lt;br /&gt;
* Błażej Skaziński: &amp;#039;&amp;#039;Gleißen / Glisno (Schlösser und Gärten der Neumark&amp;#039;&amp;#039; / Zamki i ogrody Nowej Marchii 7), herausgegeben von [[Sibylle Badstübner-Gröger]] und [[Markus Jager]], übersetzt von Agnieszka Lindenhayn-Fiedorowicz, Berlin 2011, ISBN 978-3-941675-37-7. [https://www.academia.edu/48973591/Skazi%C5%84ski_B%C5%82a%C5%BCej_Glei%C3%9Fen_Glisno_Schl%C3%B6sser_und_G%C3%A4rten_der_Neumark_Zamki_i_ogrody_Nowej_Marchii_7_hg_v_Sibylle_Badst%C3%BCbner_Gr%C3%B6ger_und_Markus_Jager_%C3%BCbers_v_Agnieszka_Lindenhayn_Fiedorowicz_Berlin_2011 (academia.edu PDF online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=173762190|VIAF=237916881}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Henoch, Israel Moses}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1770]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Henoch, Israel Moses&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Unternehmer, Bankier und gilt als Begründer des Berliner Nahverkehrs&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1770&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1844&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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