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	<title>Israel Jacobson - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schoenert israel jacobson.jpg|mini|Israel Jacobson, Lithographie von Kästner (1838) nach dem Porträt von [[Georg Friedrich Adolph Schöner]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Israel Jacobson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Jüdischer Name|bis 1808]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isrel ben Jacob&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. auch&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Feierlicher Empfang des Präsidenten&amp;#039;&amp;#039;, 1811, [http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/239828 S. 16].&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren am [[17. Oktober]] [[1768]] in [[Halberstadt]]; gestorben am [[14. September]] [[1828]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Kaufmann und Bankier. Er war Jude und gilt als einer der Begründer des [[Reformjudentum]]s in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Israel Jacobson, from Seesen, 1810 AD, gouache on ivory with paper and cardboard - Braunschweigisches Landesmuseum - DSC04639.JPG|mini|Israel Jacobson, 1810]]&lt;br /&gt;
Jacobson wurde 1768 als Sohn des vermögenden Kaufmanns und Vorstehers der [[Jüdische Gemeinde|jüdischen Gemeinde]] in Halberstadt Israel Jacob (1729–1803) geboren. Er erhielt eine traditionelle jüdische Erziehung&amp;lt;ref name=&amp;quot;Behm255&amp;quot;&amp;gt;Britta L. Behm, Uta Lohmann, Ingrid Lohmann: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Erziehung und aufklärerische Schulreform.&amp;#039;&amp;#039; Waxmann, Münster, 2002, ISBN 3-8309-1194-7, S. 255.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sollte nach dem Wunsch seines Vaters [[Rabbiner]] werden. Im Alter von 19 Jahren heiratete er Minna Samson (22. Dezember 1767 – 4. Februar 1819), die Tochter des braunschweigischen [[Hoffaktor]]s („Kammeragenten“) [[Herz Samson]] (1738–1794).&amp;lt;ref&amp;gt;Horst-Rüdiger Jarck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon 8. bis 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 2006, S. 345.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod seines Schwiegervaters übernahm Jacobson sowohl dessen Bankgeschäfte als auch seine Aufgaben als Landesrabbiner des braunschweigischen Weserdistrikts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ries&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rotraud Ries |Hrsg= Arno Herzig, Hans Otto Horch, [[Robert Jütte]] |Titel=Hofjuden als Vorreiter? Bedingungen und Kommunikationen, Gewinn und Verlust auf dem Weg in die Moderne |Sammelwerk=Judentum und Aufklärung. Jüdisches Selbstverständnis in der bürgerlichen Öffentlichkeit |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2002 |ISBN=3-525-36262-5 |Seiten=39–42 |Online={{Google Buch |BuchID=nnNWlch2xOMC |Seite=39}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In dieser Funktion hatte er die Aufsicht über die in den Landstädten und Dörfern lebenden [[Schutzjude]]n und konnte seinen durch Reichtum und Ämter wachsenden Einfluss nutzen, um die Lebenssituation seiner Glaubensgenossen zu verbessern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Behm255&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacobson war als Bankier sehr erfolgreich und weitete seine Tätigkeit bald über die Grenzen des [[Herzogtum Braunschweig|Herzogtums Braunschweig]] hinaus aus als [[Markgrafschaft Baden|badischer]] Hoffaktor, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|hessen-darmstädtischer]] [[Kommerzienrat]] und [[Mecklenburg-Schwerin|mecklenburg-schwerinscher]] Finanzrat. Er befreundete sich mit [[Karl Wilhelm Ferdinand|Karl II. Wilhelm Ferdinand, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, Fürst von Wolfenbüttel]]. Das Herzogtum Braunschweig wurde 1807 dem neugegründeten [[Königreich Westphalen]] unter [[Jérôme Bonaparte]] zugeschlagen, dem jüngsten Bruder [[Napoléon Bonaparte|Napoleons I.]] In dessen Verfassung wurde 1808 die staatsbürgerliche Gleichstellung der Juden festgeschrieben. Da das Königreich die Kredite, die Jacobson auch ihm gewährte, nicht zurückzahlen konnte, wurde er mit Gütern aufgelöster [[Kloster|Klöster]] und Niederlassungen des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] entschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Schule und Reformsynagoge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Israel Jacobson.jpg|mini|hochkant|[[Salomon Pinhas]]: Israel Jacobson, Bildausschnitt eines Pastells (um 1800), [https://objekte.jmberlin.de/object/jmb-obj-503948 Original] im [[Jüdisches Museum Berlin|Jüdischen Museum Berlin]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ecole Jacobson et synagogue.jpg|mini|[[Jacobsonschule]] (links) und [[Jacobstempel]] (rechts). Historische Postkarte, um 1900.]]&lt;br /&gt;
Im Selbststudium hatte Jacobson sich mit aufklärerischen Schriften, unter anderem auch von [[Moses Mendelssohn]] beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Landrabbiner des Weserdistrikts wurde er mit dem desolaten Zustand des jüdischen Schulwesens konfrontiert und errichtete 1801 in [[Seesen]] gegen den Widerstand der örtlichen christlichen Bevölkerung die [[Jacobsonschule]], die 1804 bereits 46 jüdische Schüler zählte. Ab 1805 wurden auch christliche Kinder aufgenommen, die bei freier Kost und Unterkunft gemeinsam mit den jüdischen unterrichtet wurden. Die Jacobsonschule wurde damit zur ersten von Juden gegründeten [[Simultanschule]] Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1810 ließ Jacobson auf dem Schulgelände die weltweit erste Reform-[[Synagoge]] erbauen, die zur Erinnerung an seinen Vater den Namen [[Jacobstempel]] erhielt. Sie war mit einer [[Orgel]] ausgestattet, damals eine Neuheit. Neben [[Hebräische Sprache|hebräischen]] Gebeten führte Jacobson hier auch deutschsprachige Gebete und Predigten ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HfJSH&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hfjs.eu/imperia/md/content/vorlesungsverzeichnissehfjs/sonstige/seesenbestand.pdf |titel=Der Sonderbestand „Seesen“ |hrsg=Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg |datum=2008-03-26 |format=PDF; 121&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2018-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Wirken ===&lt;br /&gt;
Jacobson setzte sich für die Beseitigung der die Juden diskriminierenden Bestimmungen ein, bemühte sich jedoch auch um die Förderung des Verständnisses zwischen Juden und Christen und unterstützte Bedürftige beider [[Konfession]]en. Seinem Einfluss ist es zu verdanken, dass der &amp;#039;&amp;#039;[[Leibzoll]]&amp;#039;&amp;#039;, eine jahrhundertealte Judensteuer, 1803 im [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|herzoglich braunschweig-lüneburgischen Fürstentum Wolfenbüttel]] abgeschafft wurde. 1804 erhielt er dort die vollen Untertanenrechte, 1805 das städtische [[Bürgerrecht]] und im Jahr 1807 die Ehrendoktorwürde der [[Universität Helmstedt]]. Sein Einsatz galt zunächst Braunschweig und [[Baden (Land)|Baden]], ganz besonders aber dann dem Königreich Westphalen. 1806 richtete er eine Denkschrift zur Verbesserung des jüdischen Erziehungswesens an Kaiser Napoleon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im [[Königreich Westphalen]] 1808 die jüdische Glaubensgemeinschaft (ca. 19.000 Personen) rechtlich den christlichen [[Kirche (Organisation)|Kirchen]] gleichgestellt wurde, erhielt auch sie – analog zu den [[Reformation|Kirchen der Reformation]] – ein [[Consistoire central israélite|israelitisches Konsistorium wie in den französischen Ländern]] als zentrale Aufsichts- und Verwaltungsbehörde. Israel Jacobson wurde ihr Präsident.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der neu-israelitische Tempel in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrirte Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1845 Nr. 82, IV. Band, Seite 55–56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier konnte er seine Vorstellungen zu einem aufgeklärten, assimilierten Judentum in die politische Praxis umsetzen. Er war inzwischen in die Residenz [[Kassel]] umgezogen. Als Präsident des jüdischen Konsistoriums eröffnete er ein Gebetshaus in Kassel, dessen Ritus demjenigen in Seesen ähnlich war, und förderte die Errichtung eines Seminars zur Ausbildung jüdischer Lehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wurde er mit 135 von 165 abgegebenen Stimmen als Abgeordneter der Kaufleute und Fabrikanten des [[Departement der Oker|Oker-Departements]] in die [[Reichsstände des Königreichs Westphalen|Reichsstände]], das [[Parlament]] des Königreichs Westphalen, gewählt. Auch wurde er 1812 zum [[Ritter]] des [[Orden der Westphälischen Krone|Ordens der Westphälischen Krone]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische Schriftsteller [[Stendhal]] (1783–1842), der in den Jahren 1806 bis 1808 als Verwaltungsbeamter in Braunschweig wirkte, urteilte am 14. Januar 1808 in einem Tagebucheintrag über Jacobson: „Von allen meinen Braunschweiger Bekannten hat nur einer wirklich Geist, nämlich Jacobson“.&amp;lt;ref&amp;gt;Stendhal: &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch aus Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erinnerungen eines Egotisten|Bekenntnisse eines Ichmenschen]].&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 1923.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensabend ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Palais Itzig, Berlin 1857.jpg|mini|Palais Itzig in der [[Burgstraße (Berlin)|Burgstraße]] (Foto von 1857)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Sturz Jérôme Bonapartes lebte Jacobson seit 1813&amp;lt;ref&amp;gt;Nach anderen Angaben seit 1814.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin und wurde Mitglied der [[Gesellschaft der Freunde]]. Hier wurde er seitens der Orthodoxie stark angefeindet. Im Frühjahr 1815 richtete er in seinen Wohnräumen im Palais Itzig in der [[Burgstraße (Berlin)|Burgstraße 25]] eine Privatsynagoge nach reformiertem Ritus ein. Gegen Ende des Jahres wurde die Synagoge in das Haus des Zuckerproduzenten und Bankiers [[Jacob Herz Beer]], Ehemann der [[Amalie Beer]] geb. Meyer Wulff, und Vater des Komponisten [[Giacomo Meyerbeer]], verlegt. Prediger waren u. a. [[Karl Siegfried Günsburg]], [[Eduard Kley]], [[Leopold Zunz]] und [[Isaac Levin Auerbach|Isaak Levin Auerbach]]. Die [[Preußen|preußische Regierung]] unter dem Minister des Inneren [[Friedrich von Schuckmann]], bei der sich orthodoxe Juden, aber auch der Oberregierungsrat für Bildung und Kirche im Kultusministerium [[Georg Heinrich Ludwig Nicolovius|Nicolovius]] beschwerten, war trotz eines königlichen Verbotes geneigt, eine Reformsynagoge im Haus Beer zu dulden. Doch dann untersagte eine [[Kabinettsorder|Kabinettsordre]] [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelms III.]] im Dezember 1823 die Gottesdienste endgültig mit der Begründung, „es solle keine neue Sekte gestiftet werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl August Varnhagen von Ense]]: Aufzeichnung, 28. Dezember 1823. In ders.: &amp;#039;&amp;#039;Blätter aus der preußischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. [[Ludmilla Assing]], Bd.&amp;amp;nbsp;2, F.&amp;amp;nbsp;A. Brockhaus, Leipzig 1868, S.&amp;amp;nbsp;455 ([http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV012863637/ft/bsb10137044?page=461 Web-Ressource]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete Israel Jacobson Jeanette Leffmann (1801–1874) aus einer [[Hannover]]aner Bankiersfamilie. Er starb im Jahre 1828 in Berlin und wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof Schönhauser Allee|jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee]] beigesetzt. Das Grab ist erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;353.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Burgstr 25 (Mitte) Israel Jacobson.jpg|mini|Gedenktafel am Haus Vera-Brittain-Ufer 2, in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Israel-Jacobson-Preis ===&lt;br /&gt;
Seit 2001 vergibt die [[Union progressiver Juden]] in Deutschland den Israel-Jacobson-Preis. Der undotierte Preis wird in der Regel alle zwei Jahre verliehen, um herausragende Persönlichkeiten zu würdigen, die sich im Geist Israel Jacobsons um ein lebendiges Judentum der Moderne verdient gemacht haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liberale-juden.de/uber-uns/israel-jacobson-preis/ |titel=Israel Jacobson Preis |hrsg=Union progressiver Juden in Deutschland |abruf=2018-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preisträger:&lt;br /&gt;
* 2001 [[Walter Homolka]], Rabbiner&lt;br /&gt;
* 2003 Uri Regev, Rabbiner&lt;br /&gt;
* 2005 [[Walter Jacob (Rabbiner)|Walter Jacob]], Rabbiner&lt;br /&gt;
* 2007 [[Henry G. Brandt]], Rabbiner; [[Ernst Ludwig Ehrlich]], Judaist und Historiker; [[William Wolff (Rabbiner)|William Wolff]], Landesrabbiner&lt;br /&gt;
* 2010 [[Ruth Cohen]], Ehrenpräsidentin der European Union for Progressive Judaism&lt;br /&gt;
* 2012 Leo Hepner, früherer Vorsitzender der European Union for Progressive Judaism; [[Jan Mühlstein]], früherer Vorsitzender der Union progressiver Juden in Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heide Sobotka |url=https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13541 |titel=„Meilensteine des liberalen Judentums“. Leo Hepner und Jan Mühlstein erhalten den Israel-Jacobson-Preis |werk=[[Jüdische Allgemeine]] |datum=2012-07-18 |abruf=2018-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014 [[Heiko Maas]] ([[SPD]]), Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz&lt;br /&gt;
* 2016 Joel D. Oseran, Rabbiner, vormaliger Vizepräsident für Internationale Entwicklung der World Union for Progressive Judaism&lt;br /&gt;
* 2018 [[Bodo Ramelow]] ([[Die Linke]]), Ministerpräsident des Freistaates Thüringen&lt;br /&gt;
* 2020 [[Armin Laschet]] ([[CDU]]), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Israel-Jacobson-Jubiläumsplakette ===&lt;br /&gt;
Zum fünfundzwanzigsten Gründungsjubiläum der Union progressiver Juden erhielten verdiente Pioniere des Liberalen Judentums die Jubiläumsplakette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Plakettenempfängern sind:&lt;br /&gt;
* Klara Behnke, Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde zu Bad Pyrmont (2022)&lt;br /&gt;
* Larisa Korshevnyuk, Vorsitzende der [[Liberale Jüdische Gemeinde zu Magdeburg|Liberalen Jüdischen Gemeinde zu Magdeburg]] (2022)&lt;br /&gt;
* [[Antje Yael Deusel]], Rabbinerin der Liberalen Jüdischen Gemeinde Mischkan ha-Tfila Bamberg (2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenktafel ===&lt;br /&gt;
Im Juli 2010 wurde in Berlin am Ort von Jacobsons ehemaligem Wohnhaus eine von der Stadt Seesen gestiftete Gedenktafel zu Ehren Jacobsons enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-kultur/reden/gru__wort_gedenktafel_israel_jacobson.pdf?start&amp;amp;ts=1280216896&amp;amp;file=gru__wort_gedenktafel_israel_jacobson.pdf |titel=Grußwort anlässlich der Enthüllung der Gedenktafel am 16. Juli 2010 |werk=Berlin.de |format=PDF; 22&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |abruf=2018-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Israel-Jacobson-Netzwerk ===&lt;br /&gt;
Am 6. April 2016 wurde in Braunschweig &amp;#039;&amp;#039;das Israel-Jacobson-Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Das Ziel seiner Mitglieder aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur ist es, das Bewusstsein für die Geschichte der jüdischen Kultur im südöstlichen [[Niedersachsen]] zu stärken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ij-n.de/2019/04/29/authentische-orte-deutsch-juedischen-lebens-in-der-region-entdecken/ |titel=&amp;#039;&amp;#039;Israel-Jacobson-Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2020-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Israel Jacobson&lt;br /&gt;
   |Titel=Rede des Präsidenten Jacobson bei der von ihm Sabbaths den 8. Nissan 5572 in der hiesigen Synagoge verrichteten Konfirmation: nebst d. Religions-Bekenntniß der Konfirmanden&lt;br /&gt;
   |Verlag=Meßner&lt;br /&gt;
   |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
   |Datum=1812&lt;br /&gt;
   |URN=nbn:de:bvb:355-ubr00276-4&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* N[aphtali] F[rankfurter]: &amp;#039;&amp;#039;Israel Jacobson&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gallerie der ausgezeichnetsten Israeliten aller Jahrhunderte, ihre Portraits und Biographien&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. Naphtali Frankfurter und [[Berthold Auerbach]]. Fr. Brodhag’sche Buchhandlung, Stuttgart 1836, S. 43–49, ([http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/1950320 Web-Ressource]); ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.hnsb9h&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=231 Web-Ressource]).&lt;br /&gt;
* Jacob R. Marcus: &amp;#039;&amp;#039;Israel Jacobson – The Founder of the Reform Movement in Judaism.&amp;#039;&amp;#039; Hebrew Union College Press, Cincinnati 1972, ISBN 0-87820-000-2.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Heinrich Ebeling]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Juden in Braunschweig. Rechts-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte von den Anfängen der Jüdischen Gemeinde bis zur Emanzipation (1282–1848).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Werkstücke.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;65. Braunschweig 1987.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Lengemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Reichsstände des Königreichs Westphalen und der Ständeversammlung des Großherzogtums Frankfurt.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-458-16185-6, S.&amp;amp;nbsp;150–151.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Ballof]], Joachim Frassl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Jacobson-Schule – Festschrift zum 200-jährigen Bestehen der Jacobson-Schule in Seesen&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag Jacobson-Gymnasium. Seesen 2001.&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;Israel Jacobson&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;König Lustik!? – Jérôme Bonaparte und der Modellstaat Königreich Westphalen.&amp;#039;&amp;#039; [Ausstellungskatalog] München 2008, Katalog Nr. 297.&lt;br /&gt;
* Bernd-Wilhelm Linnemeier: &amp;#039;&amp;#039;Israel Jacobson.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;König Lustik!? – Jérôme Bonaparte und der Modellstaat Königreich Westphalen&amp;#039;&amp;#039;. [Ausstellungskatalog] München 2008, Katalog Nr. 414.&lt;br /&gt;
* Hartmut Bomhoff: &amp;#039;&amp;#039;Israel Jacobson – Wegbereiter jüdischer Emanzipation.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Hentrich &amp;amp; Hentrich Verlag, 2010, ISBN 978-3-942271-03-5.&lt;br /&gt;
* Miriam Tworuschka: &amp;#039;&amp;#039;Israel Jacobson und die Entstehung des Reformjudentums in Seesen. Eine niedersächsische Kleinstadt und ihr Umgang mit diesem Thema nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; [http://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/frontdoor/index/index/docId/9458 Examensarbeit], Universität Würzburg 2013.&lt;br /&gt;
* Cord-Friedrich Berghahn u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Israel Jacobson (1768–1828). Studien zu Leben, Werk und Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2022. (Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen|Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen]]; 315.) ISBN 978-3-8353-5145-5.&lt;br /&gt;
;Einträge in Enzyklopädien&lt;br /&gt;
* {{ADB|13|619|619|Jacobson, Israel|Berthold Stern|ADB:Jacobson, Israel}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Isidore Singer]], H. Baar |url=https://www.jewishencyclopedia.com/articles/8483-jacobson-israel |titel=Jacobson, Israel |werk=[[Jewish Encyclopedia]], Band 7 |datum=1906 |seiten=47 |sprache=en |abruf=2018-10-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|248|249|Jacobson, Israel|[[Hans-Joachim Schoeps]]|11704783X}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629100337/http://www.bautz.de/bbkl/j/jacobson_i.shtml |band=18|autor=Jeannette Strauss Almstad / Matthias Wolfes|spalten=711-717}}&lt;br /&gt;
* Eintrag &amp;#039;&amp;#039;JACOBSON, Israel, Dr. h. c.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael Brocke]] und [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]] (Hrsg.), bearbeitet von [[Carsten L. Wilke|Carsten Wilke]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Rabbiner.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871.&amp;#039;&amp;#039; K·G·Saur, München 2004, ISBN 3-598-24871-7, No. 791, S. 473 f. ([http://www.steinheim-institut.de/edocs/books/Biographisches_Handbuch_der_Rabbiner_Teil_1.pdf Web-Ressource]); ([http://www.steinheim-institut.de:50580/cgi-bin/bhr?id=0791 Web-Ressource]).&lt;br /&gt;
* Jacob Rothschild: [http://go.galegroup.com/ps/i.do?id=GALE%7CCX2587509920&amp;amp;v=2.1&amp;amp;u=unizur&amp;amp;it=r&amp;amp;p=GVRL&amp;amp;sw=w &amp;#039;&amp;#039;Jacobson, Israel&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopaedia Judaica&amp;#039;&amp;#039;, Band 11. Macmillan Reference USA, Detroit 2007, S. 54–55. Gale Virtual Reference (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.stadtverwaltung-seesen.de/index.php?object=tx,3000.5&amp;amp;ModID=255&amp;amp;FID=235.693.1 |titel=Bürgerhaus Seesen – Die Geschichte der Jacobsonschule |hrsg=Stadt Seesen |datum=2010 |abruf=2018-10-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Christian Röther |url=https://www.deutschlandfunk.de/zum-250-geburtstag-des-juedischen-vordenkers-israel.2540.de.html?dram:article_id=429428 |titel=Zum 250. Geburtstag des jüdischen Vordenkers Israel Jacobson – „Nachdenken, nicht nachglauben“ |werk=[[Deutschlandfunk]]-Sendung „Aus Religion und Gesellschaft“ |datum=2018-10-10 |abruf=2018-10-14 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;!-- als mp3: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/10/10/nachdenken_nicht_nachglauben_der_juedische_vordenkers_dlf_20181010_2010_658085f4.mp3 bzw. http://web.archive.org/web/20181014073704/https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/10/10/nachdenken_nicht_nachglauben_der_juedische_vordenkers_dlf_20181010_2010_658085f4.mp3 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11704783X|titel=Jacobsson, Israel|datum=2019-10-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11704783X|LCCN=no2012051987|VIAF=49993026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jacobson, Israel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Reformjudentums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Seesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsstände des Königreichs Westphalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Westphälischen Krone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1768]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jacobson, Israel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jüdischer Reformer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1768&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halberstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. September 1828&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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