<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Israel_Aharoni</id>
	<title>Israel Aharoni - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Israel_Aharoni"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Israel_Aharoni&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T04:43:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Israel_Aharoni&amp;diff=1749268&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Israel_Aharoni&amp;diff=1749268&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T20:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Israel Aharoni, holding a Capreolus capreolus skull, standing next to his daughter Bat-Sheva.jpg|mini|Israel Aharoni mit seiner Tochter Bat-Sheva]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Israel Aharoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[7. Juli]] [[1882]]&amp;lt;ref&amp;gt; John F. Oppenheimer (Red.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh u.&amp;amp;nbsp;a. 1971, ISBN 3-570-05964-2, Sp. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;Israel Aharonowitsch&amp;#039;&amp;#039; in Widse nahe der russisch-polnischen Grenze, heute [[Vidzy]] in [[Belarus]] nahe der Grenze zu [[Litauen]]; gestorben am [[9. Oktober]] [[1946]]) war ein [[Judentum|jüdischer]] [[Zoologe]]. Er entdeckte dreißig unbekannte Tierarten (wieder), denen er hebräische Namen zuwies. Heute ist er vor allem bekannt für seine Expedition auf die Hochebene von [[Aleppo]] in Syrien. Dort gelang ihm der [[Wildfang]] eines Wurfs von [[Goldhamster]]n, von denen so gut wie alle heute lebenden Exemplare abstammen, die weltweit als Labor- oder Heimtiere gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aharoni entstammte einer Familie von [[Rabbiner]]n und genoss eine traditionelle Erziehung. Im Alter von 13 Jahren ging er nach [[Prag]], um am dortigen, von [[Armand Kaminka]] gegründeten, Rabbinerseminar zu studieren. Am Gymnasium gründete er zusammen mit [[Egon Erwin Kisch]] eine nationaljüdische Jugendzeitung in deutscher Sprache. Später engagierte er sich in [[Zionismus|zionistischen]] Jugendorganisationen. Nach seinem Abschluss studierte Aharoni an der [[Prager Universität]] [[Zoologie]] und [[semitische Sprachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 [[Alija|emigrierte]] Aharoni nach [[Palästina (Region)#Osmanische Herrschaft|Palästina]], das damals größtenteils das osmanische [[Mutesarriflik Jerusalem]] bildete. Hier erlangte er Bekanntheit als „der erste hebräische Zoologe“. Seine ersten Expeditionen standen noch unter dem Schutz des Sultans, für den er Schmetterlingssammlungen anlegte. Viele der von ihm gesammelten Exemplare können heute in der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]] besichtigt werden. Im Auftrag Sultan [[Abdülhamid II.|Abdülhamids II.]] begleitete er 1908 auf einer Expedition durch die südlichen Teile des [[Vilâyet Syrien|Vilâyets Syrien]] (1923–50 [[Transjordanien]], seitdem [[Jordanien]]) und südliche Teile des [[Vilâyet Beirut|Vilâyets Beirut]] (nördliches Israel und nördliches Westjordanland) den Geologen [[Max Blanckenhorn]] und den Botaniker [[Aaron Aaronsohn]] (Bruder [[Sarah Aaronsohn]]s), unterstützt von der Berliner Jagor-Stiftung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Naʾor 1998&amp;quot;&amp;gt;[[Mordechai Naor|Mordechai Naʾor]]: &amp;#039;&amp;#039;The Twentieth Century in Eretz Israel&amp;amp;nbsp;– a Pictorial History.&amp;#039;&amp;#039; Am Oved, Tel Aviv 1996 (englisch); deutsche Ausgabe: Judith Krausz (Übers.), Könemann, Köln 1998, ISBN 3-89508-595-2, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
1930 brach Aharoni zu einer Expedition nach [[Syrien]] auf, um dort nach einheimischen Hamsterarten zu suchen. Sein Kollege, der [[Parasitologie|Parasitologe]] [[Saul Adler]], versprach sich davon einen praktikablen Ersatz für den [[Graue Zwerghamster|Chinesischen Streifenhamster]], den er bei seinen Forschungen über die [[Leishmaniose]] als Testobjekt verwendete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. Derrell Clark |Titel=Historical perspectives and taxonomy |Sammelwerk=Laboratory Hamsters |Herausgeber=G. L. Van Hoosier junior, Charles W. McPherson |Verlag=Academic Press |Ort=Orlando u.&amp;amp;nbsp;a. |Datum=1987 |ISBN=0-12-714165-0 |Seiten=3–7, hier S.&amp;amp;nbsp;6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit einem syrischen Führer namens Georgius Khalil Tah&amp;#039;an gelang es Aharoni auf der Hochebene von [[Aleppo]], ein Nest mit einem [[Goldhamster]]-Weibchen und elf Jungtieren ausfindig zu machen und auszugraben (angeblich befand sich das Nest in einer Tiefe von zweieinhalb Metern). Die [[Erstbeschreibung]] dieser Art hatte [[George Robert Waterhouse]] 1839 unternommen, anhand von Fellteilen eines einzelnen Tieres, die er im [[British Museum]] aufgefunden hatte. Danach waren sie nie mehr wieder beobachtet worden. Als das Muttertier begann ihren Nachwuchs zu töten, sah sich Aharoni gezwungen es selbst zu töten, und die Jungtiere auf dem Rückweg mit der Hand aufzuziehen. Dennoch kamen weitere von ihnen ums Leben, oder entwischten. Nur drei Männchen und ein Weibchen überlebten den Transport nach Jerusalem. Diese wurden jedoch sehr erfolgreich verpaart und weitergezüchtet. Bereits nach einem Jahr hatten sie sich auf 150 Tiere vermehrt und wurden danach ausgiebig als Labortiere eingesetzt. Erst in den 1940er Jahren kamen sie auch auf den Heimtiermarkt, in Deutschland etwa ein Jahrzehnt später.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Toll: &amp;#039;&amp;#039;Mein Hamster.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos Verlags-GmbH &amp;amp; Co. KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-440-11050-8, S. 7 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ppne.co.uk/index.php?m=show&amp;amp;id=30551 |text=Professor Paul’s Lives of the Great Naturalists : Israel Aharoni |wayback=20101018022633}} (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2025-08-18 |url=http://www.netanya-moreshet.org.il/Info/founder_show.aspx?id=71117 |text=Biographie Israel Aharonis}} (hebräisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101978976X|LCCN=no/93/21344|VIAF=41411390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aharoni, Israel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aharoni, Israel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Aharonowitsch, Israel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jüdischer Zoologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juli 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vidzy]], Weißrussland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>