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	<title>Isot Kilian - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:01:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isot_Kilian&amp;diff=745243&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MinniBuecherwurm am 12. November 2025 um 08:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-12T08:17:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isot Kilian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. April]] [[1924]] in [[Berlin-Köpenick]]; † [[14. März]] [[1986]]) war eine deutsche [[Schauspielerin]], Dramaturgie- und [[Regieassistent]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Isot Kilian war die Tochter des Buchhändlers [[Götz Kilian]] und seiner Frau Liddy geb. Deuerling (1895–1972)&amp;lt;!-- Geburt StA Dresden I 3579/1895, Tod StA Berlin-Köpenick 614/1972 --&amp;gt;. Der Name Isot geht vermutlich auf eine Figur aus einem Werk [[Maxim Gorki]]s zurück, wo er allerdings eine männliche Person bezeichnet. Möglich ist auch, dass er sich von der Isolde aus [[Tristan und Isolde]] herleitet – &amp;#039;&amp;#039;Isot&amp;#039;&amp;#039; ist eine z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Gottfried von Straßburg]] überlieferte Namensvariante.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Mediaewiki: Die Isolde-Charaktere |url=http://mediaewiki.org/wiki/Die_Isolde-Charaktere_%28Gottfried_von_Stra%C3%9Fburg,_Tristan%29 |wayback=20120312091145 |archiv-bot=2018-04-16 11:33:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Isot Kilians Kindheit in Berlin-Köpenick wurde von der Machtübernahme der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] überschattet. In der [[Köpenicker Blutwoche]] 1933 wurde ihr Vater derart geschlagen, dass er, sehr krank, 1940 an den Folgen starb. Im Jahre 1934 war die von den Nationalsozialisten verfolgte Familie (die Eltern Liddy und Götz Kilian, beide aktive Mitglieder der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]) nach Hamburg gezogen, um der Berliner [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] zu entgehen. 1939 lernte Isot dort den noch unbekannten Schriftsteller [[Wolfgang Borchert]] kennen. Sie nahm Schauspielunterricht und arbeitete gemeinsam mit Borchert an dessen ersten Stücken. Eine weitere Jugendfreundschaft hatte sie mit [[Günther Mackenthun]]. Sie heiratete keinen von beiden, bekam aber 1941 ihre erste Tochter, die sie ebenfalls Isot nannte. Sie spielte an mehreren Theatern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 zog Isot Kilian mit ihrer Mutter zurück nach Berlin, arbeitete beim Rundfunk, beim [[Der Augenzeuge (Wochenschau)|&amp;#039;&amp;#039;Der Augenzeuge&amp;#039;&amp;#039;]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isot Kilian |Titel=Wir wollten die Menschen aufmuntern. In: Alltag des Dokumentarfilms. Erinnerungen an die Jahre des Anfangs 1946-1950 |Hrsg=Schriften des Verbandes der Film-und Fernsehschaffenden der DDR |Sammelwerk=Podium und Werkstatt |Nummer=24 |Verlag=Schriftenreihe des Präsidiums des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR |Ort=Berlin |Datum=1987 |Seiten=67-75}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Günter Jordan |url=https://www.defa-stiftung.de/filme/filme-suchen/wurzeln/ |titel=DEFA: Wurzeln, Dokumentarfilm 1985 |werk=DEFA-Stiftung |sprache=de |abruf=2025-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Egon Monk]] am Kabarett [[Frischer Wind (Kabarett)|Frischer Wind]], das noch vor [[Bertolt Brecht]]s Rückkehr aus der Schweiz dessen Gedichte und Lieder aufführte. Sie wurde 1949 von [[Helene Weigel]] für das neu gegründete [[Berliner Ensemble]] als Schauspielerin, Dramaturgie- und Regieassistentin engagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 heiratete Isot Kilian den Philosophen und Journalisten [[Wolfgang Harich]], mit dem sie ihre zweite Tochter, Katharina, hatte. Die Ehe wurde nach zwei Jahren wieder geschieden. Seit 1953 wuchs die Nähe und Vertrautheit zu Bert Brecht, dessen letzte Geliebte und engste Mitarbeiterin sie nun für die verbleibende kurze Zeit wurde. Knapp zehn Jahre nach Brechts Tod, 1965, heiratete Isot Kilian den Schauspieler [[Bruno Carstens]]. Sie blieb ihr Leben lang bei der Theaterarbeit, am [[Berliner Ensemble]] und später am [[Institut für Schauspielregie]], auch in [[Ost-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof der Dorotheenstädt. und Friedrichwerderschen Gemeinden Dorotheenstädtischer Friedhof Okt.2016 - 17 3.jpg|mini|hochkant|Grabstätte des Ehepaares]]&lt;br /&gt;
Sie ruht auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in Berlin, eine inzwischen gemeinsame Grabstelle mit ihrem letzten Mann [[Bruno Carstens]]. Ihr Nachlass befindet sich im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]], im [[Brecht-Haus (Berlin)]]. Einer ihrer Enkel ist der Chansonsänger [[Karsten Troyke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich ihres 100. Geburtstages 2024 wurde ihr im [[Brecht-Weigel-Haus]] in Buckow eine Ausstellung gewidmet, welche danach in leicht reduzierter Form in der [[Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch]] im Foyer präsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1943/44: Nebenrolle im [[UFA]]-Film &amp;#039;&amp;#039;Träumerei&amp;#039;&amp;#039; über das Leben und Lieben von [[Clara Schumann|Clara Wieck]] und [[Robert Schumann]]&lt;br /&gt;
* 1953: [[Die Gewehre der Frau Carrar]], Regie: [[Egon Monk]], Hörspielproduktion beim Rundfunk der DDR – Regie-Assistentin&lt;br /&gt;
* 1958: [[Die Mutter (1958)|Die Mutter]] (Theateraufzeichnung) – Drehbuch&lt;br /&gt;
* 1959/60: Regie-Assistenz des [[DEFA]]-Spielfilms &amp;#039;&amp;#039;Mutter Courage und ihre Kinder&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1971: Drehbuch des DEFA-Fernsehfilms &amp;#039;&amp;#039;[[Optimistische Tragödie (1971)|Optimistische Tragödie]]&amp;#039;&amp;#039; mit ihrem 2. Ehemann Bruno Carstens in der Hauptrolle&lt;br /&gt;
* 1973: [[Zement (Film)|Zement]] (Fernsehfilm, 2 Teile) – Mitarbeit am Drehbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1957: [[Herr Puntila und sein Knecht Matti (1957)|Herr Puntila und sein Knecht Matti]] (Studioaufzeichnung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater (Regie) ==&lt;br /&gt;
* 1969: [[Wsewolod Wischnewski]]: &amp;#039;&amp;#039;Optimistische Tragödie&amp;#039;&amp;#039; – Regie mit [[Klaus Erforth]]/[[Alexander Stillmark]] ([[Berliner Ensemble]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arnim, Ditte von: &amp;#039;&amp;#039;Brechts letzte Liebe. Das Leben der Isot Kilian&amp;#039;&amp;#039;. Transit Buchverlag, Berlin 2006, 180 S., ca. 50 Abb., ISBN 3-88747-215-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Brecht (Film)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|132002140}}&lt;br /&gt;
* [http://koepenicker-blutwoche.de/kilian.html Die Familie Kilian]&lt;br /&gt;
* [http://karstentroyke.de Enkel Isot Kilians]&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/19487 Isot-Kilian-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://www.adk.de/de/programm/index.htm?we_objectID=66176 Liebe Ise (Ausstellung)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132002140|LCCN=no/2006/102462|VIAF=20832956}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kilian, Isot}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bertolt Brecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kilian, Isot&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kilian, Isoth&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MinniBuecherwurm</name></author>
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