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	<title>Isling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Isling&amp;diff=2261914&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feuerwehrmannanwärter am 31. März 2026 um 01:44 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-31T01:44:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lichtenfels (Oberfranken)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Lichtenfels&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung=&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.101527&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11.163809&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 384&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 392&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-09-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner2022&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 96215&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09576&lt;br /&gt;
| Bild                   = Isling-Lichtenfels.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Gemeindeteil]] der Stadt [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]] in [[Oberfranken]], in die es am 1. Januar 1978 eingegliedert wurde. Es hat rund 400 Einwohner,&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner&amp;quot;&amp;gt;[http://www.lichtenfels-city.de/index.php?id=350,73 offizielle Einwohnerzahlen der Stadt Lichtenfels]&amp;lt;/ref&amp;gt; die überwiegend katholisch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Pfarrdorf]] Isling liegt zentral im Landkreis Lichtenfels zwischen [[Altenkunstadt]] und [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]] am nördlichen Rand des [[Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura|Naturparks Fränkische Schweiz – Frankenjura]]. Nachbarortschaften sind im Nordosten [[Burkheim (Altenkunstadt)|Burkheim]], im Osten [[Tauschendorf (Altenkunstadt)|Tauschendorf]], im Südosten [[Siedamsdorf]], im Süden [[Altendorf (Weismain)|Altendorf]], im Südwesten [[Mönchkröttendorf]] und im Nordwesten [[Roth (Lichtenfels)|Roth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ortsgründung war wohl zu Beginn des 9. Jahrhunderts als eine der auf Befehl [[Karl der Große|Karls des Großen]] gegründeten [[Slawen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;pfarreien. Die Erstnennung von Isling war ca. 1136 mit „Walther de Ysilingen“. Im Jahr 1138 folgte die Erwähnung von „Walchel de Islingen“. 1142 bestätigte der Bamberger Bischof [[Egilbert (Bamberg)|Egilbert]] dem [[Kloster Langheim]] die von Graf Poppo erworbenen [[Zehnt]]en mit zwei Mansen und zwölf Äckern bei „Isilingen“. 1182 wurde die Würzburger Pfarrkirche „Iselingen“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter George: &amp;#039;&amp;#039;Lichtenfels; Der Altkreis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Oberfranken.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Lichtenfels.&amp;#039;&amp;#039; Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 2008, ISBN 978-3-7696-6862-9, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1314 erfolgte die Eingliederung der Pfarrgemeinde in das [[Kloster Langheim]]. Im Jahre 1818 wurde der Ort nach der [[Säkularisation]] des [[Kloster Langheim|Klosters Langheim]] (1802/03) eine selbständige Gemeinde und 1862 folgte die Eingliederung in das [[Landkreis Lichtenfels|Bezirksamt Lichtenfels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1969 wurde der Ort mit der Goldmedaille beim Bundeswettbewerb &amp;#039;&amp;#039;Unser Dorf soll schöner werden&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet. Am 1. Januar 1978 wurde die Gemeinde Isling in die Stadt [[Lichtenfels (Oberfranken)|Lichtenfels]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=694}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Namen Isling wird die lange Geschichte dieses Dorfes deutlich. Die Endung &amp;#039;&amp;#039;ing&amp;#039;&amp;#039; besagt, dass Isling zu den über 1000-jährigen Ing-Siedlungen gehört. Isling entstand aus dem Personennamen Islo (der erste Ansiedler soll ein Graf Islo gewesen sein – der Flurname Burg könnte auf seine ehemalige Burg hinweisen). Aufgrund der Namensgebung ist die offenbar politisch bedingte Gründung Islings Siedlern aus [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]] zuzuschreiben. Der Begriff Schwaben (von [[Sueben]]) bezeichnet eine Volksgruppe, deren Gebiet sich weit über den heutigen bayerischen Regierungsbezirk Schwaben und den württembergischen Raum hinaus erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche St. Johannes Baptista Isling.JPG|mini|hochkant|Katholische Pfarrkirche [[St. Johannes der Täufer (Isling)|St. Johannes Baptista]]]]&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Baudenkmäler in Lichtenfels (Oberfranken)#Isling|Liste der Baudenkmäler in Lichtenfels (Oberfranken)]]&amp;#039;&amp;#039; sind für Isling 19 [[Baudenkmal|Baudenkmäler]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptista ===&lt;br /&gt;
Ein zentraler Punkt des Ortes und ein geistliches Zentrum für die umliegenden Ortschaften ist die katholische Pfarrkirche [[St. Johannes der Täufer (Isling)|St. Johannes der Täufer]]. Vor der Stiftung des [[Bistum Bamberg|Bistums Bamberg]] 1007 gegründet, war die [[Pfarrei]] noch 1182 [[Bistum Würzburg|würzburgisch]]. [[Chor (Architektur)|Chor]] und Vorchor mit dem Turm der Pfarrkirche stammen aus der Zeit um 1300; die [[Sakristei]] ist nur wenig jünger. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Kirche niedergebrannt, 1654 war sie jedoch wieder aufgebaut. Umfangreiche Umbauten folgten 1724: [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] und Turmobergeschoss mit Kuppel wurden neu errichtet, das Chorgewölbe herausgeschlagen, die Gewölberippen im Vorchor entfernt und der Bogen zwischen Chor und Vorchor sowie der [[Chorbogen]] erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Breuer Landkreis Lichtenfels|SEITE=61 |SEITE_BIS=64}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Isling-Kreuzkapelle.jpg|mini|Kapelle [[Zum Heiligen Kreuz (Isling)|Zum Heiligen Kreuz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kapelle zum Heiligen Kreuz ===&lt;br /&gt;
Die Kapelle [[Zum Heiligen Kreuz (Isling)|Zum Heiligen Kreuz]] steht am Friedhof, etwa 500 Meter nördlich vor dem Ort, unweit der neuen Umgehungsstraße nach Roth. Sie wurde 1745 von [[Johann Thomas Nißler]] errichtet. Sie hat einen eingezogenen Chor zu einer Achse mit dreiseitigem Schluss, die Flachdecke erstreckt sich über eine hohe Hohlkehle. Die Fenster sind stichbogig bis auf ein hochovales Fenster in der Chorstirnwand. Das Wappen über dem Westportal gehört dem Langheimer Abt [[Stephan Mösinger]] (1734–1751).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Breuer Landkreis Lichtenfels|SEITE=64 |SEITE_BIS=65}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marienkapelle ===&lt;br /&gt;
Die Marienkapelle, eine Feldkapelle in der Nähe des Flurverbindungsweges nach Roth, ist ein rechteckiger Putzbau mit [[Walmdach|abgewalmtem]] Dach und einfacher Ziegeleindeckung. Die Kapelle wird von der Kirchengemeinde bei Bittgottesdiensten genutzt. Die Innenausstattung besteht aus einer Mariendarstellung mit Christuskind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorflinden ==&lt;br /&gt;
Ein markantes Wahrzeichen ist die etwa 800 Jahre alte [[Tanzlinde]] im Zentrum des Marktplatzes (Kohlbauerplatz). Im Jahr 2015 wurde sie zum „Baum der Bayern“ gewählt und repräsentiert damit nun ganz Bayern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/wir-in-bayern/heimat/islinger-tanzlinde-baum-der-bayern-100.html | wayback=20150702055251 | text=BR: Baum der Bayern}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis in das 20. Jahrhundert wurden die beiden Etagen der Linde als Bühne für Musikanten und Tanzfläche bei verschiedenen Veranstaltungen benutzt. Das alljährliche Lindenfest wird vom Musikverein ausgerichtet. Da die notwendige Tragfähigkeit des oberen Astkranzes nicht mehr gegeben ist, kann nur noch die untere Ebene benutzt werden. Das Zentrum Islings mit Tanzlinde, pittoreskem Brunnen und [[Zwiebelturm]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;kirche ist malerisch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Graefe |Titel=Bauten aus lebenden Bäumen. Geleitete Tanz- und Gerichtslinden |Verlag=Geymüller, Verlag für Architektur |Ort=Aachen [u.&amp;amp;nbsp;a.] |Datum=2014 |ISBN=978-3-943164-08-4 |Seiten=80f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vorplatz des ehemaligen [[Zehnt]]hauses bietet eine etwas jüngere Linde den Wanderern die Möglichkeit zur Rast und zum Schutz bei schlechtem Wetter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Tanzlinde am Marktplatz Isling.JPG|Tanzlinde am Marktplatz Isling&lt;br /&gt;
  Dorflinde vor Zehnthaus Isling.JPG|[[Linden (Botanik)|Linde]] am Vorplatz des ehemaligen Zehnthauses&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Islinger Musikanten (Gründungsjahr: 1807)&lt;br /&gt;
* Spielvereinigung (Gründungsjahr: 1977)&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr (Gründungsjahr: 1874)]]&lt;br /&gt;
* [[Obst- und Gartenbauverein]]&lt;br /&gt;
* Soldatenkameradschaft&lt;br /&gt;
* Jagdgenossenschaft&lt;br /&gt;
* Mütterverein&lt;br /&gt;
* Dartverein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lichtenfels-city.de/index.php?id=350,73 Isling] auf der Website der Stadt Lichtenfels&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort|objekt=Isling|ID=ODB_S00041773}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lichtenfels.de/aktuelle-einwohnerzahlen |titel=Aktuelle Einwohnerzahlen – Stadt Lichtenfels |hrsg=Gemeinde Lichtenfels |abruf=2022-09-21 |archiv-datum=2022-09-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220921201050/https://www.lichtenfels.de/aktuelle-einwohnerzahlen |offline=ja |archiv-bot=2025-07-28 00:12:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Lichtenfels (Oberfranken)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lichtenfels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lichtenfels, Oberfranken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lichtenfels)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1142]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feuerwehrmannanwärter</name></author>
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