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	<title>Islamisierung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fano: Die letzte Textänderung von ~2026-26111-22 wurde verworfen und die Version 265217288 von Khatschaturjan wiederhergestellt.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-26111-22&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-26111-22&quot;&gt;~2026-26111-22&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/265217288&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/265217288&quot;&gt;265217288&lt;/a&gt; von Khatschaturjan wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Islamisierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet im historischen Sinne die [[Islamische Expansion|territoriale Ausbreitung]] der [[islam]]ischen Religionsgemeinschaft in deren Frühphase, die beginnend nach dem Tod des Propheten [[Mohammed]] bis ungefähr ins 10. Jahrhundert hinein stattfand. In zeitgenössischen Texten wird unter Islamisierung ein Bedeutungsgewinn der islamischen Religion in Staaten, Regionen oder Gesellschaften&amp;lt;ref&amp;gt;Katharina Hierl: &amp;#039;&amp;#039;Die Islamisierung der deutschen Integrationsdebatte. Zur Konstruktion kultureller Identitäten, Differenzen und Grenzziehungen im postkolonialen Diskurs&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politik, Gemeinschaft und Gesellschaft in einer globalisierten Welt.&amp;#039;&amp;#039; Band 13). LIT Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-643-11744-1, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Islamisches Erwachen]] (auch Tadschdid oder [[Sahwa (Saudi-Arabien)|Sahwa]] genannt) wird die Rückbesinnung auf religiöse Werte und Traditionen verstanden, wie sie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einigen islamisch geprägten Ländern ihren Ausgangspunkt nahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=XYMT7Y &amp;#039;&amp;#039;Re-Islamisierung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bundeszentrale für politische Bildung]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Islamisierung als geschichtswissenschaftlicher Begriff ==&lt;br /&gt;
=== Begriff ===&lt;br /&gt;
Anders als die [[Konversion (Religion)|Konversion]] einer einzelnen Person zum Islam beschreibt der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Islamisierung&amp;#039;&amp;#039; einen kollektiven Umwandlungsprozess in historisch-politischer Dimension – teilweise analog zur [[Christianisierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übertritt zum Islam im Gefolge islamischer Expansion und Handel ===&lt;br /&gt;
Historisch führte die [[islamische Expansion]] langfristig zur Islamisierung der jeweiligen Gebiete unter islamischer Herrschaft: Zwar bestand aufgrund der hohen Bedeutung der [[Dschizya]] für die damaligen muslimischen Steuereinnahmen von Seiten der muslimischen Herrscher wenig Interesse an einer Konversion von Nicht-Muslimen zum Islam,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albrecht Noth]]: &amp;#039;&amp;#039;Früher Islam&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Haarmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der arabischen Welt.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, 1991, S.&amp;amp;nbsp;92 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber aufgrund ihres niedrigeren Rechtsstatus als [[Dhimma|nicht-muslimische Schutzbefohlene]] zogen diese oft dennoch eine Konversion zum Islam vor. Teilweise schlossen sich zahlreiche christianisierte Stämme Nordafrikas aufgrund ihrer geringen Distanz zu islamischen Gottesvorstellung – nicht alle [[Christentum|Christen]] teilten die [[Trinität]] – dem Islam freiwillig an, während andere jedoch erbitterten Widerstand leisteten. Gegen die [[Mauren|maurische]] Herrschaft in [[Spanien]] richtete sich seit dem [[Hochmittelalter]] die [[Reconquista]], durch die alle Muslime und [[Juden]] vertrieben oder [[Zwangschristianisierung|zwangschristianisiert]] wurden (siehe auch: [[Marranen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Islamisierung auf europäischem Boden fand ab dem 15. Jahrhundert durch die Osmanen auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]] ([[Bosniaken]], [[Albaner]]) statt, während sie in [[Griechenland]] durch den starken kulturellen Widerstand gegen die [[Geschichte Griechenlands#Osmanische Herrschaft|osmanische Vorherrschaft]] nur sehr begrenzt wirkte. Durchaus sind jedoch auch in diesen Gebieten Einflüsse auf die [[Bildende Kunst]], die [[Musik]] (zum Beispiel zahlreiche Opern) und die Küche festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Islamisierung [[Westafrika]]s spielten das [[Malireich]] (13.–14. Jahrhundert) und das [[Songhaireich]] (14.–17. Jahrhundert), die beide stark auf Handel ausgerichtet waren, eine wichtige Rolle. [[Dioula]]-Händler bereisten in dieser Zeit bereits das Gebiet der heutigen [[Elfenbeinküste]]. Dessen nördlicher Teil wurde im 18. Jahrhundert durch Prediger – von den Dioula &amp;#039;&amp;#039;karamakow&amp;#039;&amp;#039; genannt – fast vollständig islamisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Marie Miran: &amp;#039;&amp;#039;Islam, histoire et modernité en Côte d’Ivoire&amp;#039;&amp;#039;. Karthala, Paris 2006, S. 37–41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entwicklung des Islams hin zu einer Mehrheitsreligion auch im Süden der Elfenbeinküste ist einer der wichtigsten Islamisierungsprozesse auf dem afrikanischen Kontinent in den letzten dreißig Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Marie Miran: &amp;#039;&amp;#039;Islam, histoire et modernité en Côte d’Ivoire&amp;#039;&amp;#039;. Karthala, Paris 2006, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Islam in Indonesien|Islamisierung Indonesiens]] begann nicht durch Eroberung von Außen, sondern durch Niederlassung arabischer und persischer Kaufleute und Übertritten zum Islam. In deren Gefolge bildeten sich islamische Herrschaften, die dann auch in Kriege mit hinduistischen oder buddhistischen Reichen eintraten, sowie Mission betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwangskonversion im Islam ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Zwangsislamisierung}} Nach klassischem [[Scharia|islamischem Recht]] ist eine erzwungene Konvertierung bei [[Schirk|Polytheisten]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Encyclopaedia of Islam.&amp;#039;&amp;#039; New Edition Band 9. Brill, Leiden, S. 484.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie [[Apostasie im Islam|vom Islam Abgefallenen]] als auch unter bestimmten Umständen bei Frauen, Kindern und Kriegsgefangenen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedmann&amp;quot;&amp;gt;Yohanan Friedmann: &amp;#039;&amp;#039;Tolerance and Coercion in Islam. Interfaith Relations in the Muslim Tradition.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, 2003, S. 106, 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; erlaubt: Sie können vor die Wahl zwischen der Annahme des Islams oder dem Tod gestellt werden. Auch in der heutigen islamischen Welt gibt es mehrere Staaten, die für den Abfall vom Islam die [[Todesstrafe]] vorsehen (siehe [[Apostasie im Islam#Rechtslage in der Gegenwart]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für den Verlauf der islamischen Geschichte wurde insbesondere die Verwendung von Militärsklaven, den [[Mamluken]]. Diese waren oft der Herkunft nach nichtmuslimische Sklaven, die in sehr jungen Jahren zum Islam zwangskonvertiert wurden, als Gruppe aber innerhalb der islamischen Staaten oft sehr mächtig wurden oder die Macht gleich ganz übernahmen. Als [[Osmanisches Reich|osmanische]] [[Knabenlese]] bezeichnet man beispielsweise eine seit dem späten 14. bis ins frühe 18. Jahrhundert praktizierte Aushebung bzw. Zwangsrekrutierung und -bekehrung, bei der christliche, vorwiegend männliche Jugendliche aus ihren Familien verschleppt und islamisiert wurden, um sie anschließend zum Teil an hervorgehobener Stelle im Militär- und Verwaltungsdienst des Reiches einzusetzen; vor allem die Infanterie der Osmanen, die Elitetruppe der [[Janitscharen]], rekrutierte sich zeitweise überwiegend aus der Knabenlese, „einer der eigenartigsten Erscheinungen der türkischen Geschichte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Basilike D. Papoulia: &amp;#039;&amp;#039;Ursprung und Wesen der ‚Knabenlese‘ im osmanischen Reich.&amp;#039;&amp;#039; München 1963, S.&amp;amp;nbsp;42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch finden Zwangskonversionen statt, so werden beispielsweise in Pakistan regelmäßig minderjährige Mädchen aus christlichen oder Hindu-Familien entführt, und zum Islam konvertiert und zwangsverheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Abducted, shackled and forced to marry at 12 |Sammelwerk=BBC News |Datum=2021-03-10 |Online=https://www.bbc.com/news/stories-56337182 |Abruf=2021-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maham Javaid |url=https://www.aljazeera.com/features/2014/8/18/forced-conversions-torment-pakistans-hindus |titel=Pakistan, Hindus, Forced Conversions, Islam |hrsg=Aljazeera |sprache=en |abruf=2021-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Menschenrechtsorganisationen schätzen, dass jährlich etwa 1.000 Mädchen aus diesen Gründen entführt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Gesetzgebungsverfahren zum Schutz der nicht-muslimischen Mädchen vor Entführung und erzwungenem Religionswechsel finden zwar regional parlamentarische Mehrheiten, scheitern aber an Protest und gewalttätigem Widerstand von Islamisten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reuben Ackerman, Javaid Rehmann, Morris Johns |url=https://www.birmingham.ac.uk/Documents/college-artslaw/ptr/ciforb/Forced-Conversions-and-Forced-Marriages-in-Sindh.pdf |titel=Forced Conversions and Forced Marriages in Sindh., Pakistan |werk=Commonwealth Initiative for Freedom of Religion or Belief |hrsg=University of Birmingham |datum=2018 |abruf=2021-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Aufruf zum Islam“ als Erneuerungsbewegung ===&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wurde [[Daʿwa]] („Aufruf zum Islam“) zur Grundlage für soziale, ökonomische, politische und kulturelle Aktivitäten sowie innen- und außenpolitische Strategien. Der Begriff diente zudem zur Rechtfertigung für die Loslösung vom säkularen und kolonialistischen Westen, zur Legitimation von Ansprüchen auf eine unabhängige Autorität innerhalb von Nationalstaaten und zu einem Aufruf zur Mitgliedschaft in der rechtschaffenen islamischen Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oxfordislamicstudies.com/article/opr/t125/e511 |wayback=20131204162659 |text=&amp;#039;&amp;#039;Dawah&amp;#039;&amp;#039;   }} in: Oxford Islamic Studies Online&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Islamisierung“ als politisches Schlagwort ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Ost-Jerusalem unter jordanischer Besatzung}}&lt;br /&gt;
=== Begriffsverwendung in Europa ===&lt;br /&gt;
Die Warnung vor einer Islamisierung Europas findet sich regelmäßig in [[Rechtspopulismus|rechtspopulistischen]] Kreisen und wird mit [[Nationalismus|nationalistischen]] Motiven und dem Beklagen drohender „[[Überfremdung]]“ und „[[Umvolkung]]“ verknüpft. In Antwerpen in Belgien stellten im Januar 2008 die Politiker [[Heinz-Christian Strache]] ([[Freiheitliche Partei Österreichs]]) und [[Filip Dewinter]] ([[Vlaams Belang]]) sowie [[Markus Beisicht]] von der &amp;#039;&amp;#039;[[Bürgerbewegung pro NRW]]&amp;#039;&amp;#039; eine „Europäische Städteallianz gegen Islamisierung“ vor&amp;lt;ref&amp;gt;[https://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/355771/index.do &amp;#039;&amp;#039;FPÖ vs. Islam: Strache gründet „Allianz gegen Islamisierung“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;; siehe auch &amp;#039;&amp;#039;Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes&amp;#039;&amp;#039; ([[Pegida]]). Ihre Forderungen umfassen unter anderem die Eintragung der Religionsgemeinschaft in jedem Reisepass und die Sammlung von Fingerabdrücken von „Personen mit islamischem Hintergrund“. Strache zeigte sich „entsetzt über den Islamisierungs- und Überfremdungsgrad“ Antwerpens und forderte einen sofortigen Einwanderungsstopp, da nur so „Europa jetzt noch vor dem drohenden Untergang“ zu retten sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080118_OTS0045&amp;amp;ch=politik &amp;#039;&amp;#039;Strache bekräftigt in Antwerpen Städtepartnerschaft gegen drohende Islamisierung in Europa.&amp;#039;&amp;#039;] FPÖ-Presseaussendung, 18. Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit der These einer Islamisierung Europas wird auf gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen verwiesen, die dadurch bedingt seien. Der französische Philosoph [[Robert Redeker]] etwa warnte 2006 vor einer „Islamisierung des Denkens“ und nennt als Beispiele dafür „in den öffentlichen Badeanstalten Schwimmzeiten nur für Frauen, das Verbot, diese Religion zu karikieren, der Anspruch auf einen Sonderspeiseplan für muslimische Kinder in den Schulkantinen, der [[Kopftuchstreit|Kampf für das islamische Kopftuch]] an den Schulen“ und schließlich den „Vorwurf der Islamophobie gegen alle freien Denker“.&amp;lt;ref&amp;gt;Michaela Wiegel: [https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreich-ein-philosophielehrer-auf-der-flucht-1380677.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Philosophielehrer auf der Flucht.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Oktober 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Vertreter der These unterscheiden dabei zwischen dem Islam bzw. den Muslimen im Allgemeinen, dem orthodoxen Islam und dem [[Islamischer Fundamentalismus|islamischen Fundamentalismus]]. So meint etwa der Göttinger Soziologe und Moslem [[Bassam Tibi]]: „Wer sich in der Islam-Diaspora Europas auskennt, weiß, dass nicht nur die Islamisten von einem islamischen, von der Scharia beherrschten Europa träumen; auch orthodoxe Moslems tun dies und rechnen Europa durch demographische Islamisierung durch Migration zum Dar al-Islam / Haus des Islam.“ Tibi fügt aber hinzu, es gehe „nicht darum, den Islam aus Europa zu entfernen, sondern ihn mit Europa als [[Euro-Islam]] zu versöhnen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bassam Tibi]]: [https://www.welt.de/print-welt/article391253/Europa-droht-eine-Islamisierung.html &amp;#039;&amp;#039;Europa droht eine Islamisierung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Mai 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tibi kritisiert vor allem die „verdeckte Islamisierung Europas“ durch den in Moschee-Vereinen organisierten Islam, der eine „antisäkulare und antieuropäische Moschee-Kultur“ pflege und „mit allen Mitteln für Sonderrechte für die Islamgemeinde“ kämpfe. Die Islamfunktionäre der Moschee-Vereine würden dabei aus der Türkei und Saudi-Arabien finanziert. Tibi zitiert zur Unterstützung seiner Behauptungen ein Dokument der „[[Islamische Weltliga|Islamischen Weltliga]]“, das in der [[Asharq al-Awsat]] am 28. Juli 1993 erschienen ist: „Die Islamische Weltliga hat auf ihrer Arbeitstagung in [[Kairo]] eine neue Strategie gefordert für die [[Daʿwa]] (Aufruf zum Islam) … Hierzu gehört der Aufbau islamischer Zentren in Europa … um die dort lebenden Muslime auf ihre Rolle in der Zukunft vorzubereiten … Die Anwendung der [[Scharia]] als Richtschnur im Leben der Muslime ist zu fordern.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bassam Tibi |url=https://bazonline.ch/ausland/europa/die-verdeckte-islamisierung-europas/story/14767918 |titel=Die verdeckte Islamisierung Europas |werk=[[Basler Zeitung]] |datum=2016-10-11 |zugriff=2017-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in konservativen Kreisen wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Islamisierung&amp;#039;&amp;#039; verwendet. So bezeichnete Beat Christoph Bäschlin, Mitarbeiter im [[Eidgenössisches Departement des Innern|Schweizer Innenministerium]] und Autor in der Wochenzeitung [[Junge Freiheit]], im Jahr 1990 Frankreich als „Brückenkopf der islamischen Invasion“ und demzufolge als „tödliche Gefahr für Europa.“&amp;lt;ref&amp;gt;Beat Christoph Bäschlin: &amp;#039;&amp;#039;Der Islam wird uns fressen! Der islamische Ansturm auf Europa und die europäischen Komplizen dieser Invasion&amp;#039;&amp;#039;. Selvapiana-Verlag, [[Tegna]], 1990, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Edmund Stoiber]] ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]) warnte 2006 vor einer schleichenden „Islamisierung Deutschlands“ und forderte in dem Zusammenhang den Schutz muslimischer Mädchen vor [[Zwangsheirat|Zwangsehen]], dass in den Moscheen auf Deutsch gepredigt werden solle und die muslimischen Gemeinden sogenannte [[Ehrenmord]]e ächten und Extremisten in den eigenen Reihen der Polizei melden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.ftd.de/politik/deutschland/:stoiber-warnt-vor-islamisierung-deutschlands/121823.html | wayback=20091022053541 | text=&amp;#039;&amp;#039;Stoiber warnt vor „Islamisierung“ Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Financial Times Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. Oktober 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Warnungen vor einer Islamisierung Europas wird gerne auf den von [[Bat Yeʾor]] geprägten Begriff [[Eurabien]] zurückgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik des Begriffes „Islamisierung“ ===&lt;br /&gt;
[[Daniel Bax]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;) wirft Anhängern der Islamisierungsthese vor, sie würden aufgrund [[Fremdenfeindlichkeit|xenophober]] Reflexe das Fremde für schlecht halten und erlägen alten Ängsten vor [[Überfremdung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Bax: [http://www.taz.de/index.php?id=archiv&amp;amp;dig=2007/03/26/a0177 &amp;#039;&amp;#039;Die Islamisierung in den Köpfen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. März 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Teil ihrer Vertreter erhebt Vorwürfe der [[Islamfeindlichkeit|Islamophobie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Björn Schwentker]] weist darauf hin, dass die Zukunftsszenarien weitgehend spekulativ seien und sich keine stichhaltigen Aussagen über die Entwicklung treffen ließen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Björn Schwentker]]: [https://www.zeit.de/2006/26/Demografie-3 &amp;#039;&amp;#039;Jede hat einen guten Grund.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Juni 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus sei eine Prognose über die künftige [[Bevölkerungsentwicklung]] der Muslime unrealistisch, da genaue Angaben über die heutige Anzahl Muslime in europäischen Ländern fehlen. Im Sommer 2010 wurde die Dissertation der Soziologin Nadja Milewski veröffentlicht, laut der die Geburtenrate von Migrantinnen sich der deutschen Geburtenrate annähere,&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Kamann: [https://www.welt.de/politik/deutschland/article8931910/Migrantinnen-passen-sich-deutscher-Geburtenrate-an.html &amp;#039;&amp;#039;Migrantinnen passen sich deutscher Geburtenrate an.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]].&amp;#039;&amp;#039; 10. August 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nadja Milewski: {{Webarchiv|url=http://www.zdwa.de/zdwa/experten/08_MilewskiW3DnavidW261.php |wayback=20130321094316 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fertility of Immigrants. A Two-Generational Approach in Germany.&amp;#039;&amp;#039;}} Springer, Hamburg 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; jedoch mit einer weiterhin deutlich höheren [[Fruchtbarkeit|Fertilität]] der türkischstämmigen Frauen auch in der zweiten Generation.&amp;lt;ref&amp;gt;Milewski 2010, S. 148.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jenny Stern bezeichnet die These einer „Islamisierung“ als [[Verschwörungstheorie]] und als [[Narrativ (Sozialwissenschaften)|Narrativ]], das einen Gegensatz zwischen „Wir“ und „die anderen“ konstruieren wolle. Auch würde diese These keine Muslime mit deutscher Staatsangehörigkeit berücksichtigen, denn diese würden „in beide Kategorien fallen, die die Anhängerinnen und Anhänger der ‚Islamisierungs‘-These so strikt voneinander trennen wollen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;BPB&amp;quot;&amp;gt;Jenny Stern: [https://www.bpb.de/lernen/projekte/270414/verschwoerungstheorie-islamisierung &amp;#039;&amp;#039;Verschwörungstheorie „Islamisierung“.&amp;#039;&amp;#039;] www.bpb.de, 6. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Luxemburg und Spanien stellen die Frage nach dem Glaubensbekenntnis weder in [[Volkszählung]]en noch anderen offiziellen Dokumenten. In Deutschland wurde diese Frage zuletzt bei der [[Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland 1987]] erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;focus04.2007&amp;quot;&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland_aid_52269.html &amp;#039;&amp;#039;Islam im demographischen Aufwind.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. April 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Oftmals werden Menschen mit Vorfahren aus islamisch geprägten Ländern automatisch hierzu gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.migration-info.de/migration_und_bevoelkerung/artikel/070503.htm | wayback=20070927175417 | text=&amp;#039;&amp;#039;Deutschland: Bundesregierung antwortet auf Große Anfrage zum Islam.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;migration-info.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Grundlage nationaler Daten und verschiedener Szenarien mit keiner, mittlerer und hoher Einwanderung rechneten Forscher des [[Pew Research Center]]s hoch, dass der Anteil der Muslime in Europa bis 2050 auf 7,4 bis 14 % steigen könnte. Für Deutschland kamen die Wissenschaftler dieses Instituts bis 2050 auf einen möglichen Bevölkerungsanteil zwischen 8,7 bis 19,7 %. Laut der [[Bundeszentrale für politische Bildung]] ist damit eine „Islamisierung“ nicht belegbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BPB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Islamisierung“ an Schulen ===&lt;br /&gt;
Aktuell (2024) wird der Anteil muslimischer Schüler in Deutschland auf etwa 15 % geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/regionales/nrw/plus249619872/Schule-Der-wachsende-Anteil-muslimischer-Schueler-veraendert-die-Schulen.html |titel=Schule: Der wachsende Anteil muslimischer Schüler verändert die Schulen |werk=[[Welt Online]] |datum=2024-02-20 |sprache=de |abruf=2024-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den beginnenden 2020er Jahren wird vermehrt eine „Islamisierung an Schulen“ befürchtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Petra Drews |Titel=Wie der Islam unsere Schulen verändert |Sammelwerk=[[Jüdische Rundschau (Monatszeitung)|Jüdische Rundschau]] |Nummer=96 |Datum=2022-06 |Online=https://juedischerundschau.de/article.2022-06.wie-der-islam-unsere-schulen-veraendert.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am [[Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Bonn]] wurden durch strenggläubige Muslime [[Liberale Bewegungen im Islam|liberal-]] und nicht-mulimische Schüler Opfer von [[Mobbing]] und Mädchen zum Tragen des [[Hidschāb]] genötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=General-Anzeiger Bonn |url=https://ga.de/bonn/bad-godesberg/plittersdorf-strengglaeubige-provozieren-an-godesberger-gymnasium_aid-90880247 |titel=Gebete an Godesberger Gymnasium: Strenggläubige provozieren Mitschüler und Lehrer |datum=2023-06-15 |sprache=de |abruf=2024-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Schüler aus liberal-islamischen Familien würden sich vermehrt an konservativen religiösen Vorschriften orientieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian Schwerdtfeger |url=https://ga.de/news/politik/deutschland/lehrkraefte-befuerchten-islamisierung-an-schulen-in-nrw_aid-104924255 |titel=Islamisierung an Schulen?: Lehrer: Muslimische Schüler werden immer konservativer |werk=[[General-Anzeiger (Bonn)|General-Anzeiger]] |datum=2024-01-12 |sprache=de |abruf=2024-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Historisch ===&lt;br /&gt;
* [[Adel Theodor Khoury]]: &amp;#039;&amp;#039;Toleranz im Islam&amp;#039;&amp;#039;. Kaiser, München / Grünewald, Mainz 1980, ISBN 3-459-01250-1 (Kaiser) / ISBN 3-7867-0848-7 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Frieden&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Noth]]: &amp;#039;&amp;#039;Früher Islam&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Haarmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der arabischen Welt&amp;#039;&amp;#039;. Beck, 1987, S. 58–100.&lt;br /&gt;
* Anton Minkov: &amp;#039;&amp;#039;Conversion to Islam in the Balkans. Kisve Bahasi Petitions and Ottoman Social Life, 1670–1730&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;The Ottoman Empire and its heritage,&amp;#039;&amp;#039; Band 30). Leiden 2004, ISBN 90-04-13576-6.&lt;br /&gt;
* Yohanan Friedmann: &amp;#039;&amp;#039;Tolerance and Coercion in Islam. Interfaith Relations in the Muslim Tradition&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, 2006, ISBN 0-521-02699-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuell ===&lt;br /&gt;
* Benjamin Kerst: &amp;#039;&amp;#039;Islamisierung.&amp;#039;&amp;#039; In: Bente Gießelmann, Robin Heun, Benjamin Kerst, Lenard Suermann, [[Fabian Virchow]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe&amp;#039;&amp;#039;. Wochenschau Verlag, Schwalbach 2015, ISBN 978-3-7344-0155-8, S.&amp;amp;nbsp;144–161.&lt;br /&gt;
* [[Michael Blume]]: [https://www.blume-religionswissenschaft.de/pdf/WirdDeutschlandislamischBadBollBlume2007.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wird Deutschland islamisch? Zahlen, Fakten &amp;amp; Prognosen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Michael Blume, Carsten Ramsel, Sven Graupner: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.blume-religionswissenschaft.de/pdf/blume_germ2006.pdf Religiosität als demografischer Faktor – Ein unterschätzter Zusammenhang?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 514&amp;amp;nbsp;kB); In: &amp;#039;&amp;#039;Marburg Journal of Religion.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, Nr. 1, Juni 2006.&lt;br /&gt;
* Nina Scholz, [[Heiko Heinisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Europa, Menschenrechte und Islam – ein Kulturkampf?&amp;#039;&amp;#039; Passagen Verlag, 2012, ISBN 978-3-7092-0016-2.&lt;br /&gt;
* [[Ralph Ghadban]]: &amp;#039;&amp;#039;Tariq Ramadan und die Islamisierung Europas.&amp;#039;&amp;#039; Schiler, Berlin 2006, ISBN 3-89930-150-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [[Frank Schirrmacher]]: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/muslime-in-deutschland-vorbereitungsgesellschaft-1305156.html &amp;#039;&amp;#039;Muslime in Deutschland. Vorbereitungsgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Februar 2006.&lt;br /&gt;
* [[Aus Politik und Zeitgeschichte]] 1-2/2006: Parallelgesellschaften? ([http://www.bpb.de/files/AQ6PWB.pdf PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB])&lt;br /&gt;
* [http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-662/i.html „Sparschweinalarm“.] Kommentar zum sog. „Kampf der Kulturen“ in den Medien von [[Robert Misik]].&lt;br /&gt;
* [https://www.wsws.org/de/2004/nov2004/isla-n20.shtml &amp;#039;&amp;#039;„Kreuzzug für ‚westliche Werte‘ und starken Staat“.&amp;#039;&amp;#039;] Zur Debatte um muslimische „Parallelgesellschaften“ von Justus Leicht.&lt;br /&gt;
* [https://www.eurasischesmagazin.de/artikel/Keine-Angst-vor-Islamisierung/20070707 &amp;#039;&amp;#039;Keine Angst vor Islamisierung in der Türkei.&amp;#039;&amp;#039;] Essay von Loay Mudhoon, Politik- und Islamwissenschaftler, Universität zu Köln&lt;br /&gt;
* [https://www.bpb.de/publikationen/24P9LN,0,Die_t%FCrkische_AKP_als_Vorbild_f%FCr_die_arabische_Welt.html &amp;#039;&amp;#039;Die türkische AKP als Vorbild für die arabische Welt?&amp;#039;&amp;#039;] Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 39-40/2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transkulturation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islam und Politik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Islam]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fano</name></author>
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